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Salesforce-Chef Benioff attackiert SAP und Microsoft

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  1. Salesforce-Chef Benioff attackiert SAP und Microsoft

    Autor: Golem.de 25.10.04 - 09:31

    Marc Benioff, Gründer und Vorstandschef des US-Softwareunternehmens Salesforce.com, hat die beiden Platzhirsche SAP und Microsoft im Interview mit Spiegel Online scharf kritisiert. Beide Unternehmen hätten es versäumt, ihre Strategie auf das Internet auszurichten und böten veraltete Software an.

    https://www.golem.de/0410/34341.html

  2. Re: Salesforce-Chef Benioff attackiert SAP und Microsoft

    Autor: rrr 25.10.04 - 10:16

    neija!
    Was ist denn "veraltet"? Im Bezug auf mySAP oder .NET von MS ist das etwas kurz gegriffen mit dem "nix neues"...
    Im Vergleich zu OpenSource-Produkten haben (besonders die MSler) zwar starke Qualitätsprobleme, doch mit der Aktualität der Achitektur (ich sage nur C#!! Alles, was Java gut macht, abgekupfert. Rest was schlecht ist, weggelassen:-) ) und den Funktionen schlägt Sie momentan keiner!

  3. o.t

    Autor: rrr 25.10.04 - 10:19

    Also die Werbung da unten rechts von buch.de ist echt witzig: Eben wurde ein Buch für Blütenbäder angeboten, dann kam Stadtatlas für Rhein-Ruhr. Sehr zielgruppenorientiert, diese Werbung!!!

  4. Re: Salesforce-Chef Benioff attackiert SAP und Microsoft

    Autor: Mirco 25.10.04 - 10:41

    NAja aber C# hat mit der PRoblematik ungefähr nichts zu tun.. das Problem ist ja die alte Software nicht die neuen Entwicklungsumgebungen

  5. @golem

    Autor: El 25.10.04 - 11:13

    Fehler im Salesforce Link. ',' statt '.'.

    ciao,
    El

  6. Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Michael - alt 25.10.04 - 13:01

    Also was der gute Herr da zusammenlabert ist nicht auszuhalten. UNd die Webseite seiner Firma enthält fast überhaupt nichts Informatives über die Integration in ERP-Software ausser leere Behauptungen. Firmen, die etwas Gescheites produzieren haben entsprechend zertifizierte Connectoren zu SAP oder anderen; diese Bruchbude hat offensichtlich nichts davon.
    Offensichtlich kennt der Herr noch nicht mal den Unterschied zwischen SAP CRM und Mobile Sales. Nicht zu vergessen, Mobile Sales stammt aus der Feder des ehemaligen Platzhirschs von Kiefer und Veittinger; das größte Problem war nicht Access, da es auf Oracle basiert, sondern die Integration in SAP.
    Genau das ist aber das technische Hauptproblem, eine vernünftige Integration in den z.B. Kundenstamm oder das Auftragswesen für eine ERP-Software.
    Kein ernsthafter Spezialist zieht seit über 7 Jahren sowas wie Access überhaupt nur annähernd in Betracht, wenn es um SFA oder CRM geht; nicht einmal Microsoft tut dies. Also was soll die hohle Argumentation.
    Also Golem sei Dank für die Berichterstattung; es ist immer wertvoll, zu sehen, was sich ungestraft auf diesem Markt tummelt. Man kanns nur entsprechend kommentieren.

  7. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: warpinwolf 25.10.04 - 13:19

    Also bzgl. MS kenn ich mich nicht aus - aber bzgl. SAP volles ACK (groesste Neuerung = Namenswechsel...)! Vor allem schau man sich mal die Preise an. Und im Endeffekt ist eine schlanke Schnittstelle zwischen ERP und (low budget) CRM auch nicht viel schlimmer als die "Integration"...

    Wolf

  8. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Michael - alt 25.10.04 - 14:12

    Die Integration ist ja bezogen auf die "Schnittstelle".... Und da gibt es zwei heftige Teile: Der Kundenstamm-Abgleich der immer die Frage nach dem "führenden System" beinhaltet: FI/CO über SD und/oder SFA/CRM, und, je nach Produkt auch noch den VC, zu dem es viele 3rd Party-Produkte gibt, da der alles andere als trivial ist, was aber in der Natur der Sache liegt. Letztendlich muß am Band eine lineare Stückliste rauskommen, die gefüttert wird von irgend einem KI-System am Beginn. (Je nachdem wie komplex das Produkt ist und wo CRM in Sachen Auftrag aufhört...)

    Das aber mit mySAP oder Access in Verbindung zu bringen ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar.

  9. Re: o.t

    Autor: krille 25.10.04 - 14:25

    Werbung?
    Was für Werbung?
    Wer sowas sieht ist selber Schuld!

  10. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: der harald 25.10.04 - 15:28

    wenn man einmal das Potential (Geld) berücksichtigtg was diese Unternemen zur Verfügung haben, dann bestätigt sich nur, dass man mit Geld nicht alles kaufen kann. Echte Innovationen fehlen komplett, auch bei Salesforce! Bleibt abzuwarten wer irgend wann diesen Unternehmen zeigen wird, wo's lang geht. Und das wird bestimmt nicht SAP, Oracle, CAS, MS oder wie sie auch alle heissen mögen, sein.

  11. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Michael - alt 25.10.04 - 15:47

    Das ist schon richtig, aber wenn es darum geht, Unternehmensprozesse abzubilden, dann richtet sich die "Elektronik" naturgemäss an den existierenden Aufgaben. Die meisten Kernprozesse sind abgebildet, es fehlt nicht mehr viel. Damit stellt sich die Frage, in welcher Form die Innovation sein sollte. Der Beschreibung nach kommt sie aber nicht von dieser Firma "salesforce", denn die macht nichts anderes als die anderen auch.
    Wenn Du anführen würdest, statt "customizabler" Software (SAP, peoplesoft et al.) J2EE-Module einzusetzen, wäre das eine Möglichkeit. Allerdings würde man damit in ein anderes, nämlich Qualitätsproblem laufen. Insofern existieren also tatsächlich kein Innovationspotential in der Technologie und auch nicht in der Aufgabenstellung. Hier was zu liefern wäre sicherlich beachtenswerter gewesen, als geistlos rumzumeckern, wie es dieser "Dummschwätzer" getan hat. Siehst Du das wesentlich anders?

  12. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: der harald 25.10.04 - 16:43

    nun ich denke er hat versucht sich mit den schwächen anderer zu brüsten. Was ja scheinbar in der Wirtschaftswelt gang und gebe ist, also kann man so etwas nicht einmal wirklich verurteilen.
    Nur wie du bereits erwähnt hast, es wird Zeit das Neuerungen und echte Innovationen auf den Markt kommen. Man darf gespannt beleiben.

  13. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Hartmut Schwensen 25.10.04 - 22:50

    Guten Abend Herr Troll,

    dann fassen wir mal Ihren Beitrag zusammen. Eine gute CRM Lösung zeichnet sich aus durch:

    [x] zertifizierte Connectoren zu SAP; klar es gibt auf der Welt ja auch nur SAP... zum Thema Schnittstelle s.u.

    [x] Dass diese Software auf Basis des ehemaligen Platzhirschen (KV) gefertigt wurde. Kenner wissen, dass der ehemalige Kern der Software komplett eingestampft wurde und praktisch auf der grünen Wiese SAP Mobile Sales entwickelt wurde; darum auch eine Lösung die im Grunde erst 2003 ansatzweise eingesetzt werden konnte. Jeder, der ernsthaft in dieser Branche Vertrieb macht, weiss, dass mit Sicherheit weniger als 50% der Lösungen laufen... "Wir haben SAP, aber wir setzen es kaum ein..."; nichts anderes steht in dem Interview. Dass die Landesgesellschaft SAP France salesforce.com einsetzt, ist mittlerweile bekannt

    [x] Eine gute CRM Software nur dann gut ist, wenn Sie eine fertige Schnittstelle aufweist und nicht über eine sauber dokumentierte offene Schnittstelle verfügt. Denn daran scheitern in der Regel die Lösungen, dass die ganzen ERP-Mittelstandssoftwareanbieter (und ganz bestimmt nicht salesforece.com) ihre Schnittstellen nicht öffnen

    [x] sie nicht auf access läuft. Was für ein Gelaber. Salesforce.com läuft auf Sun / Oracle und verwaltet 12.000 Kunden auf - ich sage es mal laienhaft - einer Instanz. Da leckt sich jeder Entwickler die Finger, nicht mehr 80% seiner Engergie für Bugfixing/Rollout/Support zu verwenden sondern für die Weiterentwicklung des Produktes.

    [x] dass sie für ganz tolle Unternehmen gemacht wurde. Genau darum haben sich Unternehmen wie Cisco, Nokia, General Motors, AOL, ebay, etc. pp. für die Bruchbude salesforce.com entschieden. Cisco weltweit mit 10.000 Lizenzen und nach extrem schlechten Erfahrungen mit Siebel.

    Alles in allem das Gelaber à la "1998 Dell ist doof und böse und..." Was zahlt Dir SAP für Dein FUD?

    In diesem Sinne,
    wach mal auf

    Hartmut

  14. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Michael - alt 26.10.04 - 01:27

    Hallo Hartmut,

    da scheint sich ja jemand betroffen zu fühlen... und darüber hinaus mit profunden Meinungen in gewisse Konfliktlösungsinkompetenzen zu schlittern....

    1. Eine Firma, die sich rühmt, SAP-Konnektoren zu haben hat diese zertifiziert. Diese Aussage bedeutet nicht gleichzeitig den Ausschluß von Zertifizierungen anderer Hersteller. Keine Zertifizierungen webtechnisch vorweisen zu können ist nicht gerade vertrauenserweckend....

    2. Kenner wissen auch, warum dieser Einstampfungsprozess stattgefunden hat und haben dies mit Sorge und Bedauern zur Kenntnis genommen bzw. schmerzhaft gespürt....

    3. War nicht die Rede von der Öffnung von Schnittstellen und schon gar nicht von Mittelstandssoftware = SAP. Im Übrigen weiß der Kenner, daß es sich nicht um ein Schnittstellenproblem handelt, sondern um ein eher prozedurales.....

    4. Das Gelaber über Access von dem Dummschwätzer angeregt wurde und mit CRM relativ wenig zu tun haben sollte (war mein Kritikpunkt (wahrscheinlich falsch rübergekommen... bitte nochmals lesen))

    5. Daß Siebel, Vantive, update und andere auch ganz erbauliche Produkte vorweisen können (die vollständige Liste kann zum gefälligen Studium nebst einer kleinen Gebühr bei Schwetz bezogen werden ...) Deren Kundenlisten sind ganz beachtlich; auch meine Eigene....

    Naja, so alles in allem sagtest du ja sehr nett Deine Meinung; was aber Deine Botschaft zum Thema, ausser daß ich ein kompletter Idiot sei, nun wirklich ist, vermag ich nun wirklich nicht festzustellen.

    Die Äusserung des werten CEOs sind in meiner Auffassung nicht nur abstoßend sondern nach europäischen Maßstäben diffamierend und mit gewisser Intelligenz betrachtet unsäglich dumm. Daher hätte ich nix dagegen wenn der gute Herr mal beginnen würde zu begreifen, daß Kernprozesse eher kriegsentscheidend sind als CRM-Prozesse (die ja noch obendrein lächerlicherweise SFA genannt werden). Wenn Du noch nicht begriffen hast, daß CRM/SFA genau deswegen in USA ein Heuler ist, um sich unangenehmer Vertriebsprofis problemloser entledigen zu können als das bei uns in Mitteleuropa der Fall ist, tust Du mir einfach nur leid.

    Für mich ist das Ganze nicht mehr als ein dummes Muskelspiel als Pendant zur Intelligenz. Aber niemand verbietet Dir selbstverständlich, das toll zu finden. Ich tus nicht.

    Aber wahrscheinlich hast Dus nur noch nicht gemerkt: Wir haben in Europa einen wesentlich größeren Markt als die Jungs in den USA und der läuft auch ohne CRM ganz prima.

    Hast Du wenigstens gut geschlafen?

  15. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Hartmut Schwensen 26.10.04 - 09:44

    Hallo Michael,

    ich nehme den Troll zurück: Ein Troll versucht mit seiner Meinung zu provozieren, ggf. hart an oder auf der Grenze zur Ironie. Du aber glaubst ja noch an das, was Du verbreitest.

    Dass sich jemand wie Du dann wie ein Idiot verkommt (obwohl ich Dich nicht so bezeichnet habe!), wenn ihm mal jemand auf die Füße tritt, tut mir leid, ich kann es aber nicht verhindern.

    Da Du auf kaum ein Argument von mir eingehst, belasse ich es mal an dieser Stelle. Erst Recht, wenn moralinsaure Argumente zum Thema Rationalisierung vermischt werden. So eine "Diskussion" bringt in der Regel nix.

    Im Prinzip ist es mir auch egal, ich bin hier schließlich nicht der Anwalt von salesforce.com. Ich kann Dir nur sagen, was im Interview steht, würden eine Menge Leute aus meinem Netzwerk blind unterschreiben. Mit SAP, Siebel und Co. haben sehr viele Unternehmen viel viel Geld verloren - von ROI können die nicht mal ansatzweise träumen.

    Ich habe salesforce.com in unserem Unternehmen eingeführt und nachdem ich bisher Siebel, SAP Mobile Sales und update erleben durfte, kann ich sagen, dass es die erste Lösung ist, die a) funktioniert und mit der b) eine von mir geführte Mannschaft gerne arbeitet. Und ja, auch wir haben mehrere Schnittstellen zu SAP und das war ein vergleichsweise einfaches Unterfangen.

    In diesem Sinne weiterhin viel Spaß
    hartmut

  16. Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Michael - alt 26.10.04 - 13:03

    Hallo Hartmut,

    danke für Deine Antwort. Ich habe jeden Deiner Punkte in Deiner Reihenfolge aus der von mir gesehenen Sicht kommentiert. Und dazu gehört auch jede Menge Erfahrung in diesem Bereich, den ich seit 1995 in verschiedenen Großunternehmen behandle (unter anderem). Dabei gehörte keines dieser Projekte zu den 75% schieflaufenden CRM Einführungen, alle waren höchst erfolgreich. Und das liegt an genau vier wesentlichen Komponenten:
    - Die Strategie der Vertriebskanäle des Unternehmens muß zu CRM passen
    - Zusammensetzung des Projektteams inklusive Steuerkreis
    - Exakte Festlegung und interne Vermarktung der künftigen Vertriebsprozesse (da Du das Thema ja kennst, ist Dir sicherlich der Problempunkt "Adaptation der neuen Vorgehensweise auch von älteren VBs)
    - Integration in die bestehende ERP-Landschaft wobei hauptsächlich drei Faktoren entscheidend sind: Abgleich Kundenstamm, Auftragsübergabe und Extrakt der marketing relevanten Reports (eingeschlossen "Knowledge Management"). In den ersten beiden Themen liegt dabei eine ziemlich gewaltige Aufgabe, da hohe Qualität gefordert ist, die gerne jedes Budget sprengt
    Hinzu kommt, daß es sehr wohl darauf ankommt, um welche Branche es sich handelt. In der Investitionsgüterindustrie ist das was anderes als bei der Telekommunikation oder im Food/Non-Food Retailing.

    Diese Erfahrungen werden ergänzt durch die Erfahrungen meiner lieben Frau, die selbst 4 Zertifizierungen vorweisen kann für unter anderem die fraglichen CRM-Systeme betrifft und die in den letzten 6 Jahren an die 15 CRM Einführungen erfolgreich abgeschlossen hat und aktuell SAP CRM bei einer der größten deutschen Firmen betreut.

    Unter diesem Kontext sind die Aussagen des werten CEOs einfach ein Muskelspiel, das auf mich sehr abstoßend wirkt und ich nach wie vor keinen Zusammenhang zu Access sehen kann und die Betonung einer Front-End-Technologie völlig absurd sind; die Schwerpunkte liegen woanders.

    Natürlick können Deine Schnittstellen zu SAP denkbar einfach sein; es kommt sehr auf das zu verkaufende Produkt an und ich kenne keine (ausser salesforce) wichtige Softwareschmiede, die wenigstens nicht einen der vier wichtigsten Zertifizierungsgrade besitzt.

    Wenn Dir das nicht Wesentlich ist, dann hängt an der Qualität Eurer Daten auch möglicherweise nicht viel und es wären andere Maßstäbe einfach übertrieben; aber das weiß ich nicht. Nur ist es im Fall aus meiner Sicht sehr unseriös, wenn ein Anbieter nicht den Schritt geht, der eine einfache Problemlösung mit klarer Aufgabenverteilung im Softwarebetrieb ermöglicht. Ich empfehle Dir dazu mal das Studium von ITIL und dann überlege, ob da tatsächlich alles im grünen Bereich ist. Ich habe da so meine Zweifel.

    Da Du Fachmann bist, weißt Du, daß eine vollständige Behandlung des Themas hier total am Ziel des Forums vorbei geht. Ich wollte Dir auch nur vermitteln, weswegen ich die Äusserungen dieses Herrn nicht nur ablehne, sondern seine Software damit einfach nicht empfehlen kann, wenn integrative Aufgaben erforderlich sind.

    In diesem Sinne noch einen schönen Tag.

  17. Aufwachen - Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Frau Mayer 26.10.04 - 22:49

    Wenn Ihr Eure akademischen Erguesse beendet habt, koennt Ihr Euch ja mal das hier http://sforce.com/ naeher anschauen und ueber die unwissend/unbedachte Aeusserung "sondern seine Software damit einfach nicht empfehlen kann, wenn integrative Aufgaben erforderlich sind" reflektieren.
    In punkto Innovation ist dieses Unternehmen ganz vorne anzusiedeln und man kann den etablierten Herstellern von Unternehmensanwendungen der vergangenen Generation nur wuenschen, dass sie nicht eine aehnliche Arroganz an den Tag legen wie die meisten Autoren dieser Beitrage hier. Sonst faehrt der Zug mal ganz schnell ohne sie ab...

  18. Re: Aufwachen - Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Michael - alt 27.10.04 - 09:21

    Das soll wohl ein Witz sein? Auf der Seite steht rein gar nichts Neues/Besonderes.
    Meine Aussage zu Mängeln an Integration resultiert aus den nicht vorhandenen Aussagen auf der salesforce.com - Seite zu Zertifizierungen zu ERP-Systemen. Was kann denn ich dazu, wenn deren Marketing in typisch amerikanischer Ignoranz der Befindlichkeiten anderer Leute auf diesem Planeten (und in Deutschland sind das "blos" 1/4 der amerikanischen Bevölkerung bei einer Flächenausdehnung, die dem Staate Oregon entspricht und das 40fache der Bevölkerung dieses Staates hat....), für uns wichtige Aussagen einfach fehlen? Etwas weniger lächerliches Geklapper und etwas mehr die Lösung von Hausaufgaben wäre angebracht.....

  19. Re: Aufwachen - Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Hartmut Schwensen 27.10.04 - 13:43

    Hallo Frau Mayer,

    unser Experte hat das Thema ASP Lösung noch nicht begriffen. Deswegen versteht er das Interview von Marc Benioff auch nicht (siehe seine völlige Fehlinterpretation zum Thema Access). Von einem selbsternannten Experten erwarte ich aber zumindest, dass er ein Produkt - welches in den USA gerade den Markt ganz schön aufräumt - wenigsetns versteht und einzuordnen weiß. Insbesondere dann, wenn er herstellerunabhängig beraten will(!) Er denkt in Software, deshalb ist ihm das Thema Schnittstelle auch so heilig.

    Ich kenne Unternehmen, die vergleichsweise erfolgreich ihr CRM System einsetzen, ohne dass es einer Schnittstelle bedarf. Generell ist eine Schnittstelle in der Regel nur für Retail systemkritsch. Weiterhin kann man feststellen, dass bei einer ASP Lösung eine Schnittstelle vergleichsweise einfach zu programmieren ist (zumindest war es bei uns so). Das hängt unter anderem damit zusammen, dass bei einer single source Lösung das ganze Thema Datenverteilung wegfällt.

    In diesem Sinne
    Hartmut

  20. Re: Aufwachen - Re: Typischer Fall von Dummschwätzer

    Autor: Michael - alt 27.10.04 - 18:50

    Hartmut,

    Du klärst mich sicher auf, welcher Fehlinterpretation ich beim Ausdruck (zitat) "wie die Datenbankapplikation Access" aufgesessen sein sollte.

    >Er denkt in Software, deshalb ist ihm das Thema Schnittstelle auch
    >so heilig.
    Nein. Es ist das Thema Qualität im Betrieb. Eventuelle Inkonsistenzen sind vorprogrammiert, da es zu einem Datenobjekt mehrere Owner geben muß. Das Datenobjekt selbst ist verteilt, da die Software Salesforce die Aufgaben, die SAP löst gar nicht lösen kann und diesen Anspruch auch nicht erhebt (oder etwa doch?)

    >Generell ist eine Schnittstelle in der Regel nur für Retail
    >systemkritsch.
    Nein. Für jeden Maschinenbauer zum Beispiel, egal ob LKW, BUS, Traktoren, Sondermaschinen, also Investitionsgüter kommt nach der Konfiguration eine Stückliste raus, die ins Werk geht (man nennt sowas PPS).
    Das Gleiche gilt für Firmen wie Henkel und andere.
    Es gibt keinerlei Beschreibung, wie das bei salesforce gehen soll. Und ich kann es mir offengestanden nicht vorstellen, was das mit Internettechnologie und Access zu tun haben soll. Trotz aller Vollmundigkeit des CEOs sehe ich nicht.

    Wo dieses Salesforce-Produkt eingesetzt werden könnte sehe ich nur anhand der Internetinformationen beispielsweise bei AOL, bei Hotelketten beim Autohandel ohne Hersteller, eventuell Versicherungen. Da wäre eine eventuelle Schittstelle in der Tat Peanuts.

    >ASP Lösung
    Der Begriff ist mehrdeutig da die Abkürzung in unserer Branche für mehrere Dinge verwendet wird. Daher weiß ich in der Tat nicht, was Du meinst.

    >Das hängt unter anderem damit zusammen, dass bei einer single
    >source Lösung das ganze Thema Datenverteilung wegfällt.
    Das ist, mit Verlaub, grober Unsinn, da es nur einen sehr kleinen, überschaubaren Rahmen an Software betrifft. CRM in allen Ausprägungen gehört definitiv nicht dazu.

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie mit Sichtweisen von anderen Leuten umgegangen wird.....

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