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never change a running system

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  1. never change a running system

    Autor: zZz 12.06.11 - 15:25

    ich glaube kaum, dass das anderen firmen anders sein wird. alt ist ja nicht per se schlecht

  2. Re: never change a running system

    Autor: unsigned_double 14.06.11 - 08:44

    > alt ist ja nicht per se schlecht

    im Bereich der Softwareentwicklung und Systemadministration ist das dennoch und leider so - veraltete Software bereitet im Schnitt mehr Probleme als neuartige. Die neuartige Software hat Kinderkrankheiten die aber die Nutzung meist nicht unterbinden und die alte Software ist inkompatibel, oft sehr anspruchsvoll an die Umgebung und schwer zu pflegen ... das ist das Leiden des Systemintegrators.

  3. Re: never change a running system

    Autor: BigEndian 14.06.11 - 10:46

    Das ist relativ zur Größe zu betrachten. Bei einem Backend wie diesem und einer Firmengröße wie google gibt es sehr viel umzustellen und viele Mitarbeiter zu schulen. Das wird nicht ganz einfach. Ich denke auch, dass google sich dessen bewusst ist, sonst hätte der gute Herr einen schlechten Job gemacht. Die Frustration, dass dort im Moment nichts geändert wird ist dennoch gut zu verstehen.

  4. Re: never change a running system

    Autor: unsigned_double 14.06.11 - 11:59

    > Bei einem Backend wie diesem und
    > einer Firmengröße wie google gibt es sehr viel umzustellen und viele
    > Mitarbeiter zu schulen.

    Geschult werden muss niemand WENN die Umsetzung korrekt ist - das macht neue Systeme aus; sie sind einfacher und besser. Wenn ein neues System nicht besser ist dann wird es auch nicht eingeführt, so einfach isses. So liesse sich sogar ein Komplettumstieg von Windows zu UNIX durchführen - es würde eben eine umfassende Anwendungsentwicklung und vielerlei Tests im Vorfeld erfordern, wenn man beides nicht macht dann muss man sich auch nicht über eine problembehaftete / kostenbehaftete Umstellung wundern. Installationen lassen sich fernsteuern, Interface-Inkompatibilitäten lassen sich mindestens durch zusätzliche Software lösen. Das ganze wäre natürlich erst einmal zu evaluieren - in diesem Fall ist dann eine Kosten / Nutzen - Analyse tatsächlich mal sinnvoll ... ausnahmsweise

    > Das wird nicht ganz einfach.

    Ja, ist eben ne Aufgabe für erfahrene Fachmenschen, nicht für Studienabgänger und Praktikanten.

    > Die Frustration, dass dort im Moment nichts geändert wird ist
    > dennoch gut zu verstehen.

    Mit "Frust" hat das recht wenig bis garnichts zu tun, viel mehr mit der Projektplanung und der -Verifizierung ... wenn jemand "Frust" bei der alltäglichen Arbeit empfindet dann macht er entweder etwas falsch oder hat den falschen Beruf gewählt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.11 12:02 durch unsigned_double.

  5. Re: never change a running system

    Autor: Meinungsbild 14.06.11 - 13:17

    Bei alter Software sind die Probleme bekannt, bei neuer Software können unter Hochlast ganz neue Probleme auftreten. Ein Softwarewechsel in einer Umgebung wie Google ist keine Kleinigkeit, selbst wenn die Software kostenlos ist. Natürlich muss die neue Umgebung aufwändig getestet werden, natürlich müssen Mitarbeiter umgeschult werden. Auch WENN die Umsetzung korrekt ist müssen die Mitarbeiter umgeschult werden, wir reden ja hier von den Adminjobs im Hintergrund. Alles in allem eine sauteure Angelegenheit.

    Wo sind jetzt die Vorteile der neuen Software? Einfachere Wartbarkeit? Falls denn alles funktioniert, und falls die Google-Mitarbeiter sich nicht die Vorgänge mit diesen "Dinosauriern" schon weitestgehend automatisiert haben. Für den Betrieb hat der Wechsel auf eine neue Software in der Regel keine Vorteile, hier treten nur neue Risiken auf, die vorher nicht vorhanden waren.

    Aber der kritisierende Mitarbeiter war ja Entwickler, kein Mitglied des Betriebsteams. Für einen Entwickler ist die alte Softwarelandschaft natürlich eine Bürde, weil er das Rad immer wieder neu erfinden muss. Die Entwicklungszeiten sind natürlich erheblich niedriger wenn aktuelle Libraries verfügbar sind und die aktuellen Trends schnell eingearbeitet werden. Als Entwickler hat die neue Software mehr Vorteile als Nachteile.

    Was folgere ich daraus? Google möchte seine Dienste zuverlässlich zur Verfügung stellen, dies ist wichtiger als die Wünsche der Entwickler nach den neusten Tools zu befriedigen. Das ist eigentlich kein Wunder, immerhin lässt Google neue Dienste und Funktionen in der Regel recht lange im "Beta"-Status, obwohl keine Fehler feststellbar sind.

    Nur so nebenbei - in den meisten deutschen Bank-Rechenzentren arbeiten Mainframes mit einem uralten Toolset für die Entwickler. Und das ist auch gut so, denn ich möchte mein Geld nicht im Nirvana sehen nur weil irgend ein Toolentwickler doch noch einen Bug übersehen hat. Und ich finde es gut das Google das genauso sieht.

    In diesem Sinne - If it ain't broke, don't fix it.

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