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Na ob das gut ist ....

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  1. Na ob das gut ist ....

    Autor: homasf 07.12.10 - 16:38

    .... keine guite Meldung , aus meiner Sicht.

    Eher besser wären doch längere Laufzeiten ... denke ich.

  2. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: masdsjkasd 07.12.10 - 16:42

    Und die Einlagerung von tmp-files in Gorleben.

  3. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: d2 07.12.10 - 16:45

    Neue Features in schnelleren Releases sind schonmal gut, hoffentlich leider nur die Qualität nicht darunter... das ist ja der Vorteil der Long-Term-Releases.

  4. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: fenster 07.12.10 - 16:46

    Und warum soll das nicht gut sein? Letztendlich macht es wenig Sinn ständig ein Dutzend alte Versionen mit zu pflegen, wenn neuere vorliegen. Es ist ja nicht so, daß die neuen Versionen nicht entsprechende Qualität aufweisen würden - im Gegenteil.

  5. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: Bigfoo29 07.12.10 - 17:13

    Nun, weil neue Kernel neue Schnittstellen und Interfaces mitbringen. Mit der neuen Strategie sind stabile Distros wie Debian quasi unmöglich. Bzw. sie müssen durch die Debian-Maintainer selber aktuell gehalten werden.

    Alles in allem eine weniger gute Entwicklung. Es sollte zwar zugegebenermaßen kein halbes Dutzend stable Kernel innerhalb von 10 Kernelversionen geben, aber die Designierung von expliziten "Langzeitkerneln" finde ich schon eine sinnvolle Sache. Wie hätte die Nutzergemeinschaft aufgeschrien, wenn mit Erscheinen des Kernels 6.0 bei Microsoft die Entwicklung von 5.1 - aka WinXP-Bodenbaugruppe eingestellt worden wäre. Immerhin ist der 5.2er ja neuer.

    Nun, schauen wir mal, was aus dem Gedankenspiel wird...

    Regards, Bigfoot29

  6. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: Oldschooler 07.12.10 - 17:14

    fenster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum soll das nicht gut sein? Letztendlich macht es wenig Sinn ständig
    > ein Dutzend alte Versionen mit zu pflegen, wenn neuere vorliegen. Es ist ja
    > nicht so, daß die neuen Versionen nicht entsprechende Qualität aufweisen
    > würden - im Gegenteil.

    Weil sich viele Firmen auf stabile Kernels verlassen wollen! Was bring einem ein "oh wie toller neuer Kernel", der noch Kinderkrankheiten hat?
    Linux-Distributionen wie Debian Stable machen es einem als Entwickler sehr einfach. Dort hat man über einen längeren Zeitraum einen Kernel, der zwar noch mit Bugfixes versorgt wird aber sonst keine großen Änderungen bekommt. Somit kann man sicher sein dass man die auftretenden Softwarefehler selber verbockt hat :-)

  7. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: Bigfoo29 07.12.10 - 17:37

    Danke, so seh ich das auch... Schon die Aussage "bis sich die Kernel-Version stabilisiert hat" ist an den Haaren herbeigezogen... Auch wenn die Debian-Kernel z.B. besonders gut abgehangen sind, sind stable Releases das einzige, womit eine Firma arbeiten kann und will, die wirklich Wert auf Qualität der Produkte legt.

    Regards, Bigfoot29

  8. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: horst_ 07.12.10 - 19:50

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun, weil neue Kernel neue Schnittstellen und Interfaces mitbringen. Mit
    > der neuen Strategie sind stabile Distros wie Debian quasi unmöglich. Bzw.
    > sie müssen durch die Debian-Maintainer selber aktuell gehalten werden.
    >

    Werden sie doch eh schon. Und das ist auch der sinnvollste Weg - warum sollte Kroah-Hartman seine kostbare Zeit verschwenden, um Bugfixes in (ur)alte Kernel-Versionen einzupflegen? Für sowas gibts Maintainer in den Distributionen.

  9. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: Der braune Lurch 07.12.10 - 21:48

    Ihr führt eure eigene Aussage ad absurdum. Die neuen Kernel sind stabiler als die alten. Sonst müsste man ja nix zurückpflegen. Es geht um Programme und Treiber, die nicht zum Kernel selbst gehören, die aus irgendeinem Grund eine feste Kernelversion benötigen. Die Kernel, die auf kernel.org freigegeben werden, sind qualitativ gut (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  10. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: Bigfoo29 08.12.10 - 13:08

    Genau... und wenn ein neuer Kernel released wird, hatte man ja auch zwei Monate Zeit, um den in allen Problemsituationen zu testen, die Ergebnisse auszuwerten, die Tests zu wiederholen und dann Lösungsstrategien dafür zu entwickeln...

    Aber ups... dann ist ja schon gleich wieder der Nachfolger auf der Matte...

    Sorry, das Konzept geht nicht auf. Ich kann nicht einfach auf irgendwelche Embedded-Systeme unterschiedliche Kernel-Versionen loslassen. Da braucht es einfach ein paar stabile Releases. Und nein, nicht jede Firma hat die Mittel, selber einen Kernel mit Sicherheitspatches selber up to date zu halten...

    Regards, Bigfoot29

  11. Re: Na ob das gut ist ....

    Autor: Der braune Lurch 08.12.10 - 15:37

    > Genau... und wenn ein neuer Kernel released wird, hatte man ja auch zwei Monate Zeit, um den in allen Problemsituationen zu testen, die Ergebnisse auszuwerten, die Tests zu wiederholen und dann Lösungsstrategien dafür zu entwickeln...

    Passiert ja so auch nicht. Die wenigsten Änderungen am Kernel sind ja das Beheben von schwerwiegenden Fehlern. Die QA findet bei den Kernelentwicklern statt, nicht beim Distributor. Aber wenn der Distributor eine fixe Version will, muss er sie auch pflegen. Nur weil RedHat auf 2.6.18 setzt, soll die Version offiziell gepflegt werden? Könnte ich ja auch sagen, "wir nehmen als stable 2.6.20" und ein dritter ist bei 2.6.14. Sollen nun alle evtl. Fixes von den Kernelentwicklern rückportiert werden? Nein, das ist Sache des Distributors. Und auch neue Kernel werden aus gutem Grund "stable" genannt, das sind sie nämlich auch.

    > Sorry, das Konzept geht nicht auf. Ich kann nicht einfach auf irgendwelche Embedded-Systeme unterschiedliche Kernel-Versionen loslassen. Da braucht es einfach ein paar stabile Releases. Und nein, nicht jede Firma hat die Mittel, selber einen Kernel mit Sicherheitspatches selber up to date zu halten...

    Alles Sache des Distributors. Ist halt so. Aber idR müssen die embedded-Kernel auch nicht aktualisiert werden.

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    Der Molch macht's.
    ------------------------------

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