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  5. › Softwarepatente? Abgelehnt!

Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

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  1. Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: Penko 06.07.05 - 15:53

    Sorry, aber ich finde, hier wird ein komplizierter Sachverhalt mal wieder extrem stark vereinfacht und zwischen Schwarz und Weis aufgeteilt, ohne dass man dazwischen noch irgendwelche Grautöne tolerieren würde. Leider typische für Ideologen jeglicher colour.

    Softwarepatente sind nicht immer schlecht. Es gab durchaus schon einige Fälle, in denen ein "2-Mann-Klitsche" Microsoft juristisch in die Knie gezwungen hat, weil die kleine Firma ihre Inovation als Patent angemeldet hatte und diese anschliessend von Microsoft nachgebaut wurde. Ohne Patente hätte diese Firma keine Chance gehabt ihre Technik (nicht den Source-Code, Urheberrecht hilft hier also nicht) schüzten zu können und wäre längst pleite.

    Und was heißt eigentlich immer dieses SW-Patente seien per-se "schlecht"? Schlecht für wen? Für Entwickler? Davon verdienen aber eben auch sehr viele (sogar mehr?) bei den großen Firmen ihre Brötchen um ihre Familien zu ernähren. Etwas was die großen Firmen schwächt ist also sicher nicht super-toll für ALLE Entwickler. Vielleicht für eine Gruppe, aber eben nie für alle. Also, lasst doch mal diese allumfassenden entgültigen Schwarz-Weis-Wahrheiten.

    Fakt ist auch, dass es in den USA - trotz SW-Patenten - sehr viel mehr kleine erfolgreiche Softwarehäuser gibt, als etwa in DE. Eine stichhaltige Begründung, warum hier offensichtlich ist, was laut Patentgegnern nicht sein dürft - fehlt aber. Warum das dann in Deutschland alles anders sein soll, und der SW-Mittelstand quasi vernichtet werden würde, konnte vor diesem Hintergrund noch niemand begründen. "Das ist eben so" oder "Ist doch logisch" ist eben keine stichhaltige Begründung. Trotzdem sehen es viele einfach so als Fakt an, dass SW-Patente schlecht seinen.

    Für mich ist das so eine Art Gruppenzwang. Man muss eben dagegen sein, warum genau ist zweitrangig, genauso wie es in Sachen Irak war. Ein kollektiver "political correctness" Gruppenzwang.

    Vielleicht mal als Anreiz zum Selberdenken für die, welche bisher eben dagegen waren, weil es alle sind, aber sich selbst noch nicht Gedanken gemacht haben und keine Fakten kennen.

    Irrtum 1: "Man könne sich gegen Anwalt-Armeen der Großen als Kleiner nicht durchsetzen, weil man die eigenen Antwälte nie bezahlen könnte." Unsinn. Hier wird üblicherweise ein Erfolgsabhängiges Honor vereinbaren. Verliert man den Fall, muss man den Anwalt nix bezahlen. Ausserdem gibt es noch Versicherungen. Ausserdem nutzten Microsoft und Co. ihr Patentportfolio nicht dazu, Kleine Firmen zu verklagen, sondern hauptsächlich defensiv (also um sich vor Plagiaten zu schützen) und um mit anderen zu tauschen, also so in der Art "Du darft meine Technicken nutzen, und ich dafür Deine". So läuft das in der Realität. Wäre es anders, gäbe es heute wohl kaum noch solche Firmen wie etwas Red Hat (Linux verletzt angeblich über 200 MS-Patente.)

    Irrtum 2: "Kleine Firmen können sich Patente eh nicht leisten, um ihre Inovationen zu schützen". Unsinn. Diese Aussage zeigt nur, dass der der sie macht sich nie mit den Fakten beschäftigt hat und sich selbst mal schlau gemacht hat, wie "teuer" ein Patent den eigentlich ist, oder welche Förderung man erhalten kann, wenn man selbst die paar Euro nicht bezahlen kann.

    Und so weiter...

    Zwei Beispiele von vielen und schon schwimmen die "Argumente" der Gegner den Bach runter.

    Wie gesagt: Patente sind nicht immer gut oder immer schlecht. So oder so haben einige mehr und andere weniger Nutzen. Aber was stört in der Diskussion ist diese moralische überheblichkeit der Gegner, wobei sie sich meist offensichtlich überhaupt nicht im Detail mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Oft einfach nur peinlich, es fällt aber eben nicht auf, weil wenn 95% das gleiche gröhlen, dann braucht es eben schon einen festen Charakter und Selbstbewußtsein, um da noch dagegen zu reden wenn man der Meinung ist, dass die 95% viel Unsinn reden.


    Und jetzt... ZERFLEISCHT mich ruhig. Ich kann das ab. Ein paar Argumente und objektive Fakten wären nett, wird aber wohl mal wieder nichts... egal.


    PS: Rechtschreibfehler dürfen ohne Lizenzgebühren in eigene Postings übernommen werden.

  2. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: turboklaus 06.07.05 - 15:59

    Penko schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sorry, aber ich finde, hier wird ein komplizierter
    > Sachverhalt mal wieder extrem stark vereinfacht
    > und zwischen Schwarz und Weis aufgeteilt, ohne
    > dass man dazwischen noch irgendwelche Grautöne
    > tolerieren würde. Leider typische für Ideologen
    > jeglicher colour.
    >
    > Softwarepatente sind nicht immer schlecht. Es gab
    > durchaus schon einige Fälle, in denen ein
    > "2-Mann-Klitsche" Microsoft juristisch in die Knie
    > gezwungen hat, weil die kleine Firma ihre
    > Inovation als Patent angemeldet hatte und diese
    > anschliessend von Microsoft nachgebaut wurde. Ohne
    > Patente hätte diese Firma keine Chance gehabt ihre
    > Technik (nicht den Source-Code, Urheberrecht hilft
    > hier also nicht) schüzten zu können und wäre
    > längst pleite.
    >
    > Und was heißt eigentlich immer dieses SW-Patente
    > seien per-se "schlecht"? Schlecht für wen? Für
    > Entwickler? Davon verdienen aber eben auch sehr
    > viele (sogar mehr?) bei den großen Firmen ihre
    > Brötchen um ihre Familien zu ernähren. Etwas was
    > die großen Firmen schwächt ist also sicher nicht
    > super-toll für ALLE Entwickler. Vielleicht für
    > eine Gruppe, aber eben nie für alle. Also, lasst
    > doch mal diese allumfassenden entgültigen
    > Schwarz-Weis-Wahrheiten.
    >
    > Fakt ist auch, dass es in den USA - trotz
    > SW-Patenten - sehr viel mehr kleine erfolgreiche
    > Softwarehäuser gibt, als etwa in DE. Eine
    > stichhaltige Begründung, warum hier offensichtlich
    > ist, was laut Patentgegnern nicht sein dürft -
    > fehlt aber. Warum das dann in Deutschland alles
    > anders sein soll, und der SW-Mittelstand quasi
    > vernichtet werden würde, konnte vor diesem
    > Hintergrund noch niemand begründen. "Das ist eben
    > so" oder "Ist doch logisch" ist eben keine
    > stichhaltige Begründung. Trotzdem sehen es viele
    > einfach so als Fakt an, dass SW-Patente schlecht
    > seinen.
    >
    > Für mich ist das so eine Art Gruppenzwang. Man
    > muss eben dagegen sein, warum genau ist
    > zweitrangig, genauso wie es in Sachen Irak war.
    > Ein kollektiver "political correctness"
    > Gruppenzwang.
    >
    > Vielleicht mal als Anreiz zum Selberdenken für
    > die, welche bisher eben dagegen waren, weil es
    > alle sind, aber sich selbst noch nicht Gedanken
    > gemacht haben und keine Fakten kennen.
    >
    > Irrtum 1: "Man könne sich gegen Anwalt-Armeen der
    > Großen als Kleiner nicht durchsetzen, weil man die
    > eigenen Antwälte nie bezahlen könnte." Unsinn.
    > Hier wird üblicherweise ein Erfolgsabhängiges
    > Honor vereinbaren. Verliert man den Fall, muss man
    > den Anwalt nix bezahlen. Ausserdem gibt es noch
    > Versicherungen. Ausserdem nutzten Microsoft und
    > Co. ihr Patentportfolio nicht dazu, Kleine Firmen
    > zu verklagen, sondern hauptsächlich defensiv (also
    > um sich vor Plagiaten zu schützen) und um mit
    > anderen zu tauschen, also so in der Art "Du darft
    > meine Technicken nutzen, und ich dafür Deine". So
    > läuft das in der Realität. Wäre es anders, gäbe es
    > heute wohl kaum noch solche Firmen wie etwas Red
    > Hat (Linux verletzt angeblich über 200
    > MS-Patente.)
    >
    > Irrtum 2: "Kleine Firmen können sich Patente eh
    > nicht leisten, um ihre Inovationen zu schützen".
    > Unsinn. Diese Aussage zeigt nur, dass der der sie
    > macht sich nie mit den Fakten beschäftigt hat und
    > sich selbst mal schlau gemacht hat, wie "teuer"
    > ein Patent den eigentlich ist, oder welche
    > Förderung man erhalten kann, wenn man selbst die
    > paar Euro nicht bezahlen kann.
    >
    > Und so weiter...
    >
    > Zwei Beispiele von vielen und schon schwimmen die
    > "Argumente" der Gegner den Bach runter.
    >
    > Wie gesagt: Patente sind nicht immer gut oder
    > immer schlecht. So oder so haben einige mehr und
    > andere weniger Nutzen. Aber was stört in der
    > Diskussion ist diese moralische überheblichkeit
    > der Gegner, wobei sie sich meist offensichtlich
    > überhaupt nicht im Detail mit dem Thema
    > auseinandergesetzt haben. Oft einfach nur
    > peinlich, es fällt aber eben nicht auf, weil wenn
    > 95% das gleiche gröhlen, dann braucht es eben
    > schon einen festen Charakter und Selbstbewußtsein,
    > um da noch dagegen zu reden wenn man der Meinung
    > ist, dass die 95% viel Unsinn reden.
    >
    > Und jetzt... ZERFLEISCHT mich ruhig. Ich kann das
    > ab. Ein paar Argumente und objektive Fakten wären
    > nett, wird aber wohl mal wieder nichts... egal.
    >
    > PS: Rechtschreibfehler dürfen ohne Lizenzgebühren
    > in eigene Postings übernommen werden.

    schwarz weiß, oder nicht: mir reicht schon ein voraussichtliches sterben des unten verlinkten projektes, um gegen softwarepatente zu sein:

    -> http://mplayerhq.hu/homepage/index.html

  3. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: orphem 06.07.05 - 16:00

    Ich habe mir aus Deinem Geschreibsel mal einen Punkt herausgegriffen.

    Penko schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Fakt ist auch, dass es in den USA - trotz
    > SW-Patenten - sehr viel mehr kleine erfolgreiche
    > Softwarehäuser gibt, als etwa in DE.

    Da Du hier eine angebliche Tatsache behauptest, kannst Du doch diese sicherlich auch belegen. Ansonsten ist mir meine Zeit einfach doch zu schade.

  4. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: Zim 06.07.05 - 16:09

    Da geb ich dir grösstenteils recht, aber wenn Amazon versucht das Einkaufen per Klick zu patentieren ... , dass ist so unglaublicher Schwachsinn.

    Du wirst keinem Menschen seinen Herdentrieb nehmen können.
    Man sieht ja oft genug Jugendliche/Studenten (kann nur von Berlin reden) mit DDR, Che oder Sowjet T-Shirts.
    Die können einem aber meistens nicht erklären warum sie Idiologische Symbole zu Modezwecken tragen, die wissen meist nicht mal wer denn der Che war.

    Ähnlich ist es hier.
    Alle Kumpels in ICQ findens kacke, also ich auch.

    Nen interessanten Artikel dazu findet man in der Zeit
    http://www.zeit.de/2005/09/Patentj_8ager_neu?page=1

    Wenn denn sowas dabei rauskommt ;)


    Nur mal so, aber bist du dir sicher dass man nix an den Anwalt bezahlen muss, wenn man verliert???


    Grüsse
    Zim

  5. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: Penko 06.07.05 - 16:20

    orphem schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich habe mir aus Deinem Geschreibsel mal einen
    > Punkt herausgegriffen.

    Warum?

  6. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: Penko 06.07.05 - 16:29

    Zim schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Da geb ich dir grösstenteils recht, aber wenn
    > Amazon versucht das Einkaufen per Klick zu
    > patentieren ... , dass ist so unglaublicher
    > Schwachsinn.

    Natürlich. Obwohl ich den Versuch an sich noch nicht als Schwachsinn bezeichnen würde. Versuchen können sie es natürlich, nur sollten sie es nicht erteilt bekommen. Die meisten Patente sind dann aber doch so speziell und auf einem wissenschaftlichen Niveau, bei dem der gemeine Hobby-Programmierer nun wirklich keine Angst mehr haben muss, diese quasi "ausversehen" nachzuprogrammieren. Diese Sorge ist meist absolut unbegründet, zeugt aber sehr verlässlich von völlig überzogenen Einschätzung der eigenen Fähigkeiten der Programmierer, welche diese äussern ;-) und davon, dass so jemand wohl noch nie ein "richtiges" Software-Patent zu Gesicht bekommen hat. Das gilt meiner Meinung nach übrigens für 99% der Patentgegner in Deutschland.

    > Du wirst keinem Menschen seinen Herdentrieb nehmen
    > können.
    > Man sieht ja oft genug Jugendliche/Studenten (kann
    > nur von Berlin reden) mit DDR, Che oder Sowjet
    > T-Shirts.
    > Die können einem aber meistens nicht erklären
    > warum sie Idiologische Symbole zu Modezwecken
    > tragen, die wissen meist nicht mal wer denn der
    > Che war.

    Leider wahr.

    > Ähnlich ist es hier.
    > Alle Kumpels in ICQ findens kacke, also ich auch.

    Wohl auch wahr, kann ich aber nicht beurteilen (nie ICQ genutzt ;-)

    > Nen interessanten Artikel dazu findet man in der
    > Zeit
    >
    > Wenn denn sowas dabei rauskommt ;)
    >
    > Nur mal so, aber bist du dir sicher dass man nix
    > an den Anwalt bezahlen muss, wenn man verliert???

    In den meisten Ländern ist das so üblich, und es geht hier ja nicht Deutschland, sonder die EU.

    > Grüsse
    > Zim


  7. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: Khaled 06.07.05 - 16:34

    > Warum?

    Weil sich durch die Betrachtung eines Teiles Deiner Argumentation Schlüsse ziehen lassen auf die Gesamtheit Deiner Argumentation.
    Du versuchst Fakten und Vernunft vor Klischees und Emotionen zu stellen und dass ist ja schonmal großartig bei dieser Diskussion. Du hasst Recht, dass die meisten SW-Gegner das nicht beherrschen (ich zähle mich zu diesen ;-)).
    Allerdings müssen Fakten, die Du zum Beweis anführst auch überprüfbar sein und dass sind sie in Deinem Fall eben nicht. Du schreibst zwar logisch und konsistent, aber Logik und Wahrheit sind nun einmal zwei verschiedene Paar Schuhe. Also, wenn Du Referenzen oder nachvollziehbare Beispiele bringen kannst, stärkst Du Deine eigene Argumentation nicht nur in Teilen sondern in der Gänze.

    Fazit: Darum.

    Gruß, Khaled

  8. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: Binzufrieden 06.07.05 - 16:39

    Penko schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sorry, aber ich finde, hier wird ein komplizierter
    > Sachverhalt mal wieder extrem stark vereinfacht
    > und zwischen Schwarz und Weis aufgeteilt, ohne
    > dass man dazwischen noch irgendwelche Grautöne
    > tolerieren würde. Leider typische für Ideologen
    > jeglicher colour.
    >
    > Softwarepatente sind nicht immer schlecht. Es gab
    > durchaus schon einige Fälle, in denen ein
    > "2-Mann-Klitsche" Microsoft juristisch in die Knie
    > gezwungen hat, weil die kleine Firma ihre
    > Inovation als Patent angemeldet hatte und diese
    > anschliessend von Microsoft nachgebaut wurde. Ohne
    > Patente hätte diese Firma keine Chance gehabt ihre
    > Technik (nicht den Source-Code, Urheberrecht hilft
    > hier also nicht) schüzten zu können und wäre
    > längst pleite.

    Eine 2-Mann Firma bekam 9 Millionen wo hingegen Firmen mit Anwaltsarmeen für trivialere, oft mit Staatsmitteln entwickelte Software, dreistellige Millionenbeträge erzielte.

    >
    > Und was heißt eigentlich immer dieses SW-Patente
    > seien per-se "schlecht"? Schlecht für wen? Für
    > Entwickler? Davon verdienen aber eben auch sehr
    > viele (sogar mehr?) bei den großen Firmen ihre
    > Brötchen um ihre Familien zu ernähren. Etwas was
    > die großen Firmen schwächt ist also sicher nicht
    > super-toll für ALLE Entwickler. Vielleicht für
    > eine Gruppe, aber eben nie für alle. Also, lasst
    > doch mal diese allumfassenden entgültigen
    > Schwarz-Weis-Wahrheiten.
    Völliger Blödsinn.
    Der Entwicklungskostenanteil von nicht einmal 10% vom Umsatz bei Microsoft spricht eher gegen obige These. Und Microsoft ist ohne Softwarepatente auch in Europa hoch profitabel.

    > Fakt ist auch, dass es in den USA - trotz
    > SW-Patenten - sehr viel mehr kleine erfolgreiche
    > Softwarehäuser gibt, als etwa in DE. Eine
    > stichhaltige Begründung, warum hier offensichtlich
    > ist, was laut Patentgegnern nicht sein dürft -
    > fehlt aber. Warum das dann in Deutschland alles
    > anders sein soll, und der SW-Mittelstand quasi
    > vernichtet werden würde, konnte vor diesem
    > Hintergrund noch niemand begründen. "Das ist eben
    > so" oder "Ist doch logisch" ist eben keine
    > stichhaltige Begründung. Trotzdem sehen es viele
    > einfach so als Fakt an, dass SW-Patente schlecht
    > seinen.
    1. ist die USA 3mal so gross wie D
    2. fehlen auch Dir die Zahlen
    3. findet auch in den USA bisher noch keine ertragsoptimierte Patentauswertung statt. Insbesondere weil wegen fehlender Patentierbarkeit in der EU, China und Indien eine solche kontraproduktiv wäre.

    > Für mich ist das so eine Art Gruppenzwang. Man
    > muss eben dagegen sein, warum genau ist
    > zweitrangig, genauso wie es in Sachen Irak war.
    > Ein kollektiver "political correctness"
    > Gruppenzwang.
    >
    > Vielleicht mal als Anreiz zum Selberdenken für
    > die, welche bisher eben dagegen waren, weil es
    > alle sind, aber sich selbst noch nicht Gedanken
    > gemacht haben und keine Fakten kennen.
    Haken wir mal unter Polemik ab.

    > Irrtum 1: "Man könne sich gegen Anwalt-Armeen der
    > Großen als Kleiner nicht durchsetzen, weil man die
    > eigenen Antwälte nie bezahlen könnte." Unsinn.
    > Hier wird üblicherweise ein Erfolgsabhängiges
    > Honor vereinbaren. Verliert man den Fall, muss man
    > den Anwalt nix bezahlen.
    1. Erfolgsabhängige Anwalthonorare werden erst in den nächsten Monaten in D erlaubt. Und dann auch nur für außergerichtliche anwaltschaftliche Dienstleistungen.
    2. Ein Verkaufsstop oder eine Rückstellung wegen Patentstreitigkeiten ist der Tod eines Software-KMU.

    > Ausserdem gibt es noch Versicherungen. Ausserdem nutzten Microsoft
    Die ARRAG kündigt in den nächsten Monaten 80.000 Kunden mit unangemessenen Schadensaufkommen.

    > und
    > Co. ihr Patentportfolio nicht dazu, Kleine Firmen
    > zu verklagen, sondern hauptsächlich defensiv (also
    > um sich vor Plagiaten zu schützen) und um mit
    > anderen zu tauschen, also so in der Art "Du darft
    > meine Technicken nutzen, und ich dafür Deine". So
    > läuft das in der Realität. Wäre es anders, gäbe es
    > heute wohl kaum noch solche Firmen wie etwas Red
    > Hat (Linux verletzt angeblich über 200
    > MS-Patente.)
    Würden sie heute schon klagen, vertrieben sie die Patentinhaber in die EU, China und nach Indien.

    >
    > Irrtum 2: "Kleine Firmen können sich Patente eh
    > nicht leisten, um ihre Inovationen zu schützen".
    > Unsinn. Diese Aussage zeigt nur, dass der der sie
    > macht sich nie mit den Fakten beschäftigt hat und
    > sich selbst mal schlau gemacht hat, wie "teuer"
    > ein Patent den eigentlich ist, oder welche
    > Förderung man erhalten kann, wenn man selbst die
    > paar Euro nicht bezahlen kann.
    EU-Patente, selbst wenn ich keinen Anwalt einschalte, kosten schon mehr als ein paar Euros. Aber kann ich auch die Gegenklagen durchstehen. Letztens wurden in den sogar Patentforderungen abgelehnt, weil die Beklagte behauptete man habe das angebotene Patent bereits im Haus entwickelt, nur nocht nicht angemeldet.

    >
    > Und so weiter...
    >
    > Zwei Beispiele von vielen und schon schwimmen die
    > "Argumente" der Gegner den Bach runter.
    Mal wieder ein bisschen den anderen verdoofen.

    >
    > Wie gesagt: Patente sind nicht immer gut oder
    > immer schlecht. So oder so haben einige mehr und
    > andere weniger Nutzen. Aber was stört in der
    > Diskussion ist diese moralische überheblichkeit
    > der Gegner, wobei sie sich meist offensichtlich
    > überhaupt nicht im Detail mit dem Thema
    > auseinandergesetzt haben. Oft einfach nur
    > peinlich, es fällt aber eben nicht auf, weil wenn
    > 95% das gleiche gröhlen, dann braucht es eben
    > schon einen festen Charakter und Selbstbewußtsein,
    > um da noch dagegen zu reden wenn man der Meinung
    > ist, dass die 95% viel Unsinn reden.
    Fester Charakter oder Ignoranz

    > Und jetzt... ZERFLEISCHT mich ruhig. Ich kann das
    > ab. Ein paar Argumente und objektive Fakten wären
    > nett, wird aber wohl mal wieder nichts... egal.
    Einen Punkt läßt Du ganz aus. Die nachträgliche Vergabe von Patenten. Du würdest Dich zu recht aufregen, wenn Dir ein Strafmandat ins Haus geflattert käme, weil die Bunderegierung rückwirkend zum 1.1.2001 eine Höchstgeschwindigkeit von 100 KM/H auf Autobahnen beschliessen hat.

  9. Typische Lobbyisten-Argumente -- entlarvt

    Autor: 2CentsOfWisdom 06.07.05 - 16:50

    Typisch fuer die Art und Weise, wie Patent-Lobbyisten argumentieren.

    Hast Du diese Weisheiten etwa von der einschlaegig bekannten WebSite oder bist Du selbst Lobbyist in Strassburg gewesen und seit heute arbeitslos?

    Fuer alle hier, denen Du mit diesen krummen Spruechen Sand in die Augen streuen wolltest, werde ich mal ein paar Dinge zurecht ruecken. Ausserdem gibt es fuer die anderen noch einen Link am Schluss -- ich vermute, dass er Dir nichts bringt, weil Du ja schon alles weist (jedenfalls so wie Du Dich hier auffuehrst).

    > Sorry, aber ich finde, hier wird ein komplizierter
    > Sachverhalt mal wieder extrem stark vereinfacht
    > und zwischen Schwarz und Weis aufgeteilt, ohne
    > dass man dazwischen noch irgendwelche Grautöne
    > tolerieren würde. Leider typische für Ideologen
    > jeglicher colour.


    Typische Einleitung der Patent-Befuerworter -- erstmal den Gegner in ein schlechtes Licht ruecken und ihm "Emotionalitaet" bzw. "fehlende Kenntnis" vorwerfen.


    > Softwarepatente sind nicht immer schlecht. Es gab
    > durchaus schon einige Fälle, in denen ein
    > "2-Mann-Klitsche" Microsoft juristisch in die Knie
    > gezwungen hat, weil die kleine Firma ihre
    > Inovation als Patent angemeldet hatte und diese
    > anschliessend von Microsoft nachgebaut wurde. Ohne
    > Patente hätte diese Firma keine Chance gehabt ihre
    > Technik (nicht den Source-Code, Urheberrecht hilft
    > hier also nicht) schüzten zu können und wäre
    > längst pleite.


    Yep. Dann bringe doch mal bitte konkrete Beispiele. Die meisten Beispiele, in denen eine Firma sich wirklich gegen M$ durchgesetzt haben, sind wie folgt:

    - Das Patent beschreibt eine Trivialitaet (wie z.B. das Patent das letzt vom USPTO annuliert wurde und den IE betraf (mir faellt gerade nicht ein, um was es genau ging -- jedenfalls jeder der klar denken konnte hat gemerkt dass es ein Quatsch-Patent war -- gut zum Abzocken).

    und/oder:

    - Es handelt sich bei der "2-Mann-Klitsche" um eine reine Abzockerfirma, die selbst keine Produkte hatte (da gibt es viele Beispiele, weil das Metier sehr verlockend ist) -- dadurch ist es natuerlich unmoeglich, dass der Goliath zurueckschlaegt, weil der Angreifer selbst keine Angriffsflaeche bietet.


    > Und was heißt eigentlich immer dieses SW-Patente
    > seien per-se "schlecht"? Schlecht für wen? Für
    > Entwickler? Davon verdienen aber eben auch sehr
    > viele (sogar mehr?) bei den großen Firmen ihre
    > Brötchen um ihre Familien zu ernähren. Etwas was


    Das wuerden diese Leute auch ohne Softwarepatente tun. Mit Softwarepatenten koennen die grossen Konzerne leichter die Arbeitsplaetze ins billigere Ausland verlagern -- langfristige Wirkung: Loehne fuer Softwarespezialisten sinken, stattdessen gibt es mehr Patentjuristen (btw. bist du einer?).


    > die großen Firmen schwächt ist also sicher nicht
    > super-toll für ALLE Entwickler. Vielleicht für
    > eine Gruppe, aber eben nie für alle. Also, lasst
    > doch mal diese allumfassenden entgültigen
    > Schwarz-Weis-Wahrheiten.


    Tja, weisstuenchen Deinerseits hilft auch nicht weiter. Selbst wenn es einzelnen Softwareentwicklern durch Softwarepatenten besser gehen sollte -- bleibt die Tatsache, dass die Mehrheit darunter leiden wuerde.


    > Fakt ist auch, dass es in den USA - trotz
    > SW-Patenten - sehr viel mehr kleine erfolgreiche
    > Softwarehäuser gibt, als etwa in DE. Eine


    Belege bitte! Ich kenne Faelle, in denen Softwarefirmen nach Europa ausgewandert sind, wegen dem Patent-Druck!

    Im Uebrigen hat die USA einen mehrfach groesseren Markt wie DE -- also DE mit USA zu vergleichen ist schonmal von vornerein unserioes!


    > stichhaltige Begründung, warum hier offensichtlich
    > ist, was laut Patentgegnern nicht sein dürft -
    > fehlt aber. Warum das dann in Deutschland alles
    > anders sein soll, und der SW-Mittelstand quasi
    > vernichtet werden würde, konnte vor diesem
    > Hintergrund noch niemand begründen. "Das ist eben
    > so" oder "Ist doch logisch" ist eben keine
    > stichhaltige Begründung. Trotzdem sehen es viele
    > einfach so als Fakt an, dass SW-Patente schlecht
    > seinen.


    Die Begruendungen wurden geliefert -- Du hast nicht zugehoert, das ist alles.


    > Für mich ist das so eine Art Gruppenzwang. Man
    > muss eben dagegen sein, warum genau ist
    > zweitrangig, genauso wie es in Sachen Irak war.
    > Ein kollektiver "political correctness"
    > Gruppenzwang.


    Koenntest Du mal aufhoeren, dich hier einfach nur mit rhetorischen Mitteln und Pseudo-Argumenten auszukotzen?


    > Vielleicht mal als Anreiz zum Selberdenken für
    > die, welche bisher eben dagegen waren, weil es
    > alle sind, aber sich selbst noch nicht Gedanken
    > gemacht haben und keine Fakten kennen.


    siehe mein vorheriger Satz.


    > Irrtum 1: "Man könne sich gegen Anwalt-Armeen der
    > Großen als Kleiner nicht durchsetzen, weil man die
    > eigenen Antwälte nie bezahlen könnte." Unsinn.
    > Hier wird üblicherweise ein Erfolgsabhängiges
    > Honor vereinbaren. Verliert man den Fall, muss man
    > den Anwalt nix bezahlen.


    Das ist vielleicht in den USA so -- in Europa habe ich von so einem Modell nicht gehoert. Selbst wenn es dieses geben sollte -- welche Anwaltspraxis wird das gegen Konzerne wie M$ durchziehen? Vor allem wenn diese Konzerne ihr Patentportfolio in Stellung bringen koennen!

    Bitte belegen -- und zwar an einem Beispiel aus *Europa*! (ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob das in den USA so ohne weiteres geht -- die meisten *freien* Kanzleien werden wahrscheinlich vor den Giganten eher zurueckschrecken -- wie ich oben schon ausfuehrte, geht das nur dann gut, wenn man selbst keine Produkte hat und deshalb keine eigene Angriffsflaeche hat -- siehe der Link, den Zim gepostet hat)


    > Ausserdem gibt es noch
    > Versicherungen.


    Ja, die gibt es. Aber genau das ist eines der Hauptargumente: Softwarepatente kosten allen Firmen erstmal mehr Geld. Versicherungen, die ein hohes (unberechenbares) Risiko abdecken muessen, haben hohe Praemien. Viele KMUs werden solche Praemien nicht zahlen koennen -- bzw. wenn sie es koennen, nehmen sie dadurch Geschaeftsnachteile in Kauf -- und genau darum geht es.


    > Ausserdem nutzten Microsoft und
    > Co. ihr Patentportfolio nicht dazu, Kleine Firmen
    > zu verklagen, sondern hauptsächlich defensiv (also
    > um sich vor Plagiaten zu schützen)


    Man schuetzt sich vor Plagiaten, indem man andere Firmen verklagt -- vielleicht solltest Du einen Grundkurs in Patentrecht besuchen?


    > und um mit
    > anderen zu tauschen, also so in der Art "Du darft
    > meine Technicken nutzen, und ich dafür Deine". So


    Um mit anderen tauschen zu koennen, muss man etwas Aequivalentes haben. Die Konzerne tauschen schon untereinander -- die KMUs sind aussen vor, weil sie nichts zu bieten haben (mit zwei Patenten braucht man erst garnicht zu kommen).


    > läuft das in der Realität. Wäre es anders, gäbe es
    > heute wohl kaum noch solche Firmen wie etwas Red
    > Hat (Linux verletzt angeblich über 200
    > MS-Patente.)


    M$ hat bereits damit gedroht, Linux anzugreifen -- offensichtlich wartet M$ einen guenstigen Moment ab -- denn sie wollen natuerlich nicht die oeffentliche Meinung gegen sich bringen, denn Linux ist weltweit bekannt. Bei einer KMU-Klitsche brauchen sie sich die Sorgen nicht zu machen.


    > Irrtum 2: "Kleine Firmen können sich Patente eh
    > nicht leisten, um ihre Inovationen zu schützen".
    > Unsinn. Diese Aussage zeigt nur, dass der der sie
    > macht sich nie mit den Fakten beschäftigt hat und
    > sich selbst mal schlau gemacht hat, wie "teuer"
    > ein Patent den eigentlich ist, oder welche
    > Förderung man erhalten kann, wenn man selbst die
    > paar Euro nicht bezahlen kann.


    Meinst Du etwa die "60 Euro" von der Frau Zypries sprach? Ich haette wirklich mehr Niveau von Dir erwartet!

    Bitte rechne doch mal vor .... und vergiss die Kosten fuer den Patentanwalt nicht!


    > Und so weiter...
    >
    > Zwei Beispiele von vielen und schon schwimmen die
    > "Argumente" der Gegner den Bach runter.


    Sind die anderen Argumente von Dir etwa genauso zum Lachen?



    > [ueberhebliches Geschreibsel geloescht]


    > Und jetzt... ZERFLEISCHT mich ruhig. Ich kann das
    > ab. Ein paar Argumente und objektive Fakten wären
    > nett, wird aber wohl mal wieder nichts... egal.


    Hast Du richtige Argumente und objektive Fakten gebracht? Ich habe keine gefunden (s.o.). Typischer Schluss -- wieder auf dem Gegner rumhacken und ihn in ein schlechtes Licht ruecken, damit alle die sich nicht auskennen dein Gift schlucken.


    So und jetzt fuer alle anderen, der versprochene Link:
    http://www.2CentsOfWisdom.de/pat0002.html

    Just,

    *2Cents*

  10. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: Nightshift 06.07.05 - 16:58

    mal ganz ehrlich, lieber Penko:

    Hier grassiert grad die allumfassende Desinformation.
    Dabei hab ich immer gemeint, dass all die benötigten Informationen (einschliesslich der Patenttexte) frei zugänglich sind, und dass Lesen bildet. Sollte ich mich getäuscht haben?

    Ich möchte dich beruhigen. Die Gegner sind zu 99% keine Lemminge.
    Wenn unsre Argumente weniger überzeugend gewesen wären, hätte das heute anders ausgehen können. So ist das nun mal mit der Wahrheit. Es reicht nicht, sie zu kennen - sie muss auch gesagt werden, und zwar laut genug.

    Nightshift

  11. keine bezahlung? quark.

    Autor: ROFL 06.07.05 - 17:00

    GERADE wenn du verlierst, wirst du bezahlen.
    wer soll den anwalt sonst bezahlen?

  12. Re: Typische Lobbyisten-Argumente -- entlarvt

    Autor: Nightshift 06.07.05 - 17:02

    2CentsOfWisdom schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Typisch fuer die Art und Weise, wie
    > Patent-Lobbyisten argumentieren.
    >
    > Hast Du diese Weisheiten etwa von der einschlaegig
    > bekannten WebSite oder bist Du selbst Lobbyist in
    > Strassburg gewesen und seit heute arbeitslos?
    >
    > Fuer alle hier, denen Du mit diesen krummen
    > Spruechen Sand in die Augen streuen wolltest,
    > werde ich mal ein paar Dinge zurecht ruecken.
    > Ausserdem gibt es fuer die anderen noch einen Link
    > am Schluss -- ich vermute, dass er Dir nichts
    > bringt, weil Du ja schon alles weist (jedenfalls
    > so wie Du Dich hier auffuehrst).
    >
    > > Sorry, aber ich finde, hier wird ein
    > komplizierter
    > Sachverhalt mal wieder extrem
    > stark vereinfacht
    > und zwischen Schwarz und
    > Weis aufgeteilt, ohne
    > dass man dazwischen
    > noch irgendwelche Grautöne
    > tolerieren würde.
    > Leider typische für Ideologen
    > jeglicher
    > colour.
    >
    > Typische Einleitung der Patent-Befuerworter --
    > erstmal den Gegner in ein schlechtes Licht ruecken
    > und ihm "Emotionalitaet" bzw. "fehlende Kenntnis"
    > vorwerfen.
    >
    > > Softwarepatente sind nicht immer schlecht. Es
    > gab
    > durchaus schon einige Fälle, in denen
    > ein
    > "2-Mann-Klitsche" Microsoft juristisch in
    > die Knie
    > gezwungen hat, weil die kleine Firma
    > ihre
    > Inovation als Patent angemeldet hatte
    > und diese
    > anschliessend von Microsoft
    > nachgebaut wurde. Ohne
    > Patente hätte diese
    > Firma keine Chance gehabt ihre
    > Technik (nicht
    > den Source-Code, Urheberrecht hilft
    > hier also
    > nicht) schüzten zu können und wäre
    > längst
    > pleite.
    >
    > Yep. Dann bringe doch mal bitte konkrete
    > Beispiele. Die meisten Beispiele, in denen eine
    > Firma sich wirklich gegen M$ durchgesetzt haben,
    > sind wie folgt:
    >
    > - Das Patent beschreibt eine Trivialitaet (wie
    > z.B. das Patent das letzt vom USPTO annuliert
    > wurde und den IE betraf (mir faellt gerade nicht
    > ein, um was es genau ging -- jedenfalls jeder der
    > klar denken konnte hat gemerkt dass es ein
    > Quatsch-Patent war -- gut zum Abzocken).
    >
    > und/oder:
    >
    > - Es handelt sich bei der "2-Mann-Klitsche" um
    > eine reine Abzockerfirma, die selbst keine
    > Produkte hatte (da gibt es viele Beispiele, weil
    > das Metier sehr verlockend ist) -- dadurch ist es
    > natuerlich unmoeglich, dass der Goliath
    > zurueckschlaegt, weil der Angreifer selbst keine
    > Angriffsflaeche bietet.
    >
    > > Und was heißt eigentlich immer dieses
    > SW-Patente
    > seien per-se "schlecht"? Schlecht
    > für wen? Für
    > Entwickler? Davon verdienen aber
    > eben auch sehr
    > viele (sogar mehr?) bei den
    > großen Firmen ihre
    > Brötchen um ihre Familien
    > zu ernähren. Etwas was
    >
    > Das wuerden diese Leute auch ohne Softwarepatente
    > tun. Mit Softwarepatenten koennen die grossen
    > Konzerne leichter die Arbeitsplaetze ins billigere
    > Ausland verlagern -- langfristige Wirkung: Loehne
    > fuer Softwarespezialisten sinken, stattdessen gibt
    > es mehr Patentjuristen (btw. bist du einer?).
    >
    > > die großen Firmen schwächt ist also sicher
    > nicht
    > super-toll für ALLE Entwickler.
    > Vielleicht für
    > eine Gruppe, aber eben nie für
    > alle. Also, lasst
    > doch mal diese
    > allumfassenden entgültigen
    >
    > Schwarz-Weis-Wahrheiten.
    >
    > Tja, weisstuenchen Deinerseits hilft auch nicht
    > weiter. Selbst wenn es einzelnen
    > Softwareentwicklern durch Softwarepatenten besser
    > gehen sollte -- bleibt die Tatsache, dass die
    > Mehrheit darunter leiden wuerde.
    >
    > > Fakt ist auch, dass es in den USA -
    > trotz
    > SW-Patenten - sehr viel mehr kleine
    > erfolgreiche
    > Softwarehäuser gibt, als etwa in
    > DE. Eine
    >
    > Belege bitte! Ich kenne Faelle, in denen
    > Softwarefirmen nach Europa ausgewandert sind,
    > wegen dem Patent-Druck!
    >
    > Im Uebrigen hat die USA einen mehrfach groesseren
    > Markt wie DE -- also DE mit USA zu vergleichen ist
    > schonmal von vornerein unserioes!
    >
    > > stichhaltige Begründung, warum hier
    > offensichtlich
    > ist, was laut Patentgegnern
    > nicht sein dürft -
    > fehlt aber. Warum das dann
    > in Deutschland alles
    > anders sein soll, und
    > der SW-Mittelstand quasi
    > vernichtet werden
    > würde, konnte vor diesem
    > Hintergrund noch
    > niemand begründen. "Das ist eben
    > so" oder
    > "Ist doch logisch" ist eben keine
    >
    > stichhaltige Begründung. Trotzdem sehen es
    > viele
    > einfach so als Fakt an, dass SW-Patente
    > schlecht
    > seinen.
    >
    > Die Begruendungen wurden geliefert -- Du hast
    > nicht zugehoert, das ist alles.
    >
    > > Für mich ist das so eine Art Gruppenzwang.
    > Man
    > muss eben dagegen sein, warum genau
    > ist
    > zweitrangig, genauso wie es in Sachen
    > Irak war.
    > Ein kollektiver "political
    > correctness"
    > Gruppenzwang.
    >
    > Koenntest Du mal aufhoeren, dich hier einfach nur
    > mit rhetorischen Mitteln und Pseudo-Argumenten
    > auszukotzen?
    >
    > > Vielleicht mal als Anreiz zum Selberdenken
    > für
    > die, welche bisher eben dagegen waren,
    > weil es
    > alle sind, aber sich selbst noch
    > nicht Gedanken
    > gemacht haben und keine Fakten
    > kennen.
    >
    > siehe mein vorheriger Satz.
    >
    > > Irrtum 1: "Man könne sich gegen Anwalt-Armeen
    > der
    > Großen als Kleiner nicht durchsetzen,
    > weil man die
    > eigenen Antwälte nie bezahlen
    > könnte." Unsinn.
    > Hier wird üblicherweise ein
    > Erfolgsabhängiges
    > Honor vereinbaren. Verliert
    > man den Fall, muss man
    > den Anwalt nix
    > bezahlen.
    >
    > Das ist vielleicht in den USA so -- in Europa habe
    > ich von so einem Modell nicht gehoert. Selbst wenn
    > es dieses geben sollte -- welche Anwaltspraxis
    > wird das gegen Konzerne wie M$ durchziehen? Vor
    > allem wenn diese Konzerne ihr Patentportfolio in
    > Stellung bringen koennen!
    >
    > Bitte belegen -- und zwar an einem Beispiel aus
    > *Europa*! (ich bin mir noch nicht einmal sicher,
    > ob das in den USA so ohne weiteres geht -- die
    > meisten *freien* Kanzleien werden wahrscheinlich
    > vor den Giganten eher zurueckschrecken -- wie ich
    > oben schon ausfuehrte, geht das nur dann gut, wenn
    > man selbst keine Produkte hat und deshalb keine
    > eigene Angriffsflaeche hat -- siehe der Link, den
    > Zim gepostet hat)
    >
    > > Ausserdem gibt es noch
    > Versicherungen.
    >
    > Ja, die gibt es. Aber genau das ist eines der
    > Hauptargumente: Softwarepatente kosten allen
    > Firmen erstmal mehr Geld. Versicherungen, die ein
    > hohes (unberechenbares) Risiko abdecken muessen,
    > haben hohe Praemien. Viele KMUs werden solche
    > Praemien nicht zahlen koennen -- bzw. wenn sie es
    > koennen, nehmen sie dadurch Geschaeftsnachteile in
    > Kauf -- und genau darum geht es.
    >
    > > Ausserdem nutzten Microsoft und
    > Co. ihr
    > Patentportfolio nicht dazu, Kleine Firmen
    > zu
    > verklagen, sondern hauptsächlich defensiv
    > (also
    > um sich vor Plagiaten zu schützen)
    >
    > Man schuetzt sich vor Plagiaten, indem man andere
    > Firmen verklagt -- vielleicht solltest Du einen
    > Grundkurs in Patentrecht besuchen?
    >
    > > und um mit
    > anderen zu tauschen, also so
    > in der Art "Du darft
    > meine Technicken nutzen,
    > und ich dafür Deine". So
    >
    > Um mit anderen tauschen zu koennen, muss man etwas
    > Aequivalentes haben. Die Konzerne tauschen schon
    > untereinander -- die KMUs sind aussen vor, weil
    > sie nichts zu bieten haben (mit zwei Patenten
    > braucht man erst garnicht zu kommen).
    >
    > > läuft das in der Realität. Wäre es anders,
    > gäbe es
    > heute wohl kaum noch solche Firmen
    > wie etwas Red
    > Hat (Linux verletzt angeblich
    > über 200
    > MS-Patente.)
    >
    > M$ hat bereits damit gedroht, Linux anzugreifen --
    > offensichtlich wartet M$ einen guenstigen Moment
    > ab -- denn sie wollen natuerlich nicht die
    > oeffentliche Meinung gegen sich bringen, denn
    > Linux ist weltweit bekannt. Bei einer KMU-Klitsche
    > brauchen sie sich die Sorgen nicht zu machen.
    >
    > > Irrtum 2: "Kleine Firmen können sich Patente
    > eh
    > nicht leisten, um ihre Inovationen zu
    > schützen".
    > Unsinn. Diese Aussage zeigt nur,
    > dass der der sie
    > macht sich nie mit den
    > Fakten beschäftigt hat und
    > sich selbst mal
    > schlau gemacht hat, wie "teuer"
    > ein Patent
    > den eigentlich ist, oder welche
    > Förderung man
    > erhalten kann, wenn man selbst die
    > paar Euro
    > nicht bezahlen kann.
    >
    > Meinst Du etwa die "60 Euro" von der Frau Zypries
    > sprach? Ich haette wirklich mehr Niveau von Dir
    > erwartet!
    >
    > Bitte rechne doch mal vor .... und vergiss die
    > Kosten fuer den Patentanwalt nicht!
    >
    > > Und so weiter...
    >
    > Zwei Beispiele
    > von vielen und schon schwimmen die
    >
    > "Argumente" der Gegner den Bach runter.
    >
    > Sind die anderen Argumente von Dir etwa genauso
    > zum Lachen?
    >
    > >
    >
    > > Und jetzt... ZERFLEISCHT mich ruhig. Ich kann
    > das
    > ab. Ein paar Argumente und objektive
    > Fakten wären
    > nett, wird aber wohl mal wieder
    > nichts... egal.
    >
    > Hast Du richtige Argumente und objektive Fakten
    > gebracht? Ich habe keine gefunden (s.o.).
    > Typischer Schluss -- wieder auf dem Gegner
    > rumhacken und ihn in ein schlechtes Licht ruecken,
    > damit alle die sich nicht auskennen dein Gift
    > schlucken.
    >
    > So und jetzt fuer alle anderen, der versprochene
    > Link:
    >
    > Just,
    >
    > *2Cents*


    Dem vorgehenden stimme ich zu 100% zu.

    Viel mehr ist dazu auch nicht zu sagen
    Danke, 2cents

    Nightshift



  13. Re: Typische Lobbyisten-Argumente -- entlarvt

    Autor: justLurking 06.07.05 - 17:09

    Koennt ihr nicht noch ein bischen mehr zititeren in euren Postings, war der golem-Artikel auch drin?
    Nicht dass einer was verpasst.

  14. liebe neue golem-leser

    Autor: cmi 06.07.05 - 17:10

    der beitrag stammt von penko. jemand der bei heise konstant rot gefärbt wäre (und vermutlich ist ;)).

  15. Einseitige Sichtweise der Patent-Befürworter

    Autor: Polo 06.07.05 - 17:16

    @Penko - der Gesalbte
    http://lpf.ai.mit.edu/Patents/danger-of-software-patents.txt

  16. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Gegner

    Autor: wir beide und ich 06.07.05 - 17:17

    Penko schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die meisten Patente sind dann
    > aber doch so speziell und auf einem
    > wissenschaftlichen Niveau, bei dem der gemeine
    > Hobby-Programmierer nun wirklich keine Angst mehr
    > haben muss, diese quasi "ausversehen"
    > nachzuprogrammieren.

    Äh, nein, das stimmt leider nicht.
    Gerade am EPA bekommst Du relativ schnell ein Patent, da die erforderliche Erfindugnshöhe fast mit jeder ingenieurstechnischen Entwicklungsarbeit erreicht wird. Dementsprechend simpel sind die meisten Patente.

    Selten kommt es einmal vor, dass da wirklich was anspruchsvolles dabei ist, wo auch die Patentprüfer etwas nachdenken müssen.

    Wusstest Du, das eines der Gebiete mit unglaublich vielen Patenten Windeln sind? Diese Dinger für Babies zum reinkoten. Das sind jetzt nicht gerade technisch anspruchsvolle Dinger, aber einen Patentdickicht gibt es da...

    Und in den USA bekommst Du für jeden Mist ein Patent. Jedes mittelgroße Ein-Mann-Programmierprojekt verletzt eher zufällig keine Patente. Desshalb gibt es dort von politischer und sogar von wirtschaftlicher Seite (auch Microsoft) Bemühungen, die Patentierbarkeit einzuschränken.

    > Diese Sorge ist meist absolut
    > unbegründet,

    leider nicht.

    > zeugt aber sehr verlässlich von
    > völlig überzogenen Einschätzung der eigenen
    > Fähigkeiten der Programmierer, welche diese
    > äussern ;-) und davon, dass so jemand wohl noch
    > nie ein "richtiges" Software-Patent zu Gesicht
    > bekommen hat. Das gilt meiner Meinung nach
    > übrigens für 99% der Patentgegner in Deutschland.

    Ich hatte das eine oder andere in der Hand. Auf der Webseite des DPMA kann jeder recherchieren.

    ich drei

  17. Re: Typische Lobbyisten-Argumente -- entlarvt

    Autor: Nightshift 06.07.05 - 17:17

    justLurking schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Koennt ihr nicht noch ein bischen mehr zititeren
    > in euren Postings, war der golem-Artikel auch
    > drin?
    > Nicht dass einer was verpasst.

    Okay, falls wirklich einer was verpasst hat (ausser einem hier):

    http://www.delphipraxis.net/topic57846_stoppt+softwarepatente+in+der+eu+seltsamer+aufruf+in+web.html

    Der Thread ist öffentlich, und dort kommt auch ein guter Dialog zustande. Lesenswert, falls einer sich nicht sicher war.

    Nightshift

  18. Re: Typische Lobbyisten-Argumente -- entlarvt

    Autor: wir beide und ich 06.07.05 - 17:22

    justLurking schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Koennt ihr nicht noch ein bischen mehr zititeren
    > in euren Postings, war der golem-Artikel auch
    > drin?
    > Nicht dass einer was verpasst.

    Na, auch de. Usenet-verwöhnt?



  19. Re: keine bezahlung? quark.

    Autor: wovonLeben 06.07.05 - 17:24

    ROFL schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > GERADE wenn du verlierst, wirst du bezahlen.
    > wer soll den anwalt sonst bezahlen?

    Bezahlt wird, wie sollte es auch anders sein, natürlich nach Stunden und das sicher nicht erst am Ende des Prozesses.

    Wovon sollte ein Anwalt denn sonst die während des Prozesses leben. Bei den Prozessen, von denen hier bei golem berichtet wird, ist eine Dauer von 1-2 Jahren keine Seltenheit.


    mal 'ne Frage an Penko:
    Bezahlst Du Deinen Arzt auch am Ende der Behandlung (bei Erfolg)?


  20. Re: Einseitige Sichtweise der Patent-Befürworter

    Autor: Nightshift 06.07.05 - 17:30

    Polo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > @Penko - der Gesalbte
    >

    Vaseline oder nicht *g*

    Tatsach ist, dass wir bevorzugt als Spinner hingestellt werden.
    Ich persönlich kann gut damit leben, betrachte es fast schon als Auszeichnung. Ich hab in 20 Jahren mehr Code geschrieben und mehr Ideen implementiert als jeder Patentanwalt. Eigene Ideen.

    Heut stolper ich noch ab und an über Sachen, die waren vor 10 Jahren zwar erträum-, aber längst noch nicht realisierbar: CPUs zu langsam, Speichermedien zu teuer und was noch alles. Jeder gute Informatiker kennt das Problem, dass das, was er sich heute vorzustellen vermag, entweder noch keinen Markt oder aber keinen hat, der die Entwicklungskosten vorstreckt.

    So ist das nun mal: Software lebt aus der eigenen geistigen Evolution - und aus dem Austausch mit Gleichgesinnten.
    Wer das verneint, weiss nicht wovon er spricht.

    Wer das unterbinden will, hat keinen Plan worum es geht.
    Softwarepatente sind ein Weg, um es zu unterbinden.
    Für mehr taugen sie nicht. Easygoing.
    Punkt.

    Nightshift

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