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Nicht so gut wie es die Werbung verspricht

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  1. Nicht so gut wie es die Werbung verspricht

    Autor: Datensammler 17.09.10 - 12:42

    KDenlive ist für openSource Software nicht schlecht. Aber man muss sehr aufpassen, welche Distro man benutzt, es gibt da heftige Unterschiede. openSUSE mit KDE4 soll KDenlive gut unterstützen. Gnomebasierte Distros unterstützen KDenlive meist sehr schlecht.

    Die Windows und OSX versionen sollen ziemlich unbenutzbar sein, aber der geneigte Videoeditor hat auf diesen Plattformen ja Alternativen wenn auch nur proprietäre.

    Aber auch wenn man das Glück hat, KDenlive auf (openSUSE) Linux einigermassen stabil zum Laufen zu bringen: "save often, save early" - plötzliches sich Verabschieden ist bei KDenlive völlig normal.

    Nichts für den professionellen Workflow, aber Hobbyanwender haben ja meist eine hohe Frustrationstoleranz, was Abstürze betrifft.

  2. Re: Nicht so gut wie es die Werbung verspricht

    Autor: Dorsai! 17.09.10 - 14:21

    Das Problem mit KDEnlive ist, dass es sehr viele Libraries benötigt, da es versucht mit möglichst vielen Codecs arbeiten zu können. Viele Binärdistributionen nehmen aber nicht alle Libraries in die Abhängigkeiten auf, kompilieren deren Unterstützung aber ein und kennzeichnen die Abhängigkeiten als "optional".

    Aus eigener Erfahrung musste ich aber feststellen, dass KDEnlive dadurch nicht stabiler wird. Die besten Erfahrungen hab ich bisher noch auf Gentoo gemacht. Da kompiliert man das Programm einfach nur mit den Libraries die man selbst will und interessanterweise lief das Programm dann ausgesprochen stabil.

    Es ist kein Programm mit Profi Ambitionen, versucht es aber auch nicht. Dafür gibt es z.B. Cinelerra, das aber auch nur eine Hand voll Codecs unterstützt.

    Edit: ein weiteres Distroabhängiges Problem ist, dass manche Distros (insbesondere Ubuntu) teil die aktuellste Betaversion vor dem eigenen Release aufnehmen, dann aber nicht mehr aktualisieren bis zum nächsten Distrorelease. Das war zum Beispiel bei Ubuntu 8.10, der letzten Ubuntuversion die ich verwendet habe der Fall.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.10 14:23 durch Dorsai!.

  3. Re: Nicht so gut wie es die Werbung verspricht

    Autor: MM 17.09.10 - 15:09

    Das kann ich eigentlich nicht unbedingt bestätigen, habe aber auch noch nicht sooo oft damit gearbeitet. Unter Ubuntu war es eigentlich kein Problem. Problematisch wird es in der Tat, wenn man probiert Entwicklerversionen einzuspielen..

  4. Re: Nicht so gut wie es die Werbung verspricht

    Autor: ID984709823704893 17.09.10 - 15:25

    Dorsai! schrieb:

    > Aus eigener Erfahrung musste ich aber feststellen, dass KDEnlive dadurch
    > nicht stabiler wird. Die besten Erfahrungen hab ich bisher noch auf Gentoo
    > gemacht. Da kompiliert man das Programm einfach nur mit den Libraries die
    > man selbst will und interessanterweise lief das Programm dann ausgesprochen
    > stabil.

    Ich wollte mich gerade öffentlich wundern, aber wenn ich das so lese ... Benutze selbst auch Gentoo und hatte mit KDEnlive bisher *keinerlei* Stabilitätsprobleme. Es liegt also wohl eher nicht an KDEnlive.

  5. Re: Nicht so gut wie es die Werbung verspricht

    Autor: Leszek 17.09.10 - 16:54

    Wir benutzen KDEnlive hier als neuen Videoeditor für ZevenOS-Neptune, dass auf Debian Squeeze/Sid basiert.
    Hier gibt es die Stabilitätsprobleme auch nicht. Jedoch gebe ich gerne zu, dass man die richtigen Libraries installiert haben muss. Das Debian-Multimedia Team gibt sich hierbei besonders viel Mühe die Multimedialibraries zu pflegen. Offenbar genauso gut wie die Gentoo Leute.
    KDEnlive wird also reif für den Semi-Professionellen Bereich.
    Als Alternative zu iMovie und Movie Maker bietet es jetzt unter Linux bereits eine bessere Standardvideoschnittsoftware.

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