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Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

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  1. Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: /mecki78 04.01.11 - 12:23

    Ich kann diesen Namen nicht mehr lesen. Eine Demokratie, in der der Ranghöchste Politiker gleichzeitig ein Wirtschaftsmogul ist darf es eigentlich gar nicht geben, weil das stellt das Paradebeispiel für einen Intressenkonflikt dar.

    /Mecki

  2. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Burt Keck 04.01.11 - 12:25

    Sitzt Kurt Beck nicht im Verwaltungsrat des ZDF?

  3. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: plaenb 04.01.11 - 12:31

    Burt Keck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sitzt Kurt Beck nicht im Verwaltungsrat des ZDF?


    Und selbst wenns so wäre, du wirst doch wohl nicht den Besitz des größten Medienkonzenrs mit dem Sitz im Verwaltungsrat eines öffentlich Rechtlichen Senders vergleichen wollen..

  4. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Burt Keck 04.01.11 - 12:34

    Ist so.

    http://www.unternehmen.zdf.de/index.php?id=66&artid=17&backpid=10&cHash=0921525516

    Und wieso nicht? Interessenskonflikt ist Interessenskonflikt. Man denke nur an Wahlberichterstattungen, Nachrichten etc. wo die Masse eben doch wieder ARD und ZDF anguckt.

  5. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: plaenb 04.01.11 - 12:55

    Ja du hast Recht, es ist so.

    Trotzdem hinkt dein Vergleich. Denn schau dir mal an was der Verwaltungsrat macht. Er ist eine Kontrollinstanz für den Intendanten des ZDF und vor allem in Haushaltsfragen aktiv, bestimmt also in keinster weise, welches Programm ausgestrahlt oder welche Nachricht verbreitet oder nicht verbreitet wird.

    Und es ist extra so gedacht, dass die 14 Vertreter dieses Rates sowohl aus der Politik, als auch aus der Wirtschaft etc. kommen, um eben ne Kontrolle zu ermöglichen.

  6. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Burt Keck 04.01.11 - 12:57

    Und weil das offiziell da so steht, ist das auch so, nicht wahr? Und wenn man Berlusconi fragt ob er seine Position als Medienmogul ausnutzt, schreibt er auf eine Webseite "No!" und dann ist das auch so, nicht wahr?

    Naive Menschen gibt's... weia.

  7. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Die Walze auf der Balz 04.01.11 - 13:09

    Burt Keck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und weil das offiziell da so steht, ist das auch so, nicht wahr? Und wenn
    > man Berlusconi fragt ob er seine Position als Medienmogul ausnutzt,
    > schreibt er auf eine Webseite "No!" und dann ist das auch so, nicht wahr?
    >
    > Naive Menschen gibt's... weia.


    Kurt Beck sollte sich aus der Politik komplett zurückziehen, damit es den Wählern wieder besser geht.

  8. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: minuspol 04.01.11 - 13:15

    Die Walze auf der Balz schrieb:

    > Kurt Beck sollte sich aus der Politik komplett zurückziehen, damit es den
    > Wählern wieder besser geht.

    der - und ganz viele andere...

  9. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Burt Keck 04.01.11 - 13:32

    ich denke ja die Politiker sind nicht alleine schuld an der Misere. Da kannst du machen was du willst, jedes Land hat jede Menge mächtige Interessensgruppen die dir ins Handwerk pfuschen, da kannst du noch so motiviert sein und noch soviele ideale mitrbingen. Siehe barack obama, der hat es ja versucht, ist aber wohl letztlich an seinen und den ansprüchen der bevölkerung (niedrige steuern, niedrige arbeitslosigkeit, billiges benzin etc.) gescheitert.

  10. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: plaenb 04.01.11 - 13:47

    Burt Keck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und weil das offiziell da so steht, ist das auch so, nicht wahr? Und wenn
    > man Berlusconi fragt ob er seine Position als Medienmogul ausnutzt,
    > schreibt er auf eine Webseite "No!" und dann ist das auch so, nicht wahr?
    >
    > Naive Menschen gibt's... weia.


    Und ignorante Pessimisten und Schwarzmaler wie dich gibts leider noch viel mehr...
    Natürlich könnte es sein, dass da jemand versucht seine Stellung auszunutzen, aber deshalb sitzen da ja auch 14 Leute und nicht nur einer deswegen ist sowas ja ein Rat und deswegen sitzen da ja auch Vertreter der verschiedenstens Institutionen zusammen, damit sowas eben nicht passiert wie bei der 1-Mann-Politik-und-Fernseh-Armee Berlusconi...

    ...aber was schreib ich.. so wie ich das sehe willst du von deiner Meinung ja eh nicht abrücken

  11. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Burt Keck 04.01.11 - 13:50

    plaenb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ignorante Pessimisten und Schwarzmaler wie dich gibts leider noch viel
    > mehr...

    ich bin weder schwarzmaler noch pessimist, ich bin realist. im gegensatz zu manch anderem hier halte ich z.b. den politiker an sich nicht per se für böse, siehe mein anderes posting in diesem thread dazu.

  12. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: plaenb 04.01.11 - 13:53

    Ok sry, dein letztes posting hatte ich nicht gesehen. Trotzdem gehst du in deinen gesamten Postings davor davon aus, dass in deinem Beispiel Kurt Beck, Schindluder mit seinem Amt im Verwaltungsrat treibt. Das nenn ich mal nicht realistisch, sondern zeugt doch von schwarzmalerischen Qualitäten ;)

  13. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Burt Keck 04.01.11 - 13:55

    falsch. ich gehe davon aus das er es kann, weil er in den entsprechenden position sitzt, es aber niemals offen zugeben würde. man muss sich vielleicht einmal fragen, warum sitzt der überhaupt da im verwaltungsrat? das zdf wird doch über gez bezahlt und nicht über steuern und sollte überpolitisch sein?

  14. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: minuspol 04.01.11 - 14:14

    Burt Keck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich denke ja die Politiker sind nicht alleine schuld an der Misere. Da
    > kannst du machen was du willst, jedes Land hat jede Menge mächtige
    > Interessensgruppen die dir ins Handwerk pfuschen, da kannst du noch so
    > motiviert sein und noch soviele ideale mitrbingen. Siehe barack obama, der
    > hat es ja versucht, ist aber wohl letztlich an seinen und den ansprüchen
    > der bevölkerung (niedrige steuern, niedrige arbeitslosigkeit, billiges
    > benzin etc.) gescheitert.

    die menschheit hätte schon lange die mittel zur verfügung, dass alle friedlich und, gemessen an den bedürfnissen, relativ wohlhabend zusammenleben könnten. das liegt aber gar nicht im interesse der mächtigen dieser welt (und damit meine ich nicht die politiker - die regierungen sind nur die marionetten, die für die show eingekauft wurden/werden).

    es gibt einige wenige mächtige familien, die weiter ihre spielchen spielen. solange die öffentlichkeit nur auf die politiker sauer ist, ändert sich auch nichts, denn die art politiker sind nur ein symptom (und nebenbei: das system regelt, welche art charakter politisch erfolgreich ist. derzeit sind das in der regel wohl rückgratfreie wendehälse, denen man alles nachsagen kann, nur kein weitsichtiger kompetenzbegründeter eigener standpunkt. wäre es so, müsste man sich nämlich daran messen lassen - und würde in der partei nicht aufsteigen, weil man den oberen auf die füße tritt...).

    deswegen wird auch so massiv versucht, das internet zu regulieren - egal wie durchsichtig fadenscheinig die "argumente" auch sein mögen. hier hat der pöbel ein mittel an der hand, sich zu informieren und zu organisieren. das muss dringendst korrigiert werden.

  15. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Burt Keck 04.01.11 - 14:21

    minuspol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die menschheit hätte schon lange die mittel zur verfügung, dass alle
    > friedlich und, gemessen an den bedürfnissen, relativ wohlhabend
    > zusammenleben könnten. das liegt aber gar nicht im interesse der mächtigen
    > dieser welt (und damit meine ich nicht die politiker - die regierungen sind
    > nur die marionetten, die für die show eingekauft wurden/werden).

    ich wäre mir nichtmal sicher, ob das tatsächlich alle menschen friedlich und halbwegs wohlhabend zusammenleben wollen. der mensch will expandieren, er will mehr ressourcen, er will besitzen und unterwerfen. egal ob normalo oder politiker oder großkonzernbesitzer.

    > es gibt einige wenige mächtige familien, die weiter ihre spielchen spielen.
    > solange die öffentlichkeit nur auf die politiker sauer ist, ändert sich
    > auch nichts, denn die art politiker sind nur ein symptom (und nebenbei: das
    > system regelt, welche art charakter politisch erfolgreich ist. derzeit sind
    > das in der regel wohl rückgratfreie wendehälse, denen man alles nachsagen
    > kann, nur kein weitsichtiger kompetenzbegründeter eigener standpunkt. wäre
    > es so, müsste man sich nämlich daran messen lassen - und würde in der
    > partei nicht aufsteigen, weil man den oberen auf die füße tritt...).

    > deswegen wird auch so massiv versucht, das internet zu regulieren - egal
    > wie durchsichtig fadenscheinig die "argumente" auch sein mögen. hier hat
    > der pöbel ein mittel an der hand, sich zu informieren und zu organisieren.
    > das muss dringendst korrigiert werden.

    ich meine, macht korrumpiert den menschen. die die heute "unten" sind und nach mehr rechten und freiheit rufen sind morgen die, die wenn sie sich durchsetzen konnten genau die gleichen fehler machen. eben wie oben beschrieben, aus gier.

  16. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: minuspol 04.01.11 - 14:42

    Burt Keck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > minuspol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die menschheit hätte schon lange die mittel zur verfügung, dass alle
    > > friedlich und, gemessen an den bedürfnissen, relativ wohlhabend
    > > zusammenleben könnten. das liegt aber gar nicht im interesse der
    > mächtigen
    > > dieser welt (und damit meine ich nicht die politiker - die regierungen
    > sind
    > > nur die marionetten, die für die show eingekauft wurden/werden).
    >
    > ich wäre mir nichtmal sicher, ob das tatsächlich alle menschen friedlich
    > und halbwegs wohlhabend zusammenleben wollen. der mensch will expandieren,
    > er will mehr ressourcen, er will besitzen und unterwerfen. egal ob normalo
    > oder politiker oder großkonzernbesitzer.

    so pauschal würde ich das nicht unterschreiben. allerdings hast du recht: der mensch ist ein soziales wesen nur in einem verhältnismäßig kleinen umfeld. da fühlt er das. je weiter die entfernung, desto größer der einfluss des verstands ("ich habe etwas davon, xyz zu helfen, auch wenn er nicht in meiner familie ist, weil..."); irgendwo ist dann die grenze, wo es von einem miteinander zu einem gegeneinander kommt. hmm, die evolution erzwingt konkurrenz bei der besetzung von (wie auch immer gearteten) "lebensräumen", deswegen hat homo sapiens bisher eher nicht gelernt global zusammenzuspielen. da fehlt die einende motivation (gemeinsames ziel; gemeinsamer feind; gemeinsame bedrohung...).


    > > es gibt einige wenige mächtige familien, die weiter ihre spielchen
    > spielen.
    > > solange die öffentlichkeit nur auf die politiker sauer ist, ändert sich
    > > auch nichts, denn die art politiker sind nur ein symptom (und nebenbei:
    > das
    > > system regelt, welche art charakter politisch erfolgreich ist. derzeit
    > sind
    > > das in der regel wohl rückgratfreie wendehälse, denen man alles
    > nachsagen
    > > kann, nur kein weitsichtiger kompetenzbegründeter eigener standpunkt.
    > wäre
    > > es so, müsste man sich nämlich daran messen lassen - und würde in der
    > > partei nicht aufsteigen, weil man den oberen auf die füße tritt...).
    >
    > > deswegen wird auch so massiv versucht, das internet zu regulieren - egal
    > > wie durchsichtig fadenscheinig die "argumente" auch sein mögen. hier hat
    > > der pöbel ein mittel an der hand, sich zu informieren und zu
    > organisieren.
    > > das muss dringendst korrigiert werden.
    >
    > ich meine, macht korrumpiert den menschen. die die heute "unten" sind und
    > nach mehr rechten und freiheit rufen sind morgen die, die wenn sie sich
    > durchsetzen konnten genau die gleichen fehler machen. eben wie oben
    > beschrieben, aus gier.

    die wahrscheinlichkeit besteht wohl. allerdings gibt es immer dann, wenn ein system gerade gekippt ist, eine chance, dass die gewinner neue schranken setzen, die eine wiederholung unwahrscheinlicher machen. nicht, dass das immer klappen würde...

  17. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: Burt Keck 04.01.11 - 14:48

    minuspol schrieb:
    --------------------------------------------------------------
    > die wahrscheinlichkeit besteht wohl. allerdings gibt es immer dann, wenn
    > ein system gerade gekippt ist, eine chance, dass die gewinner neue
    > schranken setzen, die eine wiederholung unwahrscheinlicher machen. nicht,
    > dass das immer klappen würde...

    hat das denn irgendwo auf der welt jemals nachhaltig funktioniert? Nehmen wir Deutschland: Nach dem Krieg waren alle froh das der Nazionalsozialismus (Wortspiel) vorbei war und es ging einige Zeit lang gefühlt bergauf. Wenn du Leute heute fragst erfährst du unzufriedenheit an allen orten, egal in welcher altersgruppe. tatsächlich gibt es leute die die deutsche demokratie trotz aller freiheiten die es hier in relation zu anderen staaten noch gibt, regelrecht verabscheuen. und es gibt etliche (schnittmenge) die meinen, es ginge seit jahren nur noch bergab mit unserem land.

    manchmal denke ich, die leute wollen eigentlich lieber eine "gute" diktatur als eine durchschnittlich funktionierende demokratie.

  18. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: minuspol 04.01.11 - 14:51

    plaenb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok sry, dein letztes posting hatte ich nicht gesehen. Trotzdem gehst du in
    > deinen gesamten Postings davor davon aus, dass in deinem Beispiel Kurt
    > Beck, Schindluder mit seinem Amt im Verwaltungsrat treibt. Das nenn ich mal
    > nicht realistisch, sondern zeugt doch von schwarzmalerischen Qualitäten ;)

    nur kurze frage zwischendurch:

    wenn irgendein system korruption, vetternwirtschaft und eigennütziges handeln nicht verhindert: könnte man davon ausgehen, dass einige menschen sowas auch ausnutzen (ich werfe damit ausdrücklich niemandem konkret etwas vor)?

    wenn jemandem macht verliehen wird (z. b. diejenige, entscheidungen zu treffen), dann ist das zunächst mal gewollt. damit ist doch aber nicht gesagt, dass diese macht nicht auch missbraucht werden könnte. lehrt uns jetzt die erfahrung, dass wir guten gewissens ein positives menschenbild haben können?

  19. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: plaenb 04.01.11 - 15:13

    Das Problem ist, wir kommen mit der Argumentation nichtmehr weiter.

    Sicherlich stimme ich dir zu, dass (fassen wir einfach mal alles darunter zusammen) Korruption vorkam und vorkommen wird. Und sicherlich hast du auch mit deiner Aussage recht, dass man nun nicht grundsätzlich ein positives menschenbild haben kann.

    Jedoch ist es doch im Umkehrschluss so, dass man doch auch nicht sagen kann, einer ist/war korrupt, also sind es nun alle anderen auch.

    Um nochmal auf das eigentliche Topic zu kommen, finde ich es überhaupt nicht verwerflich, wenn das ZDF sich 14Personen aus den verschiedensten Lebensbereichen (übrigens sitzen da Politiker aller Parteien) dazuholt um seine internen Vorgänge kontrollieren zu lassen. Ich finde das immernoch nicht verwerflich, im Gegensatz zu Silvio "Staatsoberhauptsmedienmogul" Berlusconi.

  20. Re: Berlusconi, wann tritt der endlich ab?

    Autor: minuspol 04.01.11 - 15:14

    Burt Keck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > minuspol schrieb:
    > --------------------------------------------------------------
    > > die wahrscheinlichkeit besteht wohl. allerdings gibt es immer dann, wenn
    > > ein system gerade gekippt ist, eine chance, dass die gewinner neue
    > > schranken setzen, die eine wiederholung unwahrscheinlicher machen.
    > nicht,
    > > dass das immer klappen würde...
    >
    > hat das denn irgendwo auf der welt jemals nachhaltig funktioniert? Nehmen
    > wir Deutschland: Nach dem Krieg waren alle froh das der Nazionalsozialismus
    > (Wortspiel) vorbei war und es ging einige Zeit lang gefühlt bergauf. Wenn
    > du Leute heute fragst erfährst du unzufriedenheit an allen orten, egal in
    > welcher altersgruppe.

    differenziert. für die heutige zeit würde ich zustimmmen. wenn man aber fragt, wie die lebenszufriedenheit bis zum ende der 70er/anfang der 80er war, dann haben wir heute erhebliche defizite. es gab einen funktionierenden winterdienst, die autobahnen waren nicht so verschlaglocht und man durfte noch zum arzt gehen. ;)

    tatsächlich gibt es leute die die deutsche demokratie
    > trotz aller freiheiten die es hier in relation zu anderen staaten noch
    > gibt, regelrecht verabscheuen. und es gibt etliche (schnittmenge) die
    > meinen, es ginge seit jahren nur noch bergab mit unserem land.

    diese auffassung würde ich auch differenzieren wollen, aber grundsätzlich stimme ich zu (dazu muss man aber so alt sein, dass man vergleichen kann). man kann sich heute materielle dinge leisten, von denen man früher evtl nichtmal geträumt hat. muss man deswegen aber auch zufriedener sein? die ellenbogengesellschaft ist ja so toll...

    > manchmal denke ich, die leute wollen eigentlich lieber eine "gute" diktatur
    > als eine durchschnittlich funktionierende demokratie.

    ja. hemd <--> jacke

    zwei maximen:
    (1) was du nicht willst, dass man dir tut,...
    (2) man muss auch gönnen können

    allen geht es gut, weil an jeden gedacht ist. das ist keine frage des systems.

    eine demokratie ist nicht per se gut, weil es (dem namen nach?) eine demokratie ist, und es mag der bevölkerung in einer diktatur/monarchie/feudalsystem besser gehen, wenn der machthaber entsprechend regiert. allerdings ist hier die gefahr aufgrund der machtkonzentration wesentlich höher, dass was aus dem ruder läuft.

    deswegen ist es wohl sinnvoll, macht zu verteilen. von einer den namen verdienenden demokratie haben die menschen stabile verhältnisse, so dass sie sich auf andere dinge (persönliches wohlergehen, glückstreben,...) konzentrieren können. und die demokratie muss sich als so handlungsfähig erweisen, dass sie auf grobe regelverletzungen entsprechend reagieren kann. das ist in der westelichen welt heute nicht so. leider.

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