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Linuxant: Windows-Treiber unter Linux nutzen

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  1. Linuxant: Windows-Treiber unter Linux nutzen

    Autor: Golem.de 20.10.03 - 13:20

    Die kanadische Firma Linuxant bietet mit dem DriverLoader jetzt eine Software an, die es ermöglichen soll, NDIS-Treiber für Windows auch unter Linux-Systemen mit x86er-Prozessoren einzusetzen. Software für WLAN-Karten mit Boradcom-Chipsätzen bietet Linuxant kostenlos zum Download an.

    https://www.golem.de/0310/28034.html

  2. Falscher Ansatz

    Autor: Michael D. 20.10.03 - 13:39

    So gut die Idee auch ist - so herum ist das Unsinn, denn
    - der Hersteller kann sich zurücklehnen und dann _weder_ Treiber _noch_ Infos für alles außer Windows herausgeben (nach dem Motto "wieso Treiber schreiben? geht doch auch so")
    - das ganz über eine Wrapper laufen zu lassen hat mit Sicherheit Konsequenzen im Bereich der Geschwindigkeit und der Stabilität (welche laut Berichten von glaub ich Pro-Linux bei der Download-Version alles andere als toll ist)
    Es kann also eigentlich nur eine Notlösung sein wenn der Hersteller oder die Community den Treiber nicht fertig bekommt und die Karte wirklich dringend unter Linux laufen soll (aber i.d.R. informiert man sich vorher ob die Hardware geht, und in Firmen wird das eh kaum einer einsetzen - da wird das aus sicher o.g. 2. Gund nicht genutzt werden, und wenn eine Netzwerkkarte nicht geht dann wird eine andere gekauft)

    Aber einen Vorteil sehe ich auch:
    Das "reverse-engineeren" der Chips wird eventuell einfacher da man kein Windows-System mehr "abhorchen" muß sondern die Sniffing-Funktionen direkt in den Kernel einkompilieren kann (und so genauer sehen kann was im Einzelnen an den Chip gesendet wird).

    ciao

    Michael

  3. Re: Falscher Ansatz

    Autor: flo 20.10.03 - 14:02

    Finde ich auch einen schmarrn.
    Zum Shluß besteht eine Linux installation nur noch aus vmware, treiber wrappern und wine.
    die hersteller sollten halt einfach linux treiber gleich mitschreiben. das sowas geht haben ja auch schon namhafte firmen bewiesen.

  4. Re: Falscher Ansatz

    Autor: SNy 20.10.03 - 14:10

    Michael D. schrieb:
    >
    > Unsinn, denn der Hersteller kann sich zurücklehnen
    > und dann _weder_ Treiber _noch_ Infos für alles außer
    > Windows herausgeben (nach dem Motto "wieso
    > Treiber schreiben? geht doch auch so")

    Genauso seh ich das auch. Da hat man unheimlich viel gekonnt, einen binären Treiber unter Linux-x86 einsetzen zu können. Wahrscheinlich steht das dann sogar auf der Packung drauf (natürlich ohne "x86 only"). Prima.
    Etwas ähnliches hat man ja schon bei den NVidia-Treibern, die Leuten ohne x86 auch nix nützen.

    > Aber einen Vorteil sehe ich auch:
    > Das "reverse-engineeren" der Chips wird
    > eventuell einfacher da man kein Windows-System
    > mehr "abhorchen" muß sondern die
    > Sniffing-Funktionen direkt in den Kernel
    > einkompilieren kann (und so genauer sehen kann
    > was im Einzelnen an den Chip gesendet wird).

    Kommt drauf an, ob die Abstraktionsschicht (und in die müsste man ggf. das "Abhorchen" einbauen) auch binär ist, oder nicht. Hab mir das jetzt noch nicht genauer angeschaut.

    Ich hoffe, es wird jetzt nicht zu einer Tendenz, Windows-Treiber einfach über Linux-Wrapper einzusetzen und die technischen Details für sich zu behalten (was ja immer die "Argumentation" ist: ja dem Konkurrenten nix verraten). Ein Betriebssystem ohne eigene Treiber sieht auf Dauer sicher nicht gut aus.

    SNy

  5. Re: Falscher Ansatz

    Autor: AnonymousCoward 20.10.03 - 14:10

    kann man so und so sehen.

    geb dir schon teilweise recht. aber falls man evtl. eine wlan karte hat, für die es in nächster zeit keinen treiber von der community gibt, dann freut man sich auch über eine workaround lösung...

    ich hab nämlich auch nen usb wlan adapter von netgear... den krieg ich unter debian (knoppix 3.3. auf platte) nicht zum laufen. ich komm noch nicht mal so weit, irgendwelche treiber zu installieren, da usbview immer meldet, es wären keine usb geräte unter /proc/bus/usb ... beim start zeigt der kernel allerdings usb geräte an und gibt vor, die treiber zu laden (falls vorhanden).

    weiß auch noch nicht, welcher chip in dem ding sitzt, da das teil mit verschiedenen chips ausgeliefert wurde/wird.

    dann hilft auch erst mal der workaround von oben nicht ;o)

    gruß,
    AC

  6. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Tyler Durden 20.10.03 - 15:08

    Michael D. schrieb:
    >
    > So gut die Idee auch ist - so herum ist das
    > Unsinn, denn
    > - der Hersteller kann sich zurücklehnen und dann
    > _weder_ Treiber _noch_ Infos für alles außer
    > Windows herausgeben (nach dem Motto "wieso
    > Treiber schreiben? geht doch auch so")

    > - das ganz über eine Wrapper laufen zu lassen
    > hat mit Sicherheit Konsequenzen im Bereich der
    > Geschwindigkeit und der Stabilität

    ...von daher werden sich "anständige" Hardwarehersteller schon zweimal überlegen ob sie sich die Performance ihrer Produkte von so einem Treiber-Workaround(mehr ist das IMHO nicht) verhunzen lassen wollen oder ob sie nicht doch eigene Linux-Treiber schreiben.

    Erst einmal wird die unter Linux einsetzbare Hardware-Palette erweitert

    ...Und wieder ein Argument weniger um auf Windows setzen zu müssen

    Alles was den Spruch "Linux? Würde ich gerne nutzen, aber meine Hardware wird nicht unterstützt"entkräftet hilft Linux.
    Je mehr dieses (Vor)Urteil aus den Köpfen verschwindet, desto mehr wird sich Linux durchsetzen und je mehr sich Linux durchsetzt, desto mehr stehen die Hardwarehersteller unter Druck vernünftige Linux-Treiber zu entwickeln

    TD

  7. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Test123 20.10.03 - 15:34

    Michael D. schrieb:

    > Es kann also eigentlich nur eine Notlösung sein
    > wenn der Hersteller oder die Community den
    > Treiber nicht fertig bekommt und die Karte
    > wirklich dringend unter Linux laufen soll (aber

    Es ist halt ein zweischneidiges Schwert: einerseits
    will man die Community unterstützen, anderersets
    möchte man der Wirtschaftsspionage keine Vorlage
    auf ein leeres Tor geben. Das mag dem ungeduldigen
    User ziemlich egal sein, ob und was in welchem Zeit-
    rahmen reengineered wird - den Firmen ist es nicht.

    Gerade Treiber sind das A/O des Erfolgs, das Quentchen
    Vorsprung auf den verlängerten, tw. halbgaren Werkbänken
    in Asien. Einen Chip nachzubauen ist mit entsprechender
    HW und Personal relativ leicht, aber einen guten Treiber
    für X-Systeme: ja, das ist richtig schwer und kostet so
    richtig Geld. Siehe nur Cisco und Huwei - die haben einfach
    das Cisco-IOS kopiert, weil die Eigenentwicklung auf
    der selben HW wohl *viel länger* gedauert hätte. Und genau
    dieser Vorsprung ist es, der am Markt zählt.

    Gerade die Windows-Checker habe so ihre Erfahrungen
    mit bestimmten Marken und Treiber-Combos, deswegen
    ist IMHO der Linuxanspruch von offenen Treiberstrukturen
    illusionär. Das mag bei alten Sound- und Netzkarten noch
    gehen, aber spätestens bei moderneren Geräten wie FireWire,
    USB, WLAN und Notebook-Treibern siehts auch zukünftig
    nicht sehr rosig mit guten Treibern in der Masse aus.
    Geschweige denn, mit offenen. Aber es hat ja auch was
    Gutes: z.B. die OpenSource-Druckertreiber für bekannte Geräte
    übertreffen manchmal die Qualität ihrer Windows-Pendants...

    Test123

  8. Re: Falscher Ansatz

    Autor: c.b. 20.10.03 - 15:39

    Tyler Durden schrieb:
    >
    > Alles was den Spruch "Linux? Würde ich gerne
    > nutzen, aber meine Hardware wird nicht
    > unterstützt"entkräftet hilft Linux.
    > Je mehr dieses (Vor)Urteil aus den Köpfen
    > verschwindet, desto mehr wird sich Linux
    > durchsetzen und je mehr sich Linux durchsetzt,
    > desto mehr stehen die Hardwarehersteller unter
    > Druck vernünftige Linux-Treiber zu entwickeln
    >
    > TD


    Die Hardwarehersteller stehen anscheinend nicht halb so unter Druck, wie es wünschenswert wäre.
    Folgendes Beispiel (gut, etwas Off-Topic, aber es trifft):

    Mein Server steht, aus architektonischen Gründen, in einer Ecke meines Büros. Obendrüber ein Regal mit der gesamten Telekom-Hardware-Pampe.
    Zur Eumex-Konfigurierung szeht nur eine Windows-Version zur Verfügung. Der Server läuft unter Linux. Pech gehabt.
    Ich muss netweder einen anderen Rechner abstöpseln, rübertragen, das USBKabel stecken um die Telefon-Konfigurierung zu ändern. Oder, da die Eumex nocht mehr über eine serielle Schnittstelle verfügt, mir ein teures, über 4 m langes usb-Kabel kaufen.

    Bloss weil die Telekom sich bis zum heutiten Tage mit aller ihr zur Verfügung stehenden Sturheit und Ignoranz weigert, eine Linux-Software zu schreiben.
    Andere Firmen tun dies schon lange (AVM).

    Gruss
    c.b.

  9. Richtiger Ansatz

    Autor: Nicht-Debian-Benutzer 20.10.03 - 15:54

    Hallo,

    Microsoft ist erfolgreich darin, andere Wettbewerber aus dem Markt zu kicken. Microsoft ist sogar so gut darin, dass Ex-Mitarbeiter verraten, auf was dabei zu achten ist.

    http://german.joelonsoftware.com/Articles/StrategyLetterIII.html

    Die Gesetze des Marktes funktionieren nun einmal anders, als manchen Linuxer sich das vorstellen. Loki hat Spiele nativ portiert und ist pleite, trans-gaming emuliert - und ist nicht pleite.

    Wenn Linux einen höheren Markanteil als Windows hat, kann man darüber nachdenken, die perfekte Performance mit auf Linux optimierten Treibern herauszuholen. Vorher gilt aber die Regel: Ein langsamer Treiber ist besser als gar kein Treiber.

  10. Re: Richtiger Ansatz

    Autor: Test123 20.10.03 - 16:09

    Nicht-Debian-Benutzer schrieb:

    > Loki hat Spiele nativ portiert und ist pleite,
    > trans-gaming emuliert - und ist nicht pleite.

    Loki ist am Zeitnachteil gescheitert. Wenn an Weihnachten
    im Hype alle Leute Diablo spielen, kann Loki nicht erst
    zu Ostern mit der Linux-Version kommen. Da ist das
    Game ein alter Hut - das Geschäft wird in den ersten
    8 Wochen gemacht, danach ist oft Feierabend.

    Da die Firmen an den 0.2% Linuxzockern kein Interesse
    haben, ist der Transgaming Ansatz der EINZIGE, den
    Zeitnachteil so gering wie möglich zu halten _und_
    dazu noch Spielefirmen zu finden, die wenigstens
    dafür sorgen das das Spiel einigermassen ohne grosse
    Patches unter dem aufgebohrten WineX läuft.

    An den grossen nativen Support für Linux glaube ich nur
    bei Markenhardware für Netzwerk etc. Bei allen anderen
    Dingen (speziell Multimedia) werden noch Jahre, wenn
    nicht Jahrzehnte ins Land gehen, bis die Masse mitzieht.
    Eher glaube ich an ein UnifiedDriverModell für einzelne
    Rechnerarchitekturen, an dem Intel und IBM arbeiten.
    So unterschiedlich sind die tatsächlichen Treiberdateien
    eigendlich nicht, nur die Wege sie anzusprechen...

    Ausserdem FreeUnix auch noch an zu vielen Basisschnittstellen
    und Grundvorgaben. Man hat auch z.B. an der Diskussion
    über das neue Treibermodell von X11 oder an der LinuxDesktop-
    Initiative gesehen, das sich Unixbranche generell schwer tut,
    hier "schnell" Standards in Bereichen zu setzen die wenig
    bis gar nichts mit der üblichen Kernkompetenz von Unix
    zu tun haben. Manchmal kommt es einem auch vor, das es den
    Dinosauriern "dort" schon zu schnell genug vorwärts geht ;)

    Test123

  11. Re: Richtiger Ansatz

    Autor: Michael D. 20.10.03 - 21:34

    Test123 schrieb:
    >
    > Nicht-Debian-Benutzer schrieb:
    >
    > > Loki hat Spiele nativ portiert und ist pleite,
    > > trans-gaming emuliert - und ist nicht pleite.
    >
    > Loki ist am Zeitnachteil gescheitert.

    Auch falsch. Loki ist an Mißmanagement gescheitert. Wer den Chefs die $$s in den A**** schiebt auch wenn nicht die Einnahmen dahinterstehen der braucht sich nicht zu wundern daß die Firma pleite geht. Es gibt im Netz dazu nen Artikel der das sogar recht genau schildert was da alles im Management lief (hab ihn im Zuge einer Heise-Diskussoin zum gleichen Thema mal gelesen, Link leider nicht mehr vorrätig)

    ciao

    Michael

  12. Das Ende von Linux

    Autor: BASTELZOMBIE 20.10.03 - 22:37


    April April

    Na, schon Angst gehabt dass der Spinner "Bastelzombie" auch hier auftritt ?

    Seid ehrlich.

    Gruss yens

  13. Das Ende von Linux

    Autor: BASTELZOMBIE 20.10.03 - 22:37


    April April

    Na, schon Angst gehabt dass der Spinner "Bastelzombie" auch hier auftritt ?

    Seid ehrlich.

    Gruss yens

  14. Re: Falscher Ansatz

    Autor: brille.exe 20.10.03 - 23:48

    ich benutze schon n'paar jahre, und lese immer wider die selben posts von "finde keine treiber"
    Ich muss da schon sagen, man soll sich auch nicht irgend ne unbekannte ware kaufen, die niemand braucht.
    und als linux user is ja wohl klar, das man die potenzielle hardware zuerst überprüft, ob sie linux tauglich is.

  15. Re: Falscher Ansatz

    Autor: c.b. 21.10.03 - 00:42

    brille.exe schrieb:
    >
    > ich benutze schon n'paar jahre, und lese immer
    > wider die selben posts von "finde keine treiber"

    was benutzt Du schon ein paar Jahre?

    > Ich muss da schon sagen, man soll sich auch
    > nicht irgend ne unbekannte ware kaufen, die
    > niemand braucht.

    Telekom ist ja nu keine unbekannte Ware!

    > und als linux user is ja wohl klar, das man die
    > potenzielle hardware zuerst überprüft, ob sie
    > linux tauglich is.

    Arroganz ist immer sehr konstruktiv...


    Gruss
    c.b.


    P.S.: Mit solchen martialen Sprüchen hast Du bei serösen Teilnehmern sowieso schon verloren....

  16. Re: Linuxant: Windows-Treiber unter Linux nutzen

    Autor: Katze 21.10.03 - 01:07

    Es ist mir schleierhaft, wieso viele ihren Treiber-Quellcode
    nicht offenlegen wollen.

    Raubkopiert wird der doch eher selten ohne die passende
    Hardware (so wie früher die Amiga Workbench nicht
    kopiert werden durfte - Schwachsinn, denn welcher Amiga
    hatte sie NICHT?).

    Somit könnten sich die gewillten Linux-Experten doch
    den Treiber-Quellcode reinziehen und z.B. unter Sourceforge
    auf Linux zugeschnitten veröffentlichen.

    So macht es Intel mit seinen Netzwerkkarten auch.

  17. So ein Unsinn

    Autor: Hannes 21.10.03 - 01:41

    Da baut man fehleranfällig und teuer eine Emulationsschicht um Treiber für ein modernes Betreibssystem auch auf alten Krücken laufen lassen zu können, anstatt die DiInger endlich wegzuwerfen und endlich mal was Neues hinzustellen. Das brächte nicht nur unsere Wirtschaft wieder in Schwung, sondern würde unter dem Strich auch eine Menge Geld sparen und die enorme geistige Arbeit müsste nicht in solchen Um-drei-Ecken-Müll verbraten werden.
    Wozu gibt es denn moderne Betriebssysteme, bei denen Treiber direkt nach dem Einbau bzw. dem Anschließen der Hardware automatisch aus dem Netz geladen und installiert werden. Sobald man die Verbindung dann wieder trennt bzw. die Hardware einbaut fliegt der Treiber beim nächsten Neustart gleich wieder raus und das System bleibt sauber und zuverlässig. Kein Vergleich mit den billigen Bastellösungen, bei denen man aus seitenlangen Tabellen die richtigen Funktionsnamen für die jeweilige Hardware heraussuchen, den Treiber umständlich bearbeiten und dann noch manuell installieren muss. Das mag vielleicht für irgendwelche Freaks tragbar sein, die können ihren Rechner notfalls auch blind mit nur einer Hand bedienen und kennen den Aufbau des Speichers und der Festplatte sowieso auswendig aber für Otto-Normalbenutzer ist soetwas wertlos. Wer will schon jedes Detail seines Betriebssystemes auswendig lernen, nur um mit seinem Rechner arbeiten zu könnnen?

    Ich weiß, das manche hier so etwas nicht gerne hören, aber versetzt Euch bitte doch nur mal ein paar Minuten in die Lage von jemandem, der vielleicht gerade so sein Abitur gemacht und eine kaufmännische oder anderweitige Berufsausbildung begonnen hat. Wieviel Zeit hat der wohl übrig, um sich in ein zusammengeschustertes System aus tausenden Einzelkomponenten einzuarbeiten? Richtig - keine. Ein Produkt aus einer Hand ist auch aus einem Guss und damit einem Puzzle, dass an tausend Stellen der Welt zur gleichen Zeit zusammengesetzt wird, von vorn herein überlegen. Niemand weiß, was die anderen machen, weil es einfach viel zu viele sind, um die Auswirkungen jeder Änderung von jedem auf alle anderen Bereich zu überprüfen.
    Wen sowas interessiert, der findet unter dem Stichwort Chaostheorie mehr dazu, trägt vielleicht dazu bei, den ein oder anderen zur vernünftigen Softwareentwicklung zurückzubringen, anstatt nur herumzuphilosophieren.

  18. Re: Richtiger Ansatz

    Autor: Test123 21.10.03 - 02:29


    > Auch falsch. Loki ist an Mißmanagement
    > gescheitert. Wer den Chefs die $$s in den A****
    > schiebt auch wenn nicht die Einnahmen
    > dahinterstehen der braucht sich nicht zu wundern
    > daß die Firma pleite geht.

    Das mit dem Geld in den P*p*-Blasen halte ich für eine
    Standard-Ausrede, nach dem Motto: Linux ist nie schuld,
    immer nur die Menschen ;) Man kann das porten von 1 Jahr
    alten Spielen somit tatsächlich als Mißmanagement bezeichnen,
    wenn man spitzfinding ist. Jedenfalls zeigen das die Threads
    bei Slashdot und Transgaming selbst.

    Es ist klar das der Linuxmarkt per Se nichtmal das
    "Argument eines portablen Designs" in der Diskussion
    hergibt. Das sagen die Foren bei Special-Sites wie
    Gamasutra.com sehr deutlich. Die .plan Files von Quake/
    Doom-Entwicklern und Unreal sprechen hier eine ebenso klare
    Sprache: es ist ein Hype, und der Port wird eher unter Marketing
    geführt, als das er bwl-technisch "Sinn" macht. Dann doch lieber
    ein Port für XBOX oder PS2.

    Letztendlich beweist der relative Erfolg von Transgaming,
    das die Emu von DX der "Way-to-Go" für die nächsten
    5-10 Jahre sein wird. Da hat Billy G. einfach zu viele Leute
    bei MS Gaming + XBOX sitzen, als das sich das so schnell
    ändert. Vor allem das lange technische Nachlaufen von OpenGL
    vs. DX hat die Situation nicht unbedingt...verbessert.

    Test123

  19. Re: So ein Unsinn

    Autor: c.b. 21.10.03 - 02:49

    Hannes schrieb:
    >
    > > Wozu gibt es denn moderne Betriebssysteme, bei
    > denen Treiber direkt nach dem Einbau bzw. dem
    > Anschließen der Hardware automatisch aus dem
    > Netz geladen und installiert werden. Sobald man
    > die Verbindung dann wieder trennt bzw. die
    > Hardware einbaut fliegt der Treiber beim
    > nächsten Neustart gleich wieder raus und das
    > System bleibt sauber und zuverlässig. Kein
    > Vergleich mit den billigen Bastellösungen, bei
    > denen man aus seitenlangen Tabellen die
    > richtigen Funktionsnamen für die jeweilige
    > Hardware heraussuchen, den Treiber umständlich
    > bearbeiten und dann noch manuell installieren
    > muss. >
    >

    ...Weil sie zuwenig verdienen würden...
    bzw. es dreht sich nicht einmal mehr ums verdienen, sondern um Macht..nackt und einfach....Macht!

  20. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Tyler Durden 21.10.03 - 10:01

    c.b. schrieb:

    > Die Hardwarehersteller stehen anscheinend nicht
    > halb so unter Druck, wie es wünschenswert wäre.
    > Folgendes Beispiel (gut, etwas Off-Topic, aber
    > es trifft):

    Naja, die Telekom ist ja nun wirklich alles andere als der typische Hardwarehersteller
    Seltsames Beispiel mit dem Du da ankommst

    > Bloss weil die Telekom sich bis zum heutiten
    > Tage mit aller ihr zur Verfügung stehenden
    > Sturheit und Ignoranz weigert, eine
    > Linux-Software zu schreiben.
    > Andere Firmen tun dies schon lange (AVM).

    AVM ist halt auch in einer ganz anderen Position als der rosa Riese

    TD

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