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und was sagt die gema dazu?

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  1. und was sagt die gema dazu?

    Autor: cooc 20.07.05 - 14:49

    es ist doch ein märchen, dass die musik zuviel verdient. es ist ein märchen, dass die labels wollen, dass ihre musik nur mit DRM verkauft werden darf. alternativen gibt es meistens bei den label-eigenen shops. dort werden die tracks als MP3 mit bitraten bis zu 320 kbps verkauft.

    das finanzielle problem in deutschland sind aber die hohen gema-gebühren. und da frag ich mich doch, wie NovaTune sowas umgehen will. wenn sie nur eigene tracks benutzen, ist das zwar ok, aber kein beispiel für jeden shop. auch die künstler, die ihre eigenen songs über ihre eigene website verkaufen wollen, müssen an die gema zahlen.

    grundsätzlich ist die gema aber nicht komplett sinnlos. denn über sie werden solch undurchsichtige sachen, wie radio und tv abgerechnet. aber auch die tausend online-shops. wenn also NovaTune ihre musik auch woanders sehen will, dann haben sie ein problem, wenn ihre künstler in die gema eintreten.

    mehr dazu hier:
    www.netzwelt.de/news/54274-musikdownloadpreise-wer-kriegt-was.html
    www.netzwelt.de/news/71955-musikdienste-sind-79-centsongs-zu.html
    www.netzwelt.de/news/71875-lohnen-sich-musikabodienste-in-deutschland.html

  2. Re: und was sagt die gema dazu?

    Autor: ROFL 20.07.05 - 14:57

    na theoretisch hat gema nix damit zu tun, ob der künstler geld für seine mugge verlangt. gema ist pauschal. ganz genau genommen würde jemand, der musik verschenkt draufzahlen - nur wird derjenige üblicherweise einfach die gema ignorieren.

  3. Re: und was sagt die gema dazu?

    Autor: pennbruder 20.07.05 - 14:58

    cooc schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > das finanzielle problem in deutschland sind aber
    > die hohen gema-gebühren. und da frag ich mich
    > doch, wie NovaTune sowas umgehen will. wenn sie
    > nur eigene tracks benutzen, ist das zwar ok, aber
    > kein beispiel für jeden shop. auch die künstler,
    > die ihre eigenen songs über ihre eigene website
    > verkaufen wollen, müssen an die gema zahlen.
    >

    für künstelr ist es - zum glück - noch nicht pflicht
    GEMA mitglied zu sein. von daher wird novatune sicher-
    lich nur künstler aufnehmen, die nicht mitglied einer
    gesellschaft wie der GEMA sind.

    > grundsätzlich ist die gema aber nicht komplett
    > sinnlos. denn über sie werden solch
    > undurchsichtige sachen, wie radio und tv
    > abgerechnet. aber auch die tausend online-shops.
    > wenn also NovaTune ihre musik auch woanders sehen
    > will, dann haben sie ein problem, wenn ihre
    > künstler in die gema eintreten.

    ahja - da hast du recht. aber die GEMA bringt
    künstlern eh nur was, wenn sie bei grossen labels
    unter vertrag sind, bzw. wenn ihre musik oft öffentlich gespielt wird.

  4. Re: und was sagt die gema dazu?

    Autor: original-bezahlt 20.07.05 - 20:29

    cooc schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > es ist doch ein märchen, dass die musik zuviel
    > verdient. es ist ein märchen, dass die labels
    > wollen, dass ihre musik nur mit DRM verkauft
    > werden darf.

    yep

    > das finanzielle problem in deutschland sind aber
    > die hohen gema-gebühren. und da frag ich mich
    > doch, wie NovaTune sowas umgehen will. wenn sie
    > nur eigene tracks benutzen, ist das zwar ok, aber
    > kein beispiel für jeden shop. auch die künstler,
    > die ihre eigenen songs über ihre eigene website
    > verkaufen wollen, müssen an die gema zahlen.


    der zweite teil ist natürlich blödsinn.

    die GEMA gebühren machen maximal 12% von 0,92 euro bei einer
    longplay-CD aus = das sind 11 cents.

    diese 11 cents machen unsere 20 euro CDs auch nicht teurer, der
    grösste brocken ist immer noch der profit des labels, gefolgt von
    der produktionskosten und der umsatzsteuer.

    im übrigen wird die "GEMA" wird nicht vom künstler bezahlt, sondern vom label.
    ein künstler _bekommt "GEMA"; das ist der sinn der übung.


    > grundsätzlich ist die gema aber nicht komplett
    > sinnlos. denn über sie werden solch
    > undurchsichtige sachen, wie radio und tv
    > abgerechnet. aber auch die tausend online-shops.
    > wenn also NovaTune ihre musik auch woanders sehen
    > will, dann haben sie ein problem, wenn ihre
    > künstler in die gema eintreten.


    probleme haben sie höchstens weil sie nicht-GEMA material in der
    praxis nicht vernünftig vermarkten können, und für GEMA titel müssen sie
    für ihre kostenlosen streaming angebote bezahlen, bevor sie wissen ob
    sie was sie verkaufen.

  5. Re: und was sagt die gema dazu?

    Autor: Origema 20.07.05 - 21:03


    > für künstelr ist es - zum glück - noch nicht
    > pflicht
    > GEMA mitglied zu sein. von daher wird novatune
    > sicher-
    > lich nur künstler aufnehmen, die nicht mitglied
    > einer
    > gesellschaft wie der GEMA sind.



    der trick ist nur der, dass die ja angeblich sogar ale releases
    bei phononet listen.

    das geht aber nicht ohne gema.

    oder hast du schon einmal einen nicht-gema CD im handel gesehen ?

    die erzählen den künstlern, "das ist ohne", melden die titel selber an,
    und zahlen nichts daovn aus. (letzteres ist natürlich eine reine behauptung von mir)


  6. Re: und was sagt die gema dazu?

    Autor: Origami 20.07.05 - 21:04


    obwohl .. natürlich könnten sie sie auch freistellen lassen .. *hust*

    hab nix gesagt.

  7. Re: und was sagt die gema dazu?

    Autor: cooc 21.07.05 - 15:52

    >> auch die künstler,
    >> die ihre eigenen songs
    >> über ihre eigene website
    >> verkaufen wollen,
    >> müssen an die gema zahlen.
    >
    > der zweite teil ist natürlich blödsinn.

    nein. hab ich gerade auf der gema-seite gelesen.

    > die GEMA gebühren machen maximal 12% von 0,92 euro
    > bei einer longplay-CD aus = das sind 11 cents.
    >
    > diese 11 cents machen unsere 20 euro CDs auch
    > nicht teurer, der
    > grösste brocken ist immer noch der profit des
    > labels, gefolgt von
    > der produktionskosten und der umsatzsteuer.
    >
    > im übrigen wird die "GEMA" wird nicht vom künstler
    > bezahlt, sondern vom label.
    > ein künstler _bekommt "GEMA"; das ist der sinn der
    > übung.

    falsch :-P die anbieter zahlen an die gema. und die gema zahlt das an die künstler aus. in den usa werden die künstler vom label bezahlt. deshalb kann iTunes auch songs für 99 ct anbieten.

    und die gema-gebühren für downloads betragen 20 ct, bzw. 40 ct für songs über 5 min. und damit verdient die gema (20-40 ct) und die payment-systeme (20-25 ct) am meisten an den downloads. das label verdient nur ~7 ct oder sogar weniger an den downloads. schau mal die links an und such mal auf der gema-seite im faq. da ist das alles schön umständlich erklärt. :-)

    >
    >
    > > grundsätzlich ist die gema aber nicht
    > komplett
    > sinnlos. denn über sie werden
    > solch
    > undurchsichtige sachen, wie radio und
    > tv
    > abgerechnet. aber auch die tausend
    > online-shops.
    > wenn also NovaTune ihre musik
    > auch woanders sehen
    > will, dann haben sie ein
    > problem, wenn ihre
    > künstler in die gema
    > eintreten.
    >
    > probleme haben sie höchstens weil sie nicht-GEMA
    > material in der
    > praxis nicht vernünftig vermarkten können, und für
    > GEMA titel müssen sie
    > für ihre kostenlosen streaming angebote bezahlen,
    > bevor sie wissen ob
    > sie was sie verkaufen.
    >


  8. Re: und was sagt die gema dazu?

    Autor: Netlabel-Betreiber 22.07.05 - 10:38

    cooc schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > es ist doch ein märchen, dass die musik zuviel
    > verdient. es ist ein märchen, dass die labels
    > wollen, dass ihre musik nur mit DRM verkauft
    > werden darf. alternativen gibt es meistens bei den
    > label-eigenen shops. dort werden die tracks als
    > MP3 mit bitraten bis zu 320 kbps verkauft.
    >
    > das finanzielle problem in deutschland sind aber
    > die hohen gema-gebühren. und da frag ich mich
    > doch, wie NovaTune sowas umgehen will. wenn sie
    > nur eigene tracks benutzen, ist das zwar ok, aber
    > kein beispiel für jeden shop. auch die künstler,
    > die ihre eigenen songs über ihre eigene website
    > verkaufen wollen, müssen an die gema zahlen.
    >
    > grundsätzlich ist die gema aber nicht komplett
    > sinnlos. denn über sie werden solch
    > undurchsichtige sachen, wie radio und tv
    > abgerechnet. aber auch die tausend online-shops.
    > wenn also NovaTune ihre musik auch woanders sehen
    > will, dann haben sie ein problem, wenn ihre
    > künstler in die gema eintreten.
    >
    > mehr dazu hier:
    > www.netzwelt.de/news/54274-musikdownloadpreise-wer
    > -kriegt-was.html
    > www.netzwelt.de/news/71955-musikdienste-sind-79-ce
    > ntsongs-zu.html
    > www.netzwelt.de/news/71875-lohnen-sich-musikabodie
    > nste-in-deutschland.html


    Ich gehe auch mal davon aus, dass die nur Künstler aufnehmen, die nicht GEMA Mitglieder sind.

    Ladet doch lieber gleich bei Netlabels runter. Da könnt Ihr soviel oder sowenig spenden wie euch die Musik wert ist.

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