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Tja,

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  1. Tja,

    Autor: asdfaf 21.09.10 - 17:41

    Es ist beschämend, daß Bildung und Forschung so deutlich weniger bekommen als der Bereich Arbeit und Soziales. Letzterer müßte um mind. 50% gekürzt werden!

  2. Re: Tja,

    Autor: testasdfasfdasdfffdsa 21.09.10 - 17:46

    test

  3. Re: Tja,

    Autor: Asozial Bkloppt, ... 21.09.10 - 18:01

    asdfaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist beschämend, daß Bildung und Forschung so deutlich weniger bekommen
    > als der Bereich Arbeit und Soziales. Letzterer müßte um mind. 50% gekürzt
    > werden!

    Ich würde sagen, dann fangen wir doch am besten bei dir gleich einmal an. Dann kannst du deine Arztbesuche privat bezahlen, Krankenhausaufenthalte privat bezahlen, Arzneimittelzuschüsse selbst tragen, Zahnarztbesuche und die daraus resultierenden Kosten selbst tragen, Nahrungsmittelsubventionen selbst tragen, ach ja den Kindergarten und die Schule deiner Kinder finanzierst du natürlich auch selbst, denn wenn schon "unsozial", dann gleich richtig, soll ich fortfahren? Der Rotstift ist schnell angesetzt, bis man merkt, dass es einen selbst betrifft...

  4. Re: Tja,

    Autor: So einfach ist's aber nicht 21.09.10 - 18:11

    Asozial Bkloppt, ... schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > asdfaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist beschämend, daß Bildung und Forschung so deutlich weniger
    > bekommen
    > > als der Bereich Arbeit und Soziales. Letzterer müßte um mind. 50%
    > gekürzt
    > > werden!
    >
    > Ich würde sagen, dann fangen wir doch am besten bei dir gleich einmal an.
    > Dann kannst du deine Arztbesuche privat bezahlen, Krankenhausaufenthalte
    > privat bezahlen, Arzneimittelzuschüsse selbst tragen, Zahnarztbesuche und
    > die daraus resultierenden Kosten selbst tragen, Nahrungsmittelsubventionen
    > selbst tragen, ach ja den Kindergarten und die Schule deiner Kinder
    > finanzierst du natürlich auch selbst, denn wenn schon "unsozial", dann
    > gleich richtig, soll ich fortfahren? Der Rotstift ist schnell angesetzt,
    > bis man merkt, dass es einen selbst betrifft...

    Wenn ich dem OP auch nicht zustimmen kann, aber was du schreibst ist größtenteils Quark. Der überwiegende Teil der Krankenkassenausgaben wird immer noch von denen finanziert, die im Moment einzahlen und nicht dem Bund. Man sollte schon noch zwischen Krankenkassenbeiträgen und Steuern unterscheiden können.

  5. Re: Tja,

    Autor: unformatiker 21.09.10 - 18:24

    Kannst du eigentlich Steuern von Sozialabgaben unterscheiden???

    Dein Krankenhausaufenthalt wird nicht vom Ministerium für Gesundheit bezahlt! Ist dir das klar?

    Und was bitte verstehst du unter Nahrungsmittelsubventionen???

  6. Re: Tja,

    Autor: asdfaf 21.09.10 - 18:32

    Kein Problem, ich bin sofort dabei!
    Krankenversicherungspflicht: weg!
    Sozialversicherungspflicht: weg!
    Rentenversicherungspflicht: weg!

    Im Gegenzug dazu weg:
    - Jegliche Subvention, z.B. Kindergeld, Eigenheimzulage etc.;
    - Jeder zahlt in Zukunft selbst!: Wenn er krank ist, wenn er arbeitslos wird, wenn er in Rente geht. Dann heißt es, wer vorsorgt, steht gut da, wer sein Geld verschleudert, selbst schuld!

    Kindergartenplätze etc. könnte man dem Bildungssektor zurechen und evtl. bezahlen. Oder aber als Übertragen von elterlichen Pflichten auf andere ansehen und selbst zahlen lassen.

    Das ganze hat nichts mit unsozial zu tun!!!

    Komisch, immer wenn man den Nettoempfängern etwas streichen will, kommt das "unsozial!"-Geschrei. Macht mal die Augen zu, dann seht ihr, was euch von Haus (sprich Natur) aus zusteht. Alles andere sind über die Jahre eingeführte Leckerli des Staates, besser gesagt der Regierungsparteien auf Stimmenfang.
    Was ist bitte so sozial daran, von den Mitbürgern zu verlangen, daß sie einen mit durchzuschleifen, den eigenen Kinder-, Haus- etc. -wunsch mitzufinanzieren, die eigene Selbstverstümmelung der Gesundheit durch intelligenzfernes, egoistisches Verhalten zu bezahlen?

    Wenn jemand in Notlage ist, gebietet der Anstand, ihm zu helfen. Wenn er sich selbst mutwillig in diese Lage gebracht hat sieht die Sache schon anders aus!
    Ebensolches gilt, wenn Menschen, die sich nach eigenem Empfinden in einer unterstützenswerter Notlage befinden (und unterstützt werden), nicht alles dafür tun, um die Kosten, die nun mal andere für sie zu tragen haben, so gering wie möglich zu halten.

    Für mich ist es z.B. unverständlich, wie man als Hartz-IV-Empfänger noch Kinder in die Welt setzen kann. Wenn ich schon mein eigenes Leben nicht finanziert bekomme, "schaffe" ich mir doch nicht noch zusätzliche "Kostenfaktoren" in die Welt. Zumal kaum anzunehmen ist, daß die Kinder die bestmöglichen Bildungschancen (nicht nur aus finanziellen Gründen) haben und somit als mutmaßliche Kandidaten für den Niedriglohnsektor von dort in Zeiten wie diesen sehr schnell wieder in die Arbeitslosigkeit ausgespuckt werden.
    Ausnahmen bestätigen die Regel, keine Frage. Aber es ist nun mal eine Sache der Wahrscheinlichkeiten. Und so ernst wie die Betroffenen immer jammern sollten sie sich ebenso ein striktes Kosten/Nutzen- bzw. Chancen/Risiko-Denken angewöhnen. Denn immerhin ist es nicht ganz unwahrscheinlich, daß die eigene Lage u.a. (wenn auch nicht zwingend oder ausschließlich) mit dem eigenen Bildungsgrad zu tun hat.

    Es ist ja nichts neues: Subventionen sind schnell eingeführt und die Empfänger freuen sich darüber. Nur: man wird sie nur schwerlich wieder los, weil die Nutznießer sich mit der Zeit daran gewöhnen, davon abhängig werden und am Ende die Subvention als Grundrecht betrachten.
    Von daher bin ich gegen jegliche Subvention, weil man vorher oftmals nicht mal im Ansatz absehen kann, welche Geister man da ruft!

    Das Rentensystem hat für die bei der Einführung geltenden demographischen Bedingungen funktioniert. Nur hätte man es trotzdem nicht einführen dürfen, denn niemand kann vorhersagen, wie eine Gesellschaft in 30, 50 oder 70 Jahren aussieht.

    Ebenso verhält es sich mit den sozialen Sicherungssystemen. Diese funktionieren wunderbar, solange ein niedriger Anteil der arbeitsfähigen Bevölkerung darauf angewiesen ist. Aber ab einem gewissen Anteil funktioniert es eben nicht mehr. Punkt. Dann muß man handeln oder man wird gehandelt, sprich steigende Verschuldung, Staatbankrott. Und dann können die Leute schreien, wie sie wollen, wenn kein Geld mehr vorhanden ist und der Staat nicht mehr kreditwürdig ist, gibt's auch nicht's mehr zu verteilen, auch nicht durch großzügige Gutmenschenhände.
    Wer das nicht begreift, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
    Einen Apfel, den ich nicht habe, den es nicht gibt, den kann ich nicht essen und auch nicht zer- bzw. verteilen. Und wenn keiner mehr da ist, der mir einen leihen kann oder will, hilft auch alles Geschrei nicht.

    Ich glaube, das Hauptproblem vieler Leute bei der Akzeptanz dieser harten Wahrheit liegt daran, weil sie glauben, daß der Staat unendlich viel Geld hat bzw. drucken kann. Dem ist eben gerade nicht so. Irgendwann ist Zahltag. Und dann heißt es: Es wird Heulen und Zähneklappern sein. Sprich: alle vom Staat Abhängigen werden in die unbezahlte Arbeitslosigkeit entlassen, egal ob sie bisher Beamte, Rentner/Pensionäre oder bezahlte Arbeitslose waren...

  7. Sozial oder unsozial?

    Autor: Peleng 21.09.10 - 18:57

    asdfaf schrieb:

    > Das ganze hat nichts mit unsozial zu tun!!!

    Gedankenexperiment für Dich:

    Erwin lebt trotzdem über seine Verhältnisse. Obwohl er weiß, daß er später nichts mehr hat. Irgendwann wird er krank, hat keinen Cent mehr und auch keine Krankenversicherung.

    Jetzt steht er da und braucht dringend eine OP, ohne die er sonst stirbt. Kreditwürdig ist er auch nicht mehr.

    Zweifellos trägt er die Schuld an seiner Situation. Darüber muß man nicht diskutieren.

    Aber soll man Deiner Meinung nach machen?

    "Selbst schuld!" sagen und über ihn rüber steigen?

    Ist das dann Deiner Meinung nach auch nicht unsozial?

  8. Re: Tja,

    Autor: Punch 21.09.10 - 19:24

    > Krankenversicherungspflicht: weg!
    > Sozialversicherungspflicht: weg!
    > Rentenversicherungspflicht: weg!

    Du wärst nicht der erste Kandidat, der wenn er in der Misere sitzt die Augen darüber rollt, wie er sich das früher vorgestellt hat.
    Ich kenne einige heftigst Abgestürzte. Keine Sorge, es kann genau jeden erwischen.
    Wenn du aber entgegen anderen Humanoiden kein vergesellschaftetes Exemplar bist, geh doch auf 'ne Insel. ;)

  9. Re: Sozial oder unsozial?

    Autor: ewrwr 21.09.10 - 19:59

    Sagen wir so: Die Mitmenschen haben eine moralische Verpflichtung, ihm zu helfen. Er aber hat kein Anspruch, das einzufordern.

    Im übrigen richtet sich die Einschätzung dessen, was sozial ist, danach, wie es um den Wohlstand der Gesellschaft (nicht einzelner Ausnahmen!) bestellt ist. Frag' mal in einem Drittweltland, zu dem übrigens die USA sich gerade bemühen, abzusteigen. Die werden die Schultern zucken und weiter gehen.

    Außerdem bedeutet ja nicht, wenn man das untere Extrem nicht haben will, daß es gleichzeitig ein Freifahrtsschein in die andere Richtung ist, wie bei uns: bezahlte Arbeitslosigkeit.

    Ich bin grundsätzlich der Meinung: Wer zahlt, schafft an.
    Es ist geradezu absurd, daß der Staat keine Gegenleistung von Leistungsempfängern einfordern darf, sondern noch auf's überlste beschimpft wird, wenn er auch nur darüber nachdenkt. Das ist für mich dekadent und unsozial (von den Empfängern! gegenüber dem Steuerzahler). Und es ist geradezu grotesk, daß man als unsozial beschimpft wird, wenn man diesen Mißstand anklagt. Das ist dann das ultimative Zeichen für eine dekadente, realitätsfremde, im sozial-industriellen Komplex gefangene Gesellschaft. Und das wiederum schreit geradezu nach einem Umsturz, der spätestens nach dem Staatsbankrott kommt.
    Mögen die dt. Empfänger heute noch mit der Masse dem Herrn Sarazin zujubeln. Wenn die Migranten des Landes verwiesen sind, werden sie als nächstes dran sein und wieder Leistung für ihren Lebensunterhalt abliefern müssen, oder eben ihren Lebensunterhalt, sprich ihr Leben einstellen müssen.

    Im übrigen sind all diese linkssozialen Gedankenspiele Ergebnis eines anthropozentrischen Weltbildes, das ich nicht teile.
    Ich lasse mich gerne als Darwinist beschimpfen. Denn ich akzeptiere lediglich die Naturgesetze als ultimatives Gesetzeswerk. Warum? Weil die Natur zwar grob aber gerecht ist. Sie macht keine Ausnahmen. Wenn man aus 1000m auf Beton springt, ist man tot. Das ist das Gesetz der Schwerkraft und des Impulserhaltungssatzes. Jeder kann das vorher wissen, wenn er trotzdem springt, selbst schuld. Die Natur fällt nicht auf irgendwelches gutmenschliche Geheule herein und läßt sich erweichen. Auf der anderen Seite bietet sie alles an, was das jeweilige Lebewesen zum Leben braucht. Sie stellt eben nur klare Lebensregeln für alle auf, an die sich alle halten müssen, weil sie sich mit Sicherheit dran hält.

    In unserem Staate läuft es genau anders herum. Bei uns sind Ausnahmen die Regel. Und jeder, der nicht von einer dieser Ausnahmen profotiert, schreit so lange, bis ihm auch eine eingerichtet wird. Deshalb kann auch ein solches Konstrukt nicht auf Dauer funktionieren.

    Und für alle Solidaritätsschreier: JEDER handelt nach dem Motto "erst das Fressen, dann die Moral". Wenn es zu Lebensmittelknappheit kommt, werden die ganz "Tollen" sicher am Anfang noch polotisch korrekt teilen. Wenn es aber nicht für alle reicht und die letzten Vorräte aufgebraucht sind, geht es um's nackte Überleben. Spätestens dann werden diese Gutmenschen ihren eigenen Vorgaben untreu.
    Wo diese Grenze verläuft, hängt vom einzelnen ab.

    Und die ultimative Frage lautet: Wenn sich in der Rückschau herausstellt, daß das alles (das Zugrunde gehen der ganzen Population) zu verhindern gewesen wäre, wenn man wesentlich früher die Zügel angezogen hätte, würden dann die ganzen Gutmenschen ihre Meinung revidiert haben oder um der "Gerechtigkeit" willen trotzdem für die Rettung der Schwachen die Gesamtpopulation auf's Spiel gesetzt haben?

    Am einfachsten und gerechtesten ist das Leben, wenn es einfache und klare Regeln gibt, die unter keinen Umständen verletzt (gebogen) werden, so hart sie auch für den einzelnen sein mögen.

    Es gibt genügend Beispiele in der Menschheitsgeschichte, wo das vermeintliche Tun des Guten das vermeintliche Problem extrem verschlimmert oder ein noch viel größeres geschaffen hat. Und die meisten davon werden sich in der Jetztzeit finden.

  10. Re: Tja,

    Autor: Sicko 21.09.10 - 20:02

    asdfaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kein Problem, ich bin sofort dabei!
    > Krankenversicherungspflicht: weg!
    > Sozialversicherungspflicht: weg!
    > Rentenversicherungspflicht: weg!
    > [ ... ]
    > Sprich: alle vom Staat Abhängigen werden in die unbezahlte Arbeitslosigkeit entlassen, egal ob sie bisher Beamte, Rentner/Pensionäre oder bezahlte Arbeitslose waren...

    Ich erwarte nicht, dass du das mit deiner wahrscheinlich Anfang 20 schon verstehst, aber hieran sieht man einmal mehr, dass dir die Erfahrung fehlt um die weitreichenden Konsequenzen deiner Thesen zu überschauen...

    Weißt du überhaupt was eine medizinische Versorgung kostet? Selbst als Privatversicherter (wobei man hier noch nicht einmal den kompletten Anteil vorstrecken muss) macht das schon eine erhebliche Summe aus. Nun aber gut, du möchtest alles selbst finanzieren... Gut, dann stell dir nur einmal vor du und deine Frau bekommen ein Kind… bereits 60.000 Euro weg. Dein Kind bricht sich vielleicht im Kindergarten den Arm nochmal ca. 140.000 Euro weg, dann kommt vielleicht noch eine Gefäßerkrankung dazu, vielleicht noch das ein oder andere kleine Zipperlein, ... und du glaubst wirklich du könntest das alles selbst finanzieren?

    Ich habe die einen interessanten Film für dich:
    Er nennt sich Sicko und behandelt genau deine Thematik in den USA und in Kanada, da man in Kanada noch gesetzlich krankenversichert ist in den USA hingegen sieht das Gesundheitswesen schon ganz anders aus.

    http://www.youtube.com/watch?v=RJePaDnnhSc

    Dann wirst du dich ganz schnell in die soziale Unterschicht einreihen können...

  11. Re: Sozial oder unsozial?

    Autor: Eiu98734 21.09.10 - 20:02

    Schade, dass Du so denkst.

    Das hat bestimmt auch irgendwelche Ursachen.

  12. Re: Tja,

    Autor: asdfaf 21.09.10 - 20:25

    Ich frage mich gerade, wie die Aborigines Jahrtausende überleben konnten, wo sie nicht einmal den Euro hatten, geschweige denn ein Gesundheitssystem, das ja scheinbar essentiell für eine Geburt ist...
    Wie, Sie wollen nicht auf die Annehmlichkeiten der industrialisierten Welt verzichten? Gut, aber dann müssen sie die Errungenschaften eben bezahlen. Punkt!

    Im Übrigen hatte ich selbst gerade erst eine OP hinter mir, von deren Gesamtkosten ich einen guten Teil selbst bezahlen muß. Ich bin privat versischert. Und trotzdem oder gerade deshalb plädiere ich dafür, daß man sich selbst aussuchen können sollte, ob man diese Form der Absicherung haben möchte oder nicht. Ich würde gerne die gesamten einigen tausend Euro kompett zahlen. Das schäft das Bewußtsein für Ursache und Wirkung.
    Außerdem ist unser Gesundheitssystem deshalb so teuer, weil viel geschmiert wird und weil wir als Gesellschaft aus der mangelnden Akzeptanz des Ablebens uns dafür entschieden haben, jeden noch so Todgeweihten unbedingt noch möglichst lange zum Leben zu quälen.
    Ohne die ganze Apparate-Medizin und die teueren Krebstherapien wäre unser Gesundheitssystem deutlich günstiger (und auch dauerhaft finanzierbar). Nur werden dann wieder alle aufschreien, weil ja so viele Leute dann sterben müßten (was sie irgendwann übrigens sowieso müssen). Wie schon gesagt: Die Leute sind glücklich, bis man ihnen etwas gibt, das ihnen zusätzlich was bringt. Danach sind sie kurzzeitig glücklicher aber nicht lange. Will man es ihnen wieder wegnehmen, wird rumgeschrien. Obwohl sie auf derselben Stufe sind, wie vorher, als sie glücklich waren.

    Wo sind eigentlich die ganzen christlichen Gutmenschen, die Gott als Schöpfer anerkennen, wenn es heißt: der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen.? Darf der Mensch überhaupt lebensverlängernde Maßnahmen durchführen? Handelt er damit nicht gegen den Willen Gottes? Nein, natürlich nicht, da biegt man sich den Glauben schon so zurecht...

    Das Weltbild der Gutmenschen ist ziemlich widersprüchlich und im Kontext des Planeten realitätsfremd. Das einzige, was es am Leben erhält, ist das Aufstellen allerlei Tabus, damit es nicht in Frage gestellt werden kann und die Schwachstellen und Fehler aufgedeckt werden.

    Aber diese Diskussion ist für mich sowieso beendet, denn mit der WR sind all die gutmenschlichen Konstrukte nicht mehr finanzierbar und das Geschrei wird kein Gehör mehr finden.
    Willkommen in der Realität, willkommen im Leben!

  13. Re: Tja,

    Autor: Medical Healthcare 21.09.10 - 20:27

    Sicko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > asdfaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kein Problem, ich bin sofort dabei!
    > > Krankenversicherungspflicht: weg!
    > > Sozialversicherungspflicht: weg!
    > > Rentenversicherungspflicht: weg!
    > > [ ... ]
    > > Sprich: alle vom Staat Abhängigen werden in die unbezahlte
    > Arbeitslosigkeit entlassen, egal ob sie bisher Beamte, Rentner/Pensionäre
    > oder bezahlte Arbeitslose waren...
    >
    > Ich erwarte nicht, dass du das mit deiner wahrscheinlich Anfang 20 schon
    > verstehst, aber hieran sieht man einmal mehr, dass dir die Erfahrung fehlt
    > um die weitreichenden Konsequenzen deiner Thesen zu überschauen...
    >
    > Weißt du überhaupt was eine medizinische Versorgung kostet? Selbst als
    > Privatversicherter (wobei man hier noch nicht einmal den kompletten Anteil
    > vorstrecken muss) macht das schon eine erhebliche Summe aus. Nun aber gut,
    > du möchtest alles selbst finanzieren... Gut, dann stell dir nur einmal vor
    > du und deine Frau bekommen ein Kind… bereits 60.000 Euro weg. Dein Kind
    > bricht sich vielleicht im Kindergarten den Arm nochmal ca. 140.000 Euro
    > weg, dann kommt vielleicht noch eine Gefäßerkrankung dazu, vielleicht noch
    > das ein oder andere kleine Zipperlein, ... und du glaubst wirklich du
    > könntest das alles selbst finanzieren?
    >
    > Ich habe die einen interessanten Film für dich:
    > Er nennt sich Sicko und behandelt genau deine Thematik in den USA und in
    > Kanada, da man in Kanada noch gesetzlich krankenversichert ist in den USA
    > hingegen sieht das Gesundheitswesen schon ganz anders aus.
    >
    > http://www.youtube.com/watch?v=RJePaDnnhSc
    >
    > Dann wirst du dich ganz schnell in die soziale Unterschicht einreihen
    > können...

    Ich habe den Film auf Phoenix damals auch gesehen und bin genau der selben Meinung.

    Wirklich eine gelungene und gut recherchierte Dokumentation...
    > http://www.youtube.com/watch?v=RJePaDnnhSc
    ...aber so sieht es nun einmal in der Privatwirtschaft aus, das vergessen jedoch die ganzen Sozialversicherungsgegner gerne einmal...

    Die Deutschen sind gegen jeden Scheiß (über-)versichert, aber für das wo es wirklich nötig wäre haben sie kein Verständnis, traurig... An solchen Leuten wie "asdfaf" erkennt man jedoch gut, dass das Bildungsfernsehen Sender wie RTL oder Pro7 leider nicht erreicht...

    Aber das ist doch deren Ziel:
    http://www.youtube.com/watch?v=jitdvJ5U3I4

  14. Re: Tja,

    Autor: ALTER MEDIZINMANN 21.09.10 - 20:43

    asdfaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich gerade, wie die Aborigines Jahrtausende überleben konnten,
    > [...]
    > Willkommen in der Realität, willkommen im Leben!

    Eigentlich hättest du dich deiner eigenen Aussage nach gar nicht operieren lassen dürfen. War das nicht auch eine lebensverlängernde Maßnahme? Eigentlich sollte man sich auch einfach dahinvegetieren lassen. Aber du als ALTER MEDIZINMANN hast die Operation wahrscheinlich selbst durgeführt... mit Pinzette und Zahnstocher...

    Hast du die Dokumentation eigentlich einmal angeschaut? Es würde dir gut tun...
    > http://www.youtube.com/watch?v=RJePaDnnhSc

  15. Re: Tja,

    Autor: Punch 21.09.10 - 22:43

    Jetzt bin ich baff. Du bist versichert? Eine Mitgliedschaft in einer PKV hindert übrigens nicht, Rechnungen vollständig selbst zu übernehmen, wenn man das "gern gemacht hätte".

  16. Re: Da geht es schon los... Klick und Meinung :(

    Autor: Anonymer Nutzer 22.09.10 - 01:04

    asdfaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist beschämend, daß Bildung und Forschung so deutlich weniger bekommen
    > als der Bereich Arbeit und Soziales. Letzterer müßte um mind. 50% gekürzt
    > werden!

    Klicke Dich mal durch und dann frage mal deinen Nachbarn von VW, Opel oder vom Bau woher diese/r sein Kurzarbeitergeld usw. bekommen hat.

    Alleinerziehende gehören ebneso dazu wie Leute die dir morgen die Zeitung vor die Tür legen und wo deren langer Arbeitstag nicht zum Überleben reicht.

    Ein Teil geht übrigens auch für Bildungszuschüsse usw. davon ab! Von Arbeit und Soziales!

    Wie habe ich solche Blitzpisser, welche sich nach diesem Geschäft sicherlich auch niemals die Hände waschen, satt...

    Erst "richtig" Informieren und Hirn dabei eingeschaltet lassen. Und nicht klick hier, klick dort. Ich bin Profi...... :(

  17. Re: unsozial? Nicht antisozial, kurz asozial?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.09.10 - 01:06

    Irgendwas war doch einmal bei diesen unmöglichen Wortschöpfungen... Was war das nur ;)

  18. Re: unsozial? Nicht antisozial, kurz asozial?

    Autor: w0rkaholic 22.09.10 - 04:21

    Selten so einen wohlformulierten Brechdurchfall gelesen wie asdfaf! Die Gesetze der Natur sind fair blabla! Ja, die Gesetze der Natur sind fair, aber wenn ich hier in der Gesellschaft geboren werde, kann ich nicht mehr nach den Gesetzen der Natur leben, ich muss mich an die Gesetze der Gesellschaft halten, insbesondere darf ich weder stehlen noch töten, das ist in der Natur eigentlich kein Problem, denn hier gilt das Recht des Stärkeren. Wenn mir aber gesellschaftlich diese Rechte genommen werden, dann muss dafür ein Ausgleich in Form sozialer Absicherung geschaffen werden.

    Das es in der Natur funktioniert stimmt so weit, nur der Preis der dafür gezahlt wird, nämlich das man alle Kranken und Schwachen über Bord gehen lässt, das haben wir glücklicherweise (!) nicht.

  19. Re: Tja,

    Autor: Oje 22.09.10 - 07:14

    Amerikanischer Anwalt? Oder wie kommt man auf solche Phantasiezahlen? Schon mal in die GOÄ geschaut? Diese Preise/Kosten kommen vielleicht in Cent hin, in Euro sind sie schlicht Schwachsinn und zeugen von Diskussionsinkompetenz. Wenn man Argumente in eine Diskussion einbringen will, sollte man wenigstens schauen, daß sie zumindest halbwegs stimmen...

    Lächerlich!

  20. Re: Tja,

    Autor: The Howler 22.09.10 - 07:38

    Sicko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut, dann stell dir nur einmal vor
    > du und deine Frau bekommen ein Kind… bereits 60.000 Euro weg. Dein Kind
    > bricht sich vielleicht im Kindergarten den Arm nochmal ca. 140.000 Euro
    > weg.

    60.000€ für eine Geburt? 140.000€ für einen gebrochenen Arm? Ist dein Kind aus Platin und dein "Gips" aus waffenfähigem Plutonium? Ne mal im Ernst, das glaubst du doch selbst nicht, oder? Ein bekannter von mir hatte vor kurzem eine unglaublich komplexe Operation in der er zwei Beipässe und 4 Stands bekommen hat. Diese OP wurde auf zwei mehrstündige Operationen aufgeteilt. Dazu kam ein ca. 3 Wöchiger Krankenhausaufenthalt. Laut seinem Arzt hat das zwischen 35.000€ und 40.000€ gekostet... Und du willst dir deinen Arm mit einem Einfamilienhaus eingipsen lassen?

    MfG,

    der freundliche Howler aus der Nachbarschaft



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.10 07:40 durch The Howler.

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