1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Münchner Freiheit: Bayern schlagen…

Re: was eine Milchmädchenrechnung

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: tataaa 13.05.11 - 14:12

    der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag. Die Schulungskosten der Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office. OK eine Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS Fan aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie wurden die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.

  2. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Ho Lee Shitt 13.05.11 - 14:20

    ...will nur mal das Stichwort CAL einwerfen. Da stehen die Redmonder drauf.

  3. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: evilchen 13.05.11 - 14:22

    Was du so schön als Milchmädchenrechnung titulierst, kann doch tatsächlich eine Ersparnis sein?
    aber nein, da du ja sicher Einblick in die Kostenaufstellungen hast weißt du natürlich bescheid.
    du hast sicher gelesen, dass eine Ausschreibung statt fand.
    Wenn das Projekt erfolgreich durch geht, kann IBM sicher weiteren Support verkaufen, auch auf Nachfolgeprojekte. Sie werden also wahrscheinlich keine 1500¤ pro Manntag kassieren.

    Ich bin auch überzeugt, wenn man so ein Projekt richtig an geht, ist eine Migration richtung freier Software kein Problem.
    Ausserdem sind Migrationskosten kurzzeitig als Investition zu sehen. Lizenzkosten sind hingegen wiederkehrende Kosten, wieder und wieder und wieder und wieder.
    Jeder neue Client braucht eine Lizenz. Beim Limux Projekt nicht, gelle?

  4. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Trollversteher 13.05.11 - 14:51

    >Ausserdem sind Migrationskosten kurzzeitig als Investition zu sehen. Lizenzkosten sind hingegen wiederkehrende Kosten, wieder und wieder und wieder und wieder. Jeder neue Client braucht eine Lizenz. Beim Limux Projekt nicht, gelle?

    Stimmt nicht. Noch nie was von Volumenlizenzen gehört?

  5. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: evilchen 13.05.11 - 14:54

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ausserdem sind Migrationskosten kurzzeitig als Investition zu sehen.
    > Lizenzkosten sind hingegen wiederkehrende Kosten, wieder und wieder und
    > wieder und wieder. Jeder neue Client braucht eine Lizenz. Beim Limux
    > Projekt nicht, gelle?
    >
    > Stimmt nicht. Noch nie was von Volumenlizenzen gehört?
    Und mit dieser Volumenslizenz hast du nicht das recht eine bestimmte Anzahl an rechnern zu installieren? X + 1?

  6. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: werauchimmer 13.05.11 - 14:55

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Stimmt nicht. Noch nie was von Volumenlizenzen gehört?

    Wenn man lediglich eine Volumenlizenz bräuchte dann würde vermutlich keiner jemals auf die Idee kommen, von Windows wegzumigrieren. Aber mit der Lizensierung der Clients ist es ja nicht getan.
    Dazu kommen ja noch Lizenzkosten für die MS-Server-Produkte (Exchange etc) und die CALs, die vermutlich den größten Batzen bei der Lizensierung ausmachen. Bei 12000 Arbeitsplätzen kommt da bestimmt einiges zusammen.

  7. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: glacius 18.05.11 - 14:59

    Hallo,

    Bei einer Gesamtbetrachtung von Desktop clients, Server und Infrastruktur kann natürlich ein besserer Preis für Linux/ bzw. auch Windows als OS Basis herauskommen.
    Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass eine Kostenreduktion bereits während der Migration egal von welchem OS auf welches erreicht werden kann. Schließlich kommen hier immer die Projektkosten, Schulung etc. mit dazu.
    Aus unseren Business Case Betrachtung geht zudem hhervor, dass nur eine vollständige Umstellung auf eine Software Architektur wirklich dauerhafte Einsparungen bringen kann. Am schlimmsten ist ein Mix aus diversen (Desktop) Systemen.

    only my 2 cents on it

  8. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: /mecki78 13.05.11 - 14:22

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag.

    Zum einen hätte ich gerne einen Beleg für diese Zahl, zum anderen wüsste ich nicht warum man bei einer komplett kommerziellen Lösung weniger Mitarbeiter für die Betreuung bräuchte als bei einer nicht kommerziellen.

    > Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.

    Aber die Schulung macht man für jeden Mitarbeiter nur einmal, die Win7 und MS Office Lizenz muss man alle paar Jahre neu kaufen, denn dann kommt Win8 und Win9 und Win10... und natürlich auch immer wieder ein neues MS Office dazu. Hingegen muss der Mitarbeiter nie wieder geschult werden, bis er in Rente geht und durch einen neuen ersetzt wird. Und es wird ja nicht jeder Mitarbeiter einzeln geschult, sondern immer eine ganze Gruppe auf einmal.

    /Mecki

  9. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Wohlhabender... 13.05.11 - 14:32

    > Aber die Schulung macht man für jeden Mitarbeiter nur einmal, die Win7 und MS Office Lizenz muss man alle paar Jahre neu kaufen, denn dann kommt Win8 und Win9 und Win10... und natürlich auch immer wieder ein neues MS Office dazu. Hingegen muss der Mitarbeiter nie wieder geschult werden, bis er in Rente geht und durch einen neuen ersetzt wird.

    Tut mir leid, aber das ist doch einfach schwachsinn. Oder gibt es im OpenSource-Bereich etwa keine Neuerungen, keine neue Office-Version, keine neue Version des Betriebssystems?
    Dann frage ich mich doch, wieso bei Ubuntu plötzlich OpenOffice rausfliegt und durch LibreOffice ersetzt wird und wieso der Gnome-Desktop durch Unity ausgetauscht wird, etc.
    Auch bzw. Gerade im OpenSource-Bereich sind KONSTANTE Schulungen notwendig, denn auch hier bleibt das Rad der Zeit nicht einfach stehen.

  10. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: /mecki78 13.05.11 - 14:36

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tut mir leid, aber das ist doch einfach schwachsinn. Oder gibt es im
    > OpenSource-Bereich etwa keine Neuerungen, keine neue Office-Version, keine
    > neue Version des Betriebssystems?

    Doch, aber die gibt es im kommerziellen Bereich auch (vergleiche doch mal die aktuelle MS Office Version mit den zwei Version davor, oder Windows XP, Vista und 7). Warum soll ich die Dinge gegeneinander rechnen, die mit oder ohne Umstellung gleich gewesen wären?

    /Mecki

  11. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: der_wahre_hannes 13.05.11 - 16:40

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wohlhabender Manager schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tut mir leid, aber das ist doch einfach schwachsinn. Oder gibt es im
    > > OpenSource-Bereich etwa keine Neuerungen, keine neue Office-Version,
    > keine
    > > neue Version des Betriebssystems?
    >
    > Doch, aber die gibt es im kommerziellen Bereich auch (vergleiche doch mal
    > die aktuelle MS Office Version mit den zwei Version davor, oder Windows XP,
    > Vista und 7). Warum soll ich die Dinge gegeneinander rechnen, die mit oder
    > ohne Umstellung gleich gewesen wären?

    Und warum schreibst du dann vorher, dass im Falle der Umstellung der Mitarbeiter "nie wieder, bis er in Rente geht" geschult werden müsse?
    Das ist mit verlaub wirklich Quatsch.

  12. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: handymasten_abs... 19.05.11 - 21:20

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /mecki78 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wohlhabender Manager schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Tut mir leid, aber das ist doch einfach schwachsinn. Oder gibt es im
    > > > OpenSource-Bereich etwa keine Neuerungen, keine neue Office-Version,
    > > keine
    > > > neue Version des Betriebssystems?
    > >
    > > Doch, aber die gibt es im kommerziellen Bereich auch (vergleiche doch
    > mal
    > > die aktuelle MS Office Version mit den zwei Version davor, oder Windows
    > XP,
    > > Vista und 7). Warum soll ich die Dinge gegeneinander rechnen, die mit
    > oder
    > > ohne Umstellung gleich gewesen wären?
    >
    > Und warum schreibst du dann vorher, dass im Falle der Umstellung der
    > Mitarbeiter "nie wieder, bis er in Rente geht" geschult werden müsse?
    > Das ist mit verlaub wirklich Quatsch.

    Richtig, Beamte gehen nämlich nicht in Rente, die gehen in Pension... ;-)

  13. was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: le_baptiste 13.05.11 - 14:38

    … das sie jetzt mit linux arbeiten müssen wo sie doch alle von zuhause windows bzw. osx gewohnt sind? glaube kaum das die alle schwer begeistert sind. wer lernt schon gern komplett um, und dann auch noch von einer teuren luxussoftware zu einem opensource-dingsbums das die "originale" im prinzip nur mehr oder weniger versucht zu imitieren …



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.11 14:40 durch le_baptiste.

  14. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: evilchen 13.05.11 - 14:48

    le_baptiste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > … das sie jetzt mit linux arbeiten müssen wo sie doch alle von
    > zuhause windows bzw. osx gewohnt sind? glaube kaum das die alle schwer
    > begeistert sind. wer lernt schon gern komplett um, und dann auch noch von
    > einer teuren luxussoftware zu einem opensource-dingsbums das die
    > "originale" im prinzip nur mehr oder weniger versucht zu imitieren …

    Oha, böswillige Schmutzkampagne? Facebook im Blut?
    Die Zeiten wo heimprogrammierer versucht haben Windows tolle Welt der Fenster zu immitieren sind schon einige Zeit vorbei.
    Wer wann von wem abkupfert, ist längst nicht mehr klar erkennbar.
    Dass viele Innovationen in Bedienerfreundlichkeit und Handling aus der OSS Ecke kommen, das behaupte ich nun einfach mal. Und ich denke damit liege ich nicht so falsch.
    Und "Teure Luxussoftware", dass eine goldene Kloschüssel eine teure Luxusversion ist, darüber streitet wohl keiner. Dass man auf einem Keramikpott aber genau so gut stinken kann, sollte selbst dir eingehen. Ausserdem ist Gold bei weitem nicht so Angenehm am A****, wo es doch inzwischen vorgeheizte Klositze gibt usw.

  15. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: POKE 59458,62 13.05.11 - 15:44

    evilchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Zeiten wo heimprogrammierer versucht haben Windows tolle Welt der
    > Fenster zu immitieren sind schon einige Zeit vorbei.
    > Wer wann von wem abkupfert, ist längst nicht mehr klar erkennbar.
    > Dass viele Innovationen in Bedienerfreundlichkeit und Handling aus der OSS
    > Ecke kommen


    Das sollte man denen von Open/LibreOffice mal sagen, evtl. machen die mal was innovatives oder ne GUI, bei der ich mir nicht wie im Jahr 1992 vorkomme... Gerade Impress hinkt Powerpoint Jahrzehnte hinterher.

  16. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:29

    POKE 59458,62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > evilchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Zeiten wo heimprogrammierer versucht haben Windows tolle Welt der
    > > Fenster zu immitieren sind schon einige Zeit vorbei.
    > > Wer wann von wem abkupfert, ist längst nicht mehr klar erkennbar.
    > > Dass viele Innovationen in Bedienerfreundlichkeit und Handling aus der
    > OSS
    > > Ecke kommen
    >
    > Das sollte man denen von Open/LibreOffice mal sagen, evtl. machen die mal
    > was innovatives oder ne GUI, bei der ich mir nicht wie im Jahr 1992
    > vorkomme... Gerade Impress hinkt Powerpoint Jahrzehnte hinterher.

    Die GUI von OO ist funtionell, aber alles muss per Grafik aufgepimpt werden, nur damits tuffig aussieht.

  17. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: irata 14.05.11 - 18:39

    POKE 59458,62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sollte man denen von Open/LibreOffice mal sagen, evtl. machen die mal
    > was innovatives oder ne GUI, bei der ich mir nicht wie im Jahr 1992
    > vorkomme... Gerade Impress hinkt Powerpoint Jahrzehnte hinterher.

    Powerpoint nehme ich erst dann ernst, wenn es wenigstens endlich mal halbwegs flüssige Animationen zustande kriegt.
    Kann ja wohl nicht wahr sein, dass eine durchschnittliche C64-Demo das besser hinkriegt.
    Einen C64-Programmierer würde man für sowas wie eine Powerpoint-Animation verspotten.
    Dass Impress noch viel schlechter ist, kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen.

    Hab gerade erst Daten konvertieren und importieren müssen.
    Erst hab ich es mit Excel 2007 versucht - aber das erkennt nicht mal Texte ("") mit Zeilenumbrüchen, und beim Einfügen von größeren Texten in eine Zelle hat es auch gestreikt. Das hat mit OO-Calc wenigstens einwandfrei funktioniert.
    Dafür hab ich mich mit dem komische OO-Basic (Makros) auseinandersetzen müssen, und absturzfreudig war OO auch. Hat aber seinen Zweck erfüllt.
    Solche Programme sind für mich nur Mittel zum Zweck, als Tool. Wenn sie die einfachsten Aufgaben nicht erledigen, suche ich mir ein anderes Tool - im Notfall was selbstgestricktes.
    Kann ja nicht sein, dass ich mich an die Funktionsweise eines Tools anpassen muss?

  18. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: /mecki78 13.05.11 - 15:03

    le_baptiste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... das sie jetzt mit linux arbeiten müssen wo sie doch alle von
    > zuhause windows bzw. osx gewohnt sind?

    Sind sie das? Oder sind sie doch eher iOS von ihrem iPhone/iPad daheim gewohnt, oder vielleicht doch eher Android, von ihrem SmartPhone/SmartTablet? Und wie sollen sich erst Windows XP Nutzer noch in Windows 7 zurecht finden, wenn da praktisch alles anders aussieht und anders aufgebaut ist?

    Weißt du, die Armaturen von Autos und deren die Bedienung der Technik und den mittlerweile überall verbauten Boardcomputern ist nicht nur von Automarke zu Automarke anders, sondern sogar teilweise von Modell zu Modell der selben Automarke. Einige grundlegende Konzepte sind zwar gleich (irgendwo wird z.B. immer die Geschwindigkeit angezeigt), aber was das Aussehen angeht oder die Position eines bestimmten Knopfes oder Schalters (bzw. das Vorhanden sein des jeweiligen) sind die Unterschiede teilweise gigantisch. Ich wüsste aber nicht das das schon jemals jemand davon abgehalten hätte ein neues Auto benutzen zu können oder sich überhaupt eines zu kaufen, sogar von einer anderen Marke als das vorherige. Es gibt einen Unterschied zwischen sich nicht anpassen können und sich nicht anpassen wollen.

    /Mecki

  19. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: le_baptiste 13.05.11 - 15:06

    nunja, ich habe jahrelang mit MS office gearbeitet und eines tages dachte ich mir, was soll ich denen die kohle in den hintern schieben, probierste mal openoffice. naja was soll ich sagen, da muss man schon SEHR tolerant sein um diesen wechsel gut zu finden, oder ein linux-nerd …

  20. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: taudorinon 13.05.11 - 15:15

    le_baptiste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nunja, ich habe jahrelang mit MS office gearbeitet und eines tages dachte
    > ich mir, was soll ich denen die kohle in den hintern schieben, probierste
    > mal openoffice. naja was soll ich sagen, da muss man schon SEHR tolerant
    > sein um diesen wechsel gut zu finden, oder ein linux-nerd …

    Ich habe jahrelang gut begründete Beiträge auf Golem gelesen bis ich mir gedacht habe, warum nicht auch mal die oberflächlichen lesen, die nur Behauptungen aufstellen. Naja, was soll ich sagen, da muss man schon "sehr" tolerant sein um diesen Wechsel gut zu finden, oder ein Golem-Troll.

    SCNR

  21. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:31

    le_baptiste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nunja, ich habe jahrelang mit MS office gearbeitet und eines tages dachte
    > ich mir, was soll ich denen die kohle in den hintern schieben, probierste
    > mal openoffice. naja was soll ich sagen, da muss man schon SEHR tolerant
    > sein um diesen wechsel gut zu finden, oder ein linux-nerd

    oder sehr unflexibel, um es nicht gut zu finden...

  22. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: der_wahre_hannes 13.05.11 - 16:46

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > le_baptiste schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... das sie jetzt mit linux arbeiten müssen wo sie doch alle von
    > > zuhause windows bzw. osx gewohnt sind?
    >
    > Sind sie das? Oder sind sie doch eher iOS von ihrem iPhone/iPad daheim
    > gewohnt, oder vielleicht doch eher Android, von ihrem
    > SmartPhone/SmartTablet?

    Ein Betriebssystem für ein Smartphone oder ein Tablet kannst du schwerlich mit einem Betriebssystem für einen PC vergleichen.

    > Und wie sollen sich erst Windows XP Nutzer noch in Windows 7 zurecht finden, wenn da praktisch alles anders aussieht und anders aufgebaut ist?

    Dieser Umstieg ist in der Tat alles andere als leicht, weshalb immer noch sehr viele an XP festhalten.

    > Weißt du, die Armaturen von Autos und deren die Bedienung der Technik und
    > den mittlerweile überall verbauten Boardcomputern ist nicht nur von
    > Automarke zu Automarke anders, sondern sogar teilweise von Modell zu Modell
    > der selben Automarke. Einige grundlegende Konzepte sind zwar gleich
    > (irgendwo wird z.B. immer die Geschwindigkeit angezeigt), aber was das
    > Aussehen angeht oder die Position eines bestimmten Knopfes oder Schalters
    > (bzw. das Vorhanden sein des jeweiligen) sind die Unterschiede teilweise
    > gigantisch. Ich wüsste aber nicht das das schon jemals jemand davon
    > abgehalten hätte ein neues Auto benutzen zu können oder sich überhaupt
    > eines zu kaufen, sogar von einer anderen Marke als das vorherige. Es gibt
    > einen Unterschied zwischen sich nicht anpassen können und sich nicht
    > anpassen wollen.

    Oh, endlich mal wieder ein völlig unpassender Autovergleich, bravo.
    Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, Autos und PCs/Betriebssysteme lassen sich nur schwer bis gar nicht miteinander vergleichen.

  23. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: frostbitten king 13.05.11 - 18:45

    Sorry, aber dieser Autovergleich trifft die Stecknadel in der Mitte vom Kopf ;).
    Es ist exakt dasselbe. Bei einem neuen Auto wo die Armaturen ein wenig anders sind sagt der Kunde auch nicht... wie funktioniert das da. Ich kenn mich nicht aus. Der Unterschied beim Auto ist, da hat der Kunde begriffen, dass er in Prinzipien denken muss (oder zumindest macht er es intuitiv). Er weiß, irgendwo muss ein Lenkrad (nonaned) sein, irgendwo eine Geschwindigkeitsanzeige, Drehzahlmesser, etc etc. Da ist es auch kein Problem. Also warum will er es dann nicht beim Computer lernen. NEIN, da muss der DAU immer alles auswendig ohne dass er denkt machen. Ich schalte den PC ein, ich schalte mein Hirn aus, ich klicke exakt hier, und da und dort ohne zu wissen was ich tue, weil ich es mir nicht merken will, wie ich eine CD brenne (reales bsp: meine Schwester), nein sie will einfach nicht prinzipiell verstehen was dabei abgeht. Wenn sie das täte, würde sie nicht nach 3 Wochen vergessen wie man dieses (verdammte) Programm bedient, weil sie statt in Prinzipien zu arbeiten einfach nur stur blind drückt. Conclusio, der Autovergleich passt wie Dornröschens Schuh.

  24. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: der_wahre_hannes 14.05.11 - 13:12

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber dieser Autovergleich trifft die Stecknadel in der Mitte vom
    > Kopf ;).
    > Es ist exakt dasselbe.

    Bevor man Auto fahren darf, muss man aber erstmal in die Fahrschule und das ganze lernen. Bei einem PC darf jeder einfach so ran.
    Darüber hinaus ist es weit weniger komplex bei einem Auto den Tacho zu finden als bei einem PC rauszufinden, wie ich denn eine CD brenne.

  25. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: taudorinon 14.05.11 - 14:08

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor man Auto fahren darf, muss man aber erstmal in die Fahrschule und das
    > ganze lernen. Bei einem PC darf jeder einfach so ran.

    Ja, leider - bei manchen wäre ein PC-Führerschein kein Fehler.

    > Darüber hinaus ist es weit weniger komplex bei einem Auto den Tacho zu
    > finden als bei einem PC rauszufinden, wie ich denn eine CD brenne.

    Ja, und rückwärts Einparken ist auch nicht unbedingt trivial, zumal nicht jede Auto gleichlang ist.
    Übrigens gibt es bei Software zum Brennen wenig Unterschiede. Und wenn man die Brennsoftware wechselt muss man mit der neuen zurechtkommen egal ob Windows oder Linux.

  26. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: irata 15.05.11 - 15:31

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, leider - bei manchen wäre ein PC-Führerschein kein Fehler.

    Also bitte. PCs bzw. diverse Software (u.a. Betriebssysteme) werden ja immer mit der Behauptung verkauft, dass alles so einfach und "intuitiv" ist.
    Oder willst du etwa sagen, dass diverse Hersteller Lügner sind? ;-)

  27. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: LichtderWahrheit 15.05.11 - 15:30

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber dieser Autovergleich trifft die Stecknadel in der Mitte vom
    > Kopf ;).

    Nein, tut er nicht.

    > Es ist exakt dasselbe. Bei einem neuen Auto wo die Armaturen ein wenig
    > anders sind sagt der Kunde auch nicht... wie funktioniert das da. Ich kenn
    > mich nicht aus. Der Unterschied beim Auto ist, da hat der Kunde begriffen,
    > dass er in Prinzipien denken muss (oder zumindest macht er es intuitiv). Er
    > weiß, irgendwo muss ein Lenkrad (nonaned) sein, irgendwo eine
    > Geschwindigkeitsanzeige, Drehzahlmesser, etc etc. Da ist es auch kein
    > Problem. Also warum will er es dann nicht beim Computer lernen.

    Nur mal so für dich als Info: zumindest die europäischen Automobilhersteller geben sich recht viel Mühe, gerade die Unterschiede in der Bedienung gegenüber den jeweiligen Vorgängermodellen eben nicht allzu groß ausfallen zu lassen. Als Beispiel sei hier nur mal der Multifunktions-Blinkerhebel ("Multifunktionsknochen") genannt, der sich ueber Jahrzehnte nur wenig verändert in Mercedes-Automobilen (und nicht nur da!) wiederfand. Automobilhersteller wissen, daß ihre Kundschaft selten bereit ist, für ein neues Modell komplett umzulernen, und dementsprechend wird für das neudeutsche MMI ("Man machine Interface" aka "Benutzerschnittstelle") ein hoher Entwicklungsaufwand betrieben, der dem Laien oft garnicht bewusst ist. BMW hat das beim alten 7er (E65) mit seinem MMI verpatzt, dementsprechend negativ war auch die Kritik von Fachpresse und Kunden.

    > NEIN, da
    > muss der DAU immer alles auswendig ohne dass er denkt machen. Ich schalte
    > den PC ein, ich schalte mein Hirn aus, ich klicke exakt hier, und da und
    > dort ohne zu wissen was ich tue, weil ich es mir nicht merken will, wie ich
    > eine CD brenne (reales bsp: meine Schwester), nein sie will einfach nicht
    > prinzipiell verstehen was dabei abgeht. Wenn sie das täte, würde sie nicht
    > nach 3 Wochen vergessen wie man dieses (verdammte) Programm bedient, weil
    > sie statt in Prinzipien zu arbeiten einfach nur stur blind drückt.

    Du ignorierst, daß viele Menschen den Computer nicht als Selbstzweck sehen, sondern als Werkzeug, wie die Mikrowelle, den Fernseher oder den Backofen, und die derzeitige Entwicklung (siehe iPad, Android usw) geht ganz eindeutig in diese Richtung. Genausowenig, wie sich Autofahrer im Allgemeinen dafür interessieren, wie die Einspritzanlage oder die Lambdaregelung in ihrem Auto funktionieren, oder Köche und Hausfrauen ihren Backofen zerlegen, um zu sehen, wie Temperaturregelung und Bratautomatik funktionieren, interessieren sich die meisten Nutzer schlichtweg garnicht dafür, was im Hintergrund in ihrem Computer von statten geht.

    Eine solche Anwendergruppe dann noch pauschal als "DAU" zu beschreiben, zeugt von einer gewissen lebensfremden Arroganz, wie sie gewöhnlich Nerds ohne Freundeskreis und eigenes Leben aufgrund einer eingebildeten intellektuellen Überlegenheit zur Schau stellen. Zugegebenermassen, wenn der Computer zum nahezu einzigen Lebensinhalt wird, mag die Idee, dass sich Computer den Anwendern anzupassen haben und nicht umgekehrt, vermutlich wirklich fremdartig wirken.

    Tatsächlich aber sind die Anforderungen an Computer bzgl. leichter Bedienung durchaus berechtigt, und wird auch von den Herstellern aufgegriffen. Apple hat seinen anhaltenden Erfolg vor Allem auch durch die Fokussierung auf einfache Bedienung erreicht. Auch MS wirft nicht bei jeder neuen Windows-Version alle bekannten Bedienkonzepte über Bord, und selbst die Linux-Fraktion fängt langsam an zu begreifen, dass nicht jedesmal das Rad neu erfunden werden muss.

    Letztendlich zeigt der Artikel, dass nur durch Berücksichtigung der Anforderungen eben dieser von dir beleidigend mit "DAU" bezeichneten Anwendergruppe für das Gelingen derartiger Projekte entscheidend ist, und nicht das, was sich irgendwelche Systemadministratoren oder Softwareentwickler als Optimum vorstellen.

    Computer haben sich den Anwendern anzupassen, nicht umgekehrt.

  28. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: tilmank 15.05.11 - 21:57

    LichtderWahrheit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du ignorierst, daß viele Menschen den Computer nicht als Selbstzweck sehen,
    > sondern als Werkzeug, wie die Mikrowelle, den Fernseher oder den Backofen,
    > und die derzeitige Entwicklung (siehe iPad, Android usw) geht ganz
    > eindeutig in diese Richtung. Genausowenig, wie sich Autofahrer im
    > Allgemeinen dafür interessieren, wie die Einspritzanlage oder die
    > Lambdaregelung in ihrem Auto funktionieren, oder Köche und Hausfrauen ihren
    > Backofen zerlegen, um zu sehen, wie Temperaturregelung und Bratautomatik
    > funktionieren, interessieren sich die meisten Nutzer schlichtweg garnicht
    > dafür, was im Hintergrund in ihrem Computer von statten geht.
    Bullshit³, so tiefes Wissen braucht der Anwender garnicht, um mit einem System zu arbeiten. Im übrigen lernt man auf dme Weg zum Führerschein auch ein bisschen was über die interne Funktion eines Autos. Gerade bei Küchengeräten sehen die exakt selben Funktionen übrigens oft von Modell zu Modell ganz anders aus, trotzdem bringen die Leute dort das Abstraktionsvermögen mit, umzudenken.

    > Eine solche Anwendergruppe dann noch pauschal als "DAU" zu beschreiben,
    > zeugt von einer gewissen lebensfremden Arroganz, wie sie gewöhnlich Nerds
    > ohne Freundeskreis und eigenes Leben aufgrund einer eingebildeten
    > intellektuellen Überlegenheit zur Schau stellen.
    Wenn man klüger ist als jemand, der auf einem Desktop ein Icon nicht findet, ist man demjenigen ein kleines bisschen überlegen :D

    > Tatsächlich aber sind die Anforderungen an Computer bzgl. leichter
    > Bedienung durchaus berechtigt, und wird auch von den Herstellern
    > aufgegriffen.
    Wo spricht das jetzt aus Sicht des normalen Anwenders gegen Linux ? Der hat ja nix zu installieren oder im System rumzupfuschen, das müssen nur die Admins können.

    > Computer haben sich den Anwendern anzupassen, nicht umgekehrt.
    Eigentlich hat der Anwender sich den Computer an seine Bedrüfnisse anzupassen. Wenn er das nicht kann, muss er sich eben umgewöhnen.


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  29. Re: was die angestellten wohl wirklich...

    Autor: frostbitten king 16.05.11 - 10:13

    > Du ignorierst, daß viele Menschen den Computer nicht als Selbstzweck sehen,
    > sondern als Werkzeug, wie die Mikrowelle, den Fernseher oder den Backofen,
    > und die derzeitige Entwicklung (siehe iPad, Android usw) geht ganz
    > eindeutig in diese Richtung. Genausowenig, wie sich Autofahrer im
    > Allgemeinen dafür interessieren, wie die Einspritzanlage oder die
    > Lambdaregelung in ihrem Auto funktionieren, oder Köche und Hausfrauen ihren
    > Backofen zerlegen, um zu sehen, wie Temperaturregelung und Bratautomatik
    > funktionieren, interessieren sich die meisten Nutzer schlichtweg garnicht
    > dafür, was im Hintergrund in ihrem Computer von statten geht.
    >
    > Eine solche Anwendergruppe dann noch pauschal als "DAU" zu beschreiben,
    > zeugt von einer gewissen lebensfremden Arroganz, wie sie gewöhnlich Nerds
    > ohne Freundeskreis und eigenes Leben aufgrund einer eingebildeten
    > intellektuellen Überlegenheit zur Schau stellen. Zugegebenermassen, wenn
    > der Computer zum nahezu einzigen Lebensinhalt wird, mag die Idee, dass sich
    > Computer den Anwendern anzupassen haben und nicht umgekehrt, vermutlich
    > wirklich fremdartig wirken.
    Ich hab schon den Fehler bei mir gesucht und ich wäre auch beinahe dort angekommen :(. Jedoch hat mir eine Ausnahme das Gegenteil bewiesen.
    Guter Freund mit dem ich seit jahren trainiere(Kampfsport), ist 40 Jahre, Physiotherapeut und hat nicht seeehr viel mit Pcs am Hut. Jedoch dieser ist lernwillig, und wenn ich ihm etwas erkläre, wo er Probleme hat ... höhö - hört er zu und versteht/merkt sich es - und fragt nicht 10 mal in 3 Wochen dasselbe, weil er es sich einfach nicht merken will, weil er weiß/denkt er kann mich eh immer wieder fragen ;). Nur so zum Denkanstoß. Die meisten Leute (ok ich schimpf sie Daus), besser passt wohl etwas wie LUAU (Lernunwilligster anzunehmender User), ..oder
    LRAU (Lernresistenteste anzunehmende User) .. komisches Wort ..naja egal. Meine Meinung ist, die Meisten wollens sich einfach nicht merken, weil sie genau wissen, sie können dich over 9000 mal mit der gleichen Frage nerven (abgesehen von oben erwähnter Ausnahme).

  30. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Ho Lee Shitt 13.05.11 - 14:50

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Tut mir leid, aber das ist doch einfach schwachsinn. Oder gibt es im
    > OpenSource-Bereich etwa keine Neuerungen, keine neue Office-Version, keine
    > neue Version des Betriebssystems?
    > Dann frage ich mich doch, wieso bei Ubuntu plötzlich OpenOffice rausfliegt
    > und durch LibreOffice ersetzt wird und wieso der Gnome-Desktop durch Unity
    > ausgetauscht wird, etc.
    > Auch bzw. Gerade im OpenSource-Bereich sind KONSTANTE Schulungen notwendig,
    > denn auch hier bleibt das Rad der Zeit nicht einfach stehen.

    ...klar gibts Neuerungen, aber keine Upgradekosten. Unity? ...na, dann bleibt man halt bei Gnome. Die werden doch nicht ausversehen die Admins mit eingespart haben.

    Na und wer im Open-Source-Bereich konstante Schulungen benötigt, der brauch sie auch unter Windows. ...der unterschied zwischen der OpenOffice/LibreOffice-Oberfläche ist doch vernachlässigbar wenn man sich MS Office2003/2007 anguckt! Also mal nicht übertreiben!

  31. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: evilchen 13.05.11 - 14:40

    Und nur weil die von Ubuntu runtergeladene Version nun mit Unity startet, ist es nicht mehr Möglich einen anderen Desktop im Amt auszuliefern? Mööp. Merkste was?
    Nee? So ist die alte Gnome Version beim derzeitigen Ubuntu 11.04 immer noch mit in der Installation. ein Auswahlfeld beim Anmelden und schon hast du wieder deine 2er Gnome Version. Und einer zentralen Administration traue ich schon zu, dass sie in der Lage sind die Installationen so umzustellen, das standartmäßig wieder Gnome2 im Amt startet. Ausserdem ist in Münschen die Rede davon, dass KDE als Standartoberfläsche verwendet wird. Diese ist bei der Standartinstallation nicht automatisch dabei. Anpassung ist also bereits geschehen.

    Gesetz den Fall, dass Gnome oder KDE nicht mehr in der Version wie gewünsch weiterentwickelt wird und bereits Bundesweit 10 - 20 Ämter auf Linux mit KDE migriert hätten, ein paar Flocken von jedem und eine weitere Entwicklung könnte stattfinden.
    Bei Winzigweich Fenster nicht.

  32. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Trollversteher 13.05.11 - 14:53

    >Zum einen hätte ich gerne einen Beleg für diese Zahl, zum anderen wüsste ich nicht warum man bei einer komplett kommerziellen Lösung weniger Mitarbeiter für die Betreuung bräuchte als bei einer nicht kommerziellen.

    Weil bei kommerziellen Projekten die Dokumentationslage immer besser ist - und im Falle von Windows die deutlich weitere Verbreitung auch eine deutlich größere Community plus ein deutlich besser getestetes und praxisorientiertes Produkt bedeutet. Das gleiche gilt natürlich auch im umgekehrten Fall für Linux im Serverbereich.

  33. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: evilchen 13.05.11 - 14:57

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Zum einen hätte ich gerne einen Beleg für diese Zahl, zum anderen wüsste
    > ich nicht warum man bei einer komplett kommerziellen Lösung weniger
    > Mitarbeiter für die Betreuung bräuchte als bei einer nicht kommerziellen.
    >
    > Weil bei kommerziellen Projekten die Dokumentationslage immer besser ist -
    > und im Falle von Windows die deutlich weitere Verbreitung auch eine
    > deutlich größere Community plus ein deutlich besser getestetes und
    > praxisorientiertes Produkt bedeutet. Das gleiche gilt natürlich auch im
    > umgekehrten Fall für Linux im Serverbereich.
    "die Dokumentationslage immer besser ist "
    Belege?
    Schonmal mit der Installation eines Oracle Enterprice Real Application Cluster with Transparent Failover rumgeschlagen? Wunderbare Dokumentation. Die Community ist gradezu Gigantisch die dir da helfen kann.
    Aber eines stimmt: Die Dokumentation der gefundenen, undokomentierten Fehler wächst täglich!

  34. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: irata 13.05.11 - 21:45

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil bei kommerziellen Projekten die Dokumentationslage immer besser ist -
    > und im Falle von Windows die deutlich weitere Verbreitung auch eine
    > deutlich größere Community plus ein deutlich besser getestetes und
    > praxisorientiertes Produkt bedeutet. Das gleiche gilt natürlich auch im
    > umgekehrten Fall für Linux im Serverbereich.

    Bist du jetzt Idealist oder Fantast?
    Der kleine Unterschied zwischen Theorie und Praxis nennt sich "Realität" ;-)

  35. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:36

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Zum einen hätte ich gerne einen Beleg für diese Zahl, zum anderen wüsste
    > ich nicht warum man bei einer komplett kommerziellen Lösung weniger
    > Mitarbeiter für die Betreuung bräuchte als bei einer nicht kommerziellen.
    >
    > Weil bei kommerziellen Projekten die Dokumentationslage immer besser ist -
    > und im Falle von Windows die deutlich weitere Verbreitung auch eine
    > deutlich größere Community plus ein deutlich besser getestetes und
    > praxisorientiertes Produkt bedeutet. Das gleiche gilt natürlich auch im
    > umgekehrten Fall für Linux im Serverbereich.

    rofl, du bist ein Komiker...
    zu jedem Linux Prob brauche nur wenige Klicks inkl. Google um das Prob zu lösen, falls man nicht durch Einsatz des gesunden Menschenverstands selber auf die Reihe bekommt *ggg

  36. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:25

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tataaa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag.
    >
    > Zum einen hätte ich gerne einen Beleg für diese Zahl, zum anderen wüsste
    > ich nicht warum man bei einer komplett kommerziellen Lösung weniger
    > Mitarbeiter für die Betreuung bräuchte als bei einer nicht kommerziellen.
    >
    Was er hier vergisst, ist die "inoffizielle" Schulung, d.h. die Weitergabe von Wissen an geschulten Leuten an noch nicht geschulte im Rahmen der täglichen Arbeit. Wenn ich einen in der Abteilung schule, kann er bereits einfache Fragen der anderen beantworten...

    > > Die Schulungskosten der
    > > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.
    >
    > Aber die Schulung macht man für jeden Mitarbeiter nur einmal, die Win7 und
    > MS Office Lizenz muss man alle paar Jahre neu kaufen, denn dann kommt Win8
    > und Win9 und Win10... und natürlich auch immer wieder ein neues MS Office
    > dazu. Hingegen muss der Mitarbeiter nie wieder geschult werden, bis er in
    > Rente geht und durch einen neuen ersetzt wird. Und es wird ja nicht jeder
    > Mitarbeiter einzeln geschult, sondern immer eine ganze Gruppe auf einmal.

    Jemanden nur einmal Schulen ist Mumpitz, MA müssen ständig aufgefrischt werden....

  37. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Wohlhabender... 13.05.11 - 14:26

    Sehr richtig erkannt, Mir scheint, als sei die Amortisationsdauer dieser Investition unverhältnismäßig hoch, da helfen auch keine Kugelschreiber mehr.
    "Das durch den Wegfall von Lizenz- und Hardwarekosten eingesparte Geld kann an anderer Stelle eingesetzt werden." ja und zwar wird es in die Schulung der Mitarbeiter gesteckt werden müssen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie groß das Geschrei ist, wenn statt des eben erlernten Desktops nach einem Distributionsupgrade plötzlich Unity (oder ein anderer Desktop) auf dem Bildschirm erscheint.

    Tut mir leid, aber ich halte den Einsatz von OpenSource im Geschäftsbetrieb nach wie vor für eine Schnapsidee. "Von oben oktroyiert" klappt eine solche Umstellung nicht. Linux müßte sich erst im Heimanwenderbereich durchsetzen, bevor man darüber nachdenken kann, es auch im Büro einzusetzen (halt eine sogenannte "Graswurzelinnovation").

  38. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: olmpo 13.05.11 - 14:48

    Ich muss da mal widersprechen. Die so genannten "Top-Down" oder "Bottom-Up" Veränderungen/Szenarien haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Die Kombination aus beidem ist am erfolgversprechendsten und mit hohem Koordinationsaufwand verbunden. Genau das geschieht aber gerade in München. Man hatte einen Plan, versuchte den umzusetzen und stieß auf Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten von unten wurden berücksichtigt und der Plan wieder geändert. Eigentlich vorbildlich. Würde man warten bis die Initiative von unten käme, hätte man in 100 Jahren noch kein Linux im Einsatz.

  39. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: der_wahre_hannes 13.05.11 - 16:42

    olmpo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde man warten bis die Initiative von unten käme, hätte man in 100 Jahren noch kein Linux im Einsatz.

    Was in so fern erstaunlich ist, als dass alle, die auf Linux schwören immer wieder runterbeten, wie großartig Linux doch im Vergleich zu Windows ist. ^^

  40. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: taudorinon 13.05.11 - 14:58

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr richtig erkannt, Mir scheint, als sei die Amortisationsdauer dieser
    > Investition unverhältnismäßig hoch, da helfen auch keine Kugelschreiber
    > mehr.

    Inwiefern unverhältnismäßig. Zu was wird jetzt das Verhältnis gemessen. Zu den Windowslizenzen oder zu den Schulungen die für neue Windows- und Office-Versionen?

    > "Das durch den Wegfall von Lizenz- und Hardwarekosten eingesparte Geld kann
    > an anderer Stelle eingesetzt werden." ja und zwar wird es in die Schulung
    > der Mitarbeiter gesteckt werden müssen.

    Schulungen fallen auch bei anderen Softwareumstellungen an. Wenn ich mich recht entsinne dürfte OOo dem bisher genutzen Office ähnlicher sein als Office 2007 bzw. 2010.

    > Ich möchte mir gar nicht ausmalen,
    > wie groß das Geschrei ist, wenn statt des eben erlernten Desktops nach
    > einem Distributionsupgrade plötzlich Unity (oder ein anderer Desktop) auf
    > dem Bildschirm erscheint.

    Ich mag mich täuschen, aber ich glaube die EDV-Abteilung wird wohl steuern welche Upgrades auf dem Rechner landen und welche grafische Oberfläche der Systemstandard ist. Sind ja schließlich keine Privatrechner.

    > Tut mir leid, aber ich halte den Einsatz von OpenSource im Geschäftsbetrieb
    > nach wie vor für eine Schnapsidee. "Von oben oktroyiert" klappt eine solche
    > Umstellung nicht. Linux müßte sich erst im Heimanwenderbereich durchsetzen,
    > bevor man darüber nachdenken kann, es auch im Büro einzusetzen (halt eine
    > sogenannte "Graswurzelinnovation").

    Genau, wo kommen wir den hin wenn sich kommerzielle Systeme nicht vorher im Privatbereich durchsetzen. SAP, Datev und Konsorten erfreuen sich ja auch großer Beliebtheit bei Heimanwendern.

  41. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: der_wahre_hannes 13.05.11 - 16:43

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mag mich täuschen, aber ich glaube die EDV-Abteilung wird wohl steuern
    > welche Upgrades auf dem Rechner landen und welche grafische Oberfläche der
    > Systemstandard ist. Sind ja schließlich keine Privatrechner.

    Ich mag mich täuschen, aber die Lebensdauer von GNOME2 ist begrenzt. Und welcher Admin will schon, dass veraltete, nicht mehr unterstützte Software eingesetzt wird.

  42. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: taudorinon 13.05.11 - 16:46

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > taudorinon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Ich mag mich täuschen, aber die Lebensdauer von GNOME2 ist begrenzt. Und
    > welcher Admin will schon, dass veraltete, nicht mehr unterstützte Software
    > eingesetzt wird.

    Deswegen gibt es für Gnome 3 ein Fallback welches den Desktop wie in Version 2 darstellt.

  43. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:47

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > taudorinon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich mag mich täuschen, aber ich glaube die EDV-Abteilung wird wohl
    > steuern
    > > welche Upgrades auf dem Rechner landen und welche grafische Oberfläche
    > der
    > > Systemstandard ist. Sind ja schließlich keine Privatrechner.
    >
    > Ich mag mich täuschen, aber die Lebensdauer von GNOME2 ist begrenzt. Und
    > welcher Admin will schon, dass veraltete, nicht mehr unterstützte Software
    > eingesetzt wird.

    Du würdest dich wundern, wie oft noch der veraltete IE6 eingestzt wird, auch gegen den Willen von Admins *gfgg

  44. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: zilti 14.05.11 - 15:00

    Deswegen benutzen sie ja KDE...
    Die Leute sollten Lesen vor dem Schreiben lernen...

  45. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Rulf 13.05.11 - 16:59

    ich weis jetzt nicht was du meinst...habe bisher die angestellten in jeder firma nur mit den teils sehr speziellen anwendungen arbeiten gesehen...das bs ist doch im prinzip egal, weil der anwender darauf sowieso keine zugriffsrechte haben sollte...da soll effektiv gearbeitet und nicht gespielt werden...habe auch noch keine bs schulungen erlebt...weil das ist einzig und allein sache der admins...

  46. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:44

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr richtig erkannt, Mir scheint, als sei die Amortisationsdauer dieser
    > Investition unverhältnismäßig hoch, da helfen auch keine Kugelschreiber
    > mehr.

    Das bezweifel ich..


    > "Das durch den Wegfall von Lizenz- und Hardwarekosten eingesparte Geld kann
    > an anderer Stelle eingesetzt werden."

    das stimmt...

    > ja und zwar wird es in die Schulung der Mitarbeiter gesteckt werden müssen.

    Ach, beim Verbleib bei Windows muss keiner geschult werden? Auf welchem Stern lebst du denn?

    > Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie groß das Geschrei ist,
    > wenn statt des eben erlernten Desktops nach
    > einem Distributionsupgrade plötzlich Unity (oder ein anderer Desktop) auf
    > dem Bildschirm erscheint.
    >

    Bei Vorab Information und Schulung wird keiner schreien, ausser ein paar extrem lernresistenten Leuten, aber die hat man auch bei Win..

    > Tut mir leid, aber ich halte den Einsatz von OpenSource im Geschäftsbetrieb
    > nach wie vor für eine Schnapsidee.

    Ich wette, das du bei einem Software Riesen arbeitest *ggg

    > "Von oben oktroyiert" klappt eine solche Umstellung nicht.

    Das ist Quark. Wenn der Chef Linux nutzt und es rüberbringen kann, das es gut ist, dann ist die Akzeptanz bei dem Rest der Leute sehr hoch.

    > Linux müßte sich erst im Heimanwenderbereich durchsetzen, bevor man darüber
    > nachdenken kann, es auch im Büro einzusetzen (halt eine sogenannte
    > "Graswurzelinnovation").

    Völlig unsinniger Denkansatz, aber du hast wohl eher Angst, das die MA erkennen, was auf der Arbeit gut funzt, kann zu Hause auch nicht schlecht sein. Vielleicht ist ja dann dein Job in Gefahr *ggg

  47. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: keilapentland 14.05.11 - 17:46

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Ich möchte mir gar nicht ausmalen,
    > wie groß das Geschrei ist, wenn statt des eben erlernten Desktops nach
    > einem Distributionsupgrade plötzlich Unity (oder ein anderer Desktop) auf
    > dem Bildschirm erscheint.

    Auf die Idee, dass die IT-Abteilung dafür sorgt, dass der Anwender immer den gleichen Desktop zur Verfügung gestellt bekommt, kommst du gar nicht erst, oder? Wir sind hier bei Linux und nicht bei Mac oder Windows. Die grafische Oberfläche kann man unter Linux völlig nach seinen Bedürfnissen anpassen.

  48. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: samy 13.05.11 - 14:35

    Überschrift: Was eine Grammatik ;-)

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag. Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office. OK eine
    > Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine
    > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS Fan
    > aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie wurden
    > die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.

    Ist das jetzt die Milchmädchenrechnung?? Sieht so aus....

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  49. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: mats 13.05.11 - 15:11

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.


    Ja, aber eine Umstellung auf Win 7 und MS Office braucht auch Schulung. Ich bin aber it dir einig, dass die Lizenzkosten in diesem Rahmen wohl zu vernachlässigen sind.

  50. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: bernd71 13.05.11 - 15:26

    Was die "Kritiker" gerne unter den Tisch fallen lassen oder vielleicht einfach nicht wissen: es wurde die komplette IT-Infrastruktur durchforstet und soweit wie möglich gerade gezogen. Das ist ein wenig mehr als nur ein Betriebssystem und Office gewechselt.
    Da eine Kosten-/Nutzenrechnung anhand des Tageslohnes eines IBM Mitarbeiters in Relation zu Lizenkosten zu machen ist schon sehr einfältig, oder?

  51. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Ho Lee Shitt 13.05.11 - 15:35

    ...na nur Windows 7 und Office Lizenzen rechnen sich nunmal einfacher. Da kann man dann auch den Rest unter den Tisch fallen lassen. (Server-Lizenzen und die entsprechenden CALs) Und die Optimierung der Infrastruktur sowieso! ...sonst nimmt das doch noch überhand und man kommt auf das falsche Ergebnis! ;)

  52. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: honk 13.05.11 - 16:14

    Die Umstellung hat auch einen deutlichen Spareffekt für andere. Die Behörde in der ich zur zeit arbeite konnte z.B. die Office Lizenzkosten bei MS deutlich senken mit der simplen laut vorgetragene Überlegung, ob man nicht besser zu OpenOffice wechseln sollte. Das geht natürlich nur, wenn es auch geglaubt wird.

    Schon allein um das Quasi Monopol von MS im Office und Desktop bereich wenigstens etwas anzukratzen begrüße ich das Projekt daher sehr, selbst wenn sich im Nachhinein herausstellt, das die Kosten für München doch nicht im erwarteten Umfang gesunken sind. Aber auch zukünftige Umstiegskosten können hoffentllich deutlich gesenkt werden, da bei der Umstellung ja nicht allein auf kostenlose Software, sonder auch auf einheitliche Standards und offene Schnittstellen gesetzt wird, so daß zukünftige Wechsel zu anderen Anbietern hoffentlich nicht so ein Mamutprojekt werden.

    Man kann sich auch die Frage stellen, ob man für staatliche hoheitliche Aufgaben wirklich auf ein OS setzen sollte, bei dem man nie sicher sein kann, ob es nicht doch Backdoors für US Geheimdienste gibt. Zumindestens Russland und China machen sich darum sehr wohl Gedanken.

    Ist bei der Münchener Stadtverwaltung vieleicht etwas zu paranoid, aber beim aber bei großen Industrieunternehmen und möglicherweise auch beim Außwärtigen Amt sieht das schon anders aus. Nur allein die Lizenzskosten sind nicht alles.

  53. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:49

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was die "Kritiker" gerne unter den Tisch fallen lassen oder vielleicht
    > einfach nicht wissen: es wurde die komplette IT-Infrastruktur durchforstet
    > und soweit wie möglich gerade gezogen. Das ist ein wenig mehr als nur ein
    > Betriebssystem und Office gewechselt.
    > Da eine Kosten-/Nutzenrechnung anhand des Tageslohnes eines IBM
    > Mitarbeiters in Relation zu Lizenkosten zu machen ist schon sehr einfältig,
    > oder?

    Aber das "Gradeziehen" der Struktur ist eine mehr und minder einmalige Sache, je nach Kompetenz der zurückbleibenden Admins...

  54. Schulung einmalig, Lizenzkosten immer...

    Autor: sacridex 13.05.11 - 15:51

    Eine Schulung ist einmalig, Lizenzkosten fallen immer wieder an.
    Somit kann Linux nur günstiger kommen.

  55. Re: Schulung einmalig, Lizenzkosten...

    Autor: Anonymer Nutzer 13.05.11 - 16:10

    ich verstehe immer noch nicht warum "Schulung" nur auf Linux bezogen betont wird?!

    Schulungen finden doch ständig statt, selbst wenn man von Windows (alt) nach Windows (neu) wechselt oder von MS Office (alt) nach MS Office (neu).

  56. Re: Schulung einmalig, Lizenzkosten...

    Autor: POKE 59458,62 13.05.11 - 17:08

    sacridex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Schulung ist einmalig, Lizenzkosten fallen immer wieder an.
    > Somit kann Linux nur günstiger kommen.


    Aha und Linux ändert sich nie wieder und alles wird immer genau so funktionieren und ablaufen wie es jetzt gerade der Fall ist? Ubuntu 16 wird sich nicht von Ubuntu 10 unterscheiden? LibreOffice 10 wird genauso aussehen wie LibreOffice 3?

  57. Gilt für alle

    Autor: tilmank 13.05.11 - 17:16

    POKE 59458,62 schrieb nicht:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha und Windows ändert sich nie wieder und alles wird immer genau so
    > funktionieren und ablaufen wie es jetzt gerade der Fall ist? Windows 12 wird
    > sich nicht von Windows Vista unterscheiden? Microsoft Office 2025 wird genauso
    > aussehen wie Microsoft Office 2010?


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.11 17:17 durch tilmank.

  58. Re: Schulung einmalig, Lizenzkosten...

    Autor: sacridex 14.05.11 - 01:27

    POKE 59458,62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sacridex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Schulung ist einmalig, Lizenzkosten fallen immer wieder an.
    > > Somit kann Linux nur günstiger kommen.
    >
    > Aha und Linux ändert sich nie wieder und alles wird immer genau so
    > funktionieren und ablaufen wie es jetzt gerade der Fall ist? Ubuntu 16 wird
    > sich nicht von Ubuntu 10 unterscheiden? LibreOffice 10 wird genauso
    > aussehen wie LibreOffice 3?

    Von Windows XP zu Windows 7 wirst du auch Schulungen brauchen, genau wie von Windows 10 auf Windows 16....
    Das sind alles aber Konstanten, daher vernachlässigbar, vorallem, da sie bei beiden Systemen auftreten würden.
    Nur bei Windows fallen stetig Lizenzkosten an, und zwar mit JEDER neuen Version...
    Deshalb kann es langfristig nur teurer sein!

  59. Re: Wie armseelig und peinlich?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.11 - 05:43

    sacridex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Von Windows XP zu Windows 7 wirst du auch Schulungen brauchen, genau wie
    > von Windows 10 auf Windows 16....
    > Das sind alles aber Konstanten, daher vernachlässigbar, vorallem, da sie
    > bei beiden Systemen auftreten würden.
    > Nur bei Windows fallen stetig Lizenzkosten an, und zwar mit JEDER neuen
    > Version...
    > Deshalb kann es langfristig nur teurer sein!
    >

    Wer für Windows 7 auch noch Schulungen braucht oder wenn sich auch nur irgendwo irgendwas am Office geändert hat und dies auch noch ohne irgendeinen Bezug einer für das System relevanten administrativen Tätigkeiten nachzugehen, das ist doch wirklich schon mehr als peinlich!

    Was voll Idioten werden hier im Lande auch noch als Fachkräfte deklariert?

    Sicherlich braucht es etwas Zeit bis man sich eingearbeitet hat, aber dies doch letztendlich nur für die Administration oder Tätigkeit welche in diesen Bereich vordringen, wie z.B. Konfiguration/Vorlagenerstellung.

    Aber wie viele brauchen schon Schulungen nur weil sich die Optik eines Icon auf dem Desktop verändert hat (so in etwa und selbst erlebt). Normal sollte man von einem Mitarbeiter erwarten können dass so etwas keiner Schulung bedarf und ein nötiges Wissen zu seiner Arbeit am System eine Selbstverständlichkeit ist.

    Leider sitzen sehr häufig die falschen Leute am Platz. Da fängt allerdings dann schon ganz oben an und arbeitet sich nach unten durch. Schon weil jene die dann einmal oben sind es nicht mögen wenn der eine Person aufkreuzt die es richtig kann, können die unteren Plätze nicht besser oder hochwertig sein.

    In vielen Behörden herrscht immer noch eine solche Struktur. Von wirklichen Teamwork, auch um sich gemeinsam weiterzuentwickeln, keine Spur und auch nicht erwünscht.

    Gut, letzteres hat nicht mehr mit einem System zu tun, egal ob Windows, Mac, Solaris oder Linux usw...

    Linux verlangt etwas an Umstellung. Das ist richtig und habe ich gerade dieses Jahr bei meiner Umstellung hier im Hause selbst erleben dürfen. Anfängliche Fehler und Probleme bleiben auch nicht aus. Aber so gravierend sind diese heute keinesfalls mehr.

    Ich nehme noch nicht einmal mich selbst und meinen Kenntnisstand als Vorgabe, sondern, - und dies mache ich eigentlich immer - schalte von mir aus 100 Gänge zurück. Versuche mich in die Lage einer Person zu versetzen und deren Vorteile - sollte eigentlich jeder haben - zu entdecken. Leider werde ich dann schnell und häufig eines besseren belehrt. Wenn man sich dann anschaut was diese Leute für Schulungen und Zertifikate vorzuweisen haben ist das wie ein tritt zwischen die Eier. Aber so dass diese einem oben wieder herauskommen...

  60. Re: Wie armseelig und peinlich?

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:56

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer für Windows 7 auch noch Schulungen braucht oder wenn sich auch nur
    > irgendwo irgendwas am Office geändert hat und dies auch noch ohne
    > irgendeinen Bezug einer für das System relevanten administrativen
    > Tätigkeiten nachzugehen, das ist doch wirklich schon mehr als peinlich!
    >

    Warum peinlich, nicht jeder ist im Bereich Software gleich begabt...

    > Was voll Idioten werden hier im Lande auch noch als Fachkräfte deklariert?
    >

    eine Verwaltungsfachkraft muss kein IT Experte sein...

    > Sicherlich braucht es etwas Zeit bis man sich eingearbeitet hat, aber dies
    > doch letztendlich nur für die Administration oder Tätigkeit welche in
    > diesen Bereich vordringen, wie z.B. Konfiguration/Vorlagenerstellung.
    >

    ja klar, und das geht alles von ganz alleine ohne Zugriff auf das Wissen anderer

  61. Re: Wie armseelig und peinlich?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.11 - 10:07

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > firehorse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer für Windows 7 auch noch Schulungen braucht oder wenn sich auch nur
    > > irgendwo irgendwas am Office geändert hat und dies auch noch ohne
    > > irgendeinen Bezug einer für das System relevanten administrativen
    > > Tätigkeiten nachzugehen, das ist doch wirklich schon mehr als peinlich!
    > >
    >
    > Warum peinlich, nicht jeder ist im Bereich Software gleich begabt...
    >

    Wenn jemand einen Beruf erlernt hat kann man davon ausgehen dass er/sie diesen auch beherrscht. Nach einer "Begabung" oder um eine solchen kümmert man sich vor der jeweiligen Ausbildung ! Um das herauszufinden sind Praktika da.

    >
    > > Was voll Idioten werden hier im Lande auch noch als Fachkräfte
    > deklariert?
    > >
    >
    > eine Verwaltungsfachkraft muss kein IT Experte sein...

    Nee klar. Du die Person die in einer Werkstatt an deinem Wagen rumfummelt muss auch nicht wissen wozu die Bremsscheiben da sind... :/

    Es gibt durchaus fachliche Bereiche im IT-Bereich. Alles wissen tut ohnehin keiner. Aber in seinem fachlichen Bereich kann man entsprechendes Wissen und Umgang voraussetzen und sollte man auch. Bei deinem Handwerker in deiner Autowerkstatt tust du das ja auch. Und hin und wieder kommt er mir so vor als hätten diese alle mal mehr auf dem Kasten als so mancher Büro-Heini.

    Wir sprechen hier jetzt nicht vom Admin. Das ist eine andere Geschichte. Der muss wissen wie er ein System konfiguriert, was wohl auch wesentlich umfangreicher - deshalb meist auch besser entlohnt - ist, als eine Arbeit an einem Office-Programm.

    >
    > > Sicherlich braucht es etwas Zeit bis man sich eingearbeitet hat, aber
    > dies
    > > doch letztendlich nur für die Administration oder Tätigkeit welche in
    > > diesen Bereich vordringen, wie z.B. Konfiguration/Vorlagenerstellung.
    > >
    >
    > ja klar, und das geht alles von ganz alleine ohne Zugriff auf das Wissen
    > anderer

    Stimmt geht nicht. Dafür gibt es Fachbücher, Zeitschriften, Foren und genügend andere Möglichkeiten statt nur vor der Kiste zu Hause zu spielen oder sich Movies reinzuziehen !

    Jeder der auch noch etwas wert legt auf seine Aufgabe wird sich auch hin und wieder privat ein wenig Zeit nehmen. Ansonsten kann der sich seine Bewerbungen, wenn es denn mal sein muss, sonst wo hin schieben.

    Computer sind heute ein tägliches Instrument unserer Gesellschaft und dann kann man oder erwarte ich automatisch auch etwas "Allgemeinbildung" !

  62. Re: Schulung einmalig, Lizenzkosten...

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:51

    sacridex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Schulung ist einmalig,


    träum weiter...

  63. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: tilmank 13.05.11 - 16:48

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag.
    Einer alleine genau 1500 ? Donnerwetter!

    > Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.
    Wie gut, dass sich Windows 7 zu Windows Xp identisch verhält und man von Office 2003/7 auf 2010 nicht auch einiges umlernen muss.
    > Ich glaub an keine
    > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer.
    Selbst wenn, dann gilt dies wohl hauptsächlich für die Umstiegsphase - bei laufender Entwicklung sind die Kosten dann nicht ganz so hoch wie der Start des Projektes.
    Aber auch bei andauernden Mehrkosten lohnt es sich, da man nicht mehr direkt abhängig von einem Anbieter ist. Aber nochmal zu Lizenzkosten, es geht ja nicht nur um die Arbeitsplätze sondern auch um so Späße wie Server-Lizenzen oder ggf. Virtualisierungs-Software.


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  64. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: berritorre 13.05.11 - 17:01

    Ohne die Situation im Detail zu kennen kann doch wohl keiner von euch Experten sagen was wieviel mehr kostet. Ich bezweifle, dass einer von euch Einblick in die IT Münchens hat.

    Ich kann nur sagen, dass schon vor etwa 6-7 Jahren die komplette Bayrische Vermessungsverwaltung auf Linux umgestellt wurde (Suse war es da glaube ich) und das ganze ist weitgehend ohne Problem verlaufen und auch unter den Mitarbeitern gab' es wenig daran auszusetzen.

    Man muss wollen, mass muss ordentlich planen und man muss ein ordentliches Konzept entwerfen. Bei der Vermessungsverwaltung wurde das Ganze komplett von der eigenen IT umgesetzt, soweit ich informiert bin.

  65. Re: wo hast du Rechnen gelernt ?

    Autor: Anonymer Nutzer 13.05.11 - 17:40

    Warst du einmal irgendwann in oder für eine Behörde oder andere staatliche Einrichtung tätig? Sicherlich nicht.

    Ich würde lieber zwei IBM-Mitarbeiter in Rechnung stellen als all die Schulungen und Zertifikate der Mitarbeiter. Dazu müsste man allerdings erstmal wissen was so ein Schulungstag, inkl. Arbeitsausfall, kostet und dann auch noch gegen rechnen was es brachte. 75% von dem was die lernen bleibt auch hängen. Und dies ist nach meinen Erfahrungen nach großzügig gerechnet.

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag. Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office. OK eine
    > Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine
    > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS Fan
    > aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie wurden
    > die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.

  66. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Ferax 13.05.11 - 18:22

    Was hier wieder für ein "Krieg" herrscht.


    Ich fasse mal zusammen: Beide sind auf ihre weise "teuer" und müssen bezahlt werden.

    MS hat kalkulierbare Kosten
    Linux hat weniger kalkulierbare, da sie flexibler sind und somit mehr Anpassungen anfallen.


    Der entscheidende Punkt, der auch schon gesagt wurde, ist, dass man bis zum Umstieg und laufenden Linux Betrieb immense Mehrkosten hat.
    Die Frage ist wie teuer sind diese Kosten und wann ist das System rentabel geworden.

    Man stelle sich die gesamten Datenbanken vor, die eigenerstellten mit MS Access, die vielen GPOs usw. Mir tut die IT leid, für das was sie nachher in Händen halten.
    Für mich ist Linux immer noch zu unflexibel, auch wenn es mehr in Sachen Wissen und verstehen zielt.
    Wenn ich da gerade an unsere User denke, denen ich dann Support geben muss, mit Tools die nicht mehr funktionieren, mit kompletten Wegen die nicht mehr realisierbar sind, dann bin ich wohl schon fast wieder bei der guten alten Turnschuh IT.

  67. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: IrgendeinNutzer 13.05.11 - 18:54

    Ferax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hier wieder für ein "Krieg" herrscht.
    >
    > Ich fasse mal zusammen: Beide sind auf ihre weise "teuer" und müssen
    > bezahlt werden.
    >
    > MS hat kalkulierbare Kosten
    > Linux hat weniger kalkulierbare, da sie flexibler sind und somit mehr
    > Anpassungen anfallen.
    >
    > Der entscheidende Punkt, der auch schon gesagt wurde, ist, dass man bis zum
    > Umstieg und laufenden Linux Betrieb immense Mehrkosten hat.
    > Die Frage ist wie teuer sind diese Kosten und wann ist das System rentabel
    > geworden.
    >
    > Man stelle sich die gesamten Datenbanken vor, die eigenerstellten mit MS
    > Access, die vielen GPOs usw. Mir tut die IT leid, für das was sie nachher
    > in Händen halten.
    > Für mich ist Linux immer noch zu unflexibel, auch wenn es mehr in Sachen
    > Wissen und verstehen zielt.
    > Wenn ich da gerade an unsere User denke, denen ich dann Support geben muss,
    > mit Tools die nicht mehr funktionieren, mit kompletten Wegen die nicht mehr
    > realisierbar sind, dann bin ich wohl schon fast wieder bei der guten alten
    > Turnschuh IT.


    Sehr guter Beitrag, du hast es auf den Punkt gebracht.

  68. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: BasAn 13.05.11 - 19:43

    Ihr habt die Hauptpunkte vergessen die zu LiMux führten:

    »Florian Schießl, the deputy project coordinator for LiMux, explains: “Microsoft has shown us what it means to be dependent on a vendor.”
    “It was from this experience of being totally at the mercy of an external party that we wanted to take the road to more independence”, Schießl says.«

    http://www.osor.eu/studies/declaration-of-independence-the-limux-project-in-munich

  69. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: taudorinon 13.05.11 - 21:07

    Ferax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hier wieder für ein "Krieg" herrscht.
    >
    > Ich fasse mal zusammen: Beide sind auf ihre weise "teuer" und müssen
    > bezahlt werden.
    >
    > MS hat kalkulierbare Kosten
    > Linux hat weniger kalkulierbare, da sie flexibler sind und somit mehr
    > Anpassungen anfallen.

    Eine Migration hat immer unkalkulierbare Kosten. Ein Umstieg auf Win7 kann auch Kompatibilitätsprobleme erzeugen. Es gibt ja schließlich noch Fachanwendungen die nicht direkt von MS kommen und evtl. angepasst werden müssen.

    > Der entscheidende Punkt, der auch schon gesagt wurde, ist, dass man bis zum
    > Umstieg und laufenden Linux Betrieb immense Mehrkosten hat.
    > Die Frage ist wie teuer sind diese Kosten und wann ist das System rentabel
    > geworden.

    Die Frage wurde ja vor Projektbeginn gestellt. Für die Stadt München scheint sich die Migration langfristig auszuzahlen, sonst hätte man das Projekt nicht über 7 Jahre vorangetrieben.

    > Man stelle sich die gesamten Datenbanken vor, die eigenerstellten mit MS
    > Access, die vielen GPOs usw. Mir tut die IT leid, für das was sie nachher
    > in Händen halten.

    Wenn es nach den Wünschen der Projektbeteiligten geht, haben sie hinterher eine platformunabhängige Datenbasis die mit viel weniger Aufwand auch auf andere Systeme portiert werden kann. Der Aufwand muss nun einmalig erledigt werden. Dafür ist man hinterher Anbieterunabhängig.

    > Für mich ist Linux immer noch zu unflexibel, auch wenn es mehr in Sachen
    > Wissen und verstehen zielt.

    Als System ist Linux doch sehr flexibel und lässt sich für viele verschiedene Einsatzzwecke anpassen.
    Wenn du auf die Software anspielst, muss natürlich im Vorfeld geklärt werden ob die Bedürfnisse gedeckt werden können.

    > Wenn ich da gerade an unsere User denke, denen ich dann Support geben muss,
    > mit Tools die nicht mehr funktionieren, mit kompletten Wegen die nicht mehr
    > realisierbar sind, dann bin ich wohl schon fast wieder bei der guten alten
    > Turnschuh IT.

    Du musst ja den Support nicht geben oder bist du etwa in München beschäftigt?

  70. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Ferax 13.05.11 - 22:45

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Migration hat immer unkalkulierbare Kosten. Ein Umstieg auf Win7 kann
    > auch Kompatibilitätsprobleme erzeugen. Es gibt ja schließlich noch
    > Fachanwendungen die nicht direkt von MS kommen und evtl. angepasst werden
    > müssen.
    >

    Ein Umstieg innerhalb der Plattform ist weitaus unproblematischer als eine komplette Datei und Systemstruktur einzuführen.
    Das Dateisystem, die Rechteverwaltung, die jeweiligen Facheinstellungen sind bei Win7 immer noch dort zu finden, wo sie auch unter XP sind. Ich kann jedenfalls bei unserer Teststellung auf Win7 keine Probleme erkennen.

    > Die Frage wurde ja vor Projektbeginn gestellt. Für die Stadt München
    > scheint sich die Migration langfristig auszuzahlen, sonst hätte man das
    > Projekt nicht über 7 Jahre vorangetrieben.
    >

    Netter Leichtsinn von dir. Heut zu Tage geht es nicht immer ums Geld sondern größtenteils ums Image und dann gefolgt von Sparpotentzial kurzfristig was von mittelfristigen und langfristigen Kosten aufgefressen wird.
    Ich würde nicht sagen, dass das System auf IT Wunsch und Wissen eingeführt wurde, das entscheiden andere Köpfe größtenteils.


    > Wenn es nach den Wünschen der Projektbeteiligten geht, haben sie hinterher
    > eine platformunabhängige Datenbasis die mit viel weniger Aufwand auch auf
    > andere Systeme portiert werden kann. Der Aufwand muss nun einmalig erledigt
    > werden. Dafür ist man hinterher Anbieterunabhängig.
    >

    Einmal? Pro Fachanwendung? Und dann ziehen die Software Hersteller direkt am gleichen Strang? Wenn ich alleine an das KFZ Zulassungssystem von meinem alten Arbeitgeber zurück denke, wie kompatibel das deutschlandweit sein musste usw.
    Hier sprechen auch Landesvorgaben eine Rolle! So einfach wie sihc das hier manch einer vorstellt ist es gewiss nicht. Es gibt Bundeszertifikate, die von der Software erfüllt sein müssen bevor man diese nutzen darf und andere politische Entscheidungen.


    > Als System ist Linux doch sehr flexibel und lässt sich für viele
    > verschiedene Einsatzzwecke anpassen.
    > Wenn du auf die Software anspielst, muss natürlich im Vorfeld geklärt
    > werden ob die Bedürfnisse gedeckt werden können.
    >

    Im Heimnetz vllt. Ein Betrieb ist besser aufgehoben wenn das System Homogen, einfach und administrierbar ist und das ganze möglichst wartungs- und störfrei.
    Ich bin auch fast dazu geneigt alles auf Terminalbasis zu machen, falls man keine gutes Software Deployment besitzt.

    > Du musst ja den Support nicht geben oder bist du etwa in München
    > beschäftigt?

    Achso, das ist nicht mein Bier, deswegen regen sich hier so viele darüber auf?
    Ich habe schon bei 2 Behörden gearbeitet und nun in einem ehemals öffentlichen Krankenhaus. Ich bin schon ein IT Kamerad was solche Dinge angeht und kann es voll und ganz nachvollziehen, wie es da z.Z. zu geht. Ich habe schon viel erlebt und bin deshalb der klaren Meinung, dass man von solchen "Vorreiter" Rollen auf diesem Weg absehen sollte. Es gibt genug Technologien die ebenfalls Geld sparen, wie eben Software Deployment, eine gute TC - TS oder Cloud Basis.

    Ganz davon ab, dass MS Produkte verbreitet sind uns somit auch die Formate der Anwendungen. Wenn mir heute einer eine OO Datei schickt bekomme ich schon das schmunzeln, und nun stelle man sich eine Behörde vor, die Kompatibel für das Volk sein soll und OpenSource Dateitypen verschickt, wo sich eine Frau mitte 40 am Heim-PC fragt was sie damit anfangen soll ;-)

  71. Ein Volk, ein Reich, eine Führer...

    Autor: BasAn 14.05.11 - 14:14

    > Ganz davon ab, dass MS Produkte verbreitet sind uns somit auch die Formate
    > der Anwendungen. Wenn mir heute einer eine OO Datei schickt bekomme ich
    > schon das schmunzeln, und nun stelle man sich eine Behörde vor, die
    > Kompatibel für das Volk sein soll und OpenSource Dateitypen verschickt, wo
    > sich eine Frau mitte 40 am Heim-PC fragt was sie damit anfangen soll ;-)

    Ein Volk, ein Reich, eine Führer-Software...

    Für Monopolisten! Dann wird alles einfacher!


    my goodness...

  72. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: taudorinon 14.05.11 - 14:45

    Ferax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Umstieg innerhalb der Plattform ist weitaus unproblematischer als eine
    > komplette Datei und Systemstruktur einzuführen.
    > Das Dateisystem, die Rechteverwaltung, die jeweiligen Facheinstellungen
    > sind bei Win7 immer noch dort zu finden, wo sie auch unter XP sind. Ich
    > kann jedenfalls bei unserer Teststellung auf Win7 keine Probleme erkennen.

    Das will ich ja nicht bestreiten, aber das bei euch keine Probleme auftauchen besitzt ja keine Allgemeingültigkeit.

    > Netter Leichtsinn von dir. Heut zu Tage geht es nicht immer ums Geld
    > sondern größtenteils ums Image und dann gefolgt von Sparpotentzial
    > kurzfristig was von mittelfristigen und langfristigen Kosten aufgefressen
    > wird.
    > Ich würde nicht sagen, dass das System auf IT Wunsch und Wissen eingeführt
    > wurde, das entscheiden andere Köpfe größtenteils.

    So viel ich weiß hat die Stadt München von Anfang an klar gemacht das ein mögliches Sparpotential erst später auftreten wird. Man hat also Bewusst die anfänglichen Mehrkosten in Kauf genommen. Wer das jetzt genau entschieden hat weiß ich nicht aber alles was an die Presse gegeben lässt auf ein aktives Engagement der Beteiligten schließen (und ja, mir ist klar das die Presseberichte geschönt sind).

    > Einmal? Pro Fachanwendung? Und dann ziehen die Software Hersteller direkt
    > am gleichen Strang? Wenn ich alleine an das KFZ Zulassungssystem von meinem
    > alten Arbeitgeber zurück denke, wie kompatibel das deutschlandweit sein
    > musste usw.
    > Hier sprechen auch Landesvorgaben eine Rolle! So einfach wie sihc das hier
    > manch einer vorstellt ist es gewiss nicht. Es gibt Bundeszertifikate, die
    > von der Software erfüllt sein müssen bevor man diese nutzen darf und andere
    > politische Entscheidungen.

    Ich stelle mir das sogar sehr schwierig vor und bin absolut nicht verwundert über die Dauer dieses Projektes. Das die Stadt München trotz aller Kritik und Probleme weiterhin daran festhält lässt mich vermuten das es trotz aller Probleme auch entscheidende Vorteile geben muss. Man hätte es schließlich auch bei der Umstellung auf OOo mit Wollmux belassen können und es trotzdem noch als Erfolg verkünden.

    > Im Heimnetz vllt. Ein Betrieb ist besser aufgehoben wenn das System
    > Homogen, einfach und administrierbar ist und das ganze möglichst wartungs-
    > und störfrei.
    > Ich bin auch fast dazu geneigt alles auf Terminalbasis zu machen, falls man
    > keine gutes Software Deployment besitzt.

    Vermutlich sollen deshalb ein Großteil alle Plätze auf Linux umgestellt werden. Die Frage ist doch auch ob überhaupt alles mit dem gleichen System zu realisieren ist.

    > Achso, das ist nicht mein Bier, deswegen regen sich hier so viele darüber
    > auf?
    > Ich habe schon bei 2 Behörden gearbeitet und nun in einem ehemals
    > öffentlichen Krankenhaus. Ich bin schon ein IT Kamerad was solche Dinge
    > angeht und kann es voll und ganz nachvollziehen, wie es da z.Z. zu geht.
    > Ich habe schon viel erlebt und bin deshalb der klaren Meinung, dass man von
    > solchen "Vorreiter" Rollen auf diesem Weg absehen sollte. Es gibt genug
    > Technologien die ebenfalls Geld sparen, wie eben Software Deployment, eine
    > gute TC - TS oder Cloud Basis.

    München spart im Moment noch nichts, und das ich eigene Erfahrungen nicht für allgemeingültig halte habe ich schon gesagt.
    Das München nicht alleiniger Vorreiter im öffentlichen Bereich ist hab ich mir auch schon in diesem Forum sagen lassen. Evtl. hatte man sich erhofft das andere auch von den Erfahrungen partizipieren oder zur Teilnahme animiert werden. So viel ich weiß kooperiert Freiburg bereits mit München bei OOo und dem Wollmux.

    > Ganz davon ab, dass MS Produkte verbreitet sind uns somit auch die Formate
    > der Anwendungen. Wenn mir heute einer eine OO Datei schickt bekomme ich
    > schon das schmunzeln, und nun stelle man sich eine Behörde vor, die
    > Kompatibel für das Volk sein soll und OpenSource Dateitypen verschickt, wo
    > sich eine Frau mitte 40 am Heim-PC fragt was sie damit anfangen soll ;-)

    Ich hoffe ja schwer das die Behörde PDF zum verschicken nutzt oder ein von der ISO zertifiziertes Format. Laut Bundesregierung fällt darunter auch das Format von OOo.
    Es würde mir dagegen Sorgen bereiten wenn von einer Behörde zwingend ein proprietäres Format vorgeschrieben wird nur weil es eine hohe Verbreitung hat. Womöglich muss ich sonst irgendwann meine Gemeinde über Facebook kontaktieren weil ein Großteil der Bürger ein Konto dort hat.

  73. +1

    Autor: BasAn 14.05.11 - 15:34

    > Es würde mir dagegen Sorgen bereiten wenn von einer Behörde zwingend ein
    > proprietäres Format vorgeschrieben wird nur weil es eine hohe Verbreitung
    > hat. Womöglich muss ich sonst irgendwann meine Gemeinde über Facebook
    > kontaktieren weil ein Großteil der Bürger ein Konto dort hat.

    +1

    Ich stelle mir vor was los wär wenn man auch in anderen Bereichen ein Monopol einer privaten Firma erzwingen würde. Hinzu kommt das es in diesem Beispiel eine Firma ist die bereits zig mal verurteil wurde ihr Quasi-Monopol auszunutzen, und eine Firma die bekannt dafür ist mit den Daten ihrer Kunden 'lässig' unzugehen.

  74. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: irata 14.05.11 - 19:04

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Migration hat immer unkalkulierbare Kosten.

    Pssst. Du sprichst ja von einer echten Migration, dabei geht es hier im Forum hauptsächlich um Theorien und Wunschdenken ;-)

  75. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: EgoTroubler 13.05.11 - 20:11

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag.
    ähm - das bekommst Du schon bei deutlich weniger komplexen Projekten um die 900-1200¤ - und aufwendiger umso billiger - vor allem wenn's dann auch noch gute Werbung für die IBM ist... (eigene Erfahrung - kein tumbes Vermuten)

    > Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.
    Klasse - wir haben grad von Office 2003 auf Office 2010 umgestellt und Windows XP auf 7 - das waren insgesamt 4 Schulungen je Nutzer... gut es haben nicht alle in Anspruch genommen, aber die meisten. Was macht das für einen unterschied zu einer Linux Schulung, vor allen wenn es nur um Office Anwendungen geht?

    > OK eine
    > Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine
    > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS Fan
    > aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie wurden
    > die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.
    Welchen Nachteil hättest Du dadurch? Internet geht, Mail geht, Office geht, EDI geht und alles muß sich von der Bedienung noch nicht mal großartig zu Windows unterscheiden, je nach GUI die zum Einsatz kommt.
    Dazu noch: (fast) keine Virenprobleme mehr. Und der Support/ die Administration ist wesentlich einfacher, was dem Benutzer auch zu gute kommt, da ihm schneller geholfen werden kann.

  76. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: mess-with-the-best 14.05.11 - 21:47

    EgoTroubler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tataaa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag.
    > ähm - das bekommst Du schon bei deutlich weniger komplexen Projekten um die
    > 900-1200¤ - und aufwendiger umso billiger - vor allem wenn's dann auch noch
    > gute Werbung für die IBM ist... (eigene Erfahrung - kein tumbes Vermuten)
    >
    > > Die Schulungskosten der
    > > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.
    > Klasse - wir haben grad von Office 2003 auf Office 2010 umgestellt und
    > Windows XP auf 7 - das waren insgesamt 4 Schulungen je Nutzer... gut es
    > haben nicht alle in Anspruch genommen, aber die meisten. Was macht das für
    > einen unterschied zu einer Linux Schulung, vor allen wenn es nur um Office
    > Anwendungen geht?
    >
    > > OK eine
    > > Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine
    > > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS
    > Fan
    > > aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie
    > wurden
    > > die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.
    > Welchen Nachteil hättest Du dadurch? Internet geht, Mail geht, Office geht,
    > EDI geht und alles muß sich von der Bedienung noch nicht mal großartig zu
    > Windows unterscheiden, je nach GUI die zum Einsatz kommt.
    > Dazu noch: (fast) keine Virenprobleme mehr. Und der Support/ die
    > Administration ist wesentlich einfacher, was dem Benutzer auch zu gute
    > kommt, da ihm schneller geholfen werden kann.

    Den Nachteil dass die Kunden nun keine neuen 3D-Games mehr in der Arbeit spielen können ;)

  77. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: tilmank 14.05.11 - 23:30

    > Den Nachteil dass die Kunden nun keine neuen 3D-Games mehr in der Arbeit
    > spielen können ;)

    So für den Spaß nebenbei tut's auch Nexuiz :D


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  78. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:15

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag. Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office. OK eine
    > Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine
    > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS Fan
    > aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie wurden
    > die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.

    Es wäre mir persänlich egal, obb ich an Linux oder Win 7 arbeite, Hauptsache, die Kugel rollt, alles andere ist einfach nur starrsinnige Denkweise..

  79. Geld Geld Geld ...

    Autor: Dadie 14.05.11 - 13:08

    Lassen wir doch einmal die Kosten bei Seite. Welche Vorteile haben Behörden und Bundesbürger von der Migration?

    Zunächst einmal werden wohl eher verstärkt öffene Standard benutzt. Dies kommt einmal den Behörden zu gute. Denn Behörde A muss nun nicht jedes mal die docx Datei für Behörde B in doc-office-2007 Umformatieren um dann eine eMail zu bekommen dass office 2003 die 2007 Datei nicht öffnen kann und ein erneutes Umformatieren auf doc-office-2003 stattfindet.

    Außerdem verlernen MS Office-Programme auch hin und wieder ältere Formate korrekt oder überhaupt zu lesen. Dies zieht immer wieder erneut Migrations-Kosten nach sich.

    Wollten die Behörden mit Windows und MS Office ein Problem lösen mussten sie sich erst einmal informieren ob es überhaupt mit MS Office lösbar ist. Meist müssen dann Kompromisse eingegangen werden, da MS Office eben nicht speziell für eine Behörde entwickelt wird. Bei der Migration auf Linux wäre dies anders. Dort wäre niemals die Frage "ob es geht" sondern nur "wann ist es fertig?". Hierdurch können die Behörden ihre Arbeitsvorgänge optimieren und die Software ihren Bedürfnissen vollkommen anpassen.

    Wir als Bundesbürger profitieren ebenfalls davon. Behördliche Dokumente werden einfacher für uns erhältlich und lesbar sein. Ich für meinen Teil frage mich bei jedem "doc"-Dokument ob OpenOffice bzw. LibreOffice es denn nun lesen kann. Weiterhin würde sich ODF weiter verbreiten. Weiterhin werden die Entwicklungen der Behörden, opensource und GPL sei dank, weiter gegeben an die OSS-Gemeinde.

    Hierdurch verbessert sich die Qualität der Produkte und wir als Bürger profitieren wiederum davon. Gleichzeitig wächst durch die häufigere Nutzung von Linux innerhalb der Behörden die Akzeptanz für Linux und für andere Software wie etwa OpenOffice.

    Selbst wenn die Linux-Migration mehr kostet, würden die Leistungen diese Mehrkosten mehr als ausgleichen.

  80. Typisch MS FUD

    Autor: ubuntu_user 14.05.11 - 21:42

    einfach mal mit Schulungskosten Panik machen ohne Grundlage.
    man erwähnt auch nicht, dass die Schulungen vor Ort passieren, d.h. Steuern, lohn in Deutschland gezahlt werden, statt an die Aktionäre von MS.
    man erwähnt auch nicht, dass MS Produkte ebenfalls Schulungen benötigen.
    Dass genügend Politiker in Aufsichtsräten sitzen, die eng mit MS kooperieren, bzw. MS massiv Lobbyarbeit betreibt, sollte auch bekannt sein.

    Wenn man nur bedenkt, dass das AA scheinbar nichtmal mit FUNKTIONIERENDEM Projekten wie dem in München kooperiert, dann hat das absolut NICHTS mit OpenSource, MS, ClosedSource oder ähnliches zu tun. Ich bau doch auch kein Haus und ignoriere jeglichen Rat, sei es von Schwarzarbeitern, Firmen oder Angehörigen.... und möchte dann alles selber machen und gebe dann dem Material/Werkzeuglieferanten die Schuld...

  81. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: TTX 15.05.11 - 10:25

    Mensch so viele Profis hier und keiner hilft in München... :D

  82. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: irata 15.05.11 - 15:37

    TTX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mensch so viele Profis hier und keiner hilft in München... :D

    Die arbeiten halt nicht für lächerliche 1500 Euro pro Tag ;-)

  83. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: tingelchen 16.05.11 - 12:51

    Anderen eine Milchmädchenrechnung vorwerfen, aber selbst eine anstellen. Der nutzer sieht Funktionsweise nicht getrennt zur Darstellung. Somit ist ein Umstieg von Windows XP zu Windows 7 mit dem gleichem Kostenaufwand, für Schulungen, zu berechnen wie ein Umstieg von Windows XP auf KDE 3.5. Das gleiche gilt im übrigen auch für Office. Die Ribbons sind, von der Handhabung, vollkommen anders als die klassische Menüstruktur.

    Dazu kommt, das Windows 7, entgegen zu KDE 3.5 mit Ubuntu (wahrscheinlich 8.04 LTS), nicht mehr auf älteren Rechnern vernünftig (!!) läuft, womit neue Hardware angeschaft werden muss. Insgesamt dann ~12.000 neue Rechner ( ~12.000 * ~300¤ ).

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. aluplast GmbH, Karlsruhe
  2. Stolz & Laufenberg Projektmanagement, Düsseldorf
  3. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München-Unterföhring
  4. Hays AG, Ansbach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 52,79€
  2. 14,99€
  3. 26,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

IT-Teams: Jeder möchte wichtig sein
IT-Teams
Jeder möchte wichtig sein

Teams bestehen in der IT häufig aus internen und externen, angestellten und freien Mitarbeitern. Damit alle zusammenarbeiten, müssen Führungskräfte umdenken.
Von Miriam Binner

  1. Digital-Gipfel Wirtschaft soll 10.000 zusätzliche IT-Lehrstellen schaffen
  2. Weiterbildung Was IT-Führungskräfte können sollten
  3. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern

iPhone 12 Mini im Test: Leistungsstark, hochwertig, winzig
iPhone 12 Mini im Test
Leistungsstark, hochwertig, winzig

Mit dem iPhone 12 Mini komplettiert Apple seine Auswahl an aktuellen iPhones für alle Geschmäcker: Auf 5,4 Zoll sind hochwertige technischen Finessen vereint, ein besseres kleines Smartphone gibt es nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe