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DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Gig 01.11.03 - 00:25

    *PLONK*

  2. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Sven Janssen 01.11.03 - 00:27

    bist du verrückt? die Geräte sind terminiert, da kannst keins bei laufendem Betrieb herausnehmen. das ist kein HotPlugable Raid System Platte gewesen.

    Sven

  3. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Nobs 01.11.03 - 00:31

    Jens schrieb:
    >
    > Ähm - er meinte, für eine WINDOWS-Installation
    > muss man einen 50-stelligen CD-Key eingeben.

    Aha. Und wofür ist der gut? MD5?

  4. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Jens 01.11.03 - 00:39

    Nobs schrieb:
    >
    > Jens schrieb:
    > >
    > > Ähm - er meinte, für eine WINDOWS-Installation
    > > muss man einen 50-stelligen CD-Key eingeben.
    >
    > Aha. Und wofür ist der gut? MD5?

    Keine Ahnung. Meine letzte Windows-Installation (3.11/Workgroups) ist schon sehr lange her und da gab es soetwas noch nicht oder ich habe es einfach nur vergessen.

  5. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Nico 01.11.03 - 01:08

    Sven Janssen schrieb:
    >
    > bist du verrückt? die Geräte sind terminiert, da
    > kannst keins bei laufendem Betrieb herausnehmen.
    > das ist kein HotPlugable Raid System Platte
    > gewesen.
    >
    > Sven

    Also, es ist jetzt etwa drei Jahre her, dass ich eine Festplatte mit der root-Partition im laufenden Betrieb rausgenommen habe (aufgrund der Kabellänge musste sie einen Schacht höher rein, damit noch ein Brenner reinpasste). Die Platte war nicht das einzige Gerät am Bus (zwei weitere Festplatten, CD-laufwerk, Streamer, externen Scanner) und die Geräte sind doch heutzutage alle auto-terminierend. Ich habe mir da auch keine großen Gedanken gemacht, System in Single-User Mode runter, Syslogd angehalten, Platte geparkt, Rechner aufgeschraubt, Platte abgezogen, umgesteckt, wieder angeschlossen, entparkt (das Parken habe ich sicherheitshalber mit einem statisch gelinkten scsictl aus einem chroot heraus gemacht), Syslogd gestartet, wieder auf Runlevel 3 und weiter geht's. Kann natürlich sein, dass das bei Platten in größeren Systemen nicht mehr so einfach geht, aber bei Rechnern für kleinere und mittlere Anwendungen gibt es da keine Schwierigkeiten.
    Und ja, der Rechner läuft noch heute, wenn auch zwischenzeitlich zwecks neuer CPU und mehr Ram mehrmals ausgeschaltet.

  6. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: wurz25 01.11.03 - 01:45

    Das ist korrekt auch der Windows-Client/-Server läuft korrekt aufgesetzt ohne Ende (Novell Netware übrigens auch).

    Was mir an Linux aber gefällt ist:
    Es läuft ebenfalls ohne Ende und ich muß bei jeder Änderung nicht befürchten das er es nicht mehr tut.

    Die Sicherheit ist gegen unendlich höher.
    Bietet viel reichhaltigere Möglichkeiten, weil transparent.

    Ich denke Windows ist nur für Softwarehäuser interessant, als Entwicklungsoberfläche (warsch. wird von Win irgendwann nichts weiter übrigbleiben als die API).

    Jeder der Software entwickelt sollte sich daran gewöhnen das über kurz oder lang eine vernünftige Kauf-API (z.B. QT) und ein Programmierer dessen Wissen über VB hinausgeht notwendig sein wird.

    Bis dahin: Weiter wie gehabt.
    Gruß
    nico

  7. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: c.b. 01.11.03 - 01:52

    Steuerwerker:
    So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass Du nur Deine eigenen Posts liest.
    Es wird echt langweilig....sorry...

    Gruss
    c.b.

  8. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Steuerwerker 01.11.03 - 02:09

    Die homogene AP-Landschaft die Du beschreibst wird es in der Praxis wohl nicht geben. Ich sehe da Probeme, weil schon die PC-Hardware normalerweise nicht homogen ist und die Softwarelandschaft ist aus lizenzrechlichten Gründen auch nicht homogen.

    Die Datev-Software besteht nicht aus einem einzelnen Programmpaket das man einmalig installiert und dann ist von ein paar Sicherheitspatches abgesehen ruhe. So einfach verhält es sich leider nicht.

    Wenn ich mich recht entsinne ist nur das Grundpaket unsonst, für jede einzelne Anwendung (Steuererklärungsprogramme zu jeder Steuerart, div. Lohnabrechungsprogramme, div. Buchführungsprogramme etc. in unterschiedlicher Ausbaustufe) fallen für jede AP-Installation Lizenzgebühren an.

    Die Schwierigkeit für den angehenden Linux-Anwender besteht darin die Vielzahl von Datev-Anwendungen in unterschiedlicher Hardware- und Anwendungsumgebung auf dem aktuellen Stand zu halten. Die Steuererklärungsprogramme, Lohnabrechnungsprogramme etc. ändern sich mindesten einmal im Jahr, weil ständig andere gesetzliche Regeln gelten. Ob man's glaubt oder nicht, die Programme werden außerdem auch technisch fortentwickelt.

    Stell' Dir vor, die Datev-Programme werden ständig sozusagen runderneuert und neuen gesetzlichen Regelungen angepasst. Dafür kann man schwerlich ständig einen Techniker antanzen lassen. Schon erst recht, wenn es unter Windows halbwegs idotensicher ohne Techniker geht. All das stelle ich mir unter Linux nach meinen Erfahrungen für einen DAU als fast unmöglich vor.

    Wenn es nur darum ginge sich das Anklicken von Windows-Update zu ersparen, gäbe es auch für die Datev keine Probleme. Die Datev kümmert sich um Betreibssystem-Updates nur am Rande. Ab und zu kommt eine Service-CD mit div. Patches. Wenn ich mich nicht selbst darum kümmern würde, kommt die im Zweifel zu spät.

  9. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: c.b. 01.11.03 - 02:26

    Datev hat schon zu Zeiten (daher ja der Name) elektronisch gearbeitet, da gab es dos und deren derivate noch nicht.
    Kann mir keiner erzählen, dass deren dicken, fetten Server auf Windows2003 laufen.
    Das kann sich doch keiner, wenn man die Millionen äusserst sensibler Daten bedenkt, leisten.
    Wenn ja...
    Naja...ich mache meine Steuererklärung selber, brauche meinen Krempel bloss noch an das zuständige Finanzamt via FTP schicken.

    Ich schätze mal, die Datev hat bloss kalte Füsse. Nicht mal wgen dem Pinguin, sondern auf Grund derallgemeinen Vereinfachung.
    Allerdings müsste man dazu die Steuerberatungslobby mal ankratzen...:-)))

  10. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Steuerwerker 01.11.03 - 02:46

    Geek schrieb:
    >
    > Steuerwerker schrieb:
    >
    > > Die Datev behauptet zu recht Linux sei
    > > *momentan* und *ökonomisch* keine Alternative.
    > > Windows hat einfach den Vorteil, daß keine
    > > Personalzeit/-kosten für die
    > > Einarbeitung/Bedienung anfällt, weil alles
    > > halbwegs automatisch und idotensicher per
    > > Mausklick regelbar ist. Windows Vorteil im
    > > Desktop-Bereich sehe ich als das Killer-Argument
    > > gegen Linux.
    >
    > Aber das ist wirklich totaler Quatsch. Ein
    > vernünftig eingerichtetes Linux System (und das
    > könnte z.B. Datev für alle festlegen) könnte die
    > Bedienung sogar vereinfachen: Weniger Knöpfe,
    > weniger EInstellmöglichkeiten etc. -
    > Einschalten, draufklicken, ausfüllen. Wenn Datev
    > im Browser abläuft kann man den auch glcih im
    > Kiosk-Modus starten, dann kann da nix mehr
    > schief gehen.
    Datev ist kein einzelnes Programm, Datev ist auch kein Softwarepaket wie z. B. MS-Office mit vier/fünf Anwendungsprogrämmchen. Datev ist ein Hersteller der eine nicht gerade überschaubare Anzahl verschiedener Programme für RAe/StB anbietet. Würde man alle Datev-Programme bezahlen können und auch installieren, würde eine XP-Installation mitsamt Office vom Volumen her wohl mickrig erscheinen. Da ist nichts mit einschalten, daraufklicken und ausfüllen. Da läuft auch nichts mit 'nem simplen Browser-Fensterchen. Nur soviel zur Komplexität.

    > Die Sekretärin soll doch gar nix einrichten oder
    > konfigurieren, nur benutzen. Und da sind die
    > kostebn mit Linux sicher eher niedriger, weil
    > man mehr EInfluss hat und sicherstellen kann,
    > dass das System morgen noch so aussieht wie
    > gestern!
    Ja, aber gerade das Einrichten und Konfigurieren muß immer wieder gemacht werden. Und das System darf auch morgen nicht mehr so aussehen wie gestern. Die Datev-Software befindet sich ständig im Umbruch, gerade so wie sich die Steuergesetze ständig im Umbruch befinden. Siehe auch meinen Beitrag in Antwort auf Marco Grundmann.

    Wenn irgend jemand glauben sollte, ich lasse mich zum Linux-Hasser oder Microsoft-Freund stempeln, ist er auf dem Holzweg. Alles was ich will ist, daß Linux zukünftig einfacher zu bedienen ist. Z. B. ein Opera-Browser ist unter Windows haargenauso zu Bedienen wie unter Linux. Aber damit allein ist es ja nicht getan.

  11. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Zeiram 01.11.03 - 03:12

    Steuerwerker schrieb:
    > Aber zurück zum Büro: Kann sich eigentlich
    > keiner der ewigen Linux-Verfechter vorstellen,
    > daß ein Betriebssystem auch für ausgesprochene
    > DAUs - so wie ich vielleicht auch einer bin -
    > geeignet sein MUSS? Ich denke da an die

    Wo liegt das Problem? KDE und Gnome oder ein gescheiter Windowmanager wirken Wunder und sind von jedem zu bedienen. Die Administration des Ganzen macht im Büro/Firma eh nicht der User sondern die entsprechende Fachkraft. Falls keine vorhanden, so kann man das ganz schnell lernen. Selbst bei Windows muß man lernen wie man diverse Sachen einstellt und administriert.

    > Sekretärin im forgeschrittenen Alter, oder die
    > in dieser Branche zumeist weiblichen
    > Fachangestellten, die überhaupt von Computern
    > wenig wissen. Das soll jetzt keine
    > Diskriminierung sein, ich stelle nur Tatsachen
    > fest.

    > Die Datev liefert ständig neue Updates aus. Wer
    > soll das laufend installieren und am Laufen
    > hatten wenn Änderungen anstehen? Große Kanzleien
    > können sich vielleicht eine eigene IT-Fachkraft
    > leisten, aber Kanzleien dieser Größenordnung
    > sind wohl alles andere als die Regel, auch wenn
    > sich viele RAe/StB für Giganten halten. Im
    > Extremfall sitzt da *ein* StB mit *einer*
    > unbedarften Fachkraft im Büro. Kann man da
    > ruhigen Gewissens eine Empfehlung für Linux
    > aussprechen? Mal ehrlich, ich könnte nicht mehr
    > ruhig schlafen.

    Dauernd neue Updates? Das sind Updates zum Programm und nicht zum Betriebssystem. Wo liegt jetzt der Unterschied ob ich diese jetzt unter Windows oder Linux installiere?

    > sich schlicht nicht leisten jemanden für
    > unproduktive Linux-Experimente abzustellen. Es
    > reichen schon die unproduktiven Stunden die man
    > mit Steuerfachliteratur und anderer
    > Papierverwaltung zubringen muß.

    Achja ... und was ist mit den "unproduktiven" Stunden die man verwenden muß um in Windows immer wieder die aktuellen Patches zu installieren? Waren nicht speziell in letzter Zeit ein Haufen Würmer unterwegs? Hat nicht der IE ein Haufen Sicherheitslöcher? Liegen nicht allein nur für XP auf dem Updateserver von Windows ca. 44 MB an Patches bereit?

    > Wenn Linux endlich mal am Desktop auch von DAUs
    > einfach zu bedienen ist, dann sehr gern, aber so

    Was ist am Desktop von Linux so schwer zu bedienen? Die Administration ist ein anderer Bereich, der Desktop aber - z.B. Gnome, KDE oder XFCE - sind einfach zu bedienen. Selbst meine Mutter hat das geschnallt. Nur weil es vielleicht kein "Start"-Button gibt oder die Menüleiste nicht unten ist geht für euch die Welt unter? Das kann es wohl nicht sein. Vergleicht die Bedienung nicht immer mit Window. Setzte einen "unbedarften" User - der noch kein Windows gesehen hat - vor eine Linux-Kiste und er kann die Sache ohne Probleme bedienen. Ihr wehrt euch doch teilweise nur etwas neues zu lernen, oder?

    > den Genossenschaftsmitgliedern hängen. Bei zwei
    > Plattformen würden die sich wohl nahezu
    > verdoppelt. Für StB gibt es aus fachlicher Sicht

    Hmmm ... man muß die Sache einmal portieren und dann hat es sich, oder? Der Aufwand ist da, das stimmt. Wenn die Sache aber so schwer zu sein scheint, dann haben die Leute wohl schlecht programmiert oder sie schleppen viele Altlasten umher (DOS --> Windows).

  12. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Steuerwerker 01.11.03 - 03:15

    c.b. schrieb:
    >
    > Datev hat schon zu Zeiten (daher ja der Name)
    > elektronisch gearbeitet, da gab es dos und deren
    > derivate noch nicht.
    > Kann mir keiner erzählen, dass deren dicken,
    > fetten Server auf Windows2003 laufen.
    Könnte mir gut vorstellen, daß die im Rechenzentrum tatsächlich mit Unix-Rechnern hantieren.

    > Das kann sich doch keiner, wenn man die
    > Millionen äusserst sensibler Daten bedenkt,
    > leisten.
    > Wenn ja...
    > Naja...ich mache meine Steuererklärung selber,
    Für einfache Arbeitnehmererklärungen sollte man auch nicht zum Steuerberater gehen, vielmehr zum Lohnsteuer-Hilfeverein.

    > brauche meinen Krempel bloss noch an das
    > zuständige Finanzamt via FTP schicken.
    Ja, und die Belege mußt Du trotzdem per Post hinterherschicken. Das bringt Dir kein Stück Arbeitserleichterung, nur dem Finanzbeamten der die Erklärung nun nicht mehr abtippen braucht. LOL

    > Ich schätze mal, die Datev hat bloss kalte
    > Füsse.
    Brauchen die doch nicht zu haben, 80 % der StB sind von der Datev abhängig.

    > Nicht mal wgen dem Pinguin, sondern auf
    > Grund derallgemeinen Vereinfachung.
    Was bitte ist vereinfacht worden? Seit Jahren ist alles nur noch komplizierter geworden, von der ständigen "Nachbesserung" an Gesetzen ganz zu schweigen.

    > Allerdings müsste man dazu die
    > Steuerberatungslobby mal ankratzen...:-)))
    Du wirst Dich totlachen, die "Steuerberatungslobby" wäre sehr froh, wenn wirklich mal radikal vereinfacht würde. Beim stundenlangen abarbeiten von Literaturbergen verdient man nämlich keinen Cent, aber die Personalkosten, Büromiete etc. laufen weiter.

  13. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: flinch 01.11.03 - 03:22

    Hmm, man kann natürlich immer versuchen, das eigene Versagen schön zu reden. Man muss aber auch damit rechnen, daß einem dann Unfähigkeit unterstellt wird. Wie in diesem Falle ausgesprochen häufig schon passiert.

    Ganz nebenbei lässt Datev solche Erkenntnisse häufiger vom Stapel, wobei man nicht vor der Arroganz zurückschreckt, sich selbst als das Mass der Dinge im Bereich der Desktopevaluation zu sehen. Ein Mass der Dinge, das sie definitiv nicht sind...

  14. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: David 01.11.03 - 03:25

    Jens schrieb:
    >
    > Nobs schrieb:
    > >
    > > Jens schrieb:
    > > >
    > > > Ähm - er meinte, für eine WINDOWS-Installation
    > > > muss man einen 50-stelligen CD-Key eingeben.
    > >
    > > Aha. Und wofür ist der gut? MD5?
    >
    > Keine Ahnung. Meine letzte Windows-Installation
    > (3.11/Workgroups) ist schon sehr lange her und
    > da gab es soetwas noch nicht oder ich habe es
    > einfach nur vergessen.

    Ich kann mich auch mehr nicht daran erinnern. Scheint erst bei den neueren Versionen eingeführt worden zu sein.

  15. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Steuerwerker 01.11.03 - 05:05

    Was die Updates für das Windows-Betriebssystem angeht ist alles halbwegs idiotensicher. Einfach Windows-Update anklicken schafft jeder, und da vergehen auch keine unproduktiven Stunden. Bei Suse gibt's das auch, also hier ist nicht das Problem, wenn's denn funktioniert, wie's soll.

    Was den Desktop angeht habe ich mich vielleicht unverständlich ausgedrückt, mein Fehler. Zum Desktop hatte ich die Shell unter der man kryptische Befehlsequenzen eingeben darf mitgezählt. Im moment zehre ich noch von meinem Albtraum mit dem NV-Treiber: ein Haufen Einzeldateien, dazu garniert mit einer langen Anleitung von kryptischen Befehlssequenzen die man eingeben sollte. Wenn das nur für einen Bruchteil der Linux-Software repäsentativ sein sollte, sehe ich schwarz.

    Ich gebe zu, es ist mir gelungen unter Linux auf idiotensichere Weise z. B. den Opera-Browser zu installieren. Auch den Internet-Zugang über einen Router zu konfigurieren war nicht schwer. Zwischendurch hatte ich auch das Suse-Update mal angestossen, da fing es dann schon mit Fehlermeldungen von geringer Aussagekraft an. Nach ein paar Tagen war der Internetzugang nicht mehr, obwohl sich augenscheinlich an den Einstellungen nichts geändert hatte, seit dem war ich unter Linux nicht mehr im Netz.

    Mein Eindruck von Linux ist, daß es ungleich schwerer ist sich selbst zu helfen wenn im System etwas nicht so läuft wie es soll. Um sich ausschweifend mit Linux zu befassen hat man entweder keine Zeit, oder Personal damit zu beauftragen ist zu teuer.

    Ich kenne noch die Datev-Programme aus DOS-Zeiten. Als Windows bzw. OS/2 aufkammen, hatte Datev zunächst entschieden auf das Pferd OS/2 zu setzen. Über Pilotprojekte ist die OS/2-Ware glaube ich nie hinausgekommen. Dafür ist es der Datev um so schwerer gefallen fertige Portierungen wieder auf Windows umzustellen. Dabei kam es zu Schwierigkeiten für die die Datev massive Kritik und wohl auch Mitgliederaustritte eingefahren hat. Die Datev ist also ein gebranntes Kind.

    Noch einmal wird die Datev solch ein Debakel sicher nicht leichtfertig anzetteln wollen. Portierbarkeit darf aber nicht die oberste Priorität haben, da steht an erster Stelle die absolute Richtigkeit aller Berechnungen. Eine falsche Bilanz oder falsche Steuerberechnung wegen eines Programmierfehlers ist der hochnot peinlichste und, in erster Linie für den Mandanten, teuerste Fehler den die Datev sich leisten kann. Das darf einfach nicht passieren. Bei der Windows-Version 1.0 von Kanzlei-Rechnungswesen habe ich einmal ein falsche Bilanz erlebt, davor und danach nicht wieder.

    Die letzten DOS-Programme die noch parallel zu Windows-Versionen angeboten wurden hat die Datev erst vor ca. 1 1/2 Jahren eingestellt.

  16. Re: lol

    Autor: Michael 01.11.03 - 09:04

    Funktioniert das schon - mit dem HURD? (Ich meine - läuft das schon stabil)

  17. OS X is ja somit auch unbruchbar, is ja auch n'getarntes Linux(nt)

    Autor: brille.exe 01.11.03 - 09:15

    nö text

  18. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: frichter 01.11.03 - 10:04

    ich kann mich dunkel daran erinnern das datev was änliches zu OS/2 gesagt hat.

    frank

  19. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: Boris 01.11.03 - 10:05

    Nachdem man hier ja gleich zerfleischt wird, wenn man etwas gegen Linux sagt.

    Wir haben bei unseren Kunden sowohl Linux, Unix und Windows Server im Betrieb.
    Kleinere Problemechen gibt es immer.

    Das hauptproblem mache ich ganz klar am Desktop-Rechner aus.
    Und zwar weniger die Oberfläche an sich, dem Standart Dau ist es eh egal, wo sein Button ist!

    Hauptsache er findet ihn!

    Das Problem ist hauptsächlich die Anwendersoftware und hier besonderst MS-Office.
    Wir könnten bei den meisten unserer Kunden ohne Probleme Linux als Desktop Rechner einsetzen, würden die wohl nicht mal merken.

    Allerdings würden die Presonalkosten beim Umstieg auf ein OpenSource-Produkt explodieren. Und ich rede nicht einmal von den Schulungen, sondern hauptsächlich vom Produktivitätsausfall.

    Und am Beispiel von Datev sieht man, dass wir hier in eine weitere Abhängigkeit getrieben werden. Die StB und Rechtsanwälte die wir betreuen, könnten ebenfalls nicht auf ein anderes Programm umsteigen (wenn es eins geben würde).
    Sie würden, wie oben schon erwähnt, an den Umstellungkosten kaputtgehen.

  20. Re: DATEV: Linux ist keine brauchbare Alternative zu Windows

    Autor: NGC 01.11.03 - 10:20

    OH Mann, diese Werbeeinblendungen von Microsoft bei jeder meldung mit Microsoft oder Linux im Titel nervt gewaltig... Schade eigentlich, denn Golem fand ich bisher als ziemlich neutral, aber jetzt, als "microsoft" Sponsored, kann ich das nicht mehr glauben..

    Schade...

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