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Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

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  1. Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: Golem.de 19.08.04 - 11:48

    Das vom italienischen Unternehmen NoMachine entwickelte NX will nicht mehr als das Netzwerk-Computing revolutionieren. Die Software erlaubt es, auch über schmalbandige Leitungen auf entfernten Desktops zu arbeiten. Mit FreeNX stellten Fabian Franze und Kurt Pfeifle einen freien NX-Server auf Basis der NoMachine entwickelten Software vor. Dieser soll zusammen mit einem in KDE integrierten Client mit der nächsten Knoppix Version 3.6 erscheinen. Im Vorfeld der KDE-Konferenz aKademy sprach Golem.de unter anderem mit den FreeNX-Entwicklern Fabian Franz und Kurt Pfeifle. Weitere Themen rund um KDE werden in den nächsten Tagen folgen.

    https://www.golem.de/0408/33026.html

  2. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: Wolfgang Nowak 19.08.04 - 12:15

    $HAMMER!
    Diese Software hat das Zeug zum Hit.
    Die "Migration" aus der alten Welt kann damit recht einfach und schmerzfrei begonnen werden.

  3. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: elio 19.08.04 - 12:38

    Wolfgang Nowak schrieb:
    >
    > $HAMMER!
    > Diese Software hat das Zeug zum Hit.
    > Die "Migration" aus der alten Welt kann damit
    > recht einfach und schmerzfrei begonnen werden.

    Ich hab das alles schon mal vor ein paar Jahren gehört. Da hat ein gewisser Ellison vom Netzwerk-Computer geträumt und wollte auch die Welt revolutionieren. Dieses NX-Zeug hätte vor ein paar Jahren wahrscheinlich einen tollen Börsengang hingelegt, aber wer glaubt denn diese "Revolution des Netzwerk-Computing" bitte heute noch?

  4. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: irgendwer 19.08.04 - 12:43

    Ein paar Fragen die sich mir stellen:

    Wie verhält sich die Kompression im Vergleich
    zu, sagen wir TightVNC?

    Wie ist allgemein so die Latenz? (Also bei VNC und
    Co. habe ich immer, auch im LAN, gemerkt, das ich über's
    Netz arbeite. Zu meiner Schande muss ich gestehen, das
    ich X noch nicht übers Netz benutzt habe)

    BASH Script? Nichts gegen die BASH aber läuft das Script
    auch mit anderen Shells?

  5. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: Nightwalker_z 19.08.04 - 12:48

    VNC ist ja was Remote-zeug angeht kaum zu benutzen. Da muss man zu oft nen Screen-Refresh manuell machen, die Farben sind begrenzt und die Maus hängt hinterher.
    Schon mal nen Remote Desktop auf nen Windows 2003 Server gemacht? da denkste echt du sitzt vor dem Server.

    Setze VNC nur für Remote Wartungsarbeiten ein. Zum "normalen" Arbeiten als Desktop-Ersatz taugt es Null

  6. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: irgendwer 19.08.04 - 12:55

    Vor ein paar Jahren gab es eine New-Economy Firma,
    die einen kostenlosen Useraccount mit FTP/Mail/
    und eben VNC Zugriff auf einer Linux/KDE Maschiene
    angeboten hat. War nicht schlect, nur leider
    inzwischen Geschichte und mit ISDN doch recht träge.

    Tja und www.freeshell.org gibt's schon lange. Nur eben
    eine Shell und kein GUI.

  7. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: Nils 19.08.04 - 13:24

    Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebniss, bzw. die nächste Knoppixversion wo NX integriert ist. Mit dem Windowsclient bietet das KMUs die Möglichkeit Linux/KDE-Applikationen in Windows zu integrieren. Evolution an jedem Arbeitsplatz - aber Wartung nur an einer Stelle - und das ohne Unsummen für Terminalserver und CALs ausgeben zu müssen. Wobei, wenn das kommerzielle Modell preislich stimmig ist, sollte es schon ob der Supportmöglichkeit in Erwägung gezogen werden.

  8. VNC, RDP, NX

    Autor: Hungerburg 19.08.04 - 13:33

    Stimmt nicht ganz: so viel ich weiß, liegt das daran, daß VNC beim windows server nur bitmaps überträgt; das geht erstaunlich gut; rdesktop überträgt vektoren (wmf?) und geht deshalb besser mit programmen, die hauptsächlich aus formularen bestehen (buchhaltung zb); bei grafisch intensiven sachen bleibt es dagegen hinter vnc zurück (webbrowser zb).

    angeblich überträgt vnc auf dem *nix server auch vektoren - wegen der quelloffenheit von X ist das möglich - unterscheidet sich deswegen viell. gar nicht so sehr von NX, das wie ich es verstanden habe, eine neue X kompression ist.

    ich bin gespannt auf session zurückstellen und wandern lassen, das geht nämlich mit X allein und bisherigen kompressoren nicht.

    hu

  9. Danke für das Interview

    Autor: Ernest 19.08.04 - 13:52

    Weiter so Golem.

  10. Super Beitrag

    Autor: joker667 19.08.04 - 15:54

    Ich bin selbst vor ca. 8 Monaten das erste Mal auf NX gestossen, und habe es als Kurzreferat in einer Veranstaltung an der Uni vorgestellt, da ich von Anfang an sehr begeistert davon war.
    Da freue ich mich ja schon auf die nächsten Beiträge rund um die KDE Konferenz

  11. Interessanter Artikel!

    Autor: Chef 19.08.04 - 16:17

    Wenn das tatsächlich so stimmt wie von den beiden im Gespräch geschildert wird das noch eine sehr interessante Sache. Das klassische X (Unix-Freaks mögen mir widersprechen) ist einfach schlecht für künftige Anwendungen geeignet (alleine die fehlende Möglichkeit Sessions fortzusetzen und zu transferieren).

  12. FreeNX - Projekt HomePage, Doku...

    Autor: McClean 19.08.04 - 17:03

    Ohne Frage - dieses Projekt sieht sehr interessant aus. Leider, wie so oft bei OpenSource Projekten vermisse ich eine ordentliche Projekt-Homepage mit Dokumentation (Installations-Vorgang,FAQ, Changelog, Status, Source/Binary-DL).
    Wenn man die kommerzielle Version benutzt, hat man dies wohl.

    Auf die Schnelle war zumindest nicht ersichtlich, was für den Server benötigt wird und wie dies zu installieren ist. Auch nicht, wie dann Sessions geöffnet werden können (nur Applikation direkt als Fenster, oder Framemode mit komplettem KDE).

    Ich hoffe das entwickelt sich noch ;)

  13. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: Sebastian Greiner 19.08.04 - 18:06

    Vor ein paar Jahren...

    ...gab´s auch noch keine KDE 3.3 mit Kontact und anderen wirklich ernst zu nehmenden Programmen.

    ...war ein VNC-Zugriff im Vergleich zu NX auch schweinelahm.

    ...hatten auch nur sehr wenig Leute breitbandige Internetleitungen mit Flatrate.

    Klar kann man davon ausgehen, dass NX nicht so einschlagen wird wie es die beiden im Interview gerne hätten. Aber das System an sich ist schon klasse. Ich habe es (kurzzeitig) für Zugriff auf mein Heimsystem via DSL genutzt und war begeistert.
    Bisher wusste ich allerdings nicht, dass man auch nur einzelne Anwendungen starten lassen kann. Das ist echt ein Killer-Feature bei der Performance.
    Da könnte es wirklich soweit kommen, dass wie beschrieben Behörden und Firmen migrieren und ihre "Altlasten" per NX unter Win laufen lassen.
    (Das wäre eine Prima Lösung z.B. für Arztpraxen, die neben handelsüblicher Software meist eine win-basierte Arztsoftware einsetzen.)

  14. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: KParts-Fan 19.08.04 - 19:05


    Klasse Interview!

    Bitte mehr davon.

    Und "nx://" als kio_slave und FreeNX Client als KPart: da kann ich nur noch mit der Zunge schnalzen ;-)

    Schade, dass GNOME da noch weit davon entfernt ist. Obwohl SUN und HP da Unmengen von Geld reingesteckt haben.

    Ein GNOME, das gut ist, wäre eine willkommene Konkurrenz für KDE. Der Wettbewerb täte beiden gut, und uns als Benutzer.

    Aber ein GNOME, das mit viel Geld trotz schlechter Technologie (ich sach bloss C anstatt C++) durchgefüttert wird, ist schlecht fü+r

  15. Re: Danke für das Interview

    Autor: Christian Leber 19.08.04 - 19:26

    dem kann ich mich nur anschliessen

    nur eine Frage hat gefehlt:
    Wann wird Knoppix 3.6 eeeeeendlich released?

  16. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: franky 19.08.04 - 20:22

    nicht die verwendete Sprache macht ein Programm schlecht, sondern wie die Entwickler damit umgehen

  17. Re: Interview: NX - die Revolution des Netzwerk-Computing?

    Autor: fischkuchen 19.08.04 - 23:58

    Jepp, genau das worauf ich gewartet hab. vnc war mir da immer zu eingeschränkt. Jetz kann ich z.B. auch mal mit meinem leider leistungsschwachen Laptop den Desktop fernsteuern :D

    Ob da auch Spiele mit laufen? ^^

    Hoffentlich kommt der Windows-Server auch bald.

  18. Nicht schlecht

    Autor: fischkuchen 20.08.04 - 00:41

    Ich teste gerade auf dem deutschen nx-Server. Trotz Modem fast benutzbar ;)
    Hhm, copy/paste geht schonmal nicht... also ne URL copy/pasten...

    *g*, hat schon jemand versucht den NX-Server auf dem Remote-Desktop zu starten und sich mit dem wieder weiterzuverbinden? Entweder wieder an den NX-Server oder am besten zurück an den eigenen Rechner ROFL.

    Gibt dann sicher so schöne Effekte wie bei vnc wenn man den anderen Desktop sieht und der Desktop sieht den hier, und wieder andersrum :D

    So einen schönen Effekt hat man auch bei einer webcam die man an den Monitor hält und ihr eigenes Bild filmt :)

  19. Re: Nicht schlecht

    Autor: fischkuchen 20.08.04 - 00:57

    Diese Zeilen hier schreib ich grade auf dem Remote-Rechner mit links (nicht der Hand, sondern der Browser:) Also, NX is schon klasse.
    Muss das Ganze gleich mal im LAN testen.

  20. Vnc: Nicht der Meckerbox

    Autor: Vigilance 20.08.04 - 01:09

    Folgenden Beitrag habe ich kürzlich eben zu diesem Thema gehabt.
    Darum füge ich einfach ein älteres Posting dazu hier ein.
    Das ganze ist aus der Sicht eins Windows Benutzters zu verstehen der auch evtl auch noch einen Win2k oder Linux Server hat:

    "
    Der bekanntest und meißt auch außreichende WinXp Remote Desktop ist ein guter Standard. Schnell und leicht zu benutzen. Kann auch Ton übertragen, und reagiert ganz gut. Probleme bei Sonderzeichen (man kann z.T. einfach keine Backslash, @ usw tippen) stören. Die Einschränkung auf Xp (was den Server angeht) verhindert den Einsatz auf anderen System - Wär dies nicht so würde wohl kaum jemand auf die Idee kommen nach anderen Clients zu suchen.

    Bis jetzt habe ich immer wenns um alternativen ging TightVNC empfohlen - da sehr stabil, auf allen Plattformen zu verwenden und ausreichend schnell.

    In der zwischenzeit ist eine neue Vnc-Variante namens UltraVNC aufgetaucht die sehr gut aussieht, viele Features mitbringt und bei Geschwindigtkeit ca. auf Xp RemoteDesktop liegt. Der Speed wird mit einem eigenen Grafik-Kerneltreiber erziehlt der die Ausgabe der Graka direkt abgreift. Leider ist die Schosse bei mir instabil wie Sau und deshalb durchgefallen.

    Seit es die Grafiktreiber Mirrortechnik gibt, wird auch für TightVNC sowas angeboten. (TightVNC_dev5 +Mirage-Treiber) Und ich kann nur sagen das ROCKT. Stabil wie gewoht von TightVNC geht es in ungeanten Geschwindigkeiten zur Sache. Der Mirrortreiber arbeit auf meinem 800 Duron dermaßen flüßig, das kein Unterschied zum lokalen Arbeiten auffällt und überflügelt dabei meiner Meinung nach locker auch noch den Remote Desktop. Kurz - für mich gibts nichts anderes mehr, und verwende den RD nur noch als Fallback System.
    "

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