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  5. › IBM z9 Mainframe: von der zSeries…

Haben will!

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  1. Haben will!

    Autor: Vaderchen 27.07.05 - 00:22

    Auch wenn ich mit unserer z990 dicke Zufrieden bin und die auch noch ein paar Tage halten muss, ist das doch der richtige Schritt in Richtung Zukunft.
    Und besser als die Bonsaihardware ist das allemal. ;)

  2. Re: Nie im leben haben will!

    Autor: ansichtssache 27.07.05 - 01:32

    Vaderchen schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Und besser als die Bonsaihardware ist das allemal.
    > ;)

    Meiner Meinung nach spricht nichts gegen einfache Strukturen. Der Einsatzbereich für Mainframes is m.E. sehr begrenzt und ich würde auch größeren Unternehmen mit mittelgroßen IT-Abteilungen nur davon abraten, wenn sie sich nicht von IBM und dem ganzen Consulting- und Zusatzkosten-Stolpersteinen abhängig machen wollen.

    Ich kenne Beispiele da brachte ein J2EE-Server auf einem ausrangierten PC bessere Performance als ein J2EE-Server auf einem IBM-Mainframe.

    Sicher sind Mainframes nicht einfach so miteinander zu vergleichen und es muß auch schon die aktuelle Version sein. Zusätzlich ist natürlich auch Fachwissen notwendig, um einen Mainframe ausreizen zu können. Bei den richtigen Leuten wäre das alles kein Problem gewesen. Aber das ist es ja gerade! Oft haben ja noch nicht mal die Leute von IBM einen Schimmer. Da kann ich gerne auf das nächste OS/390/z/99993.141 und die dazugehörige Hardware verzichten.

    Der Grund für den Einsatz von Mainframes ist nicht die "revolutionäre" Technik, die es vor Jarzehnten schon war und bestimmt auch heute noch inovativ ist. Der Grund sind alte Zwänge bei nicht mehr ohne weiteres portierbarer Software, nicht immer aus technischer sicht nachvollziehbare Managemententscheidungen und der Satz "nobody has been fired for bying IBM", der die Managemententscheidungen dann einfach unter dem Wort "Arbeitsplatzschutz" verständlich macht.

    Wenn ich was grosses sehen will, kaufe ich mir einen Film für Volljährige. Beim Arbeiten hätte ich gerne leicht überschaubare Strukturen, wo mein Boss auch noch jemanden einstellen kann, der wenigstens ein fundiertes Fachwissen in diesem Bereich hat und noch dazu bezahlbar ist. Ist er nicht bezahlbar, muß ich nämlich alles alleine machen.

    Ich möchte hier keinen Glaubenskrieg anzetteln und habe auch schon mehrere Hände voll Server-Betriebssysteme gesehen (auch von IBM). Ich will einfach nur mal loswerden, daß ich die Vorteile zwar sehe, die Gefahren (kann man auch mit Preis-/Leistungsverhältnis, Folgekosten, Arbeitsmarktlage, Unflexibilität aufgrund nichttechnischer Randbedingungen übersetzen) mich als Aktionäre oder Vorstand eines solchen Unternehmens jede Nacht unruhig schlafen lassen würden.

  3. Re: Haben will!

    Autor: The Howler 27.07.05 - 07:22

    Vaderchen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Auch wenn ich mit unserer z990 dicke Zufrieden bin
    > und die auch noch ein paar Tage halten muss, ist
    > das doch der richtige Schritt in Richtung
    > Zukunft.
    > Und besser als die Bonsaihardware ist das allemal.
    > ;)

    Tja, wir arbeiten nach wie vor mit zwei z900ern. Und die laufen
    gerade mal auf C5 und C6! Interessant wäre aber durchaus die
    Hardwareverschlüsselung... Denn: "überzeugst du die Revision, dass
    die neue Hardware für Kundendatensicherheit wichtig ist, steht sie
    schon fast im Rechenzentrum". Das hat sich bisher noch immer
    bewahrheitet ^_^ Und dann endlich mal wieder ein Maschinchen das
    wir auf C3 laufen lassen können :-) Und das auch nur weil wir
    dadurch eine bessere Threadverteilung erreichen...
    Ich finde es immer gut dass der Preis nicht mit dabeisteht, den will
    ICH garnicht wissen ;-)

    MfG,

    der freundliche Howler aus der Nachbarschaft

  4. Re: Nie im leben haben will!

    Autor: Link 27.07.05 - 08:05

    ansichtssache schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Vaderchen schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und besser als die Bonsaihardware ist das
    > allemal.
    > ;)
    >
    > Meiner Meinung nach spricht nichts gegen einfache
    > Strukturen. Der Einsatzbereich für Mainframes is
    > m.E. sehr begrenzt und ich würde auch größeren
    > Unternehmen mit mittelgroßen IT-Abteilungen nur
    > davon abraten, wenn sie sich nicht von IBM und dem
    > ganzen Consulting- und Zusatzkosten-Stolpersteinen
    > abhängig machen wollen.
    >
    > Ich kenne Beispiele da brachte ein J2EE-Server auf
    > einem ausrangierten PC bessere Performance als ein
    > J2EE-Server auf einem IBM-Mainframe.
    >
    > Sicher sind Mainframes nicht einfach so
    > miteinander zu vergleichen und es muß auch schon
    > die aktuelle Version sein. Zusätzlich ist
    > natürlich auch Fachwissen notwendig, um einen
    > Mainframe ausreizen zu können. Bei den richtigen
    > Leuten wäre das alles kein Problem gewesen. Aber
    > das ist es ja gerade! Oft haben ja noch nicht mal
    > die Leute von IBM einen Schimmer. Da kann ich
    > gerne auf das nächste OS/390/z/99993.141 und die
    > dazugehörige Hardware verzichten.
    >
    > Der Grund für den Einsatz von Mainframes ist nicht
    > die "revolutionäre" Technik, die es vor Jarzehnten
    > schon war und bestimmt auch heute noch inovativ
    > ist. Der Grund sind alte Zwänge bei nicht mehr
    > ohne weiteres portierbarer Software, nicht immer
    > aus technischer sicht nachvollziehbare
    > Managemententscheidungen und der Satz "nobody has
    > been fired for bying IBM", der die
    > Managemententscheidungen dann einfach unter dem
    > Wort "Arbeitsplatzschutz" verständlich macht.
    >
    > Wenn ich was grosses sehen will, kaufe ich mir
    > einen Film für Volljährige. Beim Arbeiten hätte
    > ich gerne leicht überschaubare Strukturen, wo mein
    > Boss auch noch jemanden einstellen kann, der
    > wenigstens ein fundiertes Fachwissen in diesem
    > Bereich hat und noch dazu bezahlbar ist. Ist er
    > nicht bezahlbar, muß ich nämlich alles alleine
    > machen.
    >
    > Ich möchte hier keinen Glaubenskrieg anzetteln und
    > habe auch schon mehrere Hände voll
    > Server-Betriebssysteme gesehen (auch von IBM). Ich
    > will einfach nur mal loswerden, daß ich die
    > Vorteile zwar sehe, die Gefahren (kann man auch
    > mit Preis-/Leistungsverhältnis, Folgekosten,
    > Arbeitsmarktlage, Unflexibilität aufgrund
    > nichttechnischer Randbedingungen übersetzen) mich
    > als Aktionäre oder Vorstand eines solchen
    > Unternehmens jede Nacht unruhig schlafen lassen
    > würden.

    Zusammenfassend stimme ich dir zu, zumindest was KMUs betrifft mit ein paar Hundert Mitarbeitern. Für einen Grosskonzern mit einer richtig grossen IT-Abteilung sind Servervirtualisierung die Zukunft und wenn man 90% der IT Infrastruktur auf einem Server laufen lassen kann, anstatt auf 100 Win2k3 Server bringt das enorme administrative Vorteile + Flexibilität + Ausfallsicherheit (klar man bekommt die auch für ein 08/15 Server hin, der Aufwand wird aber schnell sehr gross, bei einer grösseren IT-Infrastruktur)


  5. Re: Nie im leben haben will!

    Autor: ansichtssache 28.07.05 - 00:25

    Link schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wenn man 90% der IT Infrastruktur auf
    > einem Server laufen lassen kann, anstatt auf 100
    > Win2k3 Server bringt

    Ich würde hier auch nicht unbedingt Windows zum Vergleichen heranziehen. Eine E15K oder ein Model mit Clustering und Virtualisierung von HP (heißt da glaube ich Superdome) sind hier schon eher zu vergleichen.

    Allerdings muß man auch Microsoft zugute halten, daß deren neue Serverbetriebsysteme wie Win2003 schon ein sehr breites Spektrum an Funktionalität mit sich bringen, was zwar dann über die einzelnen Lizenzmodelle erst aktiviert werden muß (wo jedoch nicht?) und was nicht immer reibungslos mit Unix kompatible ist (ist ein Mainframe aber auch nicht).

    Ich stelle einfach mal in den Raum, daß die IT-Infrastrukturen heute so ausgereift sind, daß man Probleme auf viele verschiedene Arten zu Zufriedenheit aller Kunden lösen kann, wo dann schon wieder die Glaubenskriege ins Spiel kommen ;-).


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