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US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

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  1. US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

    Autor: Golem.de 06.09.01 - 18:00

    Das US-Justizministerium hat Microsoft jetzt über sein weiteres Vorgehen im Kartellverfahren gegen den Softwarekonzern informiert. Man werde im Verfahren vor dem U.S. District Court keine Aufspaltung des Konzerns fordern. Auch werde man das Verfahren nicht über seiner ursprüngliche Intention ausweiten. Damit zeigt sich gegenüber der alten Clinton-Regierung eine deutliche Meinungsänderung auf Seiten des jetzt von der Bush-Administration geführten Justizministeriums.

    https://www.golem.de/0109/15743.html

  2. Re: US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

    Autor: knv 06.09.01 - 19:46

    Naja, wenn ich sehe wie die korruption unsere politik deklassiert hat und sozusagen schon zum guten ton gehoert moechte ich gar nicht wissen, wie das in den staaten gehandhabt wird, wo microsoft doch wohl zweifellos zu den maechtigsten konzernen gehoert.

  3. Re: US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

    Autor: Moni 06.09.01 - 20:05

    Tja, und da fragt man sich (jetzt nicht mehr) wieso eigentlich Bush die "lustige" Wahl gewonnen hat?
    Gore hat bestimmt Linux auf seinem Rechner :-)

    Moni

  4. Re: US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

    Autor: george bush 06.09.01 - 20:41

    yes,

    i decided that i need microsoft - microsoft is a bunch of weirdos (like me) and i can not allow any weirdo to be court-marshalled just because they own the fuckin' business. hey, i invented the the fuckin buisness! god shave us all!

    george bush
    (big cowboy of the united states)

  5. aufspalten ist quatsch

    Autor: cleaner 07.09.01 - 07:39

    warum arbeitet (ja!) der wettbewerb nicht einfach härter oder gibt auf! that´s business.
    tante emma läden weichen globalen großkonzernen!

    microsofts aufspaltung hätte die us regierung bei über 90% der pc user (bills markanteil desktop-rechner) unglaubwürdig erscheinen lassen. denn angesichts der genehmigten fusionen (time-warner-aol/hp-compaq/usw...) wäre das lächerlich! alle fusionieren und kooperieren durch zusammenschlüsse, nur ein gewachsener weltkonzern wird zerschlagen?

    das hört sich für mich alles nach neidhammeln an, die vergeltung blöken!

  6. Re: US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

    Autor: schmiddi 07.09.01 - 11:56

    Habe letztes Jahr eine Hausarbeit zum Thema geschrieben. Meine Meinung: Selbst wenn MS zerschlagen worden wäre, würde die Übermacht nie brechen. Es forciert zukunftsweisende Technologien mehr als andere, kauft Firmen ein und vermarktet deren Produkt (Kabelnetze, Musik, Video). Genauso werden Bündnisse mit Sony wegen MP3 eingegangen. Avenade ist eine gigantische Unternehmensberatung, von MS und Anderson Consulting. Dazu kommen heute X-Box und IM. Die einzelnen Babies, die entstanden wären, wären eventuell profitabler als im Konzern, bei den Rockefeller-Ölfirmen und den US-Telefongesellschaften war es auch so.
    MS stellt schon seit Jahren etwas bereit, was die anderen heute zurückgeschraubt haben: Risikokapital, und das Risko hat sich bisher fast immer gelohnt. Auch als sie bei Windows von Mac-OS gekupfert haben.
    Um den Wettbewerb fair zu machen, müssten die Geschäftsgebahren von MS ( Abkupfern, PC-Hersteller mit Nicht-Belieferung drohen, Standards verspätet freigeben) geändert werden.
    Druckmittel:
    Windows-Boykott, alternative Produkte setzen ( werden aber nicht viele machen)
    Milliarden-Strafen auf Milliarden-Gewinne (wird Dabju nicht machen)

  7. Re: US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

    Autor: M. Schmitt 07.09.01 - 13:27

    schmiddi schrieb:
    >
    > [...]
    > Consulting. Dazu kommen heute X-Box und IM. Die
    > einzelnen Babies, die entstanden wären, wären
    > eventuell profitabler als im Konzern, bei den
    > Rockefeller-Ölfirmen und den
    > US-Telefongesellschaften war es auch so.

    Korrekt. Ich denke auch, dass Baby-Microsofts (in Anlehnung an Baby-Bells) noch aggressiver auf dem Markt auftreten würden.

    > MS stellt schon seit Jahren etwas bereit, was
    > die anderen heute zurückgeschraubt haben:
    > Risikokapital, und das Risko hat sich bisher
    > fast immer gelohnt. Auch als sie bei Windows von

    Naja, nicht immer. Aber der Vorteil, wenn man genügend Geld hat: Es können ruhig 99 Projekte scheitern. Das 100. Projekt bringt dann auf einmal die Milliarden zurück. Microsoft kann da einfach in anderen Dimensionen handeln als andere.

  8. Re: aufspalten ist quatsch

    Autor: Victor Röder 07.09.01 - 14:20

    So ist es leider nicht. Microsoft hat(!) gegen geltendes Recht verstoßen und damit eine Bestrafung verdient. Diese Vergehen liegen leider auch schon Jahre zurück und damals wurde es aus diversen Gründen verpennt Microsoft für sein wettbewerbswidriges Verhalten zu bestrafen. Dem sollte möglichst bald ein Ende gesetzt werden. In unser aller Interesse. Glaub' mir.

    Was Fusionen angeht: HP, Compaq, AOL und wie sie alle heißen mögen, sind Aggressoren. Müssen sie auch sein, um als Global Player überleben zu können. Sie haben aber nicht ein in dem Maße aggressives und gesetzeswidriges Verhalten an den Tag gelegt, wie Microsoft.

    Was wir brauchen ist Wettbewerb. Und der ist im Software(!)-bereich ganz klar verzehrt.

    Microsoft ist sicherlich in der Lage exzellente Software zu entwickeln, aber das werden sie erst tun, wenn sie müssen. Zum Beispiel durch eine Aufsplittung oder durch gehörigen Verlust von Marktanteilen.

    Microsoft hat den Marktanteil, den es heute inne hat, nicht verdient. Nicht in diesem Maße.

  9. Re: US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

    Autor: John Rambo 08.09.01 - 19:46

    yeah @!#$, right back at yo ass!

  10. Re: US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts

    Autor: Froidi 08.09.01 - 19:54

    John Rambo schrieb:
    >
    > yeah @!#$, right back at yo ass!

    wir sind angesichts deines Wortschatzes beschämt.

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