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Im Namen des Terrors

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  1. Im Namen des Terrors

    Autor: JTR 25.07.05 - 15:56

    Unter der Bergründung der Antiterrorbekämpfung (nettes Wort, aber dieselben Leute die sie heute bekämpfen sollen, haben sie damals ausgebildet), wird heute von den Menschenrechten bis Verfassungen die gesamte Demokratie gekippt. Wobei sich dann die Frage stellt, ob die Terroristen nicht recht haben. Je länger je mehr werden unsere Staaten zu Überwachungsstaaten, da wird es immer schwerer noch Begründungen gegen eine Diktatur zu finden.

    Eigentlich geht es nicht um die Sicherheit, es geht auch nicht um die Freiheit, es geht um den schnöden Mamon uns sonst nix. Und zwar nicht das ich oder sonsteiner reicher werde, sondern die wahren Dispoten der Welt: Die Herren Wirtschaftsbossen und ihre Kollegen in der Politik. Ob man es nun Lobbyarbeit oder Korruption nennt, spielt dabei keine Rolle. Die reinste Mafia, nur dass die Leute nicht auf offener Strasse erschossen werden, sondern outgesourced durch die Terroristen weggebombt.

  2. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: frowinger 25.07.05 - 16:21

    Antiterrorbekämpfung.

    Wäre es nicht eher ein Anti-Terror Kampf? Oder Terrorbekämpfung? :)

    Wenn es wenigstens die Schuldigen treffen würde, aber es sind ja unschuldige Zivilisten, die morgens auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn sitzen.

    Hast du schonmal einen Wirtschaftsboss morgens in der U-Bahn getroffen? :) Nein? Liegt bestimmt daran, dass diese lieber mit ihrem dicken Benz durch die Gegend rollen. Die RAF hat sich dieser Leute früher direkt angenommen, das ist aber schon eine Weile her.

  3. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: blub 25.07.05 - 16:33

    Wenn es wenigstens die Schuldigen treffen würde, aber es sind ja unschuldige Zivilisten, die morgens auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn sitzen.

    ---

    Siehe die Amis im Irak. Die ham doch mehr Zivilisten und eigene Leute erschossen als 'Terroristen'.
    Komisch nur, dass da keiner rumschreit!
    Da starben mehr als in London. Schonmal dran gedacht, dass die Bombenanschläge einfach nur die Rache auf einen Angriffskrieg der Amerikaner/Engländer sind?

    Sowas wird in den Medien nie Berichtet. Da sind es immer nur die bösen islamisten. Dass das alles nur RE-aktionen sind, interessiert nicht...

  4. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: frowinger 25.07.05 - 16:39

    Es ist definitiv beides hirnrissig, was da abgezogen wird, aber das eine macht das andere nicht besser oder legitimiert dieses.

  5. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: Bill 25.07.05 - 17:05

    <ironie> Ja, die amerikanische und englische Zivilbevölkerung hat sicherlich die Angriffskriege zu verantworten. Nein, es sind nicht die Mächtigen und Reichen die in ihrer Gier nach noch mehr einfach über Leichen gehen, sondern es ist der John Dow, der selbst genug Probleme hat und versucht sich irgendwie durchs Leben zu wurschteln. </ironie>

    Solche Leute wie Du (@blub) machen mich wütend und traurig zugleich. Zum einen durch ihre Dummheit, zum anderen durch ihre Ignoranz.

    blub schrieb:

    > Siehe die Amis im Irak. Die ham doch mehr
    > Zivilisten und eigene Leute erschossen als
    > 'Terroristen'.
    > Komisch nur, dass da keiner rumschreit!
    > Da starben mehr als in London. Schonmal dran
    > gedacht, dass die Bombenanschläge einfach nur die
    > Rache auf einen Angriffskrieg der
    > Amerikaner/Engländer sind?
    >
    > Sowas wird in den Medien nie Berichtet. Da sind es
    > immer nur die bösen islamisten. Dass das alles nur
    > RE-aktionen sind, interessiert nicht...


  6. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: Bibabuzzelmann 25.07.05 - 22:00

    Das gefällt mir :)

    "Unter der Bergründung der Antiterrorbekämpfung"
    Klaut Amerika jetzt Öl, weils bald alle ist *g

    Warum nennt man Terroristen eigentlich Terroristen und nicht "Spezialagent im Auftrag des Glaubens" oder so !? *g
    Terrorist hört sich so böse an *g

  7. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: Bibabuzzelmann 25.07.05 - 22:09

    "Wenn es wenigstens die Schuldigen treffen würde, aber es sind ja unschuldige Zivilisten, die morgens auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn sitzen."


    Und das bringt dich nicht zum Nachdenken ?*g
    Naja, aber auch wenn sie nur Unschuldige erwischen, ist das Land ja dann gezwungen irgendwie zu Handeln, entweder nimmt man ihren Glauben an oder man klaut ihnen das Öl *g

    Irgendwie bekomm ich die Terroranschläge erst seit den Twin Towers mit...hm, sollte ich jetzt überlegen ? lol
    Ne ich geh was spielen :)


  8. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: Bibabuzzelmann 25.07.05 - 22:12

    Ja, da erscheint einem die Realität wie eine Theateraufführung, die man sich ansieht, wo man doch selber einfach nur existiert *g

  9. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: star 26.07.05 - 08:19

    darum ging es ja nicht dies zu legitimieren oder zu beschönigen.

    nur darum die richtigen gründe zu kennen. denn nur wenn man die gründe eines anderen kennt kann man diesen verstehen und evt. verhindern das er sich selbst und 100 andere in die luft sprengt.

    und noch was schönes zu londons terroreinheit (der polizei). diese sollte mal darüber nachdenken wie man einen selbstmordattentäter stoppen will der anstatt einer bombe die auf knopfdruck hochgeht eine bombe trägt die hochgeht wenn er den knopf loslässt, die hochgeht wenn sein puls unter einen mindestwert fällt. oder noch schlimmer die 5 10 oder 20 sekunden nachdem er den knopf losgelassen hat hochgeht...

    mit einem schuss in den kopf löst man diese bombe somit aus. einen selbstmordattentäter kann man effektiv nur über das bekämpfen der ursachen verhindern sonst nicht!

    gruß, star

    geld für den überwachungsstaat NEIN danke
    geld für die weltkinderhilfe JA danke

    lieber mit dem geld was sinnvolles anstellen...

    frowinger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist definitiv beides hirnrissig, was da
    > abgezogen wird, aber das eine macht das andere
    > nicht besser oder legitimiert dieses.


  10. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: blub 26.07.05 - 08:30

    Terrorismus ist der Krieg der Armen

  11. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: blub 26.07.05 - 08:36

    Leute wie du machen mich auch wütent, denn sie interpretieren in meine Aussgaen etwas rein, was ich nie geschrieben habe!

    Wo habe ich bitte geschrieben, dass es die richtigen trifft?
    Ich habe lediglich gesagt, dass sowohl die 'guten' wie auch die 'bösen' (beide Bezeichnugnen treffen nicht zu, spiegeln aber das Abbild der öffentlichen Meinung) unschuldige Menschen töten. Der Unterschied dabei ist es, dass wenn es die 'guten' machen, ist es unter 'Collateral Damage' zu verbuchen. Wenn es die 'bösen' als RE-aktion machen, ist es sofort ein Angriff auf die westliche Freiheit und die Demokratie (welche es in KEINEM Land der Erde gibt). Unschuldige trifft es in beiden Fällen und es ist in beiden Fällen nicht gerechtfertigt. Aber die 'bösen' kann ich verstehen!

  12. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: dilettant 26.07.05 - 13:02

    frowinger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist definitiv beides hirnrissig, was da
    > abgezogen wird, aber das eine macht das andere
    > nicht besser oder legitimiert dieses.

    Bitte die Kausalität der Ereignisse - hier Terroranschläge, da militärische Aktionen - beachten. Danke.

    Im Übrigen: Mangelnde Solidarität im Angesicht gemeinsamer Bedrohtheit ist ein Zeichen von Dekadenz und untergräbt die erforderliche Moral, um dieser Bedrohung zu begegnen. Statt sinnlos zu hinterfragen, sollte man den Terror als das bezeichnen, was er ist: Mordlust verblendeter und aufgehetzter Täter im Namen vermeintlich höherer Ziele. Wir Deutschen müssten, weil wir das schonmal im eigenen Land hatten, eigentlich am meisten den Terror verurteilen. Da zeigt sich dann erst, wieviel wir wirklich aus der Vergangenheit gelernt haben. Leider sieht es eher so aus, dass gerade viele Deutsche mal wieder nicht recht zwischen Freund und Feind, gut und böse, unterscheiden können - scheint fast schon eine traurige Konstante unserer Mentalität zu sein. Lernen wir's denn nie?!?


  13. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: blub 26.07.05 - 13:13

    Es gibt kein gut oder böse!

    "Bitte die Kausalität der Ereignisse - hier Terroranschläge, da militärische Aktionen - beachten. Danke. "
    SO EIN SCHWACHSINN!

    Macht es einen Unterschied, ob ich in einem fremden Land Häuder zerstöre und Menschen töte und das ganze als Terrorismus bezeichne oder als militärische Aktion?
    Im Ergebnis nicht! Der einzige Unterschied sind die eingesetzten finanziellen Mittel! Die einen klauen das Geld einfach, und die andere nennen die Aktion 'Steuer'.

    Wir in Deutschland hatten einen Diktator, der (vornehmlich) Juden verfolgt hat. Die USA hat einen Diktator, der (vornehmlich) islamisten verfolgt. Und wer kann schon genau sagen, ob Guantanamo nicht auch ein KZ ist?

    (Ich weiß, dieser Beitrag wird viele Gemüter erhitzen, aber so ist nunmal MEINE Meinung)

  14. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: dilettant 26.07.05 - 13:15

    blub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Terrorismus ist der Krieg der Armen

    Rechtfertigt diese Aussage den Terror? Die Frage ist doch: Was passiert in den Köpfen, bevor Füße und Hände sich Richtung Terroranschlag in der U-Bahn in Bewegung setzen. Die Hassprediger und Terroristen-Ausbilder nutzen die religiöse Vorprägung schamlos aus, um aus vergleichsweise harmlosen Studenten (von wegen arm!) Killermaschinen zu machen. Denen wird unter anderem versprochen, dass sie Gewissheit auf das himmlische Paradies samt schöner Jungfrauen erst dann haben, wenn sie sich im Namen des Dschihad selbst töten und dabei möglichst viele "Ungläubige" mit in den Tod reisen. Das Erschreckende ist: Die Religion beinhaltet bereits in ihrer Lehre Aussagen, die herangezogen werden können, um solches Handeln zu rechtfertigen. Mit anderen Worten: Potenziell kann an fast jedem jungen Moslem eine entsprechende "Gedankenwäsche" vollzogen werden. Das sind Hunderttausende! Es kommt also darauf an, die "Gedanken-Vergifter" im Hintergrund dingfest zu machen und zu isolieren, um dem Terror ein Ende zu machen.


  15. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: blub 26.07.05 - 13:19

    > > Terrorismus ist der Krieg der Armen
    >
    > Rechtfertigt diese Aussage den Terror?

    NEIN!

    > Die Frage
    > ist doch: Was passiert in den Köpfen, bevor Füße
    > und Hände sich Richtung Terroranschlag in der
    > U-Bahn in Bewegung setzen. Die Hassprediger und
    > Terroristen-Ausbilder nutzen die religiöse
    > Vorprägung schamlos aus, um aus vergleichsweise
    > harmlosen Studenten (von wegen arm!)

    Und warum haben sie damit so viel erfolg? Weil sie von einigen sog. westlichen Staaten seit Jahren nur ausgenutzt und verarscht werden: Öl z.B.
    Hinzu kommen dann noch die Agriffskriege der Amis. Kein Wunder, dass da Hass entsteht!

  16. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: OsZ 26.07.05 - 13:24

    blub schrieb:

    >
    > (Ich weiß, dieser Beitrag wird viele Gemüter
    > erhitzen, aber so ist nunmal MEINE Meinung)


    Kein Stück, ich sehe es ähnlich. Das entscheidende im Westen ist der Terminus, der gewählt wird um die selbe Situation zu beschreiben!
    Während die Russen einen ungleichen Krieg gegen die "liebevollen", "unschuldigen" (Beslan) Tschetschenen führt, nennt sich das im Westen Peacekeeping oder Nationbuilding. Oder wie Scharping sagte: Zur Abwendung einer humanitären Katastrophe bomben wir die Serben platt!(zum 3. mal in einem Jhr.) Es lebe der Unterschied!

  17. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: Bill 26.07.05 - 13:41

    Sehr schön, dann hilft es ja vielleicht. Ich habe bestimmt nichts interpretiert, denn deine Aussage ist eine Relativierung der Umstände - und darauf wollte ich hinweisen.

    Egal welche Seite nun tötet, das ist völlig wurscht (es ist einfach falsch,falsch und nochmals falsch - egal ob schuldig oder unschuldig), denn es verändert nicht das Ergebnis - immer wieder tausende von Toten, aufgrund verschiedener Sichtweisen, Motive, Unvermögen für Verständnis usw. Was schlussendlich bleibt ist Leid und niemanden hat es irgendetwas gebracht. - Nichts Neues von den Toten -

    blub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Leute wie du machen mich auch wütent, denn sie
    > interpretieren in meine Aussgaen etwas rein, was
    > ich nie geschrieben habe!
    >
    > Wo habe ich bitte geschrieben, dass es die
    > richtigen trifft?
    > Ich habe lediglich gesagt, dass sowohl die 'guten'
    > wie auch die 'bösen' (beide Bezeichnugnen treffen
    > nicht zu, spiegeln aber das Abbild der
    > öffentlichen Meinung) unschuldige Menschen töten.
    > Der Unterschied dabei ist es, dass wenn es die
    > 'guten' machen, ist es unter 'Collateral Damage'
    > zu verbuchen. Wenn es die 'bösen' als RE-aktion
    > machen, ist es sofort ein Angriff auf die
    > westliche Freiheit und die Demokratie (welche es
    > in KEINEM Land der Erde gibt). Unschuldige trifft
    > es in beiden Fällen und es ist in beiden Fällen
    > nicht gerechtfertigt. Aber die 'bösen' kann ich
    > verstehen!
    >
    >


  18. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: blub 26.07.05 - 13:44

    Wenn ich deinen Beitrag lese, stelle ich fest, dass wir beide die glecihe Meinung haben. Allerdings versteh ich nun nciht mehr, was du an meinem Beitrag auszusetzen hattest. Hast du vlt den falschen ge-quotet? :)

  19. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: Bill 26.07.05 - 13:54

    Ist mir eben auch aufgefallen. Entschuldige bitte, ich scheine wirklich die falsche Meldung erwischt zu haben - finde aber nicht mehr den ursp. Beitrag. Ja, ja, irren ist menschlich...

    blub schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn ich deinen Beitrag lese, stelle ich fest,
    > dass wir beide die glecihe Meinung haben.
    > Allerdings versteh ich nun nciht mehr, was du an
    > meinem Beitrag auszusetzen hattest. Hast du vlt
    > den falschen ge-quotet? :)


  20. Re: Im Namen des Terrors

    Autor: blub 26.07.05 - 13:56

    Es sei dir vergeben :)

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