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  5. › Arcor beschleunigt DSL auf 6 MBit/s

Und die Verfügbarkeit?

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  1. Und die Verfügbarkeit?

    Autor: welle123 25.07.05 - 13:20

    Wieso können DSL-Anschlüsse dort wo welche möglich sind immer schneller werden, und die Reichweite erhöht sich nicht? Wieso gibt es keine auf 128kbit downstream ausgebremste DSL-Anschlüsse damit die Reichweite höher ist? ISDN mit 128kbit(2 Leitungen) ist doch auch überall möglich.
    Grundsatzfrage: Wieso hat man die Telekom privatisiert? Für die DSL-Verfügbarkeit wäre es meines Erachtens besser gewesen, wenn dies NICHT gemacht worden wäre.

  2. Re: Und die Verfügbarkeit?

    Autor: welle123 25.07.05 - 15:38

    die juckt scheinbar keinen *heul* alles DSL Haber hier

  3. Re: Und die Verfügbarkeit?

    Autor: nikotin 25.07.05 - 15:57

    welle123 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > die juckt scheinbar keinen *heul* alles DSL Haber
    > hier
    >


    ist halt leicht offtopic...ist n artikel über arcor, nix telekom...und arcor gibts ja auch nicht überall in den städten usw...und zwingen kann man n privates unternehmen in der freien wirtschaft zu nix...und wenn da der zu erwartende umsatz in keinem verhältnis u den nötigen kosten steht, würd ich das als unternehmer ja auch nicht machen..ist zwar bitter für die leute, die es trifft, aber das leben ist nur mal hart aber ungerecht...

    und nun ja, das muss halt jeder selber abwägen, wo er leben möchte...da gehört sowas dazu..ich als stadtbewohner kann mir z.b. nicht frische kartoffeln, eier, whatever vom bauern nebenan holen...thats life... (ok, war jetzt sehr konstruiert der vergleich, aber ich hoff' es ist klar, was ich meine...)

  4. Re: Und die Verfügbarkeit?

    Autor: welle123 25.07.05 - 16:22

    nikotin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > welle123 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > die juckt scheinbar keinen *heul* alles DSL
    > Haber
    > hier
    >
    > ist halt leicht offtopic...ist n artikel über
    > arcor, nix telekom...und arcor gibts ja auch nicht
    > überall in den städten usw...und zwingen kann man
    > n privates unternehmen in der freien wirtschaft zu
    > nix...und wenn da der zu erwartende umsatz in
    > keinem verhältnis u den nötigen kosten steht, würd
    > ich das als unternehmer ja auch nicht machen..ist
    > zwar bitter für die leute, die es trifft, aber das
    > leben ist nur mal hart aber ungerecht...
    >
    > und nun ja, das muss halt jeder selber abwägen, wo
    > er leben möchte...da gehört sowas dazu..ich als
    > stadtbewohner kann mir z.b. nicht frische
    > kartoffeln, eier, whatever vom bauern nebenan
    > holen...thats life... (ok, war jetzt sehr
    > konstruiert der vergleich, aber ich hoff' es ist
    > klar, was ich meine...)

    Ok leicht offtopic, es geht ja bei der Golem-Meldung um Arcor, nicht um die T-Com. War ja nur eine Feststellung meinerseits, daß ständig an der Speed-Schraube gedreht wird aber an der Verfügbarkeits-Schraube nicht. Daß die T-Com ein Unternehmen ist das wirtschaftlich handelt ist mir bekannt. Die wollen Gewinn machen und nicht irgendwelchen 3 Landeiern altruistisch DSL ausbauen.Für ein paar Haushalte lohnt sich das einfach nicht. Aber ausbauen ist die eine Sache. Ich verstehe vor allem nicht warum man nicht die Technik soweit verbessern kann daß DSL wenigstens noch 1,5-2 km weiter geht (wegen mir bei geringerem Up/Downstream). Den Speed kann man ja auch nach oben drehen, warum nicht auch nach unten. Gibt es irgendwo eine Tabelle in der steht wie weit die einzelnen DSL-Geschwindigkeiten von der Reichweite her gehen?
    Es ist noch dazu zu sagen, daß DSL auch in manchen Stadtgebieten nicht verfügbar ist (nicht wirklich viele, aber das gibts).


  5. Re: Und die Verfügbarkeit?

    Autor: giovanni 25.07.05 - 17:15

    welle123 schrieb:
    > War ja nur eine Feststellung meinerseits, daß
    > ständig an der Speed-Schraube gedreht wird aber
    > an der Verfügbarkeits-Schraube nicht.

    Weil es leichter ist höhere Geschwindigkeiten auf der bestehenden Infrastruktur anzubieten. ADSL ist nunmal bis AFAIK 8 MBit/s Downstream spezifiziert, also kann man im Nahbereich die Bandbreiten auch bis zu diesem Wert hochschrauben. Die Geschwindigkeit fällt dann aber auch ziemlich rapide ab, je weiter man Weg ist.

    Die T-Com tastet sich ja auch langsam weiter vor: Fast jedes Jahr werden die Grenzwerte leicht angepasst, weil man mit Tests gemerkt hat, dass man halt doch etwas weiter kommt.

    > Ich verstehe vor allem nicht warum man nicht die Technik
    > soweit verbessern kann daß DSL wenigstens noch 1,5-2 km
    > weiter geht (wegen mir bei geringerem Up/Downstream).

    Der Bandbreitenabfall ist am "Ende der Leitung" sehr stark, etwas noch geringeres als 384 KBit/s macht wenig Sinn, damit kommst Du vielleicht nochmal 100 Meter weiter. Außerdem spielt vor allem die Leitungsdämpfung eine große Rolle, da wirkt sich auch der Adernquerschnitt aus.

    Allerdings sind die meisten nicht mit DSL versorgbaren Bereiche nicht nur zu weit von den DSLAMs weg sondern haben gänzlich inkompatible Techniken. Beispiel OPAL, HYTAS oder ISIS. Hier helfen Senkungen der Bandbreite keinen Meter weit, weil über diese Abschnitte kein DSL möglich ist. Bestenfalls kann man zwischen den Haushalten und den KVz (Kabelverzweigern) wo dann Kupfer auf die jeweilige andere Technik konvertiert wird DSL betreiben, aber dazu muss in jedem KVz ein Mini/Outdoor-DSLAM eingebaut werden (Teuer!) und Du brauchst vom KVz-Standort aus eine für den DSLAM passende Anbindungen zum Konzentratornetz.

    Fazit:
    * Höhere Geschwindigkeiten kosten den Betreiber keinen Cent. Für DSL mit 6 MBit/s muss Arcor/T-Com Du _kein Stück_ neue Hardware verbauen.
    * Höhere Reichweiten sind fast nur noch mit dem Einbau neuer DSLAMs näher an den Haushalten realisierbar und somit sehr teuer.

  6. Re: Und die Verfügbarkeit?

    Autor: welle123 25.07.05 - 19:44


    > Weil es leichter ist höhere Geschwindigkeiten auf
    > der bestehenden Infrastruktur anzubieten. ADSL ist
    > nunmal bis AFAIK 8 MBit/s Downstream spezifiziert,
    > also kann man im Nahbereich die Bandbreiten auch
    > bis zu diesem Wert hochschrauben. Die
    > Geschwindigkeit fällt dann aber auch ziemlich
    > rapide ab, je weiter man Weg ist.
    >
    > Die T-Com tastet sich ja auch langsam weiter vor:
    > Fast jedes Jahr werden die Grenzwerte leicht
    > angepasst, weil man mit Tests gemerkt hat, dass
    > man halt doch etwas weiter kommt.
    >
    > > Ich verstehe vor allem nicht warum man nicht
    > die Technik
    > soweit verbessern kann daß DSL
    > wenigstens noch 1,5-2 km
    > weiter geht (wegen
    > mir bei geringerem Up/Downstream).
    >
    > Der Bandbreitenabfall ist am "Ende der Leitung"
    > sehr stark, etwas noch geringeres als 384 KBit/s
    > macht wenig Sinn, damit kommst Du vielleicht
    > nochmal 100 Meter weiter. Außerdem spielt vor
    > allem die Leitungsdämpfung eine große Rolle, da
    > wirkt sich auch der Adernquerschnitt aus.
    >
    > Allerdings sind die meisten nicht mit DSL
    > versorgbaren Bereiche nicht nur zu weit von den
    > DSLAMs weg sondern haben gänzlich inkompatible
    > Techniken. Beispiel OPAL, HYTAS oder ISIS. Hier
    > helfen Senkungen der Bandbreite keinen Meter weit,
    > weil über diese Abschnitte kein DSL möglich ist.
    > Bestenfalls kann man zwischen den Haushalten und
    > den KVz (Kabelverzweigern) wo dann Kupfer auf die
    > jeweilige andere Technik konvertiert wird DSL
    > betreiben, aber dazu muss in jedem KVz ein
    > Mini/Outdoor-DSLAM eingebaut werden (Teuer!) und
    > Du brauchst vom KVz-Standort aus eine für den
    > DSLAM passende Anbindungen zum Konzentratornetz.
    >
    > Fazit:
    > * Höhere Geschwindigkeiten kosten den Betreiber
    > keinen Cent. Für DSL mit 6 MBit/s muss Arcor/T-Com
    > Du _kein Stück_ neue Hardware verbauen.
    > * Höhere Reichweiten sind fast nur noch mit dem
    > Einbau neuer DSLAMs näher an den Haushalten
    > realisierbar und somit sehr teuer.

    Danke für die fundierte, fachlich kompetetente Antwort! Sowas hab ich mir schon fast gedacht, daß die Reichweite "am Ende der Leitung" pro einigen m Leitungslänge rapide abfällt. also viell. grad noch 768 kbit am einen Anschluß und paar m weiter schon gar nix mehr. Fazit: Was her muß ist eine neue Technik, aber bitte nicht sowas wie Sky-"DSL", sondern etwas mit richtigem Rückkanal (Wimax etc.). Kann aber noch dauern bis so was kommt - außerdem wird es erstmal richtig $$$ kosten. Ich gurke derweil noch mit ISDN rum.
    Gruß, welle123


  7. Re: Und die Verfügbarkeit?

    Autor: Coldie 27.07.05 - 16:52

    welle123 schrieb:
    >
    > Danke für die fundierte, fachlich kompetetente
    > Antwort! Sowas hab ich mir schon fast gedacht, daß
    > die Reichweite "am Ende der Leitung" pro einigen m
    > Leitungslänge rapide abfällt. also viell. grad
    > noch 768 kbit am einen Anschluß und paar m weiter
    > schon gar nix mehr. Fazit: Was her muß ist eine
    > neue Technik, aber bitte nicht sowas wie
    > Sky-"DSL", sondern etwas mit richtigem Rückkanal
    > (Wimax etc.). Kann aber noch dauern bis so was
    > kommt - außerdem wird es erstmal richtig $$$
    > kosten. Ich gurke derweil noch mit ISDN rum.
    > Gruß, welle123
    >
    > mach dir nix draus geht mir genauso und ich wohne in Berlin und gurke mit ISDN. Das einzige was mich ein bissl aufmuntert ist das es sogar leute gibt (wie meinen Arbeitskollegen)der mitten in Berlin wohnt und bei Ihm noch nichtmal ISDN gibt. Es ist einfach traurig das laut auskunft der Arcor HP bei mir DSL zur verfügung steht, sicherheitshalber nochmal den Kundenservice anruft die sagen auch es geht klar, obwohl die wissen müssten das bei mir das ach so tolle Opal Netz der Telekom liegt und da lügt der mich frech an es ist kein problem. Naja und nach 2 Wochen kommt die Antwort die ich schon wusste"Leider ist aus Technischen gründen bei Ihnen kein DSL Anschluss möglich." oder auch noch ne tolle Ausrede von Arcor ist "In Ihrem Gebiet sind leider derzeit keine Ports frei".Ja klar

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