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UserLinux - erste Beta erschienen

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  1. UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: Golem.de 10.09.04 - 10:18

    Das vom Open-Source-Pionier Bruce Perens initiierte Projekt "UserLinux" ist jetzt in einer ersten Beta-Version verfügbar. Ziel von UserLinux ist es, eine einheitliche, herstellerunabhängige Plattform zu schaffen, für die zahlreiche Unternehmen kommerziellen Support anbieten können.

    https://www.golem.de/0409/33488.html

  2. Re: UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: MrMarco 10.09.04 - 10:20

    Hat jemand auf der Seite schon den Downloadlink gefunden?

  3. Re: UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: MrMarco 10.09.04 - 10:21

    Ok, hab ihn. Er war wirklich gut versteckt.

    http://userlinux.com/installer/netboot.iso

  4. Re: UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: deepfreak 10.09.04 - 10:28

    Golem.de schrieb:
    >
    > Das vom Open-Source-Pionier Bruce Perens
    > initiierte Projekt "UserLinux" ist jetzt in
    > einer ersten Beta-Version verfügbar. Ziel von
    > UserLinux ist es, eine einheitliche,
    > herstellerunabhängige Plattform zu schaffen, für
    > die zahlreiche Unternehmen kommerziellen Support
    > anbieten können.
    >
    > https://www.golem.de/0409/33488.html

    Na ich hoffe das jetzt endlich mal Schluß mit dem ganzen Distri-Wirrwar ist. Ein wenig Vereinheitlichung würde gerade dem Desktop Linux und seiner Verbreitung sehr gut tun. Ich wünsche
    Bruce Perens alles gute bei diesem Projekt.

    Grüße
    euer deepfraek

  5. Re: UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: LH 10.09.04 - 10:34

    Naja, ich persönlich wünsche ihm das mit sicherheit kommende scheitern :)

    Einfacher Grund: GNOME

    Ich kann GNOME nichts abgewinnen, und würde und werde auch nie mehr ein Linux oder Unix mit GNOME nutzen. KDE ist einfach das modernere System, imho GNOME in jedem Punkt überlegen.
    Wenn er auf GNOME setzt, zeigt es für mich nur wie wenig er von modernen Desktop Systemen versteht.

    (Bevor jetzt "KDE ist aber so komplex und featureüberladen" kommt: Kann man alles einstellen. Niemand sagt das er bei UserLinux alle funktionen aktivieren und mitliefern muss)

  6. Trolli?

    Autor: Fenris 10.09.04 - 10:39

    LH schrieb:
    > Wenn er auf GNOME setzt, zeigt es für mich nur
    > wie wenig er von modernen Desktop Systemen
    > versteht.

    Deshalb hat er auch den Job dort und nicht du.

  7. Re: UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: Holger (TM) 10.09.04 - 10:42

    Ich denke, dass sich- sofern sich das Konzept durchsetzt- auch andere Windowmanager ala KDE, XFCE & Co. zur Auswahl stehen werden. Wenn ich das Mission Statement richtig verstehe, geht es ja in erster Linie um eine Vereinheitlichung, und nicht dem User eine bestimmte Software aufzudrücken.

    "Die Schaffung eines qualitativ hochwertigen, frei verfügbaren Linux-Betriebssystems für den Unternehmens- und Organisationsbereich, einschließlich ergänzender Zertifizerungs-, Service- und Support-Angebote mit dem Ziel der Erhöhung von Produktivität und Sicherheit, bei gleichzeitiger Verminderung der Gesamtkosten."

  8. Vereinheitlichung?

    Autor: irgendwer 10.09.04 - 10:50

    Ich kann irgendwie keine Vereinheitlichung (unter den
    verschiedenen Distributionen) erkennen, die von UserLinux
    ausgehen soll.

    So wie ich das sehe ist das Hauptziel von UserLinux eigentlich
    die Debian Philosophie, der non-kommerziellen Distribution,
    unternehmenskompatibel zu machen.

  9. Re: UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: NoQuarter 10.09.04 - 10:51

    Zeig mal bitte die Vorteile auf die KDE gegenüber Gnome hat? Einfach nur Stunk machen oder meinst du das wirklich ernst? Ich persönlich finde Gnome besser als KDE.

  10. Re: Vereinheitlichung?

    Autor: _Uzul_ 10.09.04 - 11:15

    vereinheitlichung bezieht sich hier auf das system im sinne von klarheit über die installierten/konfigurierten pakete.

    der sinn liegt eben darin das man als kunde sagen kann "ich habe userlinux desktop installiert" und dem supporter ist damit hinreichend bekannt welche pakete installiert sind und in welchem bezug zueinander stehen.

    wenn du heute irgendwo anrufst und sagst "ich habe debian installiert" kann keiner was mit der information anfangen, da nicht klar ist ob stable, testing, unstable, eine kreuzung aus allem, welche pakete, wie konfiguriert usw.

  11. ich finde kde besser

    Autor: ROFL 10.09.04 - 11:17

    oder laufen neuerdings zb. k3b, kdevelop oder kmldonkey unter gnome? ;)
    kenne eigentlich im wirklichen leben niemanden, der gnome mag. :)

  12. Re: UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: red_alert 10.09.04 - 11:24

    ist es nich das ziel der open source gemeinde, immer mehrere applikationen, die dasselbe tun zur auswahl zu bieten/haben? userlinux steuert da ja total entgegen...das kenn ich irgendwie bereits aus einem ort namens redmond...

    klar, fuer kommerziellen support besser, aber open source sollte doch auch weiterhin primaer non-kommerziel bleiben, soweit es geht. naja, solange alle guten bisherigen distros erhalten bleiben, darf mr perens von mir aus machen was er will ;)

  13. inseldenken

    Autor: _Uzul_ 10.09.04 - 11:25

    LH schrieb:
    >
    > Naja, ich persönlich wünsche ihm das mit
    > sicherheit kommende scheitern :)

    und ich wünsche dir windows...

    >
    > Einfacher Grund: GNOME

    noch einfacherer grund: verbohrtes inseldenken

    >
    > Ich kann GNOME nichts abgewinnen, und würde und
    > werde auch nie mehr ein Linux oder Unix mit
    > GNOME nutzen.

    ok, wunderbar.

    > KDE ist einfach das modernere
    > System, imho GNOME in jedem Punkt überlegen.

    kde hat nur einen einzigen vorteil: die usabilitie ist an einigen stellen einfacherer gestaltet. gnome fehlt hier und da noch etwas entwicklung. das was jetzt noch fehlt, wird spätestens mit version 3.0 reinkommen

    > Wenn er auf GNOME setzt, zeigt es für mich nur
    > wie wenig er von modernen Desktop Systemen
    > versteht.

    ja genau... schonmal gehört das die leutz in den staaten überwiegend gnome verwenden? warum wohl? weil das alles unwissende masochisten sind?

    >
    > (Bevor jetzt "KDE ist aber so komplex und
    > featureüberladen" kommt: Kann man alles
    > einstellen. Niemand sagt das er bei UserLinux
    > alle funktionen aktivieren und mitliefern muss)

    jo, ist aber blödsinn wenn ich einen einfachen, schlichten und funktionellen desktop haben will. warum soll ich einen so einen riesenkahn an funktionen mitschleppen und erstmal disabeln wenn ich was anderers haben kann das kaum anpassung bedarf?

    und nicht zu vergessen: es geht in erster linie um einen desktop für firmen. der private homeuser steht hier an zweiter stelle. und wenn ich die leute eh schon umschulen muss (windows -> linux) dann bin ich als firma froh wenn der aufwand gering ist. und gnome versteht echt jedes kind, während man bei kde schon mehr von linux an sich wissen sollte.

  14. Re: ich finde kde besser

    Autor: _Uzul_ 10.09.04 - 11:26

    ROFL schrieb:
    >
    > oder laufen neuerdings zb. k3b, kdevelop oder
    > kmldonkey unter gnome? ;)

    warum sollten sie nicht?
    der sinn sei mal dahingestellt...

    > kenne eigentlich im wirklichen leben niemanden,
    > der gnome mag. :)

    dann kennst du zb. keinen ami

  15. Re: UserLinux - erste Beta erschienen

    Autor: _Uzul_ 10.09.04 - 11:32

    red_alert schrieb:
    >
    > ist es nich das ziel der open source gemeinde,
    > immer mehrere applikationen, die dasselbe tun
    > zur auswahl zu bieten/haben? userlinux steuert
    > da ja total entgegen...das kenn ich irgendwie
    > bereits aus einem ort namens redmond...

    hat damit auch nicht das geringste zu tun. die besagte firma ist reinst kommerziell. userlinux geht genau in die andere richtung...

    >
    > klar, fuer kommerziellen support besser, aber
    > open source sollte doch auch weiterhin primaer
    > non-kommerziel bleiben, soweit es geht.

    userlinux _ist_ non-kommerziell. das war ja grade der ansatz. eine non-kommerzielle linux-desktop-distri für unternehmen.

    > naja,
    > solange alle guten bisherigen distros erhalten
    > bleiben, darf mr perens von mir aus machen was
    > er will ;)

    irgendwie gibts bei den meissten leutz die von userlinux hören ein verständnissproblem...
    userlinux soll eine nicht kommerzielle distri sein bei der mit zwei angaben sofort klar ist welche pakete wie installiert sind. der private nutzer steht definitiv weiter hinten.

    jemand der was von linux versteht und es privat nutzt, wird sich eh nicht vorschreiben lassen wie er was installiert. der schnappt sich dann <chooseYourDistro>.

  16. Re: ich finde kde besser

    Autor: NoQuarter 10.09.04 - 11:33

    komisch, kenne eigentlich keinen der kde so richtig mag. Langsam unübersichtlich. Ja es laufen alle KDE Programme auch unter Gnome. Sehe keinen Vorteil von KDE gegenüber GNOME.

  17. Re: ich finde kde besser

    Autor: Gnome 10.09.04 - 11:34

    Klar laufen alle KDE Programme auch unter Gnome. Was ist denn nun der Vorteil von KDE auser das es langsam ist?

  18. Re: ich finde kde besser

    Autor: hoernerfranz 10.09.04 - 11:58

    die behauptung, kde sei langsamer als gnome kann nur
    von leuten kommen, die seit kde 2.x keinen eigenen
    vergleich mehr gemacht haben - es ist nämlich genau umgekehrt.
    dieses 'argument' ist genauso überholt wie das immer wieder
    hochkochende gemecker über das angeblich 'unfreie' qt.

  19. Re: ich finde kde besser

    Autor: Sniffles 10.09.04 - 12:01

    Gnome schrieb:

    > Klar laufen alle KDE Programme auch unter Gnome.
    > Was ist denn nun der Vorteil von KDE auser das
    > es langsam ist?


    Der Punkt ist folgender:
    KDE-Anwendungen laufen zwar unter Gnome, jedoch müssen hierfür weite Teile des KDE-Systems gestartet werden. Deshalb rödelt sich der Rechner auch erstmal einen ab, wenn man zum ersten Mal unter Gnome eine KDE-Anwendung (z.B. K3B) startet.
    Wer KDE-Anwendungen unter Gnome benutzt, verwendet quasi Gnome und KDE gleichzeitig. Sehr ressourcenschonend! *g*

    Nun will man in der Linux-Welt ohne diese KDE-Anwendungen nicht auskommen. Und da KDE-Anwendungen unter Gnome auch noch langsam laufen und von vielen Einstellungen abhängen, die man eingentlich im KDE Kontrollzentrum einstellt, greift man lieber gleich zu KDE.

    KDE ist zwar komplexer als Gnome lässt sich jedoch auch stärker konfigurieren. Dadurch sollte es eingentlich von jedem Home-User gegenüber Gnome bevorzugt werden.

    Zum Original Thema:
    Für UserLinux ist das egal, da in Unternehmen meist eh nur ein paar wenigie Anwendungen auf dem Desktop laufen (Office, Browser, Mail). Da kann man auch auf KDE-Anwendungen verzichten.
    Und wer will, wird KDE auch optinal in UserLinux installieren können. Es ist schließlich ein Debian. :-)

  20. Re: ich finde kde besser

    Autor: _Uzul_ 10.09.04 - 12:12

    hoernerfranz schrieb:
    >
    > die behauptung, kde sei langsamer als gnome kann
    > nur
    > von leuten kommen, die seit kde 2.x keinen eigenen
    > vergleich mehr gemacht haben - es ist nämlich
    > genau umgekehrt.

    ich würde sagen seit kde 3.2 liegen sie gleich auf

    > dieses 'argument' ist genauso überholt wie das
    > immer wieder
    > hochkochende gemecker über das angeblich
    > 'unfreie' qt.

    nunja, frei im eigentlichen sinne ist es nicht. wenn ich als unternehmen eine software die auf qt basiert schreibe, muss ich lizenskosten mit einberechnen. da gtk vollständig frei ist, habe ich da ein problem weniger. was meinst du warum es so wenig kommerzielle anwendungen die auf qt basieren gibt?

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