1. Foren
  2. Kommentare (alt, bis 13.1.2005)
  3. Software
  4. Unternehmens…

Zerrissene Stasi-Akten werden per Rechner rekonstruiert

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Zerrissene Stasi-Akten werden per Rechner rekonstruiert

    Autor: Golem.de 18.11.03 - 09:54

    Im Berliner Ministerium für Staatssicherheit und seinen Bezirksverwaltungen lief in den Zeiten der Wende eine beispiellose Aktion. Zwischen Herbst 1989 und Januar 1990 wurden dort systematisch Akten vorvernichtet. Weil die Reißwölfe ausfielen, konnte ein Teil der Unterlagen nur per Hand zerrissen werden. Das Ergebnis: 16.000 Säcke voll mit Papierschnipseln, die erhalten geblieben sind. Nun sollen die Fragmente mit Computerhilfe automatisiert wieder zusammengesetzt werden.

    https://www.golem.de/0311/28537.html

  2. Re: Zerrissene Stasi-Akten werden per...

    Autor: bazik 18.11.03 - 11:04

    Pah... die ~60 Millionen (Quelle: Heise) die das kosten soll waeren an anderen Stellen besser angelegt. Wenn interessiert noch was damals geschehen ist? Man kann doch eh nichts mehr dran aendern... und selbst wenn Straftaten irgendwelcher Leute aufgedeckt werden die heute "bekannt" sind - in Deutschland gibts doch eh fuer jeden Promi Taeterschutz.

    Sollen die den Muell doch verheizen und das Geld in sinnvollere Dinge investieren!

    Just my €0.02.

  3. Re: Zerrissene Stasi-Akten werden per...

    Autor: Knerf 18.11.03 - 11:51

    bazik schrieb:
    >
    > Sollen die den Muell doch verheizen und das Geld
    > in sinnvollere Dinge investieren!
    >
    > Just my €0.02.

    Genau. Denen geht's doch nur darum, mögliche Ergebnisse gegen politische Gegner zu verwenden. Mit Aufarbeitung oder Gerechtigkeit hat das, wie bei der Birkler und "ihrem" Kohl, überhaupt nichts zu tun.

  4. Re: Zerrissene Stasi-Akten werden per...

    Autor: Spieler 08.12.03 - 17:32

    Birtler nicht Birkler die erste ist in der behörde,
    die zweite macht nudeln ... hahahahaha

  5. Das stimmt nur bedingt

    Autor: Irgendwer 18.11.03 - 12:01

    Da habt Ihr aber nur bedingt recht !

    Nach der Wende hat nämlich die CIA ehemalige Agenten der Stasi "umgedreht", diese waren und sind in Firmen mit Hochtechnology in Deutschland tätig und machen eindeutig Wirtschaftsspionage für die USA. Von wegen "Freund" ..., es geht denen um wirtschaftliche Interessen, und da sind die 60 Mill. Peanuts, wenn USA - Firmen mit von unseren Konzernen entdecktem Wissen in der Welt auftreten !
    Auf diese Art und Weise können wohl einige der ehemaligen Stasi-Jungs aus den Firmen verwiesen werden, hier geht es nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft !!!

    Was meint Ihr, weshalb immer mehr ehemalige Ost-Staaten in die Nato sollen ?
    Nicht etwa aus sicherheitstechnischen Überlegungen, sondern, weil dann deren Wehrausstattung auf NATO-Niveau angehoben werden muß, damit sie "kompatibel" sind, und daran verdienen westliche Firmen Millarden !

    Diese 60 Millionen sind dagegen wirklich nur Kleinkram !

    Gruß
    Irgendwer

  6. Re: Das stimmt nur bedingt

    Autor: Spieler 08.12.03 - 17:34

    endlich einer mit weitblick,
    echelon kann man hier anmerken,
    aber der durchschnittsuser denkt
    eben zu flach ...

    "keep it simpe and shure, crypt it"

    spielergeist

  7. Re: Zerrissene Stasi-Akten werden per...

    Autor: Spieler 08.12.03 - 17:31

    es ist überaus wichtig er alles
    aus den (heute sich sich so
    nationalstolz) präsentierenden
    neufünfländer alles stasiagent war.

    denn, solche "dyppn" dürfen in einem
    rechtsstaat nach demokratischen regeln
    keine verantwortungsvolle position mehr
    einnehmen.

    beim bargeldtausch nach dem mauerfall,
    wurden wir schon genug betrogen ...

    im übrigen geht es nicht um promis,
    wenn du promi bist,l bist du verbrannt!!!!

    also, am besten nur antworten wenn dein
    hirn was zu bieten hat nicht nur hohlnüsse.

    "just keep it simple"

  8. Re: Zerrissene Stasi-Akten werden per...

    Autor: Falk 04.05.04 - 14:35

    Leider haben einige nicht hier wohnende noch nicht begriffen, daß
    genau diese Leute, die sich da Oben ohne Scham und Können festgekrallt haben, verantwortlich für den mißlungenen Aufbau Ost
    sind.
    Am Anfang hatte das Problem leider niemand richtig ernst genommen,
    es wurden Milliarden in bestehende Strukturen gepumpt, Steuergelder
    die im Westen von jedem Arbeiter hart erarbeitet werden mußten.
    Hier im Osten griffen nicht Krenz und Co zu, sondern die direkt
    darunter gelagerten Strukturen(ehemalige Bezirkssekretäre der
    FDJ sicherten sich Immobilien, mit gestützten Millionengewinnen)
    Nichts wurde dagegen getan, alles lief angeblich bestens.
    Jetzt werden die Fehler offensichtlich, man merkt zu spät, daß die
    Gelder nicht wirklich da angekommen sind, wo sie hätten etwas bewegen können. Die Politik gibt Fehler beim Aufbau Ost zu, aber
    benennt sie nicht direkt.Leider, der Arbeiter im Westen schimpft auf den Ossi, ohne zu bemerken,daß die Politik mit Zeigefingermanier
    nur von sich ablenkt.
    Wenn wir es von Anfang an mit dem Thema "ostdeutsche Verstrickungen
    ernster genommen hätten, dann würden heute fähigere Leute in den
    Verwaltungsstrukturen sitzen und der Aufbau wäre über den Berg
    und somit ginge es gesamt Deutschland besser und das leidige Thema
    Wessi-Ossi käme nicht mehr auf.

  9. Re: Zerrissene Stasi-Akten werden per...

    Autor: Prengel 10.05.04 - 11:03

    Ich suche Stasiakten über den Namen Grützmacher und en Namen Prengel Klaus.
    Mir ist dieser fund sehr von bedeutung:


    Danke

  10. Re: Zerrissene Stasi-Akten werden per...

    Autor: Detlef Walter 12.06.04 - 15:46

    habe seit 1998 2 Anträge gestellt meine Stasiakte einsehen zu können
    leider hat man angeblich nur einen Eintrag gefunden und mir auch ausgehändigt. Ich gebe mich damit aber nicht zufrieden und versuche
    immer wieder etwas über meine lieben Mitmenschen zu erfahren.
    Stahnsdorf, Wismar, Zarrentin, Boizenburg, Lassahn, Schwerin sind Standorte wo für mich interessante Unterlagen auftauchen könnten.
    Geb. 17.05.1951 in Boizenburg
    bitte unterstützt meine Suche, denn es kann nicht sein das von mir alle Aufzeichnungen verschwunden sein sollen.
    Die Stasiakten dürfen nicht vernichtet werden, erst wenn die DDR - Generation ausgestorben ist würde ich diese Entscheidung akzeptieren

    D.Walter

  11. Antarg auf Einsicht von Stasiakten

    Autor: Toni Th 11.10.07 - 20:07

    Hallo.
    Ich bräuchte bitte Hilfe.
    Wer kann mir sagen wie und wo man Stasiakten einsehen kann???

  12. Re: Antarg auf Einsicht von Stasiakten

    Autor: marita mittag 16.10.07 - 00:40

    Toni Th schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hallo.
    > Ich bräuchte bitte Hilfe.
    > Wer kann mir sagen wie und wo man Stasiakten
    > einsehen kann???


    sie koennen einen antrag auf akteneinsicht downloaden unter www.stasiopfer.de, gehen sie zu "downloads" - formulare - stasi-akteneinsicht

    der antrag muss ausgedruckt, ausgefuellt und geschickt werden an die angegbene adresse. hoffe, dies bringt sie weiter.

    mit freundlichem gruss, m.m.

  13. Re: Zerrissene Stasi-Akten werden per...

    Autor: I.Lahmer 23.05.09 - 15:15

    Hallo! Mir geht es genauso! Es ist unvorstellbar und auch schon angsteinflößend wie dieses dreckige Stasivolk heute noch alles in Griff hat. Hätten sie kein Geld....hätten sie auch keine Macht mehr. Leider können wir das nicht ändern-aber reden!!!!

  14. Wurden ein Teil der Stasi-Akten auch...

    Autor: Nameless 18.11.03 - 15:28

    Wurden ein Teil der Stasi-Akten auch mit Reißwölfen vernichtet?
    Wenn ja,
    kann man die dann auch mit der Software wieder zusammensetzen?

  15. Re: Wurden ein Teil der Stasi-Akten...

    Autor: Silent One 18.11.03 - 22:06

    Nameless schrieb:
    >
    > Wurden ein Teil der Stasi-Akten auch mit
    > Reißwölfen vernichtet?
    > Wenn ja,
    > kann man die dann auch mit der Software wieder
    > zusammensetzen?

    ist halt um längen schwieriger, da briefkopf, etc. auf allen blättern gleich sind und du nur noch die buchstaben hättest...

    bei gerissenem haste halt noch die fingerabdrücke (reislinien)

  16. Re: Wurden ein Teil der Stasi-Akten...

    Autor: Spieler 08.12.03 - 17:38

    nur wenn die schnipsel zu klein sind wirds schwierige

  17. Re: Wurden ein Teil der Stasi-Akten...

    Autor: Spieler 08.12.03 - 17:36

    es sind nur die restbestände die laienhaft vernichtet wurden,
    der profi macht papierbrei (denn selbst verbrennen ist problematisch)

    idea is a good idea ...

    spieler

  18. Warum nicht verbrannt?

    Autor: eso 18.11.03 - 21:17

    Ich frage mich, ob es damals gewollt war, dass die Akten irgendwann wieder zusammengesetzt werden. Hätte man sie unwiederbringlich vernichten wollen, hätte man sie einfach in Flammen aufgehen lassen können.

  19. Re: Warum nicht verbrannt?

    Autor: Nameless 22.11.03 - 19:37

    Dann hätte man Rauch aus den Fenstern gesehen und es hätte gestunken.
    Dann wäre noch die Feuerwehr zur Stasi gekommen...

  20. Re: Warum nicht verbrannt?

    Autor: c.b. 18.11.03 - 21:24

    Naja...

    so einfach ist das nicht. Aktenvernichtung musste und muss immer im Stillen und klammheimlich passieren.
    Da kannst Du nicht einfach aml so einen Schrank anzünden..:-)))

    Ausserdem musste man ja schliesslich den ganzen Krempel vorher nochmal durchlesen....Könnte ja sein, dass man das noch verwenden kann.
    Somit bleibt nur die manuelle Methode übrig:
    Lesen, nebenan den Shredder (evtl. mit motor).

    Mittlerweile hat sich dieses Problem nun auch von alleine gelöst.
    Vor nicht allzulanger Zeit ist aus einem Rechner irgendeiner *was-weiss-ich-behörde* ganz einfach eine Speicherplatte verschwunden.
    Seltsamerweise waren da alle Daten über einen Herrn Dr. hc. Helmut Kohl drauf.

    So ein Pech aber auch...

    Gruss
    c.b.

  21. Re: Warum nicht verbrannt?

    Autor: Mario Bielicz 22.11.03 - 16:57

    Ist das nicht nsgesamt zuviel? Als da so eine kleine Behörde nicht total mit überlastet wäre?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Blickle Leitstellen & Kommunikationstechnik GmbH & Co KG, Ludwigsburg
  2. Polizeipräsidium München, München
  3. Stadt Bochum, Bochum
  4. Polizeipräsidium Oberbayern Nord, Ingolstadt, Fürstenfeldbruck

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    1. Elektromobilität: GM und LG Chem bauen gemeinsame Akkuzellenfabrik
      Elektromobilität
      GM und LG Chem bauen gemeinsame Akkuzellenfabrik

      Gerüchte über eine Zusammenarbeit zwischen General Motors und LG Chem gab es schon seit einiger Zeit. Jetzt haben die beiden Unternehmen bestätigt, dass sie künftig zusammen in den USA Akkus für Elektroautos bauen werden. Ziel ist es, den Preis für die Kilowattstunde in absehbarer Zeit unter 100 US-Dollar zu drücken.

    2. Python: Trojanisierte Bibliotheken stehlen SSH- und GPG-Schlüssel
      Python
      Trojanisierte Bibliotheken stehlen SSH- und GPG-Schlüssel

      In der Python-Paketverwaltung PyPi waren zwei Bibliotheken gelistet, die Schadsoftware enthielten. Über Namensähnlichkeiten mit beliebten Bibliotheken versuchten sie, den Entwicklern SSH- und GPG-Schlüssel zu stehlen. Eine Bibliothek war fast ein Jahr auf PyPi gelistet.

    3. HMD Global: Neues Nokia 2.3 mit Bildvorschlagsfunktion kostet 130 Euro
      HMD Global
      Neues Nokia 2.3 mit Bildvorschlagsfunktion kostet 130 Euro

      Beim neuen Nokia 2.3 hat HMD Global eine Dualkamera verbaut, die während der Aufnahme mehrere Bilder macht und dem Nutzer das beste Foto vorschlägt. Der Akku soll zwei Tage lang durchhalten, Abstriche müssen Käufer beim Speicher machen.


    1. 11:38

    2. 11:20

    3. 10:58

    4. 10:41

    5. 10:24

    6. 09:23

    7. 07:31

    8. 07:20