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Weblisten.com wehrt sich gegen die IFPI

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Falsch bleibt falsch!

    Autor: Balu 05.01.05 - 10:47

    Und hier liegt der Fehler im System, der Künstler sollte einen großteil der Vergütung bekommen und nicht die Bosse der Plattenindustrie. Klar ist jeder bereit einen angemessenenen Beitrag für die Musik zu zahlen, nur irgendwann muss mit der Preistreiberei Schluss sein.

    Ich erinnere nur an die Worte der Musikindutrie, das nach Einführung(Investitionskosten) der CD die Preise wieder gesenkt werden...darauf warten wir alle immer noch...das Gegenteil war der Fall...und mit Einführung des Euro wurde gleich nochmal kraftig zugelangt, mit welcher Begründung? Das gleiche gilt für Konzerte...wobei ich hier sagen würde die Steigerung liegt sogar über 100%. Wie war das mit der Selbstverpflichtung der Industrie die Preise nicht mit Euro Einführung anzuheben...wie viele Schwarze Koffer die Politiker für diese grandiose Idee wohl bekommen haben?

    Die meisten Künstler, auch die Profis, haben es immer schwerer von Ihrer Arbeit zu leben, doch wo ist die Schuld zu suchen, beim Kunden der sich die Songs aus dem Netz zieht weil er verschreckt ist von den hohen Preisen, oder die Musikindustrie, die den letzten Cent aus Ihren Kunden melken will?

    Auf der Anklagebank sollte auf jeden Fall die Musikindustrie sitzen!! und vor allem sollte mal kartellrechtliche Untersuchungen gegen diese Firmen geben...die werden ja wohl nicht nur in den USA Preisabsprachen getroffen haben...das glaubt wohl keiner!!

  2. Re: Falsch bleibt falsch!

    Autor: 4N|)R34s 05.01.05 - 11:13

    "dass die musik ohnehin von amateueren gemacht wird"

    Sehr viel gute Musik WIRD von Amateuren gemacht - die von den Majors niemals eine Chance erhalten werden (weil es gerade nicht ins Produktportfolio passt - Aussage Sony-Music z.B. ...).
    Wenn Du an einem Tag 100 Bands anhören mußt, ist das bestimmt schon hart, weil da von Hausmusik bis Semi-Profi so ziemlich alles vertreten sein wird ;-) - fällt mir gerade ein: Wie habt Ihr das Organisatorisch gemacht - 5 Minuten pro Band incl. Umbaupause??? (ausgegangen von einem 8 Stunden-Tag). Oder waren das nur Boy-/Girlgroups die zu 'nem Playback geträllert haben?

    Naja - egal. Meiner Ansicht nach wird von den A&Rs sehr viel in einer "Laune" vom Tisch gefegt, was bei näherem Hinhören vielleicht DOCH was für das Label gewesen wäre. Aber Experimente mit neuer Musik können sich die Labels aus wirtschaftlichen Gründen wohl nicht leisten. Dann lieber das 100.000ste Cover von irgendeinem Song aus den 60ern.

  3. Re: Falsch bleibt falsch!

    Autor: Don Claro 05.01.05 - 11:42

    das war tatsächlich so: 5 min pro band - alles live - kein playback. was man von diesem verfahren halten muss, brauch ich wohl nicht zu sagen. ich bin jedenfalls beim nächsten mal nicht in der jury....

    klar - ein a&r entscheidet immer nach dem bauch (wie soll man musik auch sonst beurteilen?), und die entscheidungen sind immer subjektiv. ob einem das nun paßt oder nicht. ein guter a&r, von denen es viel zu wenige gibt, kann aber zumindest handwerkliches beurteilen. stimmt der song, die produktion und last, but not least auch die ausstrahlung des künstlers... allerdings kackt vieles von dem, was man in den eigenen vier wänden noch gut fand, im tv oder radio ziemlich ab - von live-auftritten ganz zu schweigen...
    und ein guter a&r ist der, bei dem die fehlerquote sehr gering ist... ;-)

  4. Re: Falsch bleibt falsch!

    Autor: Don Claro 05.01.05 - 12:00

    ob die bosse nun einen großteil der gewinne bekommen, sei mal dahingestellt. es ist halt eine mischkalkulation. in der vergangenheit wurde nur jede 10.nummer ein erfolg, heute muss es vielleicht jede 5. sein. was hat das zu folge? es wird viel weniger gewagt. (was manchmal aber auch gut ist, bei dem schrott, der teilweise veröffentlicht wurde).

    vollkommen recht gebe ich dir bei den cd-preisen und noch mehr bei den konzertpreisen. allerdings wenn man bedenkt, dass lp's in den 60ger noch DM 18 kosteten würde das heute nach inflation etwa bei € 25 liegen. ich geb zu: eine milchmädchenrechnung. denn für den kauf eines kühlschranks muss man heute auch nur noch die halbe arbeitszeit aufwänden... und ich hab mal vor vielen jahren gelernt, dass der eintrittspreis eines konzertes nicht über dem preis einer lp liegen sollte.... aber wenn die leute für simon & garfunkel oder paulmccartney pro eintrittskarte € 150-€ 180 zahlen - und die konzerte sind ausverkauft.

    das schlimme daran ist, dass dann das geld für neue künstler fehlt und die vor leeren häusern spielen. aber let's think positive: seit dem bei viva und mtv die langeweile ausgebrochen ist, gehen mehr leute wieder in konzerte... das ist doch prima!?!

    es sind weniger preisabsprachen als marktgegebenheiten.. wenn du bei aldi € 0,59 für einen liter milch zahlst, kannst du in deinem laden nicht das doppelte verlangen.

    was zu überlegen wäre, wäre z.b. dass die cd's einen größeren mehrwert hätten. z.b. dass man die abgedruckten texte auch ohne mikroskop lesen kann, dass - wo es paßt - poster, vergünstigungen für eintrittskarten beiliegen etc. aber oft werden aufwändigere verpackungen vom handel nicht akzeptiert... weil sie nicht in die regale passen... tja, und dann wundern sie sich, dass die kiddies sich das zeug runterladen....

    aber absurd finde ich es, dass ein download mit € 0,99 zu teuer ist... für einen schissigen klingelton aber ohne murren bis zu € 2,99 gezahlt wird - nur weil man nicht anders herankommt. und das verrückte ist, dass inzwischen oft mehr als doppelt so viele klingeltöne wie single-/maxi-cd's verkauft werden - und die künstler bekommen (abgesehen von den realtones, den die wenigsten im markt erhältlichen handys abspielen) davon nix... außer sie haben den song auch selbst geschrieben. dann kriegen sie geld als komponisten und texter...

    und kann mir einer hier mal logisch erklären, warum man doppelt so viele klingeltöne wie richtige cd's verkauft, obwohl die oft das doppelte oder mehr kosten? außer, dass man sie nicht bei kazaa oder e-mule runterladen kann?

  5. Re: Weblisten.com wehrt sich gegen die IFPI

    Autor: Schwarzy 05.01.05 - 14:44

    ist weblisten.com nun illegal oder nicht.... gibt es nun ein urteil was das bestätigen kann.....

  6. Re: Weblisten.com wehrt sich gegen die IFPI

    Autor: Don Claro 05.01.05 - 15:03

    P R E S S E M I T T E I L U N G - Berlin, 05.01.2005

    Weblisten.com ist in Deutschland zweifellos ein illegales Musikangebot

    Scheinargumente der spanischen Musikpiraten zählen nicht

    "Weblisten war und ist in Deutschland ein illegaler Musikdienst. Alle anderen Äußerungen der Betreiber des illegalen Services sind falsch und führen Konsumenten an der Nase herum. Weblisten wurde in Spanien bereits verurteilt", erklärt Dr. Hartmut Spiesecke, Sprecher der deutschen Phonoverbände.

    Die Deutsche Landesgruppe der IFPI hatte im Dezember ausdrücklich auf die Illegalität der Musikservices allofmp3 und weblisten in Deutschland hingewiesen. Weblisten.com ist ein Dienst in Spanien, der nach eigenen Angaben zwar die Rechte der Autoren erworben haben wolle, erwiesenermaßen aber nicht die Rechte der Musikfirmen zum Onlinevertrieb der Musikaufnahmen.
    Auch hier handelt es sich deswegen um ein in Deutschland illegales Musikangebot. Gegen weblisten liegen in Spanien bereits erste Gerichtsurteile vor. Da der illegale Anbieter hiergegen Berufung eingelegt hat, laufen die Verfahren derzeit aber noch.

  7. Schweiz ?

    Autor: ORC 05.01.05 - 15:19

    Also soweit ich weiss ist der Download von Files in der Schweiz nicht strafbar. Kann das jemand bestätigen ?

  8. Re: Schweiz ?

    Autor: Sargon 05.01.05 - 15:27

    > Also soweit ich weiss ist der Download von Files
    > in der Schweiz nicht strafbar. Kann das jemand
    > bestätigen?

    Das Konsumentenmagazin "Kassensturz" hat vor etwa zwei Monaten klar festgehalten, dass der Download in der Schweiz nicht strafbar ist.

    Sargon

  9. Re: Schweiz ?

    Autor: Frickelbuden-King 05.01.05 - 15:31

    weisst was? was der Kassensturz sagt interessiert kein Gerichtssaal ... besonders nicht wenn du drinne stehst ..

    Prosit Neujahr ..

    PS: Meinungen können sich auch ändern .. und die Auslegung der Gesetze kann sich in den nächsten 5 minuten ändern .. alles Interprätationssache

  10. Re: Falsch bleibt falsch!

    Autor: Nibbler 05.01.05 - 15:38

    Nicht nur das Du nervst, sondern mit Deinem größen und Titelwahn solltest Du dich meiner Meinung nach umgehend in psycahtrische Behandlung begeben. Vielleicht ist es noch nicht zu spät.

  11. Re: Falsch bleibt falsch!

    Autor: Down the politics 05.01.05 - 15:39

    5 min pro Band??? Da gehen doch viele Liedchen die ich so schreibe erst los, aber bei einfacher Rockmusik, tjanu


    down the politics

  12. Re: Weblisten.com wehrt sich gegen die IFPI

    Autor: Down the politics 05.01.05 - 15:51

    Du vergisst, dass man jedes Brötchen nur einmal verkaufen kann.

    Wenn sich irgendwer ne cd kopiert ist das Original nicht weg.


    Down the politics

  13. Re: Falsch bleibt falsch!

    Autor: Don Claro 05.01.05 - 16:57

    das ist auch das problem... aber wer sich den kriterien stellt....

  14. Re: Weblisten.com wehrt sich gegen die IFPI

    Autor: Don Claro 05.01.05 - 16:59

    das würde unser problem lösen.. man spielt die nummer einmal ab und weg ist sie... dann könnte man sie auch für € 0,10 verkaufen.... viel billiger als ein brötchen.... ;-)))

  15. Re: Schweiz ?

    Autor: Don Claro 05.01.05 - 17:02

    kein download ist strafbar, wenn a) der rechteinhaber sein download verschenkt oder b) du die lizenzgebühr dafür zahlst, die i-tunes und co. dafür haben wollen....

    allerdings der upload ohne lizenz ist strafbar!!!!

  16. Re: Weblisten.com wehrt sich gegen die IFPI

    Autor: Günthetr 15.01.05 - 11:06

    Guter vergleich mit den Brötchen, aber schon mal daran gedacht das die Musikfirmen auch vervielfältigungsrechte Pauschal an andere Plattenfirmen verkaufen (auch ins Ausland), der künstler sieht nur von der Pauschale etwas und nicht mehr von den einnahmen der Ausländischen Firma. Da fragt keiner nach ab zum beispiel Weblisten nach Spanisen Recht, verkaufsrechte von einem Spanischen Plattenlabel erworben hat, dieser aber von Deutschen Label die vermarktungsrechtebekommen hat. Somit wäre die angebotene Musik nichts anderes als ein Re-Import.

  17. jetzt wirds interessant

    Autor: applè 15.01.05 - 11:39

    also ich verstehe beide seiten musik und verbraucher, beides war und bin ich selber , zum einen wird die musik produziert und kozepiert wie der bäcker seinen teig zubereitet und backt ... in diesem fall fällt mir eine nette illusion ein "wenn es die brötchen zum downloaden gäbe , währen wir schon alle des mundraubes straffällig , sogar ein musiker der hunger hat" ...

    ich verstehe die musik branche das wirklich eine harte ist, wo man meisst als kleiner sich behaupten muss in einem geschäftsbereich wo dich von hausaus jeder runterdrückt , oder du bist schon groß hast gut gearbeitet und musst nun nochmehr arbeiten damit du deine ernte nicht verlierst.

    den konsumenten "muss" das nicht interessieren, genausowenig es den musiker juckt ,wenn er im lokal sitzt was für eine drecksarbeit und stress die küche hat nur weil er mitten im totalen geschäft entscheidet die beilagen so und so zu wechseln... ist halt alles relativ.

    fakt ist aber das der fröhliche downloader auf umwegen den umsatz der musikindustrie schröpft und wer die industrie schröpft schröpft arbeitsplatz stabilität ... die ironie währe jetzt wenn die meissten downloader arbeitslose währen ...kann ich aber jetzt nicht gewiss sagen, aber ich lasse diese aussage wegen ihrer relativität stehen.

    eine lösung in der ganzen angelegenheit sehe ich nicht darin die leute einzubuchten die downloaden, denn

    1) sie handeln im rahmen ihrer vom markt gegebenen möglichkeiten
    2)sie sind menschen und haben den urtrieb des "sammelns" und des "jagens" in sich (klingt blöd aber kann bestätigt werden)
    3)sind nicht sie die jenigen die nicht wissen wie man eigentum effektiv schützt sondern es ist die musikbranche

    menschen einsperren der musik wegen , lehne ich ethnisch und moralisch auf massive art ab, denn demnach müsste ich ja einige musiker zu tode verurteilen weil sie so eine grottenschlechte musikalische leisstung zu tage legen .

    ich finde bei diesem problem sollte nur die industrie tätig werden, und nicht wie der es der fall ist die " justiz" also lösung darzustellen.

    urheberrecht quasi geistiges eigentum will ich garnicht ansprechen denn das ist nicht der fall es heisst ja nicht das die downloader die musik reproduzieren und es unter ihren bandnamen veröffentlichen.

    die medien-träger sprich jede einzelen "verkaufte" cd/dvd etc muss mit einem digitalcode versehn werden das beim kauf in die cd z.b "digital ettikittiert" wird und somit ist das teil auf den käufer "registriert" und es gibt nichtmehr das "hey ich bin annonym , ich kann machen was ich will" ...gefühl ..
    natürlich ist es nur eine idee und ich bin mir über den fertigungsumfang dieser methode nicht im klaren, aber es funktioniert schon ganz gut identität auf ein medium zu brennen ...warum auch nicht hier.. es kann auch als signal in die cd in einem unhörbaren khz bereich eingebettet werden, um sogar evtl "stream&copy" vorzubeugen".

    ...das sowas ganz gut klappt merkt ihr spätestens im internet wenn ihr euch irgendwo "registrieren müsst" oder man weiss wie eure ip adresse ist. .... was ich damit sagen will, wer eine registrierte ware kauft, lädt sie nichtmehr lizenzfrei ins internet denn er weiss, er lädt gleichzeitig seine identität hoch. und jeder hat die verantwortung das "missbrauch durch dritte" nicht zustande kommt ...


    die umsetzung ist sicher teuer , aber angesichts dessen das die industrie noch über jahrzehnte auf diese weise geld "einbußen" muss halte ich es für eine lukrative investition das durchaus die investitionssume in so ein sicherungsvorhaben rechtfertigt und wieder einbringt.




    ______________
    Denk mal lieber drüber nach wie Du in 10 jahren drüber Denken würdest ... die Zeit verrinnt nämlich sehr schnell.

  18. Musikindustrie in Deutschland: Umdenken!

    Autor: thomas_nld 11.04.05 - 09:57

    Die deutsche Musikindustrie ist einfach zu geldgeil. Musiker und Künstler sehen hingegen nur einen kleinen Betrag dessen, was von einer CD eingenommen wird, weil sich Plattenfirma und Handel gesund daran stoßen. Und das ist nicht in Ordnung, daß so ein Löwenanteil in große Konzerne wandert und der Künstler verhältnismäßig wenig bekommt!

    Wenn die deutschen Anbieter wie musikload.de etc. auf Zack und nicht so geldversessen wären, würden sie endlich vernünftige Angebote machen und nicht so einen teuren Schwachsinn. Es ist doch wohl ein Witz, daß ein per mp3 erhältliches Album 9,99 EUR kostet. Manchmal kostet eine CD in wav-Qualität und mit Booklet nicht mehr oder vielleicht auch weniger.

    Also, Musikindustrie in Deutschland: Download-Flatrate, aber fix!

    MfG,
    Thomas

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