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Warum Openserver 6?

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  1. Warum Openserver 6?

    Autor: anoymous 23.06.05 - 18:25

    Leider kann mir auch die Webseite nicht vermitteln, warum ich anstelle von einer x-beliebigen Linux Distro auf Open Server zurückgreifen sollte.

    Weiss jemand mehr ?!?

  2. Re: Warum Openserver 6?

    Autor: PT2066.7 23.06.05 - 20:34

    anoymous schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Leider kann mir auch die Webseite nicht
    > vermitteln, warum ich anstelle von einer
    > x-beliebigen Linux Distro auf Open Server
    > zurückgreifen sollte.
    >
    > Weiss jemand mehr ?!?

    Benötigst Du Support ? Benötigst Du Software, die nicht "frei" ist ?
    Schaue Dir mal bei anderen (z.B. Red Hat oder Novell) die Server-Distri und die Desktop-Distro an. Auch bei denen zahlst Du für "richtig fette" Server-Distri richtig viel Geld. In der Regel wegen Support und wegen den nicht völlig "freine" bzw. "kostenlosne" Bestandteilen.

    Für die SOHO-Umgebung (SOHO = Small Office und Home Office) sind solche richtigen und fetten Distri zumeist aber völlig überdimensioniert.

    Im Hauptjob arbeite ich bei einem größeren IT-Dienstleister. Für unser Rechenzentrum kaufen auch wir derartige "echte" und "fette" Serverdistri. Nur bei unseren rund 300 Servern im Rechenzentrum greifen auch mal einige Tausend Leute (bis zu 65 000) auf eine einzige Produktivanwendung 24 h lang intensiv zu - 7 Tage in der Woche. Und wehe die stehen mal 15 Minuten ! Damit benötigst Du halt einen telefonisch ständig greifbaren Supporter, der die Distri und Ihre Problem-Meldungen aus dem effeff kennt. Und der nicht erst blind suchen muß.

    Im Nebenjob bin ich u.a. im SOHO-Bereich tätig. Aber der Linuxanteil ist da noch ziemlich klein, mehr als 3 Dutzend Server mit Linux sind es bisher insgesamt nicht. Auch auch da überlasse ich Linux lieber anderen Firmen/Freiberuflern. Nur dort werden halt total abgespeckte 0815 Linux-Distri (zum Teil nur mit Konsolenbedienung) als Basis für die Anwendungen (fast alles Datenbanken) benutzt. Das genügt völlig und ist bei Störungen wegen den geringen Datenmengen in der Regel auch völlig unkritisch. Da hat der betreuende Freiberufler dann auch 48-72 h Reaktionszeit. Total undenkbar im Rechenzentrum.

    Warum nun aber eine "richtige", "fette" und "echte" Server-Distri von SCO, RedHat, Novell oder sonstwem (es gibt letztendlich rund 200 verschiedene derartige Distri zur Auswahl), das ist von vielen Faktoren abhängig und ist auch Branchenabhängig.

    So gibt es z.B. weltweit auch rund 3 Dutzend Spezialanbieter für Linux-Clusterlösungen. Und denen genügt das als Einnnahmequelle. Allerdings wird da jede Distri für den Kunden absolut maßgeschneidert und hat defakto Einmaligkeit. Da blickst Du als Außenstehender real nicht mehr durch. Trotz 5 Linux-Zertifizierungen :-) .

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