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Taliban und Realismus in Kriegsspielen

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  1. Taliban und Realismus in Kriegsspielen

    Autor: Realista 14.10.10 - 19:42

    Ich hätte es durchaus begrüßt, wenn Medal of Honor etwas realistischer geworden wäre, etwa dass die schwierige Situation eines kaum zu gewinnenden Krieges problematisiert worden wäre oder auch durchaus die Perspektive von Widerstandskämpfern, die ja nicht einfach 'böse' Gegner sind, sondern auch Individuen, die irgendwie in diese Situation geraten sind, sei es aus Überzeugung, persönlichen Aufstiegschancen oder einer Notsituation. Stattdessen gibts Moorhuhn. Krieg wird so auf Unterhaltung auf eine Kulisse reduziert, was mE viel gefährlicher ist, als jeder Realismus, da solche Spiele eigentlich nur noch Propaganda sind.

    Im ersten Teil ist das beklemmende Gefühl auf dem Schlachtfeld zu sein durchaus gut rübergekommen, was zwar irgendwie auch spannend und damit unterhaltsam war, nicht aber unbedingt den Wunsch geweckt hat, selber auf dem Schlachtfeld zu stehen. Aber wie die Reaktion auf die Taliban in MoH2 gezeigt hat, haben nichts zuletzt die Militärs kein Interesse an einer auch nur Ansatzweise realistischen Darstellung (gut bzgl. eines spaßigen Multiplayermodus sei der Realismus mal dahingestellt), da sie nicht noch mehr kritische Auseinandersetzung mit dem Einsatz wollen. Könnte ja passieren, dass dann noch weniger Leute dafür sind. Und mit Drohnen Taliban abzuschießen, scheint ja auch so eine Art Computerspiel zu sein. Moorhuhn eben.

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