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Microsoft informiert vorab über Sicherheits-Patches

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  1. Microsoft informiert vorab über Sicherheits-Patches

    Autor: Golem.de 04.11.04 - 12:19

    Microsoft will sicherheitsinteressierten Kunden nun bereits vor dem monatlichen Patch-Day über neu erscheinende Sicherheits-Patches informieren. So sollen jeden Freitag vor einem Patch-Day Vorabinfos dazu veröffentlicht werden, welche Produkte mit einem Patch bedacht werden und wie gefährlich die dadurch geschlossenen Sicherheitslücken sind.

    https://www.golem.de/0411/34551.html

  2. Krasser Plan.

    Autor: Mein Name... 04.11.04 - 12:22

    Das ist ja praktisch - für Leute, die Sicherheitslücken ausnutzen wollen, meine ich.
    Die können dann schonmal vorab gucken was sich lohnt und was nicht.

  3. Re: Krasser Plan.

    Autor: Sascha Joswig 04.11.04 - 13:22

    Das ist nicht richtig.
    Die meisten Sicherheitslücken stehen schon lange vor ihrem Patch-Datum der Öffentlichkeit und auch den Hackern zu Grunde.

    Du wartest doch selbst nicht solange, bis mal ein Patch für dein Problem rauskommst, sondern unternimmst erst einmal präventive Maßnahmen um die Angreifer draußen zu lassen.

  4. Re: Krasser Plan.

    Autor: iBug 04.11.04 - 13:25

    Oh bitte! Du arbeitest aber schon mit Windows, oder?!

  5. Re: Krasser Plan.

    Autor: Siciliano 04.11.04 - 13:37

    *grins*

  6. Patch Day ist geil.

    Autor: Richard 04.11.04 - 13:43

    Wie kann so eine Firma überhaupt so einen Marktanteil haben. Ich stell mir gerade mal vor, wie ich jeden Monat mein Auto in die Werkstatt bringe. Jetzt weiß ich auch warum dort 59 Mio den Idioten gewählt haben.

    Gruß
    Richard

  7. Re: Patch Day ist geil.

    Autor: Raim 04.11.04 - 14:06

    Na, zum Kundendienst bringst du dein Auto doch auch? Nur ist einfach die Spanne zwischen den Patch-Days beim Auto größer.

    Rainer

  8. Re: Patch Day ist geil.

    Autor: Timo Har 04.11.04 - 14:13

    es ist Quatsch Autos mit Software zu vergleichen.
    Beim Auto werden immer dann wenn es um Leben und Tod geht Rückrufaktionen gestartet und die sind nicht knapp. Alle umwelt- oder geldbeutelrelevanten Mängel werden erst garnicht erwähnt und der Kunde muss damit leben oder nach der Garantiezeit teuer bezahlen.
    Noch bevor du diesen Beitrag zu ende gelesen hast wurden weltweit millionen von Zeilen Quellcode geschrieben und die sind nicht immer gutartig.
    Mann kann es aber auch wie die Opensourcegemeinde machen und Sicherheitsupdates dem Zufall überlassen. Dann würde es Windows auch bald so ergehen wie Linux, dass es zum unsichersten System erklärt wird.

    Quelle: http://www.silicon.de/cpo/news-plattformen/detail.php?nr=17364

    Gruß
    Timo

  9. "Linux unsicher"?

    Autor: Olaf 04.11.04 - 14:22

    Tja Timo - du solltest bei Verwendung von solchen Zitaten schon den kritischen Teil mit anführen... ;-)

    Für alle Linux-Fans, die sich nun reagieren wollen, sei dies hiermit geschehen ....

    www.Silicon.de: "Unklar ist zudem wie das Unternehmen zu diesen Erhebungen gekommen ist. Weitere Informationen seien in der kostenpflichtigen Studie enthalten, die allerdings 900 Pfund (1300 Euro) kostet. Das Unternehmen schließt aus den Ergebnissen der Studie, dass vermehrt Behörden, Unternehmen und Anwender für ein BSD- oder Apple-System entscheiden werden."

  10. Re: "Linux unsicher"?

    Autor: Zeus 04.11.04 - 15:20

    Ganz unrecht hat der Nutzer "Timo Har" ja nicht. Zutreffende Vergleiche kann man immer aufmachen - eben einen, der die Vorurteile des Benutzers stützt oder nicht.

    Dessen ungeachtet kann man auch Windows mit Autos vergleichen. Dann fällt auch auf, daß die modernen Krankheiten der Autos tatsächlich in der Elektronik verankert sind. Empirische Befunde habe ich aus den Reihen von FIAT und VW, einschließlich Phaeton. Proportional bewegt sich der Anteil der Elektronik zur Standzeit der Autos in den Werkstätten als auch zu Kosten der Reparatur und auch der Mängel.

    Die Zahl der "Beobachtungsfahrten" ist alles andere als gering und die Wahrscheinlichkeit der vollständigen Diagnose ebenso niedrig. Die händlereigenen Werkstätten berechnen dem Kunden nach Ablauf von Gewährleistung und Garantie nur einen Bruchteil der tatsächlich angefallenen Kosten, aus zwei Gründen: einerseits bewegen sich die Reparaturkosten teils in Anschaffungskosten für solide Gebrauchtwagen in der Kleinwagenklasse und andererseits will man nicht den Offenbarungseid leisten, man verstehe sein eigenes Auto nicht, weshalb ein solch astronomisch hoch anmutender Betrag herauskommt.

    Und nun die gute Nachricht für Windows: angesichts der vergleichsweise geringen Anzahl an programmiertem Quellcode ist der Fehleranteil erstaunlich hoch, allerdings auch bedingt durch elektronische Unzulänglichkeiten.

    Die schlechte Nachricht für Autofahrer: ein "Shut down" bei Tempo 220 ist meist ärgerlicher als ein Blue Screen im letzten Level eines Spiels, bei dem man zwei Stunden lang versäumte abzuspeichern. ;)

    Nichtsdestotrotz fahre ich lieber in einem schnellen Auto mit ESP usw. als in überhaupt ohne ESP.

  11. Re: Patch Day ist geil.

    Autor: Richard 04.11.04 - 16:42

    Na ja, mein Auto muss alle 3 Jahre dahin. In der Zeit haben wir also 36 Patch Days. Und wenn man jetzt auch noch bedenkt das XP ja schon eine Ewigkeit auf dem Markt ist, sieht man erstmal wie wichtig MS seine Kunden nimmt. Ganz ehrlich. Die interessieren sich einen Dreck um den Kunden. Wenn die Industrie und die Presse nicht letztes Jahr Druck gemacht hätte, so wäre überhaupt nichts passiert. Aber lass die ruhig Ihre 10 Milliarden Gewinn machen. Warum sollte man so eine Summe auch in ein Produkt wie Windows investieren. Die Leute kaufen es doch auch so.

    Gruß
    Richard

  12. Re: Patch Day ist geil.

    Autor: Richard 04.11.04 - 16:44

    Nein, man kann am besten einen Konzern wie MS dazu verdonnern, einwandfreie Software nach "3" Jahren auszuliefern. Aber das ist wohl für eine Unternehmen mit 10 Millarden Gewinn zuviel Arbeit. Und was OpenSource in dieser Diskussion zu suchen hat, weiß auch nur du.

    Gruß
    Richard

  13. Re: Krasser Plan.

    Autor: o.O 05.11.04 - 01:02

    da braucht man nicht auf microsoft zu warten, sondern liest die verschiedensten bugtraq listen. die sind aktueller, informativer und weniger parteiisch. und ja, da gibts nicht nur was zu windows.

  14. Re: Patch Day ist geil.

    Autor: Michael - alt 05.11.04 - 10:03

    Sag mal, was ist eigentlich Dein Problem? Schreib und druck doch Deine Texte mit dem Auto, wenn da alles viel besser ist. Und wenn Dein Auto das nicht kann, dann meißel Deinen Sche** doch in Stein... Es wird schon einen Grund geben, weswegen Du das Natürlichste in der Welt der Software nicht verstehst. Aber das "enabled" Dich noch lange nicht dazu, in dieser Frage sinnvolle Diskussionsbeiträge zu erstellen.

    So hat eben jede Kunst ihre Eigenheiten; und eine davon ist: Du kannst unmöglich fehlerfreie Software in einem bestimmten Zeitabschnitt erzeugen auch nicht mit allem Geld der Welt. Das wäre eine ähnlich idiotische Forderung wie die, daß alle Zylinderbohrungen auf den Nanometer bei allen Fahrzeugmotoren gleich sind.

  15. Muss das sein ?

    Autor: Rumpelstilzchen 05.11.04 - 11:13

    Bei jeder Nachricht Microsoft betreffend, müssen hier immer ein paar vermeintliche Linux-Fans antanzen und Microsoft + Produkte beschimpfen. Anschliessend wird dann noch Linux in den Himmel hochgepriesen. Hat Linux sowas wirklich nötig ? Im Prinzip schaden solche stumpfsinnigen Kommentare doch nur dem Ruf der Community.

    mfg

  16. Re: Muss das sein ?

    Autor: c.b. 05.11.04 - 12:21

    < So sollen jeden Freitag vor einem Patch-Day Vorabinfos dazu veröffentlicht werden, welche Produkte mit einem Patch bedacht werden >.

    Mahlzeit...

    Aha...

    Möglicherweise sollte man Dienstags bereits mit der Vorab-Ankündigung für die Freitags-Ankündigung für das kommende WE ankündigen.
    Vielleicht liegen dann Montags bereits verlässliche Infos darüber vor, welche an welchem Tag der Vor-Vor-Ankündigung patchwürdige Patches angekündigt werden.
    Das heisst, dass eine Woche vor dem *Patch* bereits.....ääähhhhhhhhhhhh, ich lass es.

    Thank God, it´s Friday...:-)))

    So etwas nennt man Negativ-Beschleunigung.
    Nix gegen *Fenster*.....aber das ist lächerlich.

    Schönes WE
    gruss
    c.b.

    P.S.: wie immer *Special Regards*

  17. Re: Microsoft informiert vorab über Sicherheits-Patches. Ich find's gut

    Autor: Hans Schmucker 05.11.04 - 20:55

    Also, bevor es jetzt auf mich Vorwürfe herniederrasseln will ich eins sagen:

    Ich bin langjähriger Teilzeit-Linuxuser und seit etwa 6 Monaten zufriedener Vollzeit-Linuxuser... man kann also nicht sagen ich wäre pro-Micro$oft.

    Es gibt aber eineige Tatsachen die man berücksichtigen sollte bevor man Microsoft für ihre Entschaidung bewertet:

    1. "Die sollten vorher testen, und die Fehler nicht erst beheben wenn sich die User beschweren."
    - Kurz gesagt ist es heute einfach noch nicht möglich alle Inkompatibilitäten automatisch zu prüfen und um alle Bugs manuel zu finden muesste das Produkt in mindestens dem selben Umfang wie es später verkauft werden soll geteste werden... na prost Mahlzeit, wie soll das bitte fuktionieren? Übrigens sind die User nicht ganz unschuldig an der jetzigen Situation da Privatkunden die Stabilität eines Produktes gegenüber den integrierten Features kaum zu schätzen wissen.

    2. "Dann können die bösen Buben ja auf mein System bevor Microsoft ein Patch herrausgegeben hat"
    - Also ersteinmal.... Die Bugliste ist schon immer öffnetlich zugänglich... Microsoft gibt nur bekannt was bald in Ordung gebracht werden soll... das einzige was Hacker daraus schließen können ist welche ihrer Hacks bald nichtmehr auf allen Systemen funktionieren werden. Ausserdem hat die Erfahrung gezeigt, dass selbst wenn man die Bugs geheim hält, sich in Foren und Newsgroups eigene Bugtracker bilden.

    3. "Linux/Windows ist unsicher"
    - Tatsache ist, dass jedes schlecht gewartete System unsicher ist, das gilt für Windows wie für Linux... der Vorteil den Linux hat ist das die entsprechenden Patches meistens schneller zur Verfügung stehen... installieren muss sie der User aber in jedem Fall (oder sich damit abfinden das sein System für diesen Fehler anfällig ist)

    4. "Ein richtiger Administrator wird wohl man kurz ein Patch installieren können"
    - Nur ein Beispiel zu diesem Thema: Es ist ein Fehler im Dateisystems Handling entdeckt worden, so das User auf Dateien anderer User zugreifen können. Für den Privatanwender kein Problem... Patch installieren, neu starten, fertig... Aber was wenn der betroffene Rechner ein Server für einen Onlineshop ist? Der Service kann nicht einfach für ein paar Minuten eingestellt werden... stattdessen muß Bandbreite von einem anderen Anbieter gemietet werden und die Daten müssen umgeleitet werden. So was geht einfach nicht von heute auf morgen...

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