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Rechtslage denn so schwierig zu regeln?

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  1. Rechtslage denn so schwierig zu regeln?

    Autor: rechtsfan 07.07.05 - 12:38

    Ist denn die Rechtslage hierfür so schwierig zu regeln?

    entweder ist das Anbieten dieser Links auf einer Online Plattform rechtswidrig, dann müsste die GEMA doch schnellstmöglich einen Prozess gegen Betreiber, Provider und User anstreben können.

    da dies anscheinend nicht der Fall ist, sollte hier einfach mal rechtlich nachgeholfen werden...

    was für mich schon fast unglaublich ist, ist die Ignoranz und Dummheit des Managements von Musik und Filmfirmen.

    Wir hatten nun solange "Probleme" mit illegalen Musikdownloads, bis plötzlich - oh wunder - jmd. dem Endverbraucher die Möglichkeit zum Download anbot. Und um zB iTunes zu betrachten: 500.000.000 kostenpflichtige Downloads haben oder nicht, ist beachtlich.
    anscheinend ist der Raubkopierer von heute doch auch bereit zu zahlen, wenn ihm die Möglichkeit dazu geboten wird. Fraglich ob die User, die immre noch saugen, überhaupt bereit sind, Geld dafür auszugeben. Das sind dann aber auch keine wirklichen Kunden im CD-Geschäft

    Gleiches gilt nun für Filme. Viele ziehen diese illegal... aber was machen wir denn jetz, werden die Größen der Industrie denken... Man könnte meinen diese Leute leiden an Alzheimer. Schon vergessen, was mit den Musikdownloads war? Das Leute durchaus bereit sind zu zahlen wenns ein Angebot gibt?
    Ja anscheinend.
    Man könnte auch versuchen eine Filmdownload Börse anzubieten, vergleichbar mit iTunes. Einen portablen Medienplayer rausbringen, der auf dieses Angebot abgestimmt ist...

    Die Technik ist vorhanden, die Bereitschaft zum Zahlen ist zumindest bei nem Teil vorhanden, ähnliche Konzepte gibt es bereits im Musikmarkt...

    Aber, nein... alles viel zu kompliziert... klagen wir die online Angebote nieder, bis neue kommen, die dann wiederum verklagt werden und die Provider und die User...

    Arme Industrie, wirklich...

  2. Re: Rechtslage denn so schwierig zu regeln?

    Autor: typhoon 07.07.05 - 12:45

    das ganze kann defacto nicht illegal sein. denn die portale schließen ja ausdrücklich aus daß man es zu illegalen zwecken nutzt. wenn die user es trotzdem tun so sollten sie eigenlich aus dem schneider sein. dann könnte man ja auch nen autohersteller verklagen weil ein unverantwortlicher fahrer eines sportwagens einen unfall gebaut hat und doch abzusehen war daß sportwägen mehr unfälle bauen als z.b. ein kleiner stadtflitzer.

  3. Re: Rechtslage denn so schwierig zu regeln?

    Autor: px 07.07.05 - 12:46

    rechtsfan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ist denn die Rechtslage hierfür so schwierig zu
    > regeln?
    >
    > entweder ist das Anbieten dieser Links auf einer
    > Online Plattform rechtswidrig, dann müsste die
    > GEMA doch schnellstmöglich einen Prozess gegen
    > Betreiber, Provider und User anstreben können.
    >
    > da dies anscheinend nicht der Fall ist, sollte
    > hier einfach mal rechtlich nachgeholfen werden...
    >
    > was für mich schon fast unglaublich ist, ist die
    > Ignoranz und Dummheit des Managements von Musik
    > und Filmfirmen.
    >
    > Wir hatten nun solange "Probleme" mit illegalen
    > Musikdownloads, bis plötzlich - oh wunder - jmd.
    > dem Endverbraucher die Möglichkeit zum Download
    > anbot. Und um zB iTunes zu betrachten: 500.000.000
    > kostenpflichtige Downloads haben oder nicht, ist
    > beachtlich.
    > anscheinend ist der Raubkopierer von heute doch
    > auch bereit zu zahlen, wenn ihm die Möglichkeit
    > dazu geboten wird. Fraglich ob die User, die immre
    > noch saugen, überhaupt bereit sind, Geld dafür
    > auszugeben. Das sind dann aber auch keine
    > wirklichen Kunden im CD-Geschäft
    >
    > Gleiches gilt nun für Filme. Viele ziehen diese
    > illegal... aber was machen wir denn jetz, werden
    > die Größen der Industrie denken... Man könnte
    > meinen diese Leute leiden an Alzheimer. Schon
    > vergessen, was mit den Musikdownloads war? Das
    > Leute durchaus bereit sind zu zahlen wenns ein
    > Angebot gibt?
    > Ja anscheinend.
    > Man könnte auch versuchen eine Filmdownload Börse
    > anzubieten, vergleichbar mit iTunes. Einen
    > portablen Medienplayer rausbringen, der auf dieses
    > Angebot abgestimmt ist...
    >
    > Die Technik ist vorhanden, die Bereitschaft zum
    > Zahlen ist zumindest bei nem Teil vorhanden,
    > ähnliche Konzepte gibt es bereits im
    > Musikmarkt...
    >
    > Aber, nein... alles viel zu kompliziert... klagen
    > wir die online Angebote nieder, bis neue kommen,
    > die dann wiederum verklagt werden und die Provider
    > und die User...
    >
    > Arme Industrie, wirklich...
    >
    >

    Du sagst es. Wer zieht nicht gerne mit voller Bandbreite aktuelle Filme? Aber dagegen steht das System dieser Organisationen, nämlich möglichst viel Kapital für sich oder andere rauszuholen. Ich meine, welches legal denkbare Angebot würde wohl aktuelle Kinofilme gegen Bezahlung anbieten? Wozu sollte man sich Filme auf den PC laden, die einen Monat später im TV laufen?

  4. Re: Rechtslage denn so schwierig zu regeln?

    Autor: h4lfh0nk 07.07.05 - 12:53

    muss 100% zustimmen... arme Industrie, vor allem arme GEMA (die sollten sich am besten einstampfen lasse), für mich sieht das nach einem Delirium Tremens aus, ein letztes Aufbäumen kurz vor'm Tod.
    Als ob es was bringen würde die paar DNS-Einträge zu sperren, dann werden sie halt umgeleitet (ich such mir schon mal alternative DNS-Server) -> bzw. neue werden sprießen.
    Wem gehört den die eselfilme Seite, is das nicht der tolle Anwalt der eh schon so bekannt ist ;-) warum können die dem nix?

    Und soviel ich weiß ist ZENSUR in Deutschland nicht erlaubt. Naziseiten werden ja auch nicht gesperrt.

    Mal ganz abgesehen davon das die nur Links und KEINE SOFTWARE zur Verfügung stellen. Auch mit Zugang zu den Dateien hats eigentlich nix zu tun, die finde ich auch allesamt mit der normalen SUCHFUNKTION im Esel.

    in diesem Sinne, GEMA inne Rinne
    h4lfh0nk

  5. Re: Rechtslage denn so schwierig zu regeln?

    Autor: ducati 07.07.05 - 19:53

    rechtsfan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Aber, nein... alles viel zu kompliziert... klagen
    > wir die online Angebote nieder, bis neue kommen,
    > die dann wiederum verklagt werden und die Provider
    > und die User...
    >
    > Arme Industrie, wirklich...
    >
    >


    tja, anwalt hätte man werden solln, oder bwl'er, oder beamter, jedenfalls irgendwas wo man net arbeiten braucht... so ist das nun mal in (nicht nur) deutschland.
    wäre ja zu einfach sein geld mit neuen innovativen produkten zu verdienen, lieber andere abzocken, oder subventionen/förderungen kassiern, jedenfalls irgendwas wo man net arbeiten braucht...

    cu @ all

  6. Re: Rechtslage denn so schwierig zu regeln?

    Autor: Max Kueng 07.07.05 - 22:30

    rechtsfan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ist denn die Rechtslage hierfür so schwierig zu
    > regeln?
    >
    > entweder ist das Anbieten dieser Links auf einer
    > Online Plattform rechtswidrig, dann müsste die
    > GEMA doch schnellstmöglich einen Prozess gegen
    > Betreiber, Provider und User anstreben können.
    >
    > da dies anscheinend nicht der Fall ist, sollte
    > hier einfach mal rechtlich nachgeholfen werden...
    >
    > was für mich schon fast unglaublich ist, ist die
    > Ignoranz und Dummheit des Managements von Musik
    > und Filmfirmen.
    >
    > Wir hatten nun solange "Probleme" mit illegalen
    > Musikdownloads, bis plötzlich - oh wunder - jmd.
    > dem Endverbraucher die Möglichkeit zum Download
    > anbot. Und um zB iTunes zu betrachten: 500.000.000
    > kostenpflichtige Downloads haben oder nicht, ist
    > beachtlich.
    > anscheinend ist der Raubkopierer von heute doch
    > auch bereit zu zahlen, wenn ihm die Möglichkeit
    > dazu geboten wird. Fraglich ob die User, die immre
    > noch saugen, überhaupt bereit sind, Geld dafür
    > auszugeben. Das sind dann aber auch keine
    > wirklichen Kunden im CD-Geschäft
    >
    > Gleiches gilt nun für Filme. Viele ziehen diese
    > illegal... aber was machen wir denn jetz, werden
    > die Größen der Industrie denken... Man könnte
    > meinen diese Leute leiden an Alzheimer. Schon
    > vergessen, was mit den Musikdownloads war? Das
    > Leute durchaus bereit sind zu zahlen wenns ein
    > Angebot gibt?
    > Ja anscheinend.
    > Man könnte auch versuchen eine Filmdownload Börse
    > anzubieten, vergleichbar mit iTunes. Einen
    > portablen Medienplayer rausbringen, der auf dieses
    > Angebot abgestimmt ist...
    >
    > Die Technik ist vorhanden, die Bereitschaft zum
    > Zahlen ist zumindest bei nem Teil vorhanden,
    > ähnliche Konzepte gibt es bereits im
    > Musikmarkt...
    >
    > Aber, nein... alles viel zu kompliziert... klagen
    > wir die online Angebote nieder, bis neue kommen,
    > die dann wiederum verklagt werden und die Provider
    > und die User...
    >
    > Arme Industrie, wirklich...
    >
    >


    In der Film- und Musikindustrie fliesst so viel Geld wie im Fussball. Ich denke, die Leute waeren eher bereit, fuer einen Film oder einen Musiktitel zu bezahlen, wenn diese zu fairen Preisen angeboten wuerden.

    Wer beschwert sich denn ueber Verluste? - Nicht die kleinen Musiker und die Filmemacher, die von ihren Platten und Filmen nur knapp leben koennen. Es sind die, die ohnehin "saureich" sind. Schauspieler, die fuer einen Dreh Millionen kriegen, in teuren Villen leben und in Champagner baden. Gerade die haben's doch ueberhaupt nicht noetig, ueber irgendwas zu klagen.

    Warum koennen all die Britneys und die anderen nicht zu "normalen" Loehnen arbeiten, wie die "Normalverbraucher"? Filme und Musikstuecke wuerde dadurch um einiges (bestimmt mehr als 50%) guenstiger und die Leute muessten nichts mehr "stehlen".

  7. Normale Löhne

    Autor: Normalo 08.07.05 - 11:42

    > Warum koennen all die Britneys und die anderen
    > nicht zu "normalen" Loehnen arbeiten, wie die
    > "Normalverbraucher"? Filme und Musikstuecke wuerde
    > dadurch um einiges (bestimmt mehr als 50%)
    > guenstiger und die Leute muessten nichts mehr
    > "stehlen".

    Normale Löhne kann man von prominenten wohl kaum erwarten - immerhin stehen sie in der Öffentlichkeit und werden tagtäglich von Paparazzi belagert - das bedarf einer gewissen Entschädigung(ich für meinen Teil wäre, hätte ich die Wahl, lieber reich und unbekannt als reich und prominent)!.
    Allerdings sollten die Gehälter - bei Fussballern um so mehr - verhältnismäßiger sein!

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