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Reale Kriegsspieler nennen virtuelle Kriegsspiele ekelhaft...

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  1. Reale Kriegsspieler nennen virtuelle Kriegsspiele ekelhaft...

    Autor: spanther 25.09.10 - 01:17

    Zitat: So nannte Wilfried Stolze, Sprecher des Deutschen Bundeswehrverbandes, den Egoshooter "widerwärtig".


    Eine Person die in einer Organisation mitarbeitet, die sozuagen für den Krieg geschaffen wurde, wo mit echten Waffen auf echte Menschen geschossen wird und dabei echte Menschen sterben, nennt virtuelle Räuber und Gendarme Spielchen an Bit und Byte Maschinen ohne reale Verletzte widerwärtig?

    Bin ich die einzige Person die das ein bisschen verdreht/krank findet? O.o

  2. Re: Reale Kriegsspieler nennen virtuelle Kriegsspiele ekelhaft...

    Autor: Grownz 25.09.10 - 02:50

    Das ist nicht nur verdreht, das ist vollkommen fehlgeleitet - und als ehem. BW'ler muss ich da auch Absicht unterstellen, da man dort idR sehr gut zwischen Spiel (Manöver, etc.) und Realität unterscheiden kann.

    "Widerwärtig" ist zB die Behandlung der Bürger in von der NATO (bzw deren Mitgliedern) besetzten Staaten!

    Aber ich sag nur "CSU" -> Für den Zwangswehrdienst, aber gegen "Killerspiele"!

  3. Re: Reale Kriegsspieler nennen virtuelle Kriegsspiele ekelhaft...

    Autor: spanther 25.09.10 - 03:02

    Grownz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Dem darüber stehenden Posting ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, bis auf das BWL nicht wirkliche Aussagekraft hat finde ich. Da so manche Thesen in BWL nicht wirklich realitätsnah sind ;)

    > Aber ich sag nur "CSU" -> Für den Zwangswehrdienst, aber gegen
    > "Killerspiele"!

    Das ist ein geiles Beispiel! xD
    Wenn wir dieses mal ableiten auf zB. Brot kommt folgendes dabei heraus! :D

    Für Brot, aber gegen Getreide! xD



    Disclaimer für alle, welche diesen Vergleich nicht verstehen:

    Ich weiß diese Sicht hakt ein wenig, weil Brot ja nicht als etwas negatives gleichzusetzen ist im direkten Sinne und Getreide als etwas virtuelles. Es sollte auch nur parodieren, wie hier unfertiges (Getreide bzw. Virtualität) verteufelt wird von der CSU, gleichzeitig aber ein realer Kriegseinsatz (Das nicht nur erdachte, Sinnbildlich also der "Anfang" von etwas. Stehend für das Getreide, aus dem noch nichts entstanden ist) befürwortet wird :D

  4. Re: Reale Kriegsspieler nennen virtuelle Kriegsspiele ekelhaft...

    Autor: SoldierOfMisfortune 27.09.10 - 10:05

    Ich denke er meint BW (Bundeswehr'ler) und nicht BWL.

    Natürlich machts auf den ersten Blick wenig Sinn, Heldendenkmäler, Militärwerbung im TV, Krieg für den Frieden und die Demokratie zu führen und dann jedem Sodaten, der sich SS-Symbole auf den Helm macht oder sich mit Toten fürs Ferienalbum ablichten lässt, die Leviten zu lesen. Wird halt nötig, wenn sowas öffentlich wird.

    Aber die Deutungshoheit, die beansprucht das Militär für sich. Denn sobald es deren Einsatz ist, wird nach ihren Regeln gespielt. Wer wann am Krieg Spass hat, bestimmen sie. Zudem finden sie ja nicht Krieg widerwärtig, sondern die Möglichkeit, als lokaler Aufständischer mit drecksbilligen AK-47 gegen die glorreichen Soldaten der "andauernden Freiheit" zu kämpfen... zu spielen meine ich. Terrorsimulation auf deinem Bildschirm.

    Beinahe ein Gedankenverbrechen. Schon darüber nachdenken dürfen nur die besten Profiler der Armee.. Aber das zum "Spass" in einem Spiel verwenden.. Von Zivilisten gespielt, huiuiui.. Eben, einfach nur "widerwärtige" Wehrkraftzersetzung!

    Am Ende denkt noch einer, die vermummten Bartträger, seien auch bloss Menschen.

  5. Re: Reale Kriegsspieler nennen virtuelle Kriegsspiele ekelhaft...

    Autor: Herb 27.09.10 - 10:45

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin ich die einzige Person die das ein bisschen verdreht/krank findet? O.o

    Nö, ich finde deinen Post auch verdreht.

    Wenn ein Sprecher des Weißen Rings ein Problem mit Computerspielen hat, in denen Vergewaltigungen durchprobiert werden können, käme dir aber nicht verdreht vor, oder?

  6. Re: Reale Kriegsspieler nennen virtuelle Kriegsspiele ekelhaft...

    Autor: spanther 27.09.10 - 11:14

    SoldierOfMisfortune schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke er meint BW (Bundeswehr'ler) und nicht BWL.

    Achsoooo! xD
    Ja ok das macht mehr Sinn, da kam ich in dem Moment aber nicht drauf ^^"

    > Aber die Deutungshoheit, die beansprucht das Militär für sich. Denn sobald
    > es deren Einsatz ist, wird nach ihren Regeln gespielt. Wer wann am Krieg
    > Spass hat, bestimmen sie. Zudem finden sie ja nicht Krieg widerwärtig,
    > sondern die Möglichkeit, als lokaler Aufständischer mit drecksbilligen
    > AK-47 gegen die glorreichen Soldaten der "andauernden Freiheit" zu
    > kämpfen... zu spielen meine ich. Terrorsimulation auf deinem Bildschirm.

    Und genau solche Moralapostel hasse ich wie die Pest ;)

    > Beinahe ein Gedankenverbrechen. Schon darüber nachdenken dürfen nur die
    > besten Profiler der Armee.. Aber das zum "Spass" in einem Spiel verwenden..
    > Von Zivilisten gespielt, huiuiui.. Eben, einfach nur "widerwärtige"
    > Wehrkraftzersetzung!

    Tja, frei nach dem Motto "Stell' dir vor es ist Krieg und niemand geht hin!" :D

    > Am Ende denkt noch einer, die vermummten Bartträger, seien auch bloss
    > Menschen.

    Ups, bin ich jetzt Staatsfeind Nr.1? Genau das habe ich gerade als erstes gedacht *gg*

  7. Re: Reale Kriegsspieler nennen virtuelle Kriegsspiele ekelhaft...

    Autor: spanther 27.09.10 - 22:25

    Herb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spanther schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bin ich die einzige Person die das ein bisschen verdreht/krank findet?
    > O.o

    > Nö, ich finde deinen Post auch verdreht.
    >
    > Wenn ein Sprecher des Weißen Rings ein Problem mit Computerspielen hat, in
    > denen Vergewaltigungen durchprobiert werden können, käme dir aber nicht
    > verdreht vor, oder?

    Äh ja...
    Wenn ich deiner "Logik" hier folge, merke ich schon warum du mein Posting kritisierst...
    Nur zu deiner Information: In meinem Beispiel sind Leute vom Militär auf echte andere Menschen am schießen, beschweren sich dann aber über virtuelles schießen. In deinem Beispiel geht es um Seelsorger, welche sich um Opfer kümmern, die sicher keine Vergewaltigungen in "real" durchführen würden...
    Von daher ist dies kein real zu virtuell Kontrast mehr. Du hast da wohl nicht ganz drüber nachgedacht :)

    Wenn reale Killer sich über virtuelles killen beschweren, ist das etwas völlig anderes als wenn Außenstehende (Opferhelfer) sich über virtuelle Taten beschweren.

    Trotz dieser Tatsache bleibt es jedoch immernoch eine komplett indiskutable Sache, da virtuell nicht real ist und somit nichts ist, was hier verurteilt werden muss. Es ist sogar besser, wenn gerade "solche" Sachen in virtuellen Welten bleiben und die Leute sich dort ausleben, anstatt es in die Realität zu ziehen weil sie kein psychologisches anderes Ventil mehr haben als Ersatz...

    Aber lass mich raten, du wirst auch das hier jetzt nicht verstehen, habe ich recht? ;)

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