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  5. › P2P-DNS: Pirate-Bay-Gründer arbeitet…

Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

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  1. Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: IceRa 01.12.10 - 10:35

    Die können sicher 3 geografisch verteilte Server ganz gut gebrauchen.

    Ich finde es bedenklich aber nicht überraschend, dass nach 30 (oder 40 - je nach Definition) Jahren www/Internet nun big money die fetten Krallen nach der Infrastruktur ausstreckt.

    Ich will weder ein corporate net, noch ein staatlich zensiertes Netz, also bauen wir Geeks und Nerds jeweils die Teile, die von den Geld- und Macht-Säcken verkrüppelt werden, halt neu und besser.


    Gruss, Ice

  2. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: Kredo 01.12.10 - 10:52

    So viel muss man garnicht neu machen.

    Es braucht nur einen klitzekleinen DNS-Server den die Clients installieren. Sozusagen eben die "P2P"-Software.

    Der wird dann im System eingetragen und bearbeitet DNS-Anfragen folgendermassen.
    Frage nach IP bei "offiziellen" DNS-Servern
    Frage nach IP bei P2P-DNS-Clients

    Wenn die IPs nicht gleich sind, Rückgabe der bevorzugten IP
    Wenn eine von beiden Quellen keine IP hat, Rückgabe der vorhanden IP
    Wenns halt garkeine IP gibt, Fehler bei der Auflösung wie bisher

  3. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii 01.12.10 - 11:04

    Kredo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die IPs nicht gleich sind, Rückgabe der bevorzugten IP
    > Wenn eine von beiden Quellen keine IP hat, Rückgabe der vorhanden IP
    > Wenns halt garkeine IP gibt, Fehler bei der Auflösung wie bisher


    Wie wird entschieden was die bevorzugte IP ist?
    Der Anwender müsste eigentlich bei jeder Diskrepanz gefragt werden.
    Der Standard-User wird es aber einfach wegklicken, weil ihn die Meldung nicht interessiert.

    Der Ansatz ist gut, die Realisierung wird aber nicht so einfach.

  4. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: IceRa 01.12.10 - 11:12

    iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kredo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn die IPs nicht gleich sind, Rückgabe der bevorzugten IP
    > > Wenn eine von beiden Quellen keine IP hat, Rückgabe der vorhanden IP
    > > Wenns halt garkeine IP gibt, Fehler bei der Auflösung wie bisher
    >
    > Wie wird entschieden was die bevorzugte IP ist?
    > Der Anwender müsste eigentlich bei jeder Diskrepanz gefragt werden.
    > Der Standard-User wird es aber einfach wegklicken, weil ihn die Meldung
    > nicht interessiert.
    >
    > Der Ansatz ist gut, die Realisierung wird aber nicht so einfach.

    Das kann man dann beispielsweise in der Konfiguration des Systems lösen: Man legt erst fest, ob man generell die "offizielle" oder die alternative Auflösung haben will. Danach kann man die Konfig für einzelne Domains laufend ändern, ev. kann man dann auch dem Browser direkt sagen (der's dann in die System-Konfig einträgt), es soll unter www.irgendeineseite.xyz nicht mehr die Seite der Sperrverfügung zeigen ;) , sondern der alternativen P2P-DNS-Auflösung folgen.
    Man hat dann genau das, was die Obrigkeit zu verhindern sucht: die Wahl.
    Ich denke da werden Lösungen spriessen wir Pilze im Herbst.


    Gruss, Ice

  5. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: DNSNutzer 01.12.10 - 11:15

    > Wie wird entschieden was die bevorzugte IP ist?

    Richtig. Geht nicht.
    Zwei Beispiele:
    google
    In DNS: 1.1.1.1
    In P2P DNS: 6.6.6.6 (böse Seite)

    pirate-bay
    In DNS 6.6.6.7 (Musikindustrie-seite)
    In P2P DNS 1.1.1.2 (offizelle, korrekte Seite)

    In beiden ist etwas anderes richtig.

  6. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: IceRa 01.12.10 - 11:35

    DNSNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wie wird entschieden was die bevorzugte IP ist?
    >
    > Richtig. Geht nicht.
    > Zwei Beispiele:
    > google
    > In DNS: 1.1.1.1
    > In P2P DNS: 6.6.6.6 (böse Seite)
    >
    > pirate-bay
    > In DNS 6.6.6.7 (Musikindustrie-seite)
    > In P2P DNS 1.1.1.2 (offizelle, korrekte Seite)
    >
    > In beiden ist etwas anderes richtig.

    Dann entscheidet der Nutzer in Fall eins (wenn der Virenscanner jault), dass er unter der Adresse jetzt und in Zukunft lieber 1.1.1.1 hätte. Oder seine Konfig sagt zum Vorneherein, dass er P2P DNS will

    Und im 2. Fall sagt er seinem Browser/seinem OS, dass er jetzt und in Zukunft für diese Domain lieber die P2P Domain hätte weil sein System deafultmässig die offizielle Auflösung macht.

    Ist anfanhs etwas Arbeit für den Nutzer, aber doch eigentlich ganz einfach, oder?

    Das Betreibssystem hat eine Default-Einstellung (offizielle DNS oder P2P-DNS) und dazu eine Tabelle der Ausnahmen, welche während des Surfens geändert/erweitert werden kann.

    So würde ich es machen. Klar jetzt?

    Gruss, Ice

  7. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: antares 01.12.10 - 11:46

    Für sowas gibt es Filterlisten(blacklisting/whitelisting) und content-filter.

    Beispiel:
    google
    In DNS: 1.1.1.1
    In P2P DNS: 6.6.6.6 (böse Seite)
    P2P DNS liefert ein rating mit, das von usern gegeben wurde. Offizieller DNS wird genommen

    vermeintliche-kinderp0rnos-mit-in-wirklichkeit-regierungskritischen-inhalten.com
    In DNS: 200.200.200.200
    In P2P-DNS: 1.2.3.4
    Beim aufruf der Seite wird eine Sperrseite der Regierung anhand ihres inhalts erkannt. das rating sagt zudem dass die P2P-Addresse "beliebt" ist. Wahl: p2p dns

    pirate-bay
    In DNS 6.6.6.7 (Musikindustrie-seite)
    In P2P DNS 1.1.1.2 (offizelle, korrekte Seite)
    P2P Rating sagt nimm mich.

    Mal ganz im ernst, wenn man sichs anschaut auf Youtube, und den ganzen Facebook/StudiVZ/WTFIchmussmichselbstownen-sites bewerten ca einer von 1000-einer von 10000(Youtube) die inhalte. bei über 4 milliarden Internetnutzern sollte es also eine ausreichende Menge an "Bewertern" geben, um eine manuelle Zensur oder eine bösartige Änderung zu unterbinden. Crowdsourcing kann die lösung sein, und 16-24 Bit für einen Scoring-Wert zu verschwenden, der mit dem DNS-Eintrag versand wird sollte nicht allzu tragisch sein, wenn man sich anschaut wofür heutzutage alles bandbreite verschwendet wird.

    Und um die Vertrauenswürdigkeit einzelner DNS-Server im P2P Netz zu wahren könnte man ebenfalls wieder auf scoring oder aber das "Bad News travel slow" Prinzip zurückgreifen.

  8. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: d2 01.12.10 - 13:45

    Und was wenn der "offizielle" Eintrag der richtige ist und der alternative der falsche?

    Und wer prüft die alternativen Einträge? Und zack da haben wir wieder die "böse machtbessessene Kontrollinstanz" vor der wir alle Angst haben.

    Ein User wird das nicht entscheiden können. Und wie soll das beim Mailen funktionieren? "Möchten sie an 47.11 oder 47.12 mailen?" Hallo?

    Für den Traffic ists natürlich auch super, werden dann jedesmal 2. DNS abfragen abgesendet statt einer.

  9. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: Kredo 01.12.10 - 14:01

    Ja darum muss der Nutzer ja auch einstellen, wem er bevorzugt vertrauen möchte. Ausserdem wird es dafür dann sicher noch weitere Möglichkeiten zur Verifikation und Vertrauenswürdigkeit geben. Beispielsweise gut-böse-Bewertung für Einträge durch Nutzer und durch Vergleich der Einträge mit anderen P2P-DNS-Clients.

    Gibt schon einige Möglichkeiten. :)

  10. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: GrinderFX 01.12.10 - 15:59

    Dumm nur ist, wenn der Virenscanner jault, ist der Rechner in 99% der Fälle schon infiziert!
    Merken User wie du meist nicht, sie klicken auf in Quarantäne schieben und denken die Sache ist geklärt.

  11. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: plug 01.12.10 - 16:19

    Das alles macht einfach vorne und hinten keinen Sinn.

    Wenn das Problem mit dem jetzigen DNS ist, dass dort die jeweiligen Registrare die Einträge manipulieren können, dann sehe ich nicht wie P2P eine Lösung dafür sein sollte.

    Was hindert denn die jeweiligen Registrare daran auch ins P2P Netz zu gehen und dort alle Einträge auf den Inhalt ihrer Datenbank zu setzen? Was hindert denn die Regierungen daran im P2P Netz die Einträge zu überschreiben? Ohne Antworten auf diese Fragen ist das ganze einfach sinnlos.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten:
    1. Es gibt klar verteilte Authoritäten. Dann gibt es keinerlei Unterschied zu DNS, man verwendet halt nur nen anderen Root Server. Da wäre er auch nicht der Erste und er hat da auch keine guten Argumente warum er dafür ein neues Protokoll braucht.
    Für alle interessierten: http://www.opennicproject.org/

    2. Es gibt Regeln wie sich das Netz selber heilen kann. Da sehe ich aber einfach kein Land. Zeitstempel? Was hält mich vom Lügen ab? Votings über Einträge und/oder Bewertung der Peers durch andere Peers? Wer mehr IPs hat, hat mehr Stimmen. Damit würde das Netz den Spammern vor die Füße geworfen.

  12. Re: Die Idee ist super! Sobald das draussen ist, mache ich da mit.

    Autor: autor_ 01.12.10 - 20:14

    Das kann automatisch geschehen über einen kleinen Dienst, der sich die Seite anschaut, die er läd.

    1. Könnte man die IP-Adresse prüfen, da ja die Sperrseite immer die gleiche IP-Adresse hat auf die die "offiziellen" DNS-Einträge verweisen um dann sofort auf den "offenen" DNS-Eintrag zuzugreifen. Man sperrt sozusagen die Sperre damit dass man direkt über eine anderen DNS-Server geht.

    2. könnte sich dieser Dienst die Seite ansehen. z.B. den Hash-Wert der geladenen Seite. Der Nutzer bekäme eine kurze Meldung dass die Seite gesperrt sei und man umgeleitet werde (zur Erklärung der kurzen Verzögerung).

    3. Weiterhin könnte man sich das Erscheinungsbild der Seite selbst ansehen. Da ein Wiedererkennungswert für alle Internetausdrucker vorhanden sein soll, ist davon auszugehen dass die Seite ähnlich ist. z.B. ein großes rotes Stoppschild zusammen mit dem Bundesadler oder ner bestimmten E-Mail-Adresse im Text. Sowas wäre natürlich schwieriger umzusetzen.

    4. Wenn der Nutzer dennoch eine Sperrseite angezeigt bekommt, kann er im Browser auf einen Button gehen "gesperrte Seite melden" und wird über das "offene" DNS-Netzwerk zur richtigen Seite umgeleitet. Weiterhin wird über das Netz eine "Sperrmeldung" versendet. Trifft eine große Zahl an Nutzern auf diese Sperrseite und meldet diese dem Netzwerk, wird sie als gesperrt deklariert. Diese Information wird mit den regelmäßigen DNS-Updates über das Netzwerk verteilt und per default auf den "offenen" DNS-Eintrag zugegriffen.

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