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EDOS: Forschungsprojekt will Open-Source-Qualität steigern

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  1. Re: Ein Forschungsprojekt mit Erfolgsgarantie

    Autor: Chuck 26.12.04 - 23:52

    Michael - alt schrieb:
    >
    > Chuck, Du hast es sicher nicht so gemeint, aber
    > der Satz ist eine ziemliche Unverschämtheit:

    Doch, ich habe ihn haargenau so gemein. Du kannst nicht pauschal für alle ausschliessen das sie einen Quellcode inkl Abhängigkeiten verstehen können. Dem ist nämlich nicht so.

    > Doch, ist es. Sogar mathematisch beweisbar. Ich
    > weiß nicht, ob Dir der Name Donald E. Knuth was
    > sagt, aber vielleicht TeX. Nicht mal er konnte es.

    Das ist ausgemachter Blödsinn.

    > Dein Satz sagt mehr oder weniger: Die Jungs bei
    > OpenSource lullen sich ein in der Begeisterung
    > und Arroganz, sie könnten alles. Dabei ist das
    > kalter Kaffee, daß es nicht geht.

    Niemand kann alles, aber wer sich in sein betreutes Projekt vertieft versteht auch die Abhängigkeiten und findet eher Fehler bzw Ursachen als einer der nur den Text überfliegt.

    > Nochmal, das was Du da als tolle Leistung
    > beschreibst, nämlich daß ein Programmierer seine
    > Sachen korrekturgelesen hat bevor er sie abgibt,
    > ist nun wirlich nichts neues und Basis des
    > Handwerks. Wenn die OpenSource-Gemeinde jetzt
    > dazu aufruft, kan ich nur wirklich laut und
    > höhnisch lachen. nImmerhin gibts den Mist von
    > UNIX seit 30 Jahren.... und Linux ist alles
    > andere als fehlerfrei....

    Was ist schon fehlerfrei... aber zumindest wird Korrektur gelesen. Wie an anderer Stelle geschrieben ist die Aussage mit den 30 Jahren absoluter geistiger Durchfall denn die Sourcen sind schon sehr oft überarbeitet worden und nichts ist mehr 30 Jahre alt. Manches nur wenige Wochen oder Monate. Die Sachen entwickeln sich weiter und so können auch wieder neue Fehler reinkommen. Warum sind in Windows XP soviele Fehler wo man doch Windows95 - 98 - ME - NT - 2000 zum reifen hatte? Diese Frage ist nämlich genauso sinnfrei. Neuer Code bedeutet neues Fehlerpotential. Man muss immer und immer wieder korrekturlesen. Da dies aber viel Zeit kostet macht man das intensive Lesen wenn die Funktionen an sich gegeben sind später. Und so kommt es das nach Veröffentlichung und Audits und Co noch viele kleine und grosse Fehler gefunden werden können. Das passiert aber genauso auch bei CSS wie Windows nur bekommt man da eher wenig von den Audits und den Changelogs mit.

    > Ja, aber. Jetzt bleib mal auf dem Teppich. Die
    > einzige große Weiterentwicklung, die ich gesehen
    > habe, war die Hinzufügung eines weiteren
    > Minuszeichens zur Helpfunktion..... Soviel gibts
    > bei UNIX nun wirklich nicht zu Neues
    > hinzuzufügen. Sehen wir mal von IPv6 ab...

    Aha... und der Kernel hat sich nicht verändert? Und das GUI? Die Bibliotheken? Bist du dir da sicher?

    > Ja, aber genau da widersprichst Du Dich. Diese
    > 99% an Fehlern dürfte es gar nicht geben. Die
    > könnten durch einfache Sorgfalt des
    > Programmierers von vorneherein vermieden werden.

    Werden sie aber nicht.. weder bei OSS noch bei CSS... denn das hängt vom Entwickler ab wie sorgfältig er gearbeitet hat. Und in einem Programm gibt es sehr viele Variablen zu überprüfen... und da man performant arbeiten will hat man sowas lange Zeit ausser Acht gelassen.

    > Aber schauen wir mal auf die
    > Interessenkonflikten: Ein OS - Programmierer
    > will was Tolles beitragen. Fehler werden in Kauf
    > genommen.

    Falsch... unzureichende Kontrollen werden bei Software für die Performance in Kauf genommen. Genaue Source Kontrollen werden bei Software in Anbetracht von Release Terminen aufgeschoben.

    > Es gibt niemand, der ihn kommerziell
    > zur Rechenschaft zieht.

    Falsch... viele OSS Entwickler nehmen ihre Projekte und Teilnamen auch als Referenzen und negativ Meldungen gehen auf den Entwickler zurück.

    > Egal, wie Du dazu
    > stehst, das ist für mich ein erhebliches
    > Fehlerpotential! Insbesondere in den
    > Fernwirkungen (ich will wirklich nicht über
    > Bufferlängen diskutieren)

    Dieses Fehlerpotential hat man massiv bei CSS da man dort deutlich härter unter Zeitdruck arbeitet. Da wird schon vorher abgemacht das in den nächsten x Monaten ein ServicePack o.ä. erscheint welchen bekannte Fehler behebt... denn _KEINE_ Software wird am selben Tag veröffentlicht an dem die Arbeiten abgeschlossen sind. Build Freezes finden lange vorher statt. Fehlersuche findet bis zur Release statt - gravierende Fehler werden in letzter Sekunde behoben, kleinere Fehler erst später.

  2. Re: Open-Source-Qualität steigern ? Das ist auch bitter nötig!

    Autor: Chuck 26.12.04 - 23:54

    Linux 2.6 ist _ein_ Entwicklungszweig. Und da gibt es mehrere. Und es sind verschiedene Core Teams - verschiedene Projekte.

    Codezeilen bei 2.6 ~ 5.7 Millionen. Dort kann man aber hunderttausende abziehen für header, kommentare und immer wieder auftretende includes etc.

  3. Re: Open-Source-Qualität steigern ? Das ist auch bitter nötig!

    Autor: SpaMMy DX 27.12.04 - 10:39

    Da zeigt sich wieder, daß viele Codezeilen noch lange kein gutes Programm ausmachen. Vileicht erklärt das ja den ungeheuren speicherhunger und die langsamkeit von Linux. Da lobe ich mir noch mein gutes Windows XP Pro, daß vom Anfang bis zum Ende sauber programmiert wurde. Diese Sorgfalt schlägt sich auch nieder in der hohen Qualität dieses Spitzenbetriebssystems. Pfeilschnell, geringer Speicherbedarf und sicher wie Fort Knox. Das dieses OS in Sachen Benutzerfreundlichkeit alles bisher dargewesene schägt ist ja hinreichend bekannt.


    Euer,
    SpaMMy DX
    IT- und Wirtschaftstroll
    (der schlimmste von allen)

  4. Re: Open-Source-Qualität steigern ? Das ist auch bitter nötig!

    Autor: Chuck 27.12.04 - 11:02

    SpaMMy DX schrieb:
    >
    > Da zeigt sich wieder, daß viele Codezeilen noch
    > lange kein gutes Programm ausmachen. Vileicht
    > erklärt das ja den ungeheuren speicherhunger und
    > die langsamkeit von Linux.

    Deswegen läuft es auch auf Hochleistungsclustern... weil es ineffektiv ist.

    > Da lobe ich mir noch
    > mein gutes Windows XP Pro, daß vom Anfang bis
    > zum Ende sauber programmiert wurde.

    Was man an den inzwischen 2 ServicePacks und den unzähligen PatchDays inkl ZwischenPatchDays sehen kann.

    > Diese
    > Sorgfalt schlägt sich auch nieder in der hohen
    > Qualität dieses Spitzenbetriebssystems.

    Was man an den vielen Wurm und Virenangriffen sehen kann. Nirgens ist es leichter ein System zu kompromitieren.

    > Pfeilschnell, geringer Speicherbedarf und sicher
    > wie Fort Knox.

    Pfeilschnell zu erreichen für Viren und Würmer und verriegelt sich vor dem eigenen User wie Fort Knox... alle tieferen Einstellungen muss man suchen.

    > Das dieses OS in Sachen
    > Benutzerfreundlichkeit alles bisher dargewesene
    > schägt ist ja hinreichend bekannt.

    Was man an dem Trend weg von Windows sehr gut beobachten kann.

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