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Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

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  1. Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: hwguy23 19.09.10 - 13:22

    Will mal die Stimmung hier abfragen.. Ich halte (als Pirat und Überwachungsgegner) Streetviews für eine tolle Sache, da ich wirklich nicht erkenne, dass öffentliche Hausfassaden im Internet plötzlich ein Problem sind und die Vorteile ganz immens sind.

    Wer wäre dabei, sich in seiner Stadt verpixelte Häuser zu suchen und diese Nachzufotografieren und dann per Panoramio an der Stelle zu verlinken? Ich glaub ich würd da schon ein paar Wochenenden in Köln für investieren.. :>

    Gruß

    Hwguy23

  2. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Henmlo 19.09.10 - 14:32

    Klar, haben wir hier auch schon geplant.
    Immer wenn man unterwegs ist und das geplant ist, nachschauen wo was verpixelt ist und schöne Fotos machen.
    Da sieht man nachher sogar mehr als mit denen von google. :D

    mfg

  3. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Pfütze 19.09.10 - 14:49

    Ich würde auch gerne mitmachen. Es sollte ein zentrales Verzeichnis aller verpixelten Häuser gebe und natürlich eine zentrale Anlaufstelle für die geschossenen Fotos. Dann würde ich auch auf meinem Weg durch die Stadt Fotos von verpixelten Häusern schießen. Denn ich finde nicht, dass meine Privatspähre verletzt wird, oder Terroristen ihre Anschläge per SteetView planen. Ich werde aber meinen nächsten Urlaub vielleicht schon mit der Hilfe von StreetView planen, nämlich ob das Hotel wirklich so aussieht wie versprochen. Und wer findet es nicht toll durch New York zu fahren. Von seiner Wohnzimmercouch aus.

  4. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Henmlo 19.09.10 - 14:57

    Jup das wäre wirklich praktisch, vielleicht ist google ja so nett und gibt uns ne Liste rauß mit den Koordinaten, der jeweiligen Häuser.
    So könnte man mitem Navi schnell nacheinander die Häuser abfahren. :)

  5. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Vetrpixelter 19.09.10 - 14:58

    Pfütze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >... Denn ich finde nicht, dass meine
    > Privatspähre verletzt wird, oder Terroristen ihre Anschläge per SteetView
    > planen. ...
    Ich finde schon, dass dabei meine Privatspähre verletzt wird.

    Diese Intoleranz, wie man hier an einigen Beiträgen sehen kann, ist übrigens auch typisch deutsch.

  6. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: maha 19.09.10 - 15:50

    Die Intoleranz greift auch in Fachzeitschriften um sich. Bei Zugangserschwerung war man noch technisch klar dagegen. Bei Streetview wird dann ganz offen gegen die Kritiker gepöbelt und als selten dämlich hingestellt.

    Ich habe bisher noch kein wirklich sinnvolles Argument gehört, warum StreetView so vorteilhaft sein soll. Jedenfalls keines, dass mit gesundem Menschenverstand nicht ziemlich schnell lächerlich wirkt.

    Das Problem sind ja nicht die Fotos einzelner Häuser, sondern die zentralisierte (<--!) Veröffentlichung solcher Fotos. Ich hätte mit anderen Diensten das gleiche Problem, wenn ich von ihnen wüsste und (<--!) sie derart umfangreich wären.

    Es sollte genau andersherum laufen - diejenigen, die ein Interesse an der Veröffentlichung ihrer Hausfassade haben und dieses auch begründen können, sollten ihre Fassade freigeben dürfen.

    Vermutlich ist es für die Eltern heute einfach zuviel verlangt, mit dem Kind den ersten Schulweg gemeinsam zu begehen - stattdessen zeigt man es in Zukunft einfach bequem am Computer.

    Zum Vorstellungsgespräch schaut man vorher, wie überhaupt die Gegend aussieht, damit man den Eingang sofort findet - meine Güte war das früher eine Herausforderung.

    Der Pizza Bote kann jetzt noch schlechter bezahlt werden, denn er findet ja nun dank des Computers jeden Hauseingang sofort - Ortskenntnis ist keine Qualifikation mehr.

    Der Knaller: Wenn ich nun jemanden besuche, den ich vorher noch nie besucht habe, dann finde ich sein Haus auch ohne ihn vorher hätte fragen zu müssen. Bestenfalls zeigt mir das Navi dann ein Bild vom Haus, vor dem ich angeblich gerade stehen soll. Hausnummern werden so eingespart.

    In naher Zukunft werden dann die Profile der Sozialen Netzwerke gleich mit verlinkt, um jede Vorabkommunikation und unnötige Gespräche vor Ort zu vermeiden.

    Reduktion von überflüssigen Informationen ist out und so werden nicht nur öffentlich relevante Orte eingebunden, sondern auch private Orte um die Neugierde der Nachbarn - vielleicht sogar die eigene ("Du, voll geil - Google kennt mich") zu befriedigen und das mit durchaus rationalen Nachteilen wie der öffentlichen Zurschaustellung von Einbruchsmöglichkeiten. Jeder, dem ein Einbruch schon einmal die Suppe versalzen hat, kann diesen Nachteil bestätigen. Es führt nicht zu Einbrüchen, sondern es erleichtert den Einbrechern ihr dreckiges Handwerk.

  7. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Du bist 19.09.10 - 16:17

    Du bist ein "Philosoph" mit der Kennzeichnung, dass nicht das Kind erst im Brunnen ertrinken muss, um zu erkennen, dass es diese Möglichkeit gibt. Das ist eine Leistung des Gehirns...

    Der Nicht-Philosoph ist erst einmal total begeistert, er sieht eine negative Möglichkeit erst dann, wenn sie direkt vor seinen Augen abläuft. Oder anders ausgedrück, er muss sich erst selbst beide Beine brechen, um überhaupt etwas von einem Gefahrenpotential zu erfahren. Man könnte es auch physikalisches Lernen nennen.

    Der Anti-Philosoph möchte am liebsten alle Bedenken verbieten, wer anders denkt, wird zum "Bedenkenträger" degradiert.

  8. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Hans Maulwurf 19.09.10 - 17:53

    ohmann die leute die bei golem kommentare verfassen haben irgendwie einen schaden wobei das thema hier noch seh lustig ist aber naja

  9. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: naha 19.09.10 - 17:57

    maha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Intoleranz greift auch in Fachzeitschriften um sich. Bei
    > Zugangserschwerung war man noch technisch klar dagegen. Bei Streetview wird
    > dann ganz offen gegen die Kritiker gepöbelt und als selten dämlich
    > hingestellt.
    >
    > Ich habe bisher noch kein wirklich sinnvolles Argument gehört, warum
    > StreetView so vorteilhaft sein soll. Jedenfalls keines, dass mit gesundem
    > Menschenverstand nicht ziemlich schnell lächerlich wirkt.
    >

    es gibt sicherlich keine vorteile, die wirklich in produktiver weise nützlich wären, aber ich finde es ganz interessant, sich auch mal in gegenden umsehen zu können, wo man wohl nie hinkommen wird. außerdem ist es auch für behinderte und alte menschen interessant gegenden wenigstens virtuell bereisen zu können.

    > Das Problem sind ja nicht die Fotos einzelner Häuser, sondern die
    > zentralisierte (<--!) Veröffentlichung solcher Fotos. Ich hätte mit anderen
    > Diensten das gleiche Problem, wenn ich von ihnen wüsste und (<--!) sie
    > derart umfangreich wären.

    wo genau ergibt sich denn beim zentralisierten zugriff auf häuserfassaden eine größere gefahr?

    > ...
    > Nachteilen wie der öffentlichen Zurschaustellung von
    > Einbruchsmöglichkeiten. Jeder, dem ein Einbruch schon einmal die Suppe
    > versalzen hat, kann diesen Nachteil bestätigen. Es führt nicht zu
    > Einbrüchen, sondern es erleichtert den Einbrechern ihr dreckiges Handwerk.

    nicht wirklich. wie du anfangs schon richtig erkannt hast, bietet das ganze keinen nennenswerten produktiven vorteil. wieso sollte man als opfer eines einbruchs glauben, der einbrecher würde sich die lage nicht vor ort anschauen wollen? google street view zeigt doch nicht, wann wer ein und aus geht, aber genau das ist für einbrecher interessant und nicht wie eine fassade aussieht.

  10. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Nath 19.09.10 - 18:55

    Prinzipiell schon, bloß alleine würde ich das nicht machen, was ich schon an Gewaltdrohungen gegen das Google-Auto gelesen habe - da muss man wohl auch mit rechnen, eins mit der Keule überzubekommen, wenn man so jemandes Haus fotografiert.

  11. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: red creep 19.09.10 - 19:16

    Man nennt es technischer Fortschitt, es ist nicht aufzuhalten und macht uns das Leben einfacher.

    Du bist auch gegen Navigationsgeräte, Smartphones, elektrische Uhren, elekto Autos, und Satteliten Fernsehen? Immerhin wird beim Satteliten Fernsehen DEIN Haus bestrahlt und du kannst dich nicht wehren!

    Wann bist denn du in der Zeit stehen geblieben?

  12. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Dadie 19.09.10 - 19:25

    > nicht wirklich. wie du anfangs schon richtig erkannt hast, bietet das ganze
    > keinen nennenswerten produktiven vorteil. wieso sollte man als opfer eines
    > einbruchs glauben, der einbrecher würde sich die lage nicht vor ort
    > anschauen wollen? google street view zeigt doch nicht, wann wer ein und aus
    > geht, aber genau das ist für einbrecher interessant und nicht wie eine
    > fassade aussieht.

    Ich denke eher die Furcht ist "Der Einbrecher könnte die Alarmanlage sehe" oder so. Aber irgendwie bezweifle ich, Einbrecher greifen auf derartig veraltete Bild-Materialien zurück um ihre Einbrüche zu planen.

    Interessant ist natürlich auch die Überheblichkeit der meisten Menschen hier. "Ich sehe keinen effektiven Nutzen also gibt es keinen". Wenn wir so an neue Ideen und neue Technologien herangehen würden. Den Sinn bei Google Maps habe ich früher auch nicht erkannt. Heute nutze ich es um mir eine Lage zu machen wo jemand wohnt. Oder wo ein Hauptbahnhof ist. Mit meinem Handy nutze ich es um meinen Weg zu finden und habe schon den ein oder anderen Passanten helfen können in dem ich ihnen den Weg über mein Handy und Google Maps zeigte.

    Und mit Streetview könnte ich ihnen nicht nur den Weg zeigen, ich könnte ihn Virtuell eben abgehen und den Passanten das Zielgebäude genau zeigen. Google Maps zeigt mir z.B. in Dortmund wo eine U-Bahn Station ist. Das tun auch die "U"-Schilder in der Stadt. Aber trotz allem habe ich teils 3-6min nach dem Eingang suchen müssen bei manchen Stationen. Bei ein paar musste ich sogar Passanten befragen. Mit Streetview kann ich eben schnell die Umgebung abklappern und nachschauen ohne sinn- und ziellos durch die Gegen zu gurken.

    Natürlich muss das Streetview Material gepflegt werden. Aber genau hier denke ich, die Community wird das schon richten. Ich Photographiere ziemlich viel mit GPS Daten wenn ich wohin gehe. Wenn jeder nur alle paar Monate hier und da ein Foto macht können wir das Material aktuell halten und somit den nutzen ebenfalls.

    Wir können natürlich aber auch eine neue Idee aus Angst und Engstirnigkeit verdammen und uns zurück lehnen in die Welt von Gestern.

  13. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Jaffari 19.09.10 - 20:48

    Nachfotografieren OK....

    Aber vielmehr sollte man den verpixelten Häusern ein Flugblatt einwerfen.
    Zum Thema Datenschutz...
    Zum Thema Überwachung durch den Staat...
    Zum Thema Volkszählung 2001...
    Zum Thema der Verlogenheit der Politik...
    Und so weiter...

    Lasst uns einfach zusammen eine Doppelseite entwerfen, die jeder ein paar mal ausdruckt und in den entsprechenden Häusern einwirft!?

    WARUM KOTZT SICH JEDER ÜBER GOOGLE AB, ABER NICHT ÜBER BING ODER WIE SIE ALLE HEISSEN?
    WARUM KOTZT SICH NIEMAND ÜBER DIESE AKTUELLE VERLOGENE POLITIKERKASTE AB?
    WARUM KOTZT SICH NIEMAND ÜBER DIESE VERSCHISSENEN GLEICHGESCHALTETEN MEDIEN AB?

    Gruß, Jaffari...


    http://twitter.com/jaffari

  14. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: park platz 19.09.10 - 21:58

    Wie schon jemand anders hier ausser mir schreibt bzw. indirekt vorschlug: Macht einen Layer wo die bösen PixelS stehen um die Ghetto-Viertel in google-Maps, layers usw reinladen zu können.
    Also auch 2-5 Sätze pro SmartPhoneApp, Desktop-Anwendung, bing, googleworldmaps, yahoomaps usw. wie man die Ghetto-Karten dort reinbekommt.

    Arbeitsteilung:
    D.h. die einen fahren die Straßen ab, markieren die Positionen in der Map. Die Fotografen markieren die fotografierten Häuser dann mit Datum und löschen es, wenn es hochgeladen wurde.

    OpenStreetmap würde ich damit nicht behelligen und primär OSM-Layers bauen und daher immer als letztes nennen und Bing als erstes. Die Bösen suchen immer einen Grund, FOSS auszuknipsen.

  15. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: park platz 19.09.10 - 22:00

    "Korrektur": Die einen fahren in STREETVIEW die Straßen ab und suchen die PixelS und tragen sie in den Layer ein.
    Die anderen fotografieren dann.
    Mit Iphone und Datentarif einfacher als nix.

  16. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: ich merke 19.09.10 - 22:14

    ich merke schon, du hast das Wort streetview gesucht und nicht gefunden. Jetzt kannst du mit dem Text gar nichts mehr anfangen :-)

  17. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: asdfasdfasdf 19.09.10 - 22:43

    maha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem sind ja nicht die Fotos einzelner Häuser, sondern die
    > zentralisierte (<--!) Veröffentlichung solcher Fotos. Ich hätte mit anderen
    > Diensten das gleiche Problem, wenn ich von ihnen wüsste und (<--!) sie
    > derart umfangreich wären.

    dastelefonbuch.de
    Dort sind von vielen Städten Vogelperspektiven vorhanden, was meiner Ansicht nach gleich wie Street View ist. Und diesen Dienst gibt es schon wesentlich länger als Street View, wurde aber nie öffentlich diskutiert.
    Adresse raussuchen -> Karte -> Vogelperspektive

  18. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: Verpixelter 19.09.10 - 23:40

    Jaffari schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachfotografieren OK....
    >
    > Aber vielmehr sollte man den verpixelten Häusern ein Flugblatt einwerfen.
    > Zum Thema Datenschutz...
    > Zum Thema Überwachung durch den Staat...
    > Zum Thema Volkszählung 2001...
    > Zum Thema der Verlogenheit der Politik...
    > Und so weiter...
    >
    > Lasst uns einfach zusammen eine Doppelseite entwerfen, die jeder ein paar
    > mal ausdruckt und in den entsprechenden Häusern einwirft!?
    >
    > WARUM KOTZT SICH JEDER ÜBER GOOGLE AB, ABER NICHT ÜBER BING ODER WIE SIE
    > ALLE HEISSEN?
    > WARUM KOTZT SICH NIEMAND ÜBER DIESE AKTUELLE VERLOGENE POLITIKERKASTE AB?
    > WARUM KOTZT SICH NIEMAND ÜBER DIESE VERSCHISSENEN GLEICHGESCHALTETEN MEDIEN
    > AB?
    >
    > Gruß, Jaffari...
    >
    > twitter.com

    Wieder so einer, der alle Hausverpixler in einen Topf wirft.

    Stell dir vor es gibt Leute, die sind fürs Hausverpixeln UND GEGEN Volkszählung, Überwachung, etc. Unfassbar gell? Geht das in deinen Schädel rein?

    Also schmeißt den Flyer lieber bei meinem Nachbarn ein!

  19. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: jucs 20.09.10 - 00:01

    Ich habe zwar wohl nicht die Zeit und wohne wo anders - finde die Idee aber toll. Ich bin ebenfalls Piratenwähler und stimme dir voll und ganz zu, dass Fotos von allem, das jeder in der Öffentlichkeit sowieso sehen kann, völlig unbedenklich sind.

  20. Re: Wer macht mit beim Nachfotografieren? (Panoramio)

    Autor: gisu 20.09.10 - 00:32

    http://www.youtube.com/watch?v=-CKbNE5ql0A

    Die Kirche hat damals auch keinen Sinn, gesehen der Welt zu erklären die Welt sei nun keine Scheibe und das es die Erde ist die um die Sonne kreist. Selbiges hat man auch mal über das WWW gesagt "wer braucht das schon, ich sehe keinen Sinn darin".

    Ob Street View jetzt so sinnig ist, das muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich finde es interessant, virtuell durch andere Städte zu wandern. Es wäre aber auch kein Beinbruch wenn es kein Street View geben würde - noch nicht. Es kommt eben darauf an wie es sich in das Leben integriert. Geotagging war anfangs ja auch recht freakig, heute gehört der GPS Anschluss an einer modernen Kamera zum Standard.

    Das eigentliche Problem für mich ist, diese Doppelmoral. Diese seltsamen Moralvorstellungen der Politiker, die hier gegen den "Klassenfeind" Google vorgehen. Die aber vor der eigenen Haustüre - bei ihrem Arbeitgeber - nicht den Schneid haben, mit der gleichen Energie lautstark zu verkünden "Vater Staat ist Böse, der will eure Daten, ich werde mein bestes geben um eure Daten vor der Staatskrake zu schützen".

    Was hat ein Einbrecher davon Häuserfassaden im Netz anzugucken? "Ui tolle Architektur, hätte ich damals auf Paps gehört, dann hätte ich sowas auch machen können, aber nö bin ich halt Einbrecher geworden..." Rein ins Haus muss er selbst, und wo er rein muss dafür braucht er kein Google Street View, man entwickelt einen Riecher wo Kohle zu finden ist.

    Wer auf solche komischen Argumente bringt, der glaubt noch an den Weihnachtsmann.

    Das man sich selbst verpixeln lässt, das geht mir noch in den Kopf. Ist halt blöd wenn Papa, in der Mittagspause in den Puff fährt, und auf dem Weg zum Eingang vom Streetview Fahrzeug geknipst wurde :)

    Ich werde jedenfalls auch brav Fotos schießen, jetzt erst recht, auserdem gefällt mit der Panoramaservice. Jedes Verpixelte Haus, das in meiner Nähe ist, bekommt ne nette Bilderserie. Und wenn ich ganz viel Muse hab, bastel ich mit Sketchup noch ein 3D Model draus.

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