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Yahoo setzt auf PHP

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  1. Re: Yahoo setzt auf PHP

    Autor: Amsel 30.10.02 - 15:39


    ... ich meinte Datenbank beim Abschnitt portieren der Anwendung ...

    Wer mal bei grossen Projekten gearbeitet hat weiß, dass die Entwicklungskosten die Hardware+Softwarelizenzkosten um den Faktor Faktor 20 bis >=100 übertrifft! Und PHP ist definitiv nicht die günstigste Lösung ...

  2. Re: gute Entscheidung

    Autor: Joruus 30.10.02 - 15:43

    die benutzen nen php encoder.. dann brauchst den kram nicht immer wieder neu interpretieren..

  3. Re: Schlechte Entscheidung ...

    Autor: Rolf 30.10.02 - 16:17

    15 Jahre Erfahrung und nichts dazu gelernt.
    Coldfusion und J2EE zu empfehlen und in dieser Kombination von Performance zu sprechen spricht nur dafür das Du allgemeinen Klischees traust und keine eigenen Erfahrungen besitzt. Nur weil Sun bei jedem Minor Release von 20% more performance spricht, entspricht das noch lange nicht der Realität.

    PHP ist sicher nicht 'extrem' schnell, aber den Vergleich zu Java muss es absolut nicht scheuen und liegt bei konkurenten Anfragen immer oben auf.

  4. Re: Schlechte Entscheidung ...

    Autor: José Fontanil 30.10.02 - 16:21

    ...dem kann ich nur zustimmen.

    Ein Serverauslastungsvergleich hat uns mal gezeigt, dass Java den Maschinen unglaublich viel mehr abverlangt als ein LAMP.

  5. Re: Schlechte Entscheidung ...

    Autor: Amsel 30.10.02 - 16:25


    Wir setzen hier eine Benchmarksuite im Wert von 25.000 Euro ein um nach ISO Standardisierte Tests durchführen zu können!

    Demnach ist PHP (+Zend Optimizer) eher im Mittelfeld zu sehen und halb so schnell verglichen mit anderen Applikation-Servern! Gerade wenn es um Parallel-Verarbeitung von Zugriffen geht, kommen die Schwächen von PHP sehr stark als Nachteil zu tragen. PHP wurde niemals für professionellen Einsatz entwickelt. Man sieht das besonders unter Last, wenn PHP nicht mehr stabil arbeitet ...

    Im Highend-Bereich hat PHP nichts zu suchen, denn die API entspricht nunmal nicht professionellen Anforderungen ...

  6. Re: gute Entscheidung

    Autor: Braunbaer 30.10.02 - 16:48

    jemand schrieb:
    >
    > Es ist schon toll wenn ich im laufenden Betrieb
    > eine neue Programm Version installieren kann, an
    > die dann alle neuen Anfragen geleitet werden.

    Mit Loadbalancer kein Problem :-)
    Mit nem PHP-Modul auch nicht :-)

    > Der Anwender merkt also nix von der
    > Aktualisierung. Bestehende Sessions - mit z.B.
    > Kaufvorgängen - werden nicht unterbrochen.

    Das geht auch mit ASP oder PHP Sessions

    > Das finde ich nett. Mach sowas mal mit PHP oder
    > ähnlichem!

    Gerne :-)

    Braunbär

  7. Re: Schlechte Entscheidung ...

    Autor: alma 30.10.02 - 16:50

    --
    Wir setzen hier eine Benchmarksuite im Wert von 25.000 Euro ein um nach ISO Standardisierte Tests durchführen zu können!
    --
    egal wie teuer, ein benchmark liefert nur das was man beweisen will

    --
    Demnach ist PHP (+Zend Optimizer) eher im Mittelfeld zu sehen
    --
    das interessiert mich! welche JVM/compiler wurde verwendet, welches JDK?

    --
    Im Highend-Bereich hat PHP nichts zu suchen, denn die API entspricht nunmal nicht professionellen Anforderungen
    --
    also audiogalaxy würde ich durchaus in diesem bereich sehen, wurde auch mit php gemacht.
    ich habe das gefühl du hast das konzept von php nicht begriffen, einfache (unprofessionelle ;-) dinge löst man in purem php, anspruchsvollere packt man in extensions (zum beispiel in C geschrieben) und greift dann über php darauf zu.

  8. Re: Schlechte Entscheidung ...

    Autor: jemand 30.10.02 - 17:04

    alma schrieb:

    > ich habe das gefühl du hast das konzept von php
    > nicht begriffen, einfache (unprofessionelle ;-)
    > dinge löst man in purem php, anspruchsvollere
    > packt man in extensions (zum beispiel in C
    > geschrieben) und greift dann über php darauf zu.

    aua... eigene extensions in C schreiben... kein weiterer kommentar

  9. Re: gute Entscheidung

    Autor: Braunbaer 30.10.02 - 17:14

    Jenny schrieb:
    >
    > PHP hat nur ein Problem... es ist und bleibt
    > eine simple Scriptsprache. Egal ob als Apache

    "simple" würde ich nicht sagen, der Sprachumfang in
    Sachen Zeichenketten- und Array-Verarbeitung ist
    genial. Java kann hier lange nicht mithalten.

    > eine simple Scriptsprache. Egal ob als Apache
    > modul oder nicht. D.h das script wird jedesmal
    > durch den Interpreter geschickt.

    das ist nicht ganz richtig, denn der Parser läuft nur 1x.
    Prinzipiell magst Du recht haben.

    > Ich prophezeie jetzt schon das Yahoo ist echten
    > Alltag bei Volllast damit ne Bruchlandung
    > erlebt. (oder 10^x $ in zusätzliche Hardware
    > stecken muss, x ist dabei nicht zu klein
    > anzusetzen...)
    > Auch Gesamtwirtschaftlich dürfte PHP damit nicht
    > die günstigste Lösung sein (auf Dauer)

    vergleiche Entwicklungskosten mit Hardwarekosten.
    Hardware ist westentlich billiger als ein Entwickler.


    > Beide bringen mehr Features und Funktionen mit
    > von denen PHP träumt.

    welche?

    Ciao
    Braunbär

  10. Re: Yahoo setzt auf PHP

    Autor: Fluntscher 30.10.02 - 18:26

    Amsel schrieb:
    >
    >
    > ... ich meinte Datenbank beim Abschnitt
    > portieren der Anwendung ...
    >
    > Wer mal bei grossen Projekten gearbeitet hat
    > weiß, dass die Entwicklungskosten die
    > Hardware+Softwarelizenzkosten um den Faktor
    > Faktor 20 bis >=100 übertrifft! Und PHP ist
    > definitiv nicht die günstigste Lösung ...

    Hmm... eines der vielen Postings zu diesem Thema.
    Denkt jemand mal an den Betrieb der Anwendung?
    Gerade in größeren Konzernen sind die Betriebskosten pro Server häufig im Bereich von 3000€-5000€ oder mehr im Monat... bei komplexen Systemen wie Clustern gerne auchmal 15000€ im Monat oder mehr.
    Man benötige mit Lösung A z.B. 20 Server, mal 3000€ und ist dann bei 60000€/Monat.
    Bei Lösung B nur 10 Server, also 30000€/Monat.
    Nach einer bestimmten Zeit x sind dann ein möglicher Entwicklungskostenvorteil eventuell aufgebraucht.

  11. Re: Yahoo setzt auf PHP

    Autor: Amsel 30.10.02 - 19:58


    Da PHP um den Faktor 2 langsamer ist als vergleichbare Technologien, die Entwicklungskosten bis Faktor 4 höher liegen und auch die Stabilität nicht gerade überzeugend ist, sollte es nicht schwer sein, zu erkennen, ob's eine gute Entscheidung war oder nicht ...

  12. Re: gute Entscheidung

    Autor: Stratege 30.10.02 - 22:25

    Ich finde die Diskussion schon sehr bemerkenswert. Einige Teilnehmer scheinen in Verunglimpfungen und Beleidigung schon sehr gute Argumente zu sehen. Leider geht es ja nur um den Austausch sachlicher Argumente. Nicht wahr ?

    Zum gibt es kein mir bekanntes Problem (Projekt) welches hätte nicht mit PHP gelöst werden können. Mal abgesehen von hochkomplexen mathematischen Problemen. Un genau an dieser Stelle müssen, können und sollen sich Java und PHP ergänzen. Wenn die Entscheidung ausschließlich Java oder PHP heißt, dann ist die Entscheidung doch von der Meinung der Entscheidungsträger und deren Informationen abhängig. Das Projekt und dessen Entwicklung wird maßgeblich vom Konzept und dem Projektmanagement bestimmt (und wer meint das seie nicht betriebswirtschaftlich: Ich mache es eigentlich nie - ich habe ein Dipl. in BWL (verzeiht mir aber gegen Verunglimpfungen helfen leider nur Argumente)). Zudem zeigt der Rückblick (15 Jahre Erfahrung in Organisation und DV) auf die letzten 5 Jahre wohl deutlich, dass die Entwicklungen (und zwar relativ und absolut) für PHP und MySQL sprechen. Ich frage mich immer noch, ob die Projekte mit Qracle und Java in den Mio. DM von externen Dienstleistern versenkt worden sind, sich mittlerweile rechnet. Wenn mir eine Investitionsrechnung eines Java-Projektes zusenden, dann werde ich meine Meinung gerne revidieren. Fakt ist, die Unternehmen die glaubten mit "großen" und komplexen Programmiersprachen (in bezug auf die Aussage PHP sei simpel) einfachste Probleme zu lösen, überleben nur die wenigsten. Wenn ich richtig informiert bin dann sind Kabel, Concept und Brokat nicht mehr existent. Intershop soll es auch nicht gut gehen. Von Vignette sprechen wir erst gar nicht. Accenture und andere Berater in Sachen ECommerce und HighEndLösungen haben Ihre Berater in Urlaub geschickt. Und ? Die Entwicklung von PHP ist in den letzten Jahren nicht optimal Verlaufen, aber PHP hat sich entwickelt. Ich bin gespannt, ob Java in gleichem Maße in Projekten und der Produktion von Portalen Anklang finden wird wie PHP. Und genau das ist der große Vorteil PHP ist einfach. Änderungen müssen nicht von externen Unternehmen durchgeführt werden. Die Abhängigkeit der Unternehmen und damit die Kosten sinken. Klar ist, das externe Berater (und ich war auch mal einer vor langer langer Zeit) gerne die Abhängigkeiten durch Komplexität der Anwendungen steigern. Dies erhält natürlich die Aufträge und ist eine gängige Strategie.

    Damit soll gesagt sein: PHP vermindert neben den Kosten natürlich auch die Abhängigkeit zu externen Berater (dies senkt weiter die Kosten kann aber auch als Nutzen definiert werden). Der Nutzen eines Portals oder einer Anwendung muss sich dann ja noch mit den Erlösen quantifieren lassen, was ja ohnehin (wer die Diskussionen um costs and benefit verfolgt) schwierig ist. Es gibt hierzu verschiedene Ansätze aber die Quantifizierung in Unternehmen, deren Kerngeschäft nicht ein Portal oder das damit verbundene Geschäftsmodell ist, ist mit Sicherheit sehr schwierig, weil es enorm viele Einflußfaktoren gibt. Was bleibt ist in der Regel immer die Betrachtung der Kosten, weshalb man sich an der Stelle und für Unternehmen die nicht mit Portalen Ihr Geld machen beschränken kann.

    Letztlich wollen wir kurz die Entwicklungsbreite von PHP gegenüber von Java im Markt betrachten. Die Entwicklung von PHP wird von vielen Entwickler getragen, die unentgeltlich eine Entwicklung aus Überzeugung betreiben (nennt man Idealismus). Im Gegensatz hierzu ist die Entwicklung von Java maßgeblich von SUN abhängig.

    Unterstützt Mircosoft Java ?
    Kann Sun ohne das gängiste Betriebssystem überleben ?
    Ist das Management von SUN so fähig die Entwicklung von Java weiter voran zu treiben ?
    Wird es SUN in 10 Jahren noch geben ?

    Das sind sicherlich Fragen, die eine Entwicklung einer simplen und freien Skriptsprache nicht gestellt werden müssen. Wir werden sehen wie es weitergeht. Ich sage: PHP ist einfach, reduziert Abhängigkeiten und Kosten und muss Java in komplexeren Themengebieten nicht ausschließen. Yahoo hat die richtige Wahl getroffen.

    Eigentlich dürften die Leute Contra PHP hier keine Beiträge einstellen, denn es www.golem.de verwendet ja hauptsächlich PHP und nicht Java.

    Es mögen auch andere Meinungen gelten.

  13. Mitreden kann doch wirklich keiner, oder?!

    Autor: Markus 30.10.02 - 22:43

    Hallo,

    ích möchte hier gar keine Diskussion "der besseren Technologie" weiterführen, aber doch 3 Aspekte mal zur Diskussion anführen.

    1. Hier ist doch nun wirklich keiner, der in einem Umfeld wie Yahoo Erfahrungen gesammelt hat und hier wirklich die Entscheidung von Yahoo anzweifeln oder unterstützen kann.

    2. Ich glaube mit derart prominenter Unterstützung könnte man wahrscheinlich jede Sprache verwenden, ich kann mir nicht vorstellen, dass vom originalPHP viel übrig bleibt, vielleicht vergleichbar mit dem Intershop, der jetzt bei Otto läuft, da ist auch nicht viel vom Original übrig.

    3. Vielleicht ist unterm Strich PHP am besten, weil da ganz andere Sachen dranhängen, wer schon in einer grossen Fírma gearbeitet hat, dem wird es sicher beim Wort "politische Entscheidung" schlecht, wenn er es nur von weitem hört :-)

    PS: Ich würde PERL nehmen :-)

    Bei grossen Projekten arbeite ich fast ausschliesslich mit der Erzeugung statischer Seiten, echte dynamik ist doch wirklich nur selten notwendig, vielleicht bei Börsensystemen. Aber sonst kommt man doch locker mit einer Verzögerung von ein paar Minuten/Sekunden aus. Dh es wird ein intelligenter Parser erstellt, der nichts anderes macht, als statische Seiten aus DB-Inhalten zu erzeugen, damit kann viel leisten, als mit den meisten dynamsichen Konzepten, auch wenn gut gecacht wird, DBs sind halt einfach langsam.

    Abschliessend möchte ich noch anmerken, dass ich zudem die Erfahrung gemacht habe, dass USA nicht Deutschland ist, was die technologischen Entscheidungen angeht. In der BRD wäre bei so einer grossen Firma sicher nur Java oder C mit Oracle in Frage bekommen, in USA sind die da aufgeschlossener gegenüber "alternativen" Technologien.

    Ich würde aufgrund des Setups sicher nicht von einem Referenzprojekt von PHP sprechen, da hier doch ein zu spezieller Background vorliegt.

    Und jetzt schlagt mich :-))

    Mfg Markus
    www.perlunity.de

  14. Leider hast Du keine Ahnung ...

    Autor: Amsel 31.10.02 - 01:00


    Habt ihr euch den Source von PHP mal genau angesehen. Ich hab's mir angesehen und musste einige Male ziemlich schmunzeln. Dem PHP-Team fehlen erfahrene programmierer - was dahintersteckt ist nichts anderes als Flickschusterei ...

    Zum Thema MySQL. MySQL ist nicht mal eine echte RDMS-Datenbank. Denn dafür fehlen die grundsätzlichsten Dinge wie Transactions, Views, Triggers etc.

    Echte Datenbanken sind Postgres, Firebird etc. ... der Rest im Opensource-Bereich sind Kinderspielzeuge ... soviel zu dem Thema ...

    Es sind nun mal Fakten: vergleichbare Technologien zu PHP sind stabiler, performanter (Faktor 2), und schneller zu entwickeln (Faktor 2-4).

  15. Re: Leider hast Du keine Ahnung ...

    Autor: Oliver Kitzing 31.10.02 - 09:18

    Hallihallo...

    > Habt ihr euch den Source von PHP mal genau
    > angesehen. Ich hab's mir angesehen und musste
    > einige Male ziemlich schmunzeln. Dem PHP-Team
    > fehlen erfahrene programmierer - was
    > dahintersteckt ist nichts anderes als
    > Flickschusterei ...

    Wen interessierts? Wichtig ist für mich nur, dass PHP
    das tut, was es soll.... und das tut es in meinen
    Augen besser als viele anderen Konkurrenten....

    Übrigens: Melde Dich doch bei den PHP-Entwicklern
    und beteilige Dich doch bei der Weiterentwicklung, damit
    der Quellcode deinen Vorstellungen entspricht... (Nein,
    das ist keine Anmache, sondern ernst gemeint..)


    > Zum Thema MySQL. MySQL ist nicht mal eine echte
    > RDMS-Datenbank. Denn dafür fehlen die
    > grundsätzlichsten Dinge wie Transactions, Views,
    > Triggers etc.

    Och neeeeeeee, nicht schon wieder die unsinnige pro-contra MySql-
    Diskussion. Das hatten wir doch hier und auf Heise schon x-mal
    abgefrühstückt.

    Nebenbei: Es gibt mittlerweile schon einige Zeit Transactions bei MySQL.

    > Echte Datenbanken sind Postgres, Firebird etc.
    > ... der Rest im Opensource-Bereich sind
    > Kinderspielzeuge ... soviel zu dem Thema ...

    Oh ja, die Diskussion was "echte" Datenbanken sind und was nicht.....

    Ebenfalls: Wen interessierts? Wenn MySQL den Ansprüchen
    eines Projektes genügt, nehme ich es, basta! Und für viele Zwecke reicht
    MySQL nun mal aus, warum was nehmen, was die Ansprüche übererfüllt?

  16. Re: Mitreden kann doch wirklich keiner, oder?!

    Autor: Stratege 31.10.02 - 09:41

    Hallo ,

    ich als erster. Nein sicherlich nicht. Aber eines zum Betreff. Ich habe keine Lust dem angeberischen Gehabe von: "Ich bin der Einzige in einem Großunternehmen". Folge zu leisten. Es sei gesagt: Mir sind Unternehmen aller Größen gut bekannt (mind. 3 Jahre) in jeder Größe.

    Politische Entscheidungen (wenn Du die Beiträge alle gelesen hättest) sind sicherlich ein Faktor. Aber sicherlich/wäre ist es doch Aufgabe der "Entscheidungsvorbereiter", die Informationen neutral aufzubereiten. Das Alternativen aus persönlichen Motiven zu bevorzugt werden, ist glaube ich jedem Projektbeteiligten bekannt. Wenn nicht, ist Er oder Sie zum ersten Mal an einem Projekt beteiligt. Ich denke das ist aber eher ein europäisches (kulturelles) Problem, was ja die Aussage in bezug auf die USA erklären würde. Die Einstellung ist eine andere.

    Wenn es um performante Datenbanken geht, dann kann man auch hier sicherlich geteilter Meinung sein. Ich denke aber, das MySQL in der OS-Szene (wenn man Sie so nennen darf) die größte Nutzerzahl (bzw. Installationen) für sich verbuchen kann. Ich frage mich, wenn Deine Aussage richtig ist: "Wissen die Entscheider nicht was Sie tun ?". Ich denke MySQL und ich kenne auch noch 2 oder 3 andere DB der OS-Bewegung, ist genauso wie PHP einfach und deshalb vorteilhaft. Es ist Dir daher sicher bekannt, das einfache Sachverhalte auch mit dem komliziertesten Werkzeug zu lösen ist. Die Wahl der Waffen ist dem Problem anzupassen. Mäusejagd mit der Kanone ist halt schwierig. Die meisten Problem sind mit den einfachsten Tools zu lösen. Gibt es einen Grund eine kompliziertes Tools, Prog.sprache usw. zu nutzen ?

  17. Re: Yahoo setzt auf PHP

    Autor: Stratege 31.10.02 - 09:43

    Hallo ,

    genau darum geht es.

  18. Re: Mitreden kann doch wirklich keiner, oder?!

    Autor: Markus 31.10.02 - 09:55

    > ich als erster. Nein sicherlich nicht. Aber
    > eines zum Betreff. Ich habe keine Lust dem
    > angeberischen Gehabe von: "Ich bin der Einzige
    > in einem Großunternehmen". Folge zu leisten. Es
    > sei gesagt: Mir sind Unternehmen aller Größen
    > gut bekannt (mind. 3 Jahre) in jeder Größe.

    Das Gegenteil ist der Fall, ich arbeite nicht in einem Grossunternehmen, sondern bin Freelancer und arbeite seit einigen Jahren fast ausschliesslich mit perl und mysql, der ab und zu mal was mit grossen Unternehmen zu tun hat und früher mal in einer Bank - dem Ort für Politik und Präferierung von komplizierten Entscheidung - gearbeitet hat. Ich würde sogar eher sagen, das die Qualität von Mitarbeitern in Grossunternehmen eher durchschnittlich ist, dass ist meine aber subjektive Erfahrung und Meinung.

    > Politische Entscheidungen (wenn Du die Beiträge
    > alle gelesen hättest) sind sicherlich ein
    > Faktor.

    Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gerade in grossen UN fast ausschliesslich pol. Entscheidungen auf der letzten Instanz gegeben hat. Da die Entscheider immer auf der sicheren Seite sein wollten, schon aus mangelndem Fachwissen: Zb warum Iiyama-Monitore kaufen, solange wir uns Eizo noch leisten können, da kann uns dann niemand was vorwerfen, wenn die Dinger nichts sind. Das Ende vom Lied war dann, dass Eizo eine riesige Serienstreuung hatte und bei Massenlieferungen, teilweise jeder 2. Monitor zurückgegeben würde. Damals war ich aber so bei der Sache, dass ich das durchsetzen konnte und es werden heute noch Iiyamas verwendet, von den gesparten Mios habe ich aber leider keinen Pfennig gesehen :-( Das ganze könnte ich beliebig fortsetzen, zb mit Oracle oder auch bei Betriebssystemen. Darauf hatte ich irgendwann mal keinen Bock mehr und habe von heute auf morgen aufgehört und mich selbstständig gemacht. Jetzt kann ich das selbst entscheiden und das ist auch gut. In meinen Projekten (bis auf manche ausnahmen) kommt alleine wegen des Preises nichts andere als mysql in Frage.

    > Aber sicherlich/wäre ist es doch Aufgabe
    > der "Entscheidungsvorbereiter", die
    > Informationen neutral aufzubereiten. Das
    > Alternativen aus persönlichen Motiven zu
    > bevorzugt werden, ist glaube ich jedem
    > Projektbeteiligten bekannt. Wenn nicht, ist Er
    > oder Sie zum ersten Mal an einem Projekt
    > beteiligt.

    Leider leben wir nicht in einer perfekten Welt :-) ich kenne viele Entscheider, die das nehmen, was die besseren Geschenke rübergereicht hat, das ging bis zu Kleinwagen. Ich will mal nicht das Wort Bestechung verwenden.

    > Ich denke das ist aber eher ein
    > europäisches (kulturelles) Problem, was ja die
    > Aussage in bezug auf die USA erklären würde. Die
    > Einstellung ist eine andere.

    Sehr europäisches.

    > Wenn es um performante Datenbanken geht, dann
    > kann man auch hier sicherlich geteilter Meinung
    > sein. Ich denke aber, das MySQL in der OS-Szene
    > (wenn man Sie so nennen darf) die größte
    > Nutzerzahl (bzw. Installationen) für sich
    > verbuchen kann. Ich frage mich, wenn Deine
    > Aussage richtig ist: "Wissen die Entscheider
    > nicht was Sie tun ?". Ich denke MySQL und ich
    > kenne auch noch 2 oder 3 andere DB der
    > OS-Bewegung, ist genauso wie PHP einfach und
    > deshalb vorteilhaft. Es ist Dir daher sicher
    > bekannt, das einfache Sachverhalte auch mit dem
    > komliziertesten Werkzeug zu lösen ist. Die Wahl
    > der Waffen ist dem Problem anzupassen. Mäusejagd
    > mit der Kanone ist halt schwierig. Die meisten
    > Problem sind mit den einfachsten Tools zu lösen.
    > Gibt es einen Grund eine kompliziertes Tools,
    > Prog.sprache usw. zu nutzen ?

    Ja, Geschenke und Unfähigkeit der Entscheider.
    Ansonsten denke ich auch das mysql für die meisten Sachen reicht, allerdings habe ich auch schon mit Performance-problemen zu kämpfen gehabt, wenn die Zugriffszahl gewisse Grenzen überschreitet -- um das abzufedern ist viel KnowHow mit Clustering und verteilten DBs notwendig. PHP mag ich ehrlich gesagt nicht so gerne, aber das ist bei mir eher historisch bedingt.

    Mfg
    Markus
    www.perlunity.de

  19. Re: Yahoo setzt auf PHP

    Autor: Oliver 31.10.02 - 09:57

    Amsel schrieb:
    >
    >
    > Da PHP um den Faktor 2 langsamer ist als
    > vergleichbare Technologien, die
    > Entwicklungskosten bis Faktor 4 höher liegen und
    > auch die Stabilität nicht gerade überzeugend
    > ist, sollte es nicht schwer sein, zu erkennen,
    > ob's eine gute Entscheidung war oder nicht ...

    Wo hast du den solche Zahlen her ? Ich hätte gerne dazu mal Quellenangaben, wo man das nachlesen kann. Ansonsten glaube ich Dir einfach nicht, da ich ganz andere Erfahrungen in diesem Bereich gemacht habe.

    Oliver

  20. Re: Leider hast Du keine Ahnung ...

    Autor: Braunbaer 31.10.02 - 11:30


    Amsel schrieb:

    > Zum Thema MySQL. MySQL ist nicht mal eine echte
    > RDMS-Datenbank. Denn dafür fehlen die
    > grundsätzlichsten Dinge wie Transactions, Views,
    > Triggers etc.

    MySQL *ist* ein RDMS welches ausschließlich auf
    Geschwindigkeit getrimmt ist und damit ideal für
    dynamische Webseiten geeignet ist. Was Du meinst
    ist ANSI92, das unterstützt MySQL 3.x tatsächlich nicht
    komplett. Nimm doch einfach PostgreSQL. Mit PHP hat
    das nichts zu tun, PHP versteht sich mit beiden RDMS
    prima.

    > Es sind nun mal Fakten: vergleichbare
    > Technologien zu PHP sind stabiler, performanter
    > (Faktor 2), und schneller zu entwickeln (Faktor
    > 2-4).

    Im direkten Vergleich zu Java Server Pages sind alle 3
    Argumente falsch.
    - Bei Stabilität kein Unterschied.
    - Benutze PHP als Apache-Modul und Du wirst Dich umsehen
    - Bei der Entwicklungszeit stimmt der Faktor - allerdings ist die
    Aussage nur umgekehrt richtig.

    All Deine Aussagen lassen darauf schließen, dass Du Dich noch
    nicht ernsthaft mit PHP beschäftigt hast.

    Braunbär

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