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Kosten / Nutzen?

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  1. Kosten / Nutzen?

    Autor: yeppi1 13.05.11 - 14:01

    Der Einsatz von Open Source soll doch in erster Linie Geld sparen? Davon lese ich im Artikel leider gar nichts. Ich kann mir vorstellen, dass der immense Aufwand, der einerseits notwendig ist, andererseits auch erfolgreich durchgeführt wird, seine Kosten hat. Eine Lizenz zahle ich einmalig oder jährlich, aber im Artikel steht die Repositories werden zu 10% angepasst was jedes mal wieder Kosten verursacht. Ich kann mir keine Einsparung vorstellen. Vor allem die beschriebene Begleitung der Mitarbeiter kostet Manpower, und Manpower von IBM stell ich mir erst gar nicht günstig vor...

  2. Re: Kosten / Nutzen?

    Autor: Ho Lee Shitt 13.05.11 - 14:17

    Einmalig UND jährlich wäre wohl die richtige Formulierung. ...und bei den jährlichen Geschichten, dann einmal Zugriffslizenzen für den SQL-Server, einmal für den Exchange-Server, und und und.... Je nachdem was du alles im Einsatz hast! ...und sich damit rum zu ärgern kostet doch auch Nerven und Manpower!

    ...aber ehrlich gesagt wäre ich auch gespannt zu erfahren was da unter dem Strich raus kommt!

  3. Re: Kosten / Nutzen?

    Autor: /mecki78 13.05.11 - 14:18

    yeppi1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Lizenz zahle ich einmalig

    Nur dann, wenn du auch in 50 Jahren noch mit dem Betriebssystem von heute arbeitest (denn nach jedem OS Update läuft alte Software vielleicht nicht mehr und muss durch die neuste Version dieser Software ausgetauscht werden) und auch bei den Programmen nie eine neuere Version als die aktuelle benutzt (den neue Major Releases erfordern vielleicht eine neue OS Version). Ein extrem unrealistischer Fall!

    Bzw. genau das ist der Grund, warum teilweise heute noch Windows 2000 Krücken in den Ämtern stehen - es ist kein Geld da um auf einen neue Windows Version umzusteigen bzw. der Umstieg würde zig weiter Lizenzen nach sich ziehen, für die auch kein Geld da ist. Also arbeitet man mit uralten Systemen, deren Sicherheitslücken schon lange nicht mehr gefixed werden und die nichts davon unterstützen, was Nutzer und Programmierer heute von einem System erwarten.

    > oder jährlich, aber im Artikel steht die Repositories werden zu
    > 10% angepasst was jedes mal wieder Kosten verursacht.

    Aha, 10% der Repos anpassen verursacht also immer wieder kosten, aber jährlich Lizenzen zu erneuern bzw. alte durch neue zu ersetzen (Upgrades kaufen) kostet also nichts? Interessant wie du hier rechnest. Faktisch kann 10% der Pakete von Hand zu ändern nicht mehr Kosten verursachen als 100% der Lizenzen zu erneuern, abgesehen davon, dass es mit Lizenzen erneuern ja nicht getan ist, Admins müssen die neue Software ja auch auf die Rechner einspielen, was bei mancher Software leider nur händisch geht, weil sie nicht für eine automatische, dezentrale Installation ausgelegt wurde. Im Gegensatz dazu, müssen diese 10% Repos nur einmal zentral händisch angepasst werden, und werden dann genauso automatisch auf alle Rechner verteilt, wie die anderen 90% von Ubuntu, denn unter Linux ist alles darauf aufgelegt automatisch und dezentral eingespielt zu werden.

    /Mecki

  4. Re: Kosten / Nutzen?

    Autor: evilchen 13.05.11 - 14:31

    >90 Prozent der genutzten Pakete stammen direkt aus den Repositories von Ubuntu. >Die restlichen zehn Prozent sind selbst gebaute Pakete. Denn die für die Verwaltung >eingesetzte Software weist oft komplexe Abhängigkeiten auf.
    >...
    >Darin sind etwa 2.500 bis 3.000 Pakete enthalten, je nachdem, welche Programme >die einzelnen Referate der Stadt für spezielle Anforderungen einsetzen.

    Lesen. von 10 % angepasst, steht da nix. Für wie viele Fälle werden in einem Unternehmen eigene Softwarelösungen erstellt? Seis mit Access oder Excel?
    wenn diese Tools als Packet ins Reposity einfliessen, um so besser.
    Eine freie Zugänglichmachung wäre noch das i-Tüpfelchen, könnten diese Lösungen anderen Behörden bei einer Migration bereits zur Verfügung stehen.

    >Die Entscheidung des Stadtrates München bringt auch den Bürgern Vorteile. Das >durch den Wegfall von Lizenz- und Hardwarekosten eingesparte Geld kann an >anderer Stelle eingesetzt werden.

    nochmal: Lesen!

  5. Re: Kosten / Nutzen?

    Autor: Rulf 13.05.11 - 16:46

    alle deine genannten kosten entstehen beim umstieg auf eine neue win- oder officeversion ebenso(insb die schulungen/zertifikate der admins)...die bedienung der anwendungen um die es ja eigendlich geht, ist im prinzip gleich...für bestimmte propitäre sachen fallen sicher weiterhin jährliche lizenzkosten an...und die hardwareabhängigkeiten lassen sich sicher einfach händeln, wenn man bei den sowieso nötigen neuanschaffungen gleich auf die kompatibilität achtet...drum auch die relativ langen umstellzeiten...

  6. Re: Kosten / Nutzen?

    Autor: Der Kaiser! 13.05.11 - 17:42

    Die Frage ist doch: Wann armotisiert sich das ganze?

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  7. Re: Kosten / Nutzen?

    Autor: bobb 13.05.11 - 18:09

    nö, die frage ist ob es sich amortisiert... 1 oder 15 jahre ist im prinzip wurst!

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