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Strafbefehl wegen des Anbietens von Kopiersoftware

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Vorsicht

    Autor: kische40 09.11.04 - 11:29

    Homeworld schrieb:
    >
    > > Du unterliegst dann streng genommen sogar 2
    > > Gesetzen. Ich weiß nicht, in wie weit die
    > > Einfuhr von in D illegaler Ware hier rechtlich
    > > behandelt wird.
    >
    > Seit wann ich das Bestellen bei amazon.co.uk
    > illegal?
    > Mit erschrecken muss ich feststellen das das
    > IPFI FUD hervorragend zu greifen scheint.
    >
    Du interpretierst da was falsch! Ich habe nirgends gesagt, das Du nicht bei amazon.uk.co bestellen darfst. Ich habe nur gesagt, das du aufpassen mußt, WAS Du bestellst!

  2. Re: Vorsicht

    Autor: Michael - alt 09.11.04 - 11:42

    Meines Wissens ist aber nicht der Besitz strafbar, sondern der Verkauf... ??

  3. Re: Vorsicht

    Autor: kische40 09.11.04 - 12:00

    Michael - alt schrieb:
    >
    > Meines Wissens ist aber nicht der Besitz
    > strafbar, sondern der Verkauf... ??
    >
    http://www.heise.de/ct/01/01/156/
    http://www.gvu.de/deutsch/aktuell/texte/Infoschreiben_ueber_den_Vertrieb_von_DVD-Importen.htm
    http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/urhg/__108b.html
    http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/urhg/__111a.html


    Fazit:
    Wer den RC umgeht macht sich strafbar. Wer Links auf Programme oder Know-How zum Thema veröffentlicht ebenso.

    Daher wird es Zeit, das die Leute endlich mal aufwachen und gegen sowas vorgehen.

  4. Perverso...

    Autor: Homeworld 09.11.04 - 12:40

    mehr fällt mir dazu nicht ein.


    ...oder doch:

    HEIL IPFI!
    HEIL GVU!


    Homeworld

  5. Halt dumm gelaufen...

    Autor: kische40 09.11.04 - 12:53

    Homeworld schrieb:
    >
    > mehr fällt mir dazu nicht ein.
    >
    > ...oder doch:
    >
    > HEIL IPFI!
    > HEIL GVU!
    >
    Tja. Wenn sich niemand dagegen wehrt, dann muß man mit den Folgen leben. Bisher hat man immer in Deutschland über den US-amerikan. DMCA und seine Stilblüten gelacht. Genau die Leute haben nicht mitbekommen, das wir genau das selbe jetzt hier schon längst haben.

  6. Re: Vorsicht

    Autor: Michael - alt 09.11.04 - 13:33

    Danke für die Texte. Ist doch eindeutig....

    Die eigentliche Frage ist aber eine andere. Es gibt eine Reihe von Anwendungsfällen, in denen braucht man eine Kopie. Ich bin beispielsweise laufend in D unterwegs und nutze einige Soft-Synthesizers um abends im Hotel angemessen Krach machen zu können. Diese Synthis sind recht teuer und so kopiergeschützt, daß man immer die Originale mit dem Risiko des Verlustes mitschleppen müsste, da man von Zeit zu Zeit die Original CD einlegen müsste.

    Dieser Sachverhalt widerspricht aber dem gedachten Gebrauch der gekauften Ware. In diesem Zusammenhang hielte ich Kopien für durchaus legitim und keinesfalls im Widerspruch zu den gegenseitigen, also Verkäufer-Käuferabsichten. Es fehlen hier Regelungen diese Art von Vorfällen zu unterstützen.

    Ebenso halte ich die Diskussion der Privatkopie von Musik-CDs für nötig und nützlich; allerdings hat das mit dem hier anliegenden Sachverhalt IMHO nix zu tun.......

    Gruß

  7. Re: Vorsicht

    Autor: kische40 09.11.04 - 13:39

    Michael - alt schrieb:
    >
    > Danke für die Texte. Ist doch eindeutig....
    >
    > Die eigentliche Frage ist aber eine andere. Es
    > gibt eine Reihe von Anwendungsfällen, in denen
    > braucht man eine Kopie. Ich bin beispielsweise
    > laufend in D unterwegs und nutze einige
    > Soft-Synthesizers um abends im Hotel angemessen
    > Krach machen zu können. Diese Synthis sind recht
    > teuer und so kopiergeschützt, daß man immer die
    > Originale mit dem Risiko des Verlustes
    > mitschleppen müsste, da man von Zeit zu Zeit die
    > Original CD einlegen müsste.
    >
    > Dieser Sachverhalt widerspricht aber dem
    > gedachten Gebrauch der gekauften Ware. In diesem
    > Zusammenhang hielte ich Kopien für durchaus
    > legitim und keinesfalls im Widerspruch zu den
    > gegenseitigen, also Verkäufer-Käuferabsichten.
    > Es fehlen hier Regelungen diese Art von
    > Vorfällen zu unterstützen.
    >
    Natürlich widerspricht das der eigentlichen Bedeutung von "Erwerb einer Ware". Genau das selbe habe ich auch an das BJM geschrieben. Ich habe aber nur eine lapidare 08/15 Antwort erhalten. Soweit ich allerdings sehen kann, darfst Du genau 1 Kopie zum privaten Gebrauch anfertigen. Allerdings darfst Du keinen Kopierschutz umgehen. Diese Einschränkung macht das ganze wieder sinnlos.


    > Ebenso halte ich die Diskussion der Privatkopie
    > von Musik-CDs für nötig und nützlich; allerdings
    > hat das mit dem hier anliegenden Sachverhalt
    > IMHO nix zu tun.......
    >
    Naja. Es steht damit in direkter Verbindung. Die Abmahnungen wegen Verlinkung und der Kopierschutz werden zusammen vom UrHG berührt.

  8. Re: Vorsicht

    Autor: Michael - alt 09.11.04 - 15:59

    Ja, aber was ich nicht verstehe: Ich frage die Hersteller gar nicht erst, denn es wäre als unverhältnismässig anzusehen, wenn sie für alle diese Randfälle Prozesse bereitstellen müssten. Daher hoffe ich auf Toleranz und denke, das ist deswegen gesetzlich auch ganz gut deutlich, weil ich keinerlei wirtschaftliche Vorteile daraus ziehe. Keiner der Gesetze, die Du benannt hast, schränkt dies ein.

    Also, wenn ich die Hersteller frage bekomme ich die Antwort, die sie gegeben können, nicht die, die im Sinne des Gesetzes ist. Daher lasse ich es hier voll darauf ankommen. Aber diese Vorgehensweise unterscheidet sich von der angeprangerten erheblich.

  9. Re: Vorsicht

    Autor: kische40 09.11.04 - 16:04

    Michael - alt schrieb:
    >
    > Ja, aber was ich nicht verstehe: Ich frage die
    > Hersteller gar nicht erst, denn es wäre als
    > unverhältnismässig anzusehen, wenn sie für alle
    > diese Randfälle Prozesse bereitstellen müssten.
    > Daher hoffe ich auf Toleranz und denke, das ist
    > deswegen gesetzlich auch ganz gut deutlich, weil
    > ich keinerlei wirtschaftliche Vorteile daraus
    > ziehe. Keiner der Gesetze, die Du benannt hast,
    > schränkt dies ein.
    >
    > Also, wenn ich die Hersteller frage bekomme ich
    > die Antwort, die sie gegeben können, nicht die,
    > die im Sinne des Gesetzes ist. Daher lasse ich
    > es hier voll darauf ankommen. Aber diese
    > Vorgehensweise unterscheidet sich von der
    > angeprangerten erheblich.
    >
    Naja. Das Problem ist aber, das man das alles erstmal vor Gericht durchsetzen muß. In Anbetracht dessen, das Links in Düsseldorf anders bewertet werden als im Rest der Republik stehen die Chancen ungünstig eine Einigung in erster Instanz zu erreichen. Zumal schon das eine Menge Geld kostet.

  10. Re: Vorsicht

    Autor: Michael - alt 09.11.04 - 22:47

    > Naja. Das Problem ist aber, das man das alles
    > erstmal vor Gericht durchsetzen muß. In
    > Anbetracht dessen, das Links in Düsseldorf
    > anders bewertet werden als im Rest der Republik
    > stehen die Chancen ungünstig eine Einigung in
    > erster Instanz zu erreichen. Zumal schon das
    > eine Menge Geld kostet.

    Nicht ganz. Ich bezweifle, daß es aufgrund der Gesetzeslage und der Nutzung gar nicht zu einem Gerichtsverfahren kommt. Die Wahrscheinlichkeit des schlechten Ausgangs für den Klagenden ist recht hoch mit der Konsequenz, daß solche, ja durchaus legitimen Nutzungen, von den Herstellern unterstützt werden müssten. Die für die HErsteller dabei entstehenden Kosten lägen weit über den Prozesskosten. Also ich glaube, da kann man durchaus etwas mutig sein.

    Voraussetzung ist natürlich, daß ich daraus niemals wirtschaftlichen Nutzen ziehe. Das aber ist leider durch meine Mitmenschen nicht gegeben; daher gibts dieses Gesetz. Bedauerlicherweise....

  11. Re: Rechtsfrage: Vertragsstrafe

    Autor: Michael - alt 09.11.04 - 23:16

    Da erinnerst Du was falsch. Der nicht unter das HBG fallende Partner hat das Recht, seine Vertragsstrafe gerichtlich verkleinern zu lassen. Dieses Recht hat der Vollkaufmann nicht.
    Allerdings kommt es darauf an, ob eine Vertragsstrafe verhältnismäßig ist oder nicht. Wenn Du also als Freelancer arbeitest und es ein Wettbewerbsverbot mit angehängter Vertragsstrafe gibt, dann könnte diese unter dieser Sichtweise unwirksam sein.

  12. Re: Strafbefehl wegen des Anbietens von Kopiersoftware

    Autor: Gerhard 02.01.05 - 20:23

    Cassiel schrieb:

    > http://www.heise.de/tp/deutsch/kunst/lit/18549/1.html ;-)

    Die Seite gibts nicht mehr.
    Hast Du ein paar Suchstichworte?

  13. demnächst ein Japaner kaufen

    Autor: oott 03.01.05 - 20:39

    wenn der 39-jährige sich entschließt, das sein nächstes Auto ein Japaner wird, übt er mit seinem Konsumverhalten Druck aus.

    so ähnlich wie andere auch Arbeitsplätze als Druckmittel einsetzen

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