Abo
  1. Foren
  2. Kommentare (alt, bis 13.1.2005)
  3. Wirtschaft
  4. Rechtsstreitigk…

OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: Golem.de 01.08.03 - 10:39

    Das Open Source Development Lab (OSDL) hat auf SCOs Lizenzforderungen gegenüber Linux-Nutzern reagiert und eine Stellungnahme veröffentlicht. In dem Papier weist Professor Eben Moglen die Vorwürfe seitens SCO zurück und sieht keine Grundlage für die Lizenzforderungen, die das Unternehmen gegenüber Linux-Nutzern erhebt. Das OSDL will mit dieser Stellungnahme Linux-Nutzern die Angst vor möglichen rechtliche Konsequenzen nehmen.

    https://www.golem.de/0308/26751.html

  2. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: Nufta 01.08.03 - 11:29

    "Niemand benötige eine Lizenz, um eine Zeitung zu lesen, Musik zu hören, beim Lesen der Zeitung jemandem über die Schulter zu schauen oder die Musik vom Nachbarn "mitzuhören"."

    Schon klar, dass ich keine Lizenz brauche, wenn ich am Rechner eines Bekannten was mache. Er hat ja die Lizenz. Aber in diesem Fall hätte ich ja eine Kopie seiner lizensierten Software auf meiner Maschine - und dann brauche ich eben schon eine.

    Sehr gutes Beispiel, Prof...

  3. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: ojay 01.08.03 - 12:19

    "...Zwar gestalte sich die Problematik in Bezug auf freie Software etwas anders, schließlich wird diese kopiert, wofür eine Lizenz notwendig sei, so Moglen..."

    Tja, wenn Du weiter gelesen hättest, hättest Du Dir Deinen Kommentar sparen können.

  4. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: 4n|)R34$ 01.08.03 - 13:00

    Fand ich auch - deshalb habe ich mir den Kommentar zum Kommentar gespart ;-)

  5. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: Michael 01.08.03 - 13:02

    Der Text vom Professor ist trotzdem falsch. Die Lizenzrecht der Zeitung ist deshalb gewahrt, da die Verlage sich um die Erfüllung dieses Bereichs kümmern. Und die Kosten dafür werden u.a. durch den Kauf der Zeitung bzw. das Erdulden der Werbung aufgebracht.....

  6. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: tomatenfisch 01.08.03 - 13:26

    Mit Verlaub, aber IMHO ist das Unfug. Bei Verstössen gegen das Urheberrecht kann ich nur den belangen, der dagegen verstossen hat, das ist lt. SCO IBM, nicht der User. Den könnte man nur belangen, wenn er gegen die Verwertungsrechte verstösst. Wenn du eine Raubkopie von Windows kaufst und die war als solche nicht erkennbar, dann hast du zwar kein Recht an der Nutzung, aber MS kann dich trotzdem nicht verklagen. Solange SCO also nicht bewiesen hat, dass Linux geklaut ist, können sie den Usern gar nichts anhaben. Erst, wenn sie es bwiesen haben, könnten sie den Usern eine neue Lizenz anbieten, weil die Lizenz dann quasi ungültig wäre und der User seine Nutzungsrechte verlieren würde (mal ausser acht gelassen, das SCO ja selbst Linux unter der GPL angeboten hat). Wenn ich in dem Moment eines Gerichtsentscheides auf das Nutzen des "geklautes" Produktes verzichte, hat sich die Sache erledigt. Ich kann mir dann eine neue legale Version besorgen (entweder bei SCO oder ein nicht gegen das Urheberrecht verstossendes Linux).

    Thomas

  7. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: TAFKAR 01.08.03 - 18:12

    Eben,

    wenn in einer Zeitung Fotos von einem Promi abgedruckt wurden, diese aber keine Rechte daran hatte, geht der Prominente X ja auch nicht von Tür zu Tür und hält die Hände auf, sondern verklagt die Zeitung.
    Mich würde interessieren, ob der gleiche Quellcode auch in SCOs Linux verwendet wird. Denn dann habe ich das Recht (da GPL), diesen Code in andere Software einzubauen, solange diese unter der GPL bleibt. Z.B. auch Kernel-Module.
    Würde heißen, SCOs Vorwürfe sind nichtig.

  8. Nieder mit Linux, lang lebe M$

    Autor: xelP 01.08.03 - 18:20

    Wird langsam mal Zeit, dass SCO sein Recht durchdrückt und Firmen, die so blöd waren, auf Linux zu setzen, ausquetscht wie eine reife Tomate.
    Die Zukunft gehört M$, denn bei Binaries merkt keiner, wenn der Quelltext geklaut ist.

  9. DON'T FEED THE TROLL!!! ;-)

    Autor: Sturmkind 01.08.03 - 19:43

    Sorry dazu fällt mir nich anderes ein! ;-)

    Grüße
    Sturmkind

  10. Re: Nieder mit Linux, lang lebe M$

    Autor: JOEL 04.08.03 - 01:02


    "...denn bei Binaries merkt keiner, wenn der Quelltext geklaut ist."

    ... ist aber irgendwie was Wahres dran, oder?!

    *feix*

    Greetz,
    _JOEL_

  11. Re: DON'T FEED THE TROLL!!! ;-)

    Autor: Friendly 04.08.03 - 11:52

    Es scheint mir mehr ein Witz, denn ein Troll zu sein.

  12. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: derich 04.08.03 - 13:44

    Doppelt hält besser?

    "noch >>habe habe<< SCO diese Ansprüche gegenüber deren Arbeitgebern angemeldet."

  13. Re: DON'T FEED THE TROLL!!! ;-)

    Autor: xelP 05.08.03 - 10:20

    Das hast du gut erkannt,

    ich dachte ein bischen fun muss sein. Ich hab mal gehört, dass MS für die Entwichlung seiner Betriebssysteme jede Menge Unix-Programmierer gekauft hat. Und die werden wohl kaum vorher ihr Hirn formatiert haben.

  14. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: Elmar 06.08.03 - 09:24

    Das Promi-Beispiel gefällt mir. Ist bis dato der beste Vergleich...

  15. Re: OSDL bezieht Stellung zu SCOs Vorwürfen

    Autor: Michael 06.08.03 - 20:34

    Es geht nicht darum, den User zu belangen; es wird ihm schlicht untersagt, den Code zu nutzen. Tut er es trotzdem, begeht er aktiv eine kriminelle Handlung.
    Das eigentliche Problem dabei ist, daß für den Geschäftskunden hier erhebliche Ausfälle entstehen können, die er sich von denen wieder holen kann, die ihm das System verkauft haben. Das ist die eigentliche Zeitbombe dabei.
    Ich habe mich vor etwa 8 Jahren deswegen mit einem Juristen unterhalten und die Entscheidung getroffen, solange dies nicht geklärt ist, bzw die eventuelle Haftungsfrage durch die Distributionen, niemandem eine Software auf Basis eines Linux-Systems zu empfehlen und Haftungsfragen, falls der Kunde es trotzdem möchte, auszuschliessen.
    Das Prinzip, man wußte es ja im Vorfeld nicht, zieht nicht. Aufgrund dieser Diskussion und dem damit entstandenen Wissen über die Zusammenhänge könnte man ab jetzt sogar Böswilligkeit bzw. böswillige Täuschung unterstellen.
    Mich wundert es übrigens, warum es so ange gegangen ist, bis das thematisiert wurde.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Heinlein Support GmbH, Berlin
  2. OEDIV KG, Bielefeld
  3. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  4. EXTRA Computer GmbH, Giengen an der Brenz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,99€
  2. 4,99€
  3. 0,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Medienkompetenz: Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?
Medienkompetenz
Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

Lesen, schreiben, rechnen und coden: Müssen Kinder programmieren lernen? Vielleicht nicht. Aber sie sollen verstehen, wie Computer funktionieren. Wie das am besten geht.
Von Jakob von Lindern

  1. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  2. Digitalpakt Schuldigitalisierung kann starten
  3. Whatsapp bei Lehrern Kultusministerkonferenz pocht auf Datenschutz

  1. Supply-Chain-Angriff: Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden
    Supply-Chain-Angriff
    Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden

    Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie er mit Equipment für unter 200 US-Dollar mit einem Mikrochip eine Hardware-Firewall übernehmen konnte. Damit beweist er, wie günstig und realistisch solche Angriffe sein können. Vor einem Jahr berichtete Bloomberg von vergleichbaren chinesischen Spionagechips.

  2. IT an Schulen: Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
    IT an Schulen
    Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf

    Stabilo und der Bund wollen einen Stift entwickeln, der Kinder bei Defiziten mit der Handschrift unterstützt. Mit Hilfe von Machine Learning und einer mobilen App analysiert das System das Geschriebene und passt Übungen an. Das Projekt ist mit 1,77 Millionen Euro beziffert.

  3. No Starch Press: IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor
    No Starch Press
    IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor

    Der Fachverlag No Starch Press wirft Amazon vor, Schwarzkopien von Büchern aus seinem Verlagsangebot zu verkaufen. Dabei handele es sich explizit nicht um Drittanbieter, sondern Amazon selbst als Verkäufer. Das geschieht nicht das erste Mal.


  1. 16:54

  2. 16:41

  3. 16:04

  4. 15:45

  5. 15:35

  6. 15:00

  7. 14:13

  8. 13:57