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EU-Gericht: Auflagen gegen Microsoft werden nicht ausgesetzt

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Dem Himmel sei dank

    Autor: Katsenkalamitaet 22.12.04 - 20:31

    "Himmel"."Beten". Würg.

  2. Re: EU-Gericht: Auflagen gegen Microsoft werden nicht ausgesetzt

    Autor: fischkuchen 22.12.04 - 23:30

    Also sonst wird immer gesagt, MS wäre Marktführer, was ist das anderes als dominant?
    Wenn man sich schon selbst als Marktführer betitelt und alles andere als mies bezeichnet, Studien in Auftrag gibt um zu beweisen dass Linux im Desktopbereich keine Rolle spielt usw usf, dann wird man wohl kaum glaubwürdig sagen können: Nee, jetz sind wir doch nicht dominant ;)
    Und wenn der Mediaplayer nicht mehr dabei sein darf, was solls, beim nächsten Winupdate wird er draufgespielt, hab auch die neuste Version vom Wmplayer draufgeklatscht bekommen beim update, was mich eigentlich auch recht wenig juckt, da ich vlc oder winamp benutzze.
    Btw, wenn Windows Schnittstelleninformationen offenlegen muss, dann wird das doch auch die Arbeit von Linuxtreiber-Entwicklern erleichtern, oder? Auch nichts dagegen :)
    Wann funktioniert endlich mein PSX-Pad , das per usb-Box am PC hängt auch unter Linux? ;)

    fischkuchen

  3. Re: EU-Gericht: Auflagen gegen Microsoft werden nicht ausgesetzt

    Autor: fischkuchen 22.12.04 - 23:33

    eehm... das "wenn Windows Schnittstellen offenlegen muss" sollte "wenn MS Schnittstellen offenlegen muss" heissen ;)

  4. Re: EU-Gericht: Auflagen gegen Microsoft werden nicht ausgesetzt

    Autor: GHOST 23.12.04 - 00:01

    Du hast da das wichtigste vergessen OSX.

  5. Re: Dem Himmel sei dank

    Autor: Dr. Kwame Ubuntu 23.12.04 - 00:32

    welche idee, das der EuGH auch nur lobby interessen
    vertritt ?
    oder willst du etwas anderes los werden ?

  6. Re: EU-Gericht: Auflagen gegen Microsoft werden nicht ausgesetzt

    Autor: kleinesg 23.12.04 - 08:40

    GHOST schrieb:
    > Du hast da das wichtigste vergessen OSX.

    Von mir aus gerne, allerdings kenne ich OS X nicht. Mein Mac Classic arbeitet noch mit MacOS 7. ;-)

  7. Re: Dem Himmel sei dank

    Autor: Michael - alt 23.12.04 - 09:05

    Ja, genau! Mögen alle anderen Geld verdienen nur wir nicht! Verschenkt alles, verjagt das Kapital..

    Du glaubst aber wohl nicht, daß solche Trottel wie ich Deine Sozialhilfe bezahlen???

    Und, nur zur Sicherheit: Der erste Abschnitt ist Ironie....

  8. Re: Schnittstelle = geistiges Eigentum?

    Autor: Michael - alt 23.12.04 - 09:09

    Dein Vergleich ist nicht richtig. Erstens gibt es offen gelegte Schnittstellen, die darüberhinaus auch noch garantiert sind (nicht so wie bei Linux), aber auch bei Linux gibt es Schnittstellen zwischen Programmteilen, deren Veröffentlichung grober Unfug sind.

    Ausserdem kannst Du den Mediaplayer als Objekt einführen.... "Schnittstellen" im eigentlichen Sinne sind schon ein bißchen altmodisch.....

  9. Re: EU-Gericht: Auflagen gegen Microsoft werden nicht ausgesetzt

    Autor: Michael - alt 23.12.04 - 09:11

    [1] <flame>Vorausgesetzt, man bezeichnet die aktuelle Primitiv-GUI als "benutzbar"... </flame>

    Lach, darum programmieren sie die Linuxer ja auch so gut nach....

  10. Re: Schnittstelle = geistiges Eigentum?

    Autor: *v* 23.12.04 - 10:31

    Ozzy schrieb:

    > Du hast doch die Antwort selbst gegeben. So
    > etwas regelt der Markt allein! Früher oder
    > später, dazu bedarf es keiner Kommissionen und
    > Gerichte...

    Bei Monopolen oder auch beinahe-Monopolen tut sich der Markt da leider etwas schwer. Auch diese Antwort habe ich gegeben.

  11. Re: Schnittstelle = geistiges Eigentum?

    Autor: *v* 23.12.04 - 10:35

    Michael - alt schrieb:
    >
    > Dein Vergleich ist nicht richtig. Erstens gibt
    > es offen gelegte Schnittstellen, die
    > darüberhinaus auch noch garantiert sind

    Um die schon offen gelegten Schnittstellen geht es ja auch nicht, sondern eben um jene, die nicht offen sind.
    Und dass Microsoft eine Garantie auf ihre Schnittstellen abgibt, ist mir neu. Was wird da eigentlich garantiert.

  12. Re: Schnittstelle = geistiges Eigentum? Nachtrag.

    Autor: *v* 23.12.04 - 10:51

    Wenn ich mir Deine Antwort noch mal ansehe, glaube ich, dass Du etwas Grundlegendes falsch verstanden hast.

    Es geht selbstverstaendlich nicht um Schnittstellen zwischen Programmteilen ein und derselben Anwendung. Es geht viel mehr um Dinge wie Schnittstellen zwischen Client- und Serversoftware. Und da kommt man um offene Schnittstellen nicht herum, wenn man fuer Client- und Serverseite auch unterschiedliche Softwarehersteller zulassen will. Darin liegt AFAIK auch ein Hauptvorwurf der EU-Kommision.

  13. Re: EU-Gericht: Auflagen gegen Microsoft werden nicht ausgesetzt

    Autor: kleinesg 23.12.04 - 11:03

    Michael - alt schrieb:
    > Lach, darum programmieren sie die Linuxer ja
    > auch so gut nach....

    Das Nachprogrammieren war einmal. Mittlerweile sind IMHO die "führenden" Desktops Windows voraus.

    Wir haben hier beim Kunden NT 4.0 von 1996. Die Unterschiede zum XP-Desktop muss man mit der Lupe suchen. Ich spriche hier nicht von Optik-Schnickschnack (da bietet XP in der Tat einiges), sondern von echtem Mehrnutzen.

    Anno '95 mag die Windows-GUI eine tolle Sache gewesen sein, aber mangels ernsthafter Weiterentwicklung ist die Zeit daran vorbeigegangen (ist ja beim IE ähnlich).

    Und jetzt troll dich.

  14. Re: EU-Gericht: Auflagen gegen Microsoft werden nicht ausgesetzt

    Autor: Michael - alt 23.12.04 - 14:49

    Weiß Du eigentlich, warum das mit der Entwicklung so ist, wie Du es teilweise richtig beschrieben hast?
    Die NT4.0 GUI ist nur dem Paradigmen-Wechsel auf Win95 von Win3.11 nachempfunden deren hauptsächliche Aufgabe es war, in kontextsensitiven Menüs Methoden für Objekte anzubieten und dafür eine durchgängige, leicht bedienbare Plattform zu liefern. Dazu gehört natürlich inhaltlich auch Konstanz, denn es geht ja nicht nur um Technik, sondern auch um Akzeptanz. Viele Leute waren aber lange an Norton.Commander etc gewohnt und nicht dazu in der Lage, diesen Paradigmenwechsel mitzumachen.
    Daß man das leicht und gut bedienen kann sieht man ja am Marktanteil, der den Denkern dieses Ansatzes Recht zu geben scheint.
    Also, dann warten wir jetzt auf ähnliche Marktanteile durch die von Dir genannten tollen Neuerungen.

    >Und jetzt troll dich.
    Hast Du zuviel Glühwein gesoffen? Oder kannste nicht diskutieren....

  15. Re: Schnittstelle = geistiges Eigentum?

    Autor: Michael - alt 23.12.04 - 14:51

    Garantie: Die Konstanz der Schnittstelle, wenn nicht explizit ausgenommen. Sonst gäbe es Schadenersatzansprüche.

    Aber wir sind uns doch sicher soweit einig, daß eine Schnittstelle dem Urheberrecht unterliegt. Wenn ja, dann ist es die Sache des urhebers darüber zu entscheiden, was zu veröffentlichen ist und was nicht.....

  16. Re: Schnittstelle = geistiges Eigentum? Nachtrag.

    Autor: Michael - alt 23.12.04 - 14:55

    Weißt Du, ich kümmere mich seit 20 Jahren um Schnittstellen.....

    Gerade bei Client-Server Anwendungen ist das so eine Sache. Aber Du kannst doch den Mediafritzen per OLE-Automation bedienen...... oder ist das etwa kein Objekt?

    >Darin liegt AFAIK auch ein Hauptvorwurf der EU-Kommision.
    Der vsersteckte Hauptvorwurf der EU-Kommission liegt darin, daß Microsoft erfolgreich ist was eine ungeschickte Marktverteilung zur Folge hat. Nun, das ist Ansichtssache, da kann jeder denken, wie er will. Der Mediafritze ist doch hier nur instrumentalisiert und das wissen doch eigentlich auch alle.

    Ich bin gespannt, was rauskommt....

  17. Re: Schnittstelle = geistiges Eigentum? Nachtrag.

    Autor: Roman Laubinger 27.12.04 - 13:48

    Michael-alt schrieb:

    > Der vsersteckte Hauptvorwurf der EU-Kommission liegt darin, daß
    > Microsoft erfolgreich ist

    Nein. Daß Microsoft sich in den Augen der Kommission nicht gerechtfertigte Wettbewerbsvorteile gegenüber seinen Konkurrenten erschleicht.

    > was eine ungeschickte Marktverteilung zur Folge hat.

    Für einen gegebenen Wert von "ungeschickt", ja. Die Zeche zahlt wie bei allen Monopolen (oder Quasi-Monopolen) immer der Kunde. Mangelnder Wettbewerb geht fast immer zu Lasten des Kunden.

    Tschüss
    Roman Laubinger

  18. Re: Schnittstelle = geistiges Eigentum? Nachtrag.

    Autor: Michael - alt 28.12.04 - 11:58

    Roman, das Auseinanderreißen meines Satzes, um "Nein" sagen zu können, ist nicht ok, denn die Betonung lag auf ungeschickte Marktverteilung. Diese wurde nicht erschlichen, sondern mangels besserer Systeme erreicht. Nicht das Vorhandensein des Mediatools hat diese Marktmacht erzeugt, die der EU heute nicht passt; eben das "Nicht-Vorhandenseins" eines wirklichen Marktes.
    Dazu ist eben einfach zu sagen, daß es diesen Markt tatsächlich auch heute noch nicht gibt....

    Wie dem auch immer sei: Wir haben hier das erste Mal in der Geschichte der Wirtschaft, daß sich eine Marktmacht für den Nutzer positiv auswirkt: Egal, wo Du auf der Welt hinkommst, findest Du ein System, das Du so bedienen kannst, wie das, welches Du zuhause nutzt (ich meine 90% der Weltbevölkerung; ich kenne Dein bevorzugtes System nicht).

    Und das, lieber Roman, ist echt klasse.

    Die vielbeschworenen Nachteile eines Monopolisten habe ich noch nicht erlebt, denn wir haben ja auch nur im Desktopbereich ein Monopol. Nicht im Serverbereich. Da dümpelt Microsoft deutlich unter 50%. Also stimmt das mit der marktbeherrschenden Firma nur sehr zum Teil.

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