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Microsoft will Open Source besser nutzen

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  1. Microsoft will Open Source besser nutzen

    Autor: Golem.de 25.08.04 - 10:07

    Mit dem Windows Installer XML (WiX) und der Windows Template Library (WTL) hat Microsoft begonnen, Software als Open Source zu entwickeln. Nun kündigte Josh Ledgard, Programm Manager in Microsofts Visual Studio Community Team, weitere Bestrebungen seitens Microsoft an, das Open-Source-Prinzip stärker zu nutzen.

    https://www.golem.de/0408/33170.html

  2. Re: Microsoft will Open Source besser nutzen

    Autor: bums 25.08.04 - 10:18

    naja, die haben wohl das prinzip nicht ganz kapiert von open-source.
    ich übrigens auch nicht, aber der sinn von opensource ist sicherlich nicht, das ein program geöffnet wird nur weil die firma (in diesem falle microsoft) keine lust und geld mehr ausgeben will.

  3. Wie ?

    Autor: Nezo 25.08.04 - 10:20

    Wird etwa der mplayer in windows integriert und der windoze quelltext freigegeben ? :D

  4. Re: Wie ?

    Autor: RedHatter 25.08.04 - 10:24

    Windows-Quelltext wurde doch schon ..eher unfreiwillig... freigeben ;)

  5. Microsoft will Open Source besser ausnutzen

    Autor: _Uzul_ 25.08.04 - 10:36

    ich denk so passt die überschrift doch besser.
    es glaubt doch wohl nicht ernsthaft jemand das MS größere programme als OSS freigibt?
    ich würde es hoffen und ich halte es für die einzig vernünftige alternative für MS, aber ich spreche den marketingstrategen ab die "eier" zu haben das in redmond mal durchzusetzen.

    diesen installer (wix) immer in einem atemzug mit opensource und MS zu nennen ist nur eine weitere marketing masche damit MS aus den anti-OSS schlagzeilen rauskommt und die "opensource ist ein krebsgeschwür"-zeiten möglichst unerinnert unterm teppich verschwinden.

  6. Re: Microsoft will Open Source besser nutzen

    Autor: Samurai 25.08.04 - 10:40

    Na dann erklär das mal den ganzen Unix Herstellern(IBM, Sun, SGI, HP, etc...) Die stellen doch alle still und heimlich mehr oder weniger die eigene Produktion Ihrer Unix Versionen ein und verkaufen stattdessen irgend eine Linux Box zu ihrem Server. Selber also nichts mehr investieren, stattdessen die Arbeit anderer abgraben.
    Ein hoch auf IBM & Co. die sich ja sooo für Linux und Open Source einsetzt.

  7. Re: Microsoft will Open Source besser nutzen

    Autor: sulu 25.08.04 - 10:43

    > keine lust und geld mehr ausgeben will.

    Viele Programme sind aber so OpenSource geworden. Netscape->Mozilla, StarOffice->OpenOffice, div. Datenbanken, Blender (Konkurs).

  8. Dummbatz

    Autor: Der mit Samurai tanzt 25.08.04 - 10:45

    Samurai schrieb:
    >
    > Na dann erklär das mal den ganzen Unix
    > Herstellern(IBM, Sun, SGI, HP, etc...) Die
    > stellen doch alle still und heimlich mehr oder
    > weniger die eigene Produktion Ihrer Unix
    > Versionen ein und verkaufen stattdessen irgend
    > eine Linux Box zu ihrem Server. Selber also
    > nichts mehr investieren, stattdessen die Arbeit
    > anderer abgraben.

    Du bist wohl nicht ganz auf dem laufenden:
    Schau doch einfach mal in den Linux Kernel rein, bevor Du hier so ein sinnbefreiten Schwachsinn postest!

  9. ACK

    Autor: Der mit _Uzul_ tanzt 25.08.04 - 10:46

    Sie müssen eine Nachricht eingeben

  10. Re: Microsoft will Open Source besser ausnutzen

    Autor: Immortal 25.08.04 - 10:48

    @_Uzul_:
    da muss ich dir absolut recht geben. ganz knusper sind die bei M$ nicht mehr.

    lustig find ich auch die textstelle:
    > Im Blick hat Ledgard dabei vor allem Erweiterungen für Visual
    > Studio, für die auf Seiten Microsofts keine Zeit vorhanden sein.

    wen interessiert bitteschoen ob die keine zeit fuer die entwicklung
    ihrer (mach die user abhaengig und unterwuerfig) software haben?
    anstaendige opensoure entwickler werden eh lieber versuchen gcc bzw.
    diverse andere compiler und visuelle oberflaechen zu entwickeln als
    denen noch zu helfen bei ihrer unterwerfungsmaschinerie.

  11. Re: Dummbatz

    Autor: Michael - alt 25.08.04 - 11:00

    Du bist nicht nur nicht witzig, sondern auch ziemlich unverschämt. Wie kommst Du dazu, jemanden zu anzupöbeln. Insbesondere dann, wenn er auch aus meiner Sicht völlig Recht hat. Die genannten Unternehmen haben alle das Ziel, ihre eigene UNIX-Entwicklung einzustellen und ihr UNIX-Angebot durch Linux zu ersetzen.

    Würdest Du also bitte freundlicherweise erklären, was er denn Deiner Meinung nach so Tolles entdecken soll, wenn er in den Linux-Kernel reinschaut.... Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, daß der Linux-Kernel für ein OS/390 gleich aussieht wie für eine Intel-Prozessor Architektur. (Wobei ich mich mit solchen Themen wirklich nicht mehr beschäftigen will, das habe ich in meiner "Lehrzeit" zur Genüge getan...)

    Weißt Du, es gibt Menschen, die haben was anderes zu tun, als sich mit solchem Primitivzeug wie Linux-Kernel, NT-HAL oder IBM-BIOS beschäftigen....

  12. Re: Microsoft will Open Source besser nutzen

    Autor: Thomas Weinert 25.08.04 - 11:09

    Nein, "freigeben damit andere weiterbauen" klappt nicht - was sich auch genau an den genannten Beispielen zeigt.

    StarOffice->OpenOffice:

    Wird immernoch viel von Sun entwickelt und von Sun als kommerzielles Produkt vertrieben.

    Netscape->Mozilla

    Mozilla hat vom Quellcode her nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Netscape 4 zu tun. Aber auch hier haben lange Zeit die Netscape 4 Entwickler mitgearbeitet - finanziert von AOL.

    div. Datenbanken z.B. Interbase->Firebird

    Interbase ist mittlerweile wieder ein kommerzielles Closed Source Produkt von Borland. Firebird eine freier Fork und eigenständiges Projekt.

    Blender

    Schlechtestes Beispiel in deiner Liste. Blender wurde freigekauft. Hier bestand also das Interesse außerhalb der Firma. Sie hat nur ein Produkt verkauft - wohin war ihr (als Firma) egal.

    ###

    Software wird nicht genutzt, weil sie OS ist, sondern weil sie einen Nutzen bringt und nur Nutzer werden zu Entwicklern. (z.B. eine Firma die diese Software bei Kunden installiert und dafür anpassen muss.)

    Regards
    Thomas

  13. Re: Dummbatz

    Autor: GrafKoks 25.08.04 - 11:27

    SGI: Bringt z.B. das XFS-Dateisystem ein, gibt Entwicklergruppen Zugang zu SGI-Hardware und Hilfestellung bei der Entwicklung, und der freie Standard OpenGL ist auch eine SGI-Initiative.
    IBM: Viele IBM-Mitarbeiter werkeln am Kernel mit (http://www.kernel.org in den Changelogs nach IBM suchen!), hat ebenfalls ein eigenes Dateisystem eingebracht (JFS) und Eclipse könnte man auch noch erwähnen.

    Die Ausführungen zu Sun (will z.B. Solaris als OSS veröffentlichen) und HP (im Kernel-Changelog nach hp.com suchen) spar ich mir. Sollte auch so deutlich geworden sein, was für einen Unsinn "Samurai" da verzapft hat. "Selber also nichts mehr investieren, stattdessen die Arbeit anderer abgraben." - sowas kann auch nur wer sagen, der keine Ahnung von der Materie hat. Lediglich HP hält sich selber relativ bedeckt.

  14. Re: Microsoft will Open Source besser ausnutzen

    Autor: Mephisto 25.08.04 - 11:41

    Genau das habe ich auch gedacht.
    Wie sieht das dann aus? Gibt MS dann wirklich bedeutende Quelltextteile frei? Oder nur Schnittstellen?
    Die als OpenSource entwickelten Bestandteile werden dann mitverkauft? Oder werden frei verfügbar sein? Wird die Software durch diese Arbeit dann wenigstens günstiger? Oder wächst nur die Marge?
    Okay, angenommen Microsoft würde Visual Studio unter einer GPL kompatiblen Lizenz veröffentlichen: das wäre etwas anderes. Aber das traue ich der Firma nicht zu.

  15. Re: Dummbatz

    Autor: MrMojo 25.08.04 - 11:43

    Michael - alt schrieb:
    >
    > Weißt Du, es gibt Menschen, die haben was
    > anderes zu tun, als sich mit solchem
    > Primitivzeug wie Linux-Kernel, NT-HAL oder
    > IBM-BIOS beschäftigen....


    Anscheinend. Stellt sich nur die Frage was denn jetzt primitiver ist. Der Linux Kernel, oder den ganzen Tag im Forum rum zu posten (Man sieht recht oft Kommentare von dir).

  16. Re: Dummbatz

    Autor: Michael - alt 25.08.04 - 11:48

    Danke für Deine Ansicht. Ist die Behauptung schlicht falsch, daß die Entwicklung von Komponenten um ein System (Dein File-System-Beispiel), so wie auch die Adaption (siehe z/OS oder die SUN Hardware Produktlinie) von proprietärer Hardware (verzeih den recht doofen Begriff), gleich aufwendig ist, wie die Entwicklung eines kompletten Betriebssystems (a la AIX, UX, Sinix oder Solaris?).

    Ich habe, wie schon vorher angedeutet bisher auch immer diese Position bezogen, daß die Aufnahme von Linux in das Produktportfolio unter anderem der Einsparung der eigenen Entwicklungen dient und damit demzufolge auch die nötigen Schulungsaufwendungen der Kunden wegfallen; ein riesen Einsparpotential. Abgesehen davon ist es natürlich sinnvoll, wenn alle Linux, Linux schreien, sowas dann aus dem Regal ziehen kann. Sprich, es ist einfach eine marketingtechnische kommerzielle Nutzung eines für nicht kommerzielle Zwecke gedachten Systems.... Genau mit diesem Konflikt habe ich ien Problem, d.h. (noch) keine gescheiten Antworten.

  17. L0L: Da sieht aber Michael-alt ganz schön ALT aus

    Autor: Der mit GrafKoks tanzt 25.08.04 - 11:49

    Danke GrafKoks, das waren meine Gedanken.

  18. Kann man einigen es nie recht machen!

    Autor: q111 25.08.04 - 11:52

    Ich bin sicherlich kein MS-Fan, aber ich verstehe nicht, wieso sie jetzt wieder die Buhmänner sind, weil sie etwas als OpenSource freigeben!

  19. Re: Dummbatz

    Autor: Michael - alt 25.08.04 - 11:53

    Irgendwie scheinst Du nicht recht zu wissen, was Du eigentlich willst, oder Du bist hier in einem solchen Forum fehl am Platz:

    Ein Forum besteht aus Diskussionsteilnehmern. Dies in Frage zu stellen, stellt das Forum in Frage. Ist doch blöd, findest Du nicht auch?

    Aber um Deine Frage zu beantworten: Ja, es ist sehr nützlich, sich ein Bild von den allgemeinen Gedankenströmungen zu machen. Es ist sogar wesentlich nützlicher, als in den Source Codes irgendwelcher anderer Systeme rumzuforschen (weil man in den häufigsten Fällen sowas gar nicht zustande bringen würde) und damit zu meinen, man sei Mitglied der Könnerfraktion. Das war kein persönlicher Vorwurf, sondern eine allgemeine Feststellung.

    In jedem Fall ist meine Zeiteinteilung nicht Dein Problem. Ja?

  20. Du hast es nicht verstanden

    Autor: Der mit q111 tanzt 25.08.04 - 12:03

    "Im Blick hat Ledgard dabei vor allem Erweiterungen für Visual Studio, für die auf Seiten Microsofts keine Zeit vorhanden sein."
    Wer 50 US$ Mrd flüssiges Kapital hat, wird jawohl noch ein paar Entwickler einstellen können, oder?

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