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Das gibt es noch?

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  1. Das gibt es noch?

    Autor: default 16.09.10 - 14:52

    Wundert mich eigentlich, dass es noch existiert. KOffice ist doch eine ständige Beta, seit etlichen Jahren.

  2. Re: Das gibt es noch?

    Autor: Birdy 16.09.10 - 20:35

    Ist leider nicht ganz falsch.
    Aber seit einiger Zeit ist enorm viel Schwung in das Projekt gekommen. Nokia ist daran nicht unbeteiligt (FreOffice).
    Jedenfalls habe ich die Hoffnung, dass es bald ein gutes Release herausbringt. Auch sollte sich KOffice noch mehr auf seine Stärken besinnen. Und keine Konkurrenz zu MS Office sein wollen, sondern eher iWork als Vorbild heranziehen.

    Wenn man so bedenkt wie Oracle zu OSS steht, bin ich froh dass es neben OpenOffice auch noch KOffice gibt.

  3. Re: Das gibt es noch?

    Autor: debianer 16.09.10 - 22:31

    Birdy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > besinnen. Und keine Konkurrenz zu MS Office sein wollen, sondern eher iWork
    > als Vorbild heranziehen.
    >
    > Wenn man so bedenkt wie Oracle zu OSS steht, bin ich froh dass es neben
    > OpenOffice auch noch KOffice gibt.

    Ich stimme zu, bis auf das iWorks. Ich hab nichts gegen iWorks aber Koffice sollte sein eigenes Ding durchziehen so ganz ohne Vorbilder. Was aber wichtiger ist, ist, dass es nun erst einmal auf den Stand kommen muss um OOo aus den Standardinstallationen der KDESC Distros (besonders Kubuntu und OSuse) zu verdrängen. Das ist nicht sonderlich schwer und ich bin mir fast sicher, dass Kubuntu spätestens mit 12.04 auf KOffice setzen wird. Besonders für Krita kenne ich in der freien Welt keine Alternative (wobei ich eigentlich überhaupt keine alternative kenne) Es hat das Potential auf langer Sicht einiges an Konkurenz zu überholen.
    Karbon scheint aber blöderweise gerade fast tot zu sein :(

  4. Re: Das gibt es noch?

    Autor: Birdy 17.09.10 - 03:07

    Das mit iWork habe ich wohl etwas zu wenig erklärt.
    Ich meinte nicht, dass KOffice sein UI an iWork orientieren sll. Auch nicht sein Feature-Set.
    Aber KOffice soll eben gerade nicht als kurzfristiges und mittelfristiges Ziel haben OpenOffice abzulösen. Denn sonst geht es weiter wie bisher, und es wird weiter heißen "Das gibt es noch?". Denn dieses Ziel ist einfach zu weit entfernt um in absehbarer Zeit eine ernsthafte Lösung liefern zu können.
    KOffice soll also Ziele anvisieren die erreichbar sind, eben kein voll aufgeblasenes Office. iWork hat das getan. Da hat man viele Features nicht eingebaut. Dafür aber hat man sich auf ein etwas anderes UI konzentriert. Dieses dafür aber super umgesetzt.
    KOffice hat bisher als Ziel einfach gehabt, OpenOffice/MSOffice abzulösen. Das sollte eben durch wesentlich realistischere User-Storys ersetzt werden. Dann kommt man automatisch zu seinem reduziertem Featureset. Kann dieses dafür aber wirklich gut umsetzten. Dann gibt es eben keine Fußnoten, keine Serienbriefe etc. Dafür ist man extrem performant und hat ein gute UI.

    Noch zu Krita. Krita entwickelt sich toll. Aber nicht als Graphikprogramm, sondern als Malprogramm. Allerdings hat das nur ein begrenztes User-Umfeld. Sie machen also in etwa das was ich oben versucht habe zu beschreiben. Da ist man von Ziel "ersetze Gimp/Photoshop" abgerückt, hat sich ein etwas anderes aber erreichbares Zeil vorgenommen. Und nun entwickelt es sich prächtig.

  5. Re: Das gibt es noch?

    Autor: matbhm 17.09.10 - 05:01

    Koffice beherrscht noch nicht einmal die Silbentrennung! Die Buchstaben im geschriebenen Text sind verwaschen, die Abstände zwischen den Buchstaben nicht einheitlich. Grundsätzlich ist der Aufbau der Benutzeroberfläche m. E. sehr viel sinnvoller als die Ribbons unter Office2007/2010, aber immer noch hoffnungslos unausgereift.

    Und völlig grotesk ist der mangelhafte Austausch ausgerechnet von ODF-Formaten mit OpenOffice. Überhaupt nicht umgehen kann KOffice mit den in OpenOffice verwendeten Frames.

    Nein, KOffice ist laufend Beta - ein Spielzeug für beliebige KDE-Entwickler!

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