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Hardware-Beschleunigung, wirklich eine gute Idee?

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  1. Hardware-Beschleunigung, wirklich eine gute Idee?

    Autor: Dadie 08.11.10 - 20:43

    Ich weiß nicht ob Ich diese Entwicklung wirklich gut finden soll. Hardwarebeschleunigung bedeutet im gröbsten, Zugriff auf Hardware-API/Treiber. Und irgendwie halte ich Zugriff auf Hardware-API/Treiber in Verbindung mit dem WWW für keine ganz so durchdachte Idee. Wobei ich selber hoffe mich zu irren.

    Vielleicht kann jemand mir die Angst nehmen und erklären, warum dieser Zugriff auf die Hardware-API/Treiber keine mögliche Sicherheitslücke der Extra-Klasse darstellt.

  2. Re: Hardware-Beschleunigung, wirklich eine gute Idee?

    Autor: Stebs 08.11.10 - 20:56

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Vielleicht kann jemand mir die Angst nehmen und erklären, warum dieser
    > Zugriff auf die Hardware-API/Treiber keine mögliche Sicherheitslücke der
    > Extra-Klasse darstellt.

    Weil die Webseite nicht auf irgendwelche APIs zugreift, sondern das Plugin (Flash) rsp. der Browser (bei HTML5 etc.) auf diese APIs zugreift. Dabei muss man natürlich schon etwas aufpassen, aber das war schon immer so. Man tauscht ja teilweise nur veraltete hardwarebeschleunigte (ja!) APIs wie GDI+ durch modernere APIs wie D3D, D2D oder OpenGL aus.

  3. Re: Hardware-Beschleunigung, wirklich eine gute Idee?

    Autor: Dadie 08.11.10 - 21:05

    Stebs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dadie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Vielleicht kann jemand mir die Angst nehmen und erklären, warum dieser
    > > Zugriff auf die Hardware-API/Treiber keine mögliche Sicherheitslücke der
    > > Extra-Klasse darstellt.
    >
    > Weil die Webseite nicht auf irgendwelche APIs zugreift, sondern das Plugin
    > (Flash) rsp. der Browser (bei HTML5 etc.) auf diese APIs zugreift. Dabei
    > muss man natürlich schon etwas aufpassen, aber das war schon immer so. Man
    > tauscht ja teilweise nur veraltete hardwarebeschleunigte (ja!) APIs wie
    > GDI+ durch modernere APIs wie D3D, D2D oder OpenGL aus.

    Also haben die HTML5 Inhalte (CSS/HTML5/JS) keinen direkten Zugriff auf die API? Aber warum sagen dann Entwickler wie z.B. Dice dass man 3D-Spiele (z.B. Battlefield Play 4 Free) in HTML5 realisieren könnte. Eine 3D-Anwendung bei der jeder Befehl erst einmal vom Browser interpretiert und an die API weitergereicht wird, erscheint mir nicht unbedingt sehr effizient. Oder liege ich hier etwa auch falsch und die Interpretation durch den Browser frisst kaum bis keine Leistung?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.10 21:05 durch Dadie.

  4. Re: Hardware-Beschleunigung, wirklich eine gute Idee?

    Autor: Stebs 08.11.10 - 21:32

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also haben die HTML5 Inhalte (CSS/HTML5/JS) keinen direkten Zugriff auf die
    > API?
    Natürlich nicht, oder soll das Internet der Zukunft z.B. plötzlich nur für die Direct2D API von Windows 7 geschrieben werden?

    HTML5 und CSS3 sind doch nur die Nachfolger von HTML4 und CSS2.1 und wurden schon immer "nur" vom Browser interpretiert. Damit sagt man nur z.B. dreh mir dieses Bild im Uhrzeigersinn während 2 Sekunden und dann blende es aus.

    Wie der Browser das dann macht, ist allein dessen "Problem". Unter Windows wurde da bisher die GDI+ API bemüht, die wenigstens paar wenige einfache Sachen hardwarebeschleunigen konnte (halt die alten 2D Sachen). Verändert man den Browser dass er nun z.B. Direct2D benutzen kann, wird dadurch dann viel bessere Hardwarebeschleunigung möglich.

    > Aber warum sagen dann Entwickler wie z.B. Dice dass man 3D-Spiele
    > (z.B. Battlefield Play 4 Free) in HTML5 realisieren könnte.
    Allein schon mit HTML5 (also Canvas), CSS3 und SVG ist so einiges möglich, im Prinzip alles was auch schon jetzt von Flashspielchen gemacht wird. Dank Websockets hat man sogar effiziente Multiplayerverbindungen.

    > Eine
    > 3D-Anwendung bei der jeder Befehl erst einmal vom Browser interpretiert und
    > an die API weitergereicht wird, erscheint mir nicht unbedingt sehr
    > effizient.
    Die Frage ist, was bezeichnet man als 3D-Anwendung, Sachen wie Farmerville (oder wie das heißt) sind eigentlich keine.

    Will man "richtige" 3D-Anwendungen, dann kommt WebGL ins Spiel, das gehört streng/richtig genommen überhaupt nicht zu HTML5 (aber Firmen wie Microsoft liieben anscheinend ein einziges Buzz-Wort zu haben mit dem man so ziemlich alles bezeichnen kann was man will).
    WebGL ist eigentlich eine leicht veränderte Version von OpenGL ES 2.0 (das was auf jedem neueren Smartphone läuft) kombiniert mit JS, damit geschriebene 3D-Anwendungen werden also tatsächlich relativ schnell an den Grafiktreiber weitergereift (nachdem aber z.B. eine Shaderüberprüfung etc. stattgefunden hatt).

  5. Re: Hardware-Beschleunigung, wirklich eine gute Idee?

    Autor: MC Cool Mo D Aue 08.11.10 - 23:47

    Das plugin greift auf uim beispiel auf openGL zu.
    Das kann rein in software implementiert werden.
    Besser gehts mit der Hardware.
    Genauso wie Firefox (?) in OpenGL rendert.
    Oder jeder moderne Linux desktop auch.
    Muss aber nicht - aber es geht eben schneller.

    Also ist der Zugriff auf Hardware nicht richtig - aber die Nutzung von OpenGL macht das erst möglich.
    Und das sehr effizient.
    Aber Mesa würds auch tun - nur eben langsam.

    Ich denke das ist die richtige Sache.

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