1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bank of America: Größte US-Bank…

Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: Aison 19.12.10 - 13:41

    Die Schliessung des Wikileaks-Kontos hat für die Post Konsequenzen: Die Piratenpartei Schweiz hat Strafanzeige eingereicht. Sie wirft der Post vor, das Postgeheimnis verletzt zu haben.

    Link zum Artikel: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Strafanzeige-gegen-die-Post-eingereicht/story/12383287

  2. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: bugsbunny 19.12.10 - 13:42

    Das ist nur Wahlkampfpropaganda der schweizer PP, da kommt nix bei rum.

  3. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: Aison 19.12.10 - 13:48

    Und, betreibt die Bundesanwaltschaft und die Bundespräsidentin (Leuthard) auch Wahlkampfpropaganda?

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Leuthard-laesst-Vorgehen-von-Postfinance-ueberpruefen/story/22588206

  4. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: Snu 19.12.10 - 13:56

    Da wäre ich mir gar nicht mal so sicher.
    Wenn ein Geldinstitut einseitig und gegen ihre AGBs ein Geschäftsverhältnis aufkündigt, ohne das der Kunde zuerst gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen hat, ist dies wohl rechtswidrig. Vor allem wenn keine Anzeige vorliegt, geschweige denn Wikileaks Schuldig gesprochen wurde.

    Eine Firma kann sich vielleicht aussuchen mit wem sie Geschäfte machen will im Voraus. Wenn ein Konto aber schon eingerichtet ist, heißt dies das man bestimmte Rechte hat, die erst ungültig werden wenn der Vertrag ausläuft, der Kunde kündigt oder der Kunde gegen die AGBs verstößt.

    Ich bin mir sicher das hier das Hausrecht nicht angewendet werden kann.

  5. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: random dumbatz 19.12.10 - 14:47

    "Postfinance überprüfe bei der Kontoeröffung die persönlichen Daten des Kunden, aber nicht dessen Wohnadresse. Zeige sich später, dass falsche Angaben vorlägen, beendige Postfinance falls nötig die Geschäftsbeziehung. Jedes Jahr würden wegen falscher Informationen einige hundert Konti geschlossen"


    Klingt doch einleuchtend.

  6. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: Anonymer Nutzer 19.12.10 - 14:59

    > Postfinance überprüfe bei der Kontoeröffung die persönlichen Daten des Kunden, aber nicht dessen Wohnadresse.

    für mich bedeutet das: Postfinance -> Saftladen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.12.10 15:03 durch azeu.

  7. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: Shadow27374 19.12.10 - 15:02

    bugsbunny schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nur Wahlkampfpropaganda der schweizer PP, da kommt nix bei rum.


    Da irrst du dich. Die europäischen Piratenparteien sind auch wärend des Jahres immer wieder aktiv wenn möglich.
    Die anderen Parteien machen solche Dinge tasächlich nur wenn sie sich davon etwas erhoffen.

  8. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: Snu 19.12.10 - 15:10

    Ich habe gehört sie hätten als Vorwand gesagt, dass das Konto auf den Namen eines Anwalts eröffnet wurde. Post Finance meinte jedoch, das das Konto defacto Wikileaks darüber verfügt.
    Bereichtigt mich wenn ich flasch liege, aber so hab ich es zumindest in Erinnerung.

    Das schein mir wie eine durchaus dünne Rechtslage um einen rechtlich bindenden Vertrag zu kündigen, da Postfinance in der Beweispflicht ist und es wohl eine komplizierte Auslegungssache ist dies so Wikileaks vorzuwerfen.

    Genau versteh ich dies aber auch nicht und vor allem kenne ich nicht die Vorwände der anderen Banken, ihre Verträge mit Wikileaks für nichtig zu erklären.
    Der Zeitpunkt ist schon mehr als verdächtig, da sie vor den neuerlichen leaks auch ohne Anstalten mit Wikileaks Geschäfte gemacht haben.
    Bei Paypal kann man ja sehen, das die Banken sich wohl auf sehr dünnem Eis bewegen, hier musste nach einer Beschwerde die Konten von Wikileaks wieder frei gegeben werden, aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen.
    Man kann davon ausgehen, das die Banken wohl gegen das Recht einiger Länder verstoßen haben, in denen sie operieren. Einie Erfolgreiche Klage halte ich für durchaus realistisch.

  9. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: jhgfds 19.12.10 - 15:16

    Shadow27374 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bugsbunny schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist nur Wahlkampfpropaganda der schweizer PP, da kommt nix bei rum.
    >
    > Da irrst du dich. Die europäischen Piratenparteien sind auch wärend des
    > Jahres immer wieder aktiv wenn möglich.
    > Die anderen Parteien machen solche Dinge tasächlich nur wenn sie sich davon
    > etwas erhoffen.

    Leider bekommt man davon recht wenig mit, da sich die Piratenparteien eben mit medialen Nischenthemen wie dem JMStV, ePerso, INDECT, VDS, Zensus11, Nacktscanner usw. beschäftigen, das ist zwar alles sehr wichtig, aber die Medien berichteten das Jahr über eben lieber von Sarrazin und Terrorgefahr...

  10. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: Baron Münchhausen. 19.12.10 - 15:56

    random dumbatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Postfinance überprüfe bei der Kontoeröffung die persönlichen Daten des
    > Kunden, aber nicht dessen Wohnadresse. Zeige sich später, dass falsche
    > Angaben vorlägen, beendige Postfinance falls nötig die Geschäftsbeziehung.
    > Jedes Jahr würden wegen falscher Informationen einige hundert Konti
    > geschlossen"
    >
    > Klingt doch einleuchtend.

    Diese Regelung wird aber bewusst angewandt, um an mehr Kunden zu kommen und notfalls ein Backdoor zu haben, um diese wenns heiß wird wieder loszuwerden.

    Weitere Merkwürdigkeit an dem Ganzen:

    Es wird sicher hunderte, wenn nicht tausende von Kunden geben, die nicht ganz die richtige Daten haben. Wie viele Kunden hat die Bank insgesamt? Wie sind sie genau JETZT zufällig auf genau WIKILEAKS Konto gekommen? Hat der Zuständige plötzlich eine Vision in seinen Träumen und lies darauf das Wikileakskonto prüfen, wonach dann die bösen Verstöße festgestellt wurden? Oder haben sie routinemäßig Konten sperren lassen, die "gegen ihre AGB" verstößen und genau bei JETZT haben sie das wikileakskonto erwischt? Ich finde das mehr als merkwürdig.

    Genau wie die anderen Unternehmen, die sich auf Wikileaks festgenagelt haben, obwohl KKK schön ihre kunden bleiben dürfen.

    Ich sage ihnen was: DAS IST DEN BANKEN SCHEIß egal, wer deren KUNDE IST, solange bis der KUNDE für SIE ein Problem wird oder die Regierung druck macht. In diesem Fall sehen sie sich als Banken wegen den anstehenden Veröffentlichbungen bedroht und natürlich geht man auf die bitten der regierung ein...

  11. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: lisa v. 19.12.10 - 16:22

    Baron Münchhausen. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > random dumbatz schrieb:

    > Ich sage ihnen was: DAS IST DEN BANKEN SCHEIß egal, wer deren KUNDE IST,

    Du hast absolut und uneingeschränkt Recht, ABER das gilt nur im Kapitalismus !!!

  12. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: egaeahgav 19.12.10 - 18:13

    random dumbatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Postfinance überprüfe bei der Kontoeröffung die persönlichen Daten des
    > Kunden, aber nicht dessen Wohnadresse. Zeige sich später, dass falsche
    > Angaben vorlägen, beendige Postfinance falls nötig die Geschäftsbeziehung.
    > Jedes Jahr würden wegen falscher Informationen einige hundert Konti
    > geschlossen"
    >
    > Klingt doch einleuchtend.


    Selbst wenn die Gründe für die Kontoschliessung berechtigt sind.
    Ist darf man von der Seite des Finanzinstitutes nicht einfach so die öffentlichkeit über die Kündigung informieren. Der Kontostand geht die öffentlihckeit auch nix an.

  13. @golem.de

    Autor: Der Kaiser! 19.12.10 - 18:27

    > Die Schliessung des Wikileaks-Kontos hat für die Post Konsequenzen: Die Piratenpartei Schweiz hat Strafanzeige eingereicht. Sie wirft der Post vor, das Postgeheimnis verletzt zu haben.

    > Link zum Artikel: [www.tagesanzeiger.ch]

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  14. Re: @golem.de

    Autor: ja und... 19.12.10 - 18:44

    Wo ist denn da das Problem, wieso muss jemand gezwungen werden Geschäftspartner von Wikileaks zu sein, solange es Banken gibt die Wikileaks wohlgesonnen sind, können die ja prima mit Wikileaks zusammenarbeiten.

  15. Re: @golem.de

    Autor: Baron Münchhausen. 19.12.10 - 19:35

    ja und... schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist denn da das Problem, wieso muss jemand gezwungen werden
    > Geschäftspartner von Wikileaks zu sein, solange es Banken gibt die
    > Wikileaks wohlgesonnen sind, können die ja prima mit Wikileaks
    > zusammenarbeiten.


    Wenn sie nicht geschäftspartner mit wikileaks sein wollen, hätten sie mit ihnen kein geschäft eingehen sollen, ab dann gelten REGELN.

  16. Banale Extra-Artikel

    Autor: Pupser vom Dienst 19.12.10 - 19:53

    Der Kaiser! schrieb:

    > > Die Schliessung des Wikileaks-Kontos hat für die Post Konsequenzen: Die
    > Piratenpartei Schweiz hat Strafanzeige eingereicht. Sie wirft der Post vor,
    > das Postgeheimnis verletzt zu haben.
    >
    > > Link zum Artikel: www.tagesanzeiger.ch

    Muss jetzt über jeden Mist ein Extra-Artikel bei Golem erscheinen?

    Was kommt als nächstes? "Assange hat beim Zähneputzen gepupst"?

  17. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: samy. 19.12.10 - 20:09

    Baron Münchhausen. schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    pass auf auch diesen namen werde ich registrieren

  18. Re: Banale Extra-Artikel

    Autor: hohohsfh 19.12.10 - 20:30

    Pupser vom Dienst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kaiser! schrieb:
    >
    > > > Die Schliessung des Wikileaks-Kontos hat für die Post Konsequenzen:
    > Die
    > > Piratenpartei Schweiz hat Strafanzeige eingereicht. Sie wirft der Post
    > vor,
    > > das Postgeheimnis verletzt zu haben.
    > >
    > > > Link zum Artikel: www.tagesanzeiger.ch
    >
    > Muss jetzt über jeden Mist ein Extra-Artikel bei Golem erscheinen?
    >
    > Was kommt als nächstes? "Assange hat beim Zähneputzen gepupst"?


    Dann wären wir auf Apple Niveau...

  19. Re: @golem.de

    Autor: Sensationsjournalismusfan 19.12.10 - 20:40

    Baron Münchhausen. schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > Wenn sie nicht geschäftspartner mit wikileaks sein wollen, hätten sie mit
    > ihnen kein geschäft eingehen sollen, ab dann gelten REGELN.


    Schon, aber es geht ja nicht darum daß die Bank verkündet hätte "Wir haben Liselotte Müllers Konto gekündigt" sondern, "wir haben das Konto einer euch_allen_als_zweifelhaft_bekannten_Organisation aufgelöst, weil wir zeigen möchten daß wir uns von ihr klar distanzieren möchten".

    Auch wenn die Aktion scheinbar nicht legal ist, so tendiere ich doch dazu sie mithilfe der juristischen Begrifflichkeit "dadurch beschwert" zu werten, und da sehe ich einfach eine Form der Stellungnahme zur Thematik Wikileaks seitens der Bank und eigentlich nichts was Wikileaks dadurch an Schaden erleiden würde (WL profitiert ja eher noch von jeder Publicity über "fiese Organisationen die mit ihnen nichtmehr zusammenarbeiten wollen").

  20. Re: Strafanzeige gegen die Postfinance eingereicht

    Autor: Baron Münchhausen.. 19.12.10 - 20:45

    samy. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Baron Münchhausen. schrieb:
    > ----------------------------------------------------------------
    > pass auf auch diesen namen werde ich registrieren

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, München
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  3. über Dr. Maier & Partner GmbH Executive Search, Freiburg im Breisgau
  4. R-Biopharm AG, Darmstadt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. 2,79
  3. (-10%) 53,99€
  4. 15,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

  1. E-Roller: Bird übernimmt Berliner E-Scooter Circ
    E-Roller
    Bird übernimmt Berliner E-Scooter Circ

    Bird hat die Berliner Firma Circ übernommen. Beide Unternehmen bieten E-Scooter im Verleih an. Mit einem Schlag wird Bird so zu einem wichtigen Anbieter in Europa.

  2. Deutsche Telekom: Erstmals LTE-Datentarife von Congstar
    Deutsche Telekom
    Erstmals LTE-Datentarife von Congstar

    Congstar bietet erstmals reine Datentarife mit LTE-Abdeckung an. Im Zuge dessen werden sowohl das ungedrosselte Datenvolumen als auch die maximale Download- und Upload-Geschwindigkeit erhöht.

  3. Deutsche Industrie zu 5G: "Eine Lex China darf es nicht geben"
    Deutsche Industrie zu 5G
    "Eine Lex China darf es nicht geben"

    Ein Gesetz, das chinesische 5G-Ausrüster pauschal ausschließt, will die deutsche Industrie nicht. Auch in Großbritannien kommt es bald zur Entscheidung.


  1. 07:14

  2. 06:29

  3. 17:19

  4. 16:55

  5. 16:23

  6. 16:07

  7. 15:15

  8. 15:00