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Abmahnung wegen DVDx durch Kanzlei Waldorf

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  1. Abmahnung wegen DVDx durch Kanzlei Waldorf

    Autor: Zapp 31.01.05 - 15:35

    Hallo!

    Ich bin auch abgemahnt worden wegen der Zurverfügungstellung des Programmes "DVDx", allerdings zu einem Zeitpunkt vor dem 13. Septeber 2004, als es noch nicht gegen das Gesetz war.

    Ich habe auch, wie viele andere, reagiert, indem ich die modifizierte Unterlassungserklärung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, aber verbindlich, an die Münchner Kanzlei gefaxt habe.
    Bin mal gespannt wie es jetzt weitergeht und werde das auch ggf. hier berichten.

    Was ich gerne wissen möchte:
    Ich weiß, es gibt den Spruch "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" aber woher soll ein Mensch erfahren daß ein neues Gesetz in Kraft getreten ist und daß man nun auf einmal gegen dieses Gesetz verstößt, ohne es zu wissen? Kann mir das jemand beantworten?

    Für alle Hilfesuchenden: die Seiten auf http://www.abmahnwelle.de/ sollen ja angeblich sehr hilfreich sein, nur leider findet dort zur Zeit ein Annahmestopp statt und die Seiten werden überarbeitet. Ich werde aber dort täglich vorbeischauen und mich ggf. anmelden und lesen und berichten.

    Wer weiß mehr über die Kanzlei Waldorf, bzw. die "richtige" Vorgehensweise?

    Grüße, -Zapp-

  2. Re: Abmahnung wegen DVDx durch Kanzlei Waldorf

    Autor: HainBlöd 11.02.05 - 10:01

    > Wer weiß mehr über die Kanzlei Waldorf, bzw. die
    > "richtige" Vorgehensweise?

    Schau mal bei
    http://www.pc-treiber.net/geekster/index.php/topic,9453.0.html

  3. Re: Abmahnung wegen DVDx durch Kanzlei Waldorf

    Autor: Prediger 11.02.05 - 10:16

    Du hast die Pflicht Dich über neu Gesetze zu informieren.
    Darum stellt sich die Frage der Unwissenheit nicht.

    Das aber soltest Du wissen:
    Wer als Deutscher Staatsbürger in Deutschland einen Handwerksbetrieb gründen möchte, braucht hierfür einen Meisterbrief. Wer aber als EU-Ausländer-in Deutschland- einen Handwerksbetrieb gründen will, braucht keinen! Dass wird durch das EU-Harmonisierungsgesetz geregelt.
    Nach §1300 des deutschen BGB (Beiwohnung) haben Frauen, welche von ihren Verlobten verlassen werden, das Recht, für den geleisteten Sex Schadensersatz zu verlangen, sofern sie in einer gemeinsamen Wohnung zusammengelebt haben.
    Nach deutschem Recht wird ein Bienenschwarm herrenlos, wenn der Eigentümer ihn nicht unverzüglich verfolgt oder er die Verfolgung aufgibt. Verfolgt ein Eigentümer seinen Bienenschwarm, so darf er bei der Verfolgung fremde Grundstücke betreten.
    Laut OWiG ist das werfen von kleinen Gegenständen bei Veranstaltungen, eine belästigung der Allgemeinheit nach §118; Strafe: 20 €

  4. Re: Abmahnung wegen DVDx durch Kanzlei Waldorf

    Autor: Ekelpack 11.02.05 - 10:20

    Prediger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast die Pflicht Dich über neu Gesetze zu
    > informieren.
    > Darum stellt sich die Frage der Unwissenheit
    > nicht.
    >
    > Das aber soltest Du wissen:
    > Wer als Deutscher Staatsbürger in Deutschland
    > einen Handwerksbetrieb gründen möchte, braucht
    > hierfür einen Meisterbrief. Wer aber als
    > EU-Ausländer-in Deutschland- einen
    > Handwerksbetrieb gründen will, braucht keinen!
    > Dass wird durch das EU-Harmonisierungsgesetz
    > geregelt.
    > Nach §1300 des deutschen BGB (Beiwohnung) haben
    > Frauen, welche von ihren Verlobten verlassen
    > werden, das Recht, für den geleisteten Sex
    > Schadensersatz zu verlangen, sofern sie in einer
    > gemeinsamen Wohnung zusammengelebt haben.
    > Nach deutschem Recht wird ein Bienenschwarm
    > herrenlos, wenn der Eigentümer ihn nicht
    > unverzüglich verfolgt oder er die Verfolgung
    > aufgibt. Verfolgt ein Eigentümer seinen
    > Bienenschwarm, so darf er bei der Verfolgung
    > fremde Grundstücke betreten.
    > Laut OWiG ist das werfen von kleinen Gegenständen
    > bei Veranstaltungen, eine belästigung der
    > Allgemeinheit nach §118; Strafe: 20 €
    >


    Und wo sind die Neuigkeiten?

  5. Re: Abmahnung wegen DVDx durch Kanzlei Waldorf

    Autor: tatu 24.02.05 - 23:36

    Mit diesen Modifikationen musst Du vorsichtig sein. Wenn die Erklärung zu weit eingeschränkt wird, können die wohl trotzdem eine gerichtliche Verfügung erwirken. Am besten Du überlegst Dir genau, was Du in Zukunft problemlos lassen kannst und lässt alle diese Punkte in der Erklärung drin.

    Zur richtigen Vorgehensweise kann ich Dich nur auf Deinen eigenen gesunden Menschenverstand verweisen… kontaktiere die Kanzlei und rede mit denen und versuche, eine vernünftige Lösung mit denen auszuarbeiten.

    Im übrigen muss ich Prediger recht geben: Du hast die Pflicht bzw. die Verantwortung, Dich über die aktuelle Rechtslage zu informieren. Hinterher sagen ‚ich hab das nicht gewusst’ schützt leider nicht vor Strafe…

  6. Re: Abmahnung wegen DVDx durch Kanzlei Waldorf

    Autor: HainBlöd 28.02.05 - 10:04

    tatu schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zur richtigen Vorgehensweise kann ich Dich nur auf
    > Deinen eigenen gesunden Menschenverstand
    > verweisen… kontaktiere die Kanzlei und rede mit
    > denen und versuche, eine vernünftige Lösung mit
    > denen auszuarbeiten.


    Kanzlei Ruhland schreibt:
    -------------------------------------------------------
    Viele Betroffene berichten in Foren davon, dass sie den Gang zum spezialisierten Anwalt scheuen und statt dessen die Sache selbst in die "Hand nehmen". Dabei sprechen sie teilweise mit den gegnerischen Anwälten und nehmen deren Angebot an, die gegnerischen Anwaltsgebühren zu reduzieren.

    Richtig ist, dass der gegnerische Anwalt der Vertreter der Gegenseite ist und kein neutraler Berater. Daran sollte man immer denken! Wenn es zu einem Thema zwei verschiedene Ansichten gibt, wird der gegnerische Anwalt die Ansicht vertreten, die für seinen Mandanten am günstigsten ist. Im Übrigen: Wer sagt eigentlich, dass das Telefonat mit dem gegnerischen Anwalt nicht gebührenpflichtig ist? Auch nach dem geänderten Gebührenrecht kann der Rechtsanwalt unter bestimmten Umständen für telefonische Verhandlungen eine neue Gebühr verlangen. Wenn der gegnerische Anwalt darauf verzichtet hat man lediglich "Glück gehabt". Aber zu Glauben, man würde von gegnerischen Anwälten objektiv beraten, ist ein weit verbreiteter Irrglaube.

    -------------------------------------------------------
    Nachzulesen unter www.kanzlei-ruhland.de/aktuelles.htm

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