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Linux-Desktop

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  1. Re: Linux-Desktop

    Autor: Der Kaiser! 29.06.11 - 23:31

    > Greg Kroah-Hartmann hat auch mal eine Initiative gestartet, um es den Hardware Herstellern zu erleichtern [Treiber zu erstellen]

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  2. Re: Linux-Desktop

    Autor: Trockenobst 30.06.11 - 02:47

    ArnyNomus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaubst du das wirklich? ich denke nicht das der Desktop aussterben wird,
    > gerade im Büro sind normale Desktops jeder anderen Form von Computer
    > überlegen. Wie das im Privat-Bereich aussehen wird, darüber lässt sich
    > streiten, was ich hier nicht möchte.

    Mein Kollege hängt seit drei Jahren in Asien und USA ab, beruflich.

    Was er in Hotels, in Bars, bei Firmen an Tablets und Mischgeräten
    findet, passt auf keine Hutschnur. Letztens hat er erst bei einer Firma
    nach Ersatzteilen gesucht und bekam ein iPad in die Hand. Damit läuft
    man dann in der Halle rum (bzw. man kann auch ein Golfkart nehmen)
    und vor dem Teil (meistens größere Geräte/Metallbauten) direkt sich
    die Infos holen und auf dem Pad die Stückzahlen eintragen.

    Wen Du rauskommst, bist Du um 500.000¤ ärmer und bevor Du ins
    Hotel kommst ist die Bestellung schon eingetütet, Zoll informiert, alles.
    Gegenüber seine Firma, die dazu bis zu drei Tage braucht ist das ein
    Unterschied zwischen Tag und Nacht - auf zwei verschiedenen Planeten.

    Wir tun immer so, als wenn Officearbeit und blöd am Outlook sitzen
    irgendwie "nie" weg geht. Aber das lag doch nicht an den Arbeitern,
    sondern daran dass es die Geräte nie gab und die entsprechenden
    Anwendungen.

    Mein Handwerker misst die Küche auch mit Laser aus, und kann mir
    direkt am Laptop zeigen, wie sie nacher von der Front auf den mm
    genau aussieht. Vor drei Jahren hatte weder die Software, noch den
    Lasermesser, jedenfalls nicht für das Geld/Jedermann. In drei Jahren
    wird das ein Tablet sein. Und er ist Handwerker, kein IT-Spezialist.

    In sehr vielen US-Firmen ist das iPad2 mit Tastatur bereits ein Desktop
    Ersatz, den man dann einfach ins Meeting mit nimmt. Das ist ein Change
    von so gewaltiger Kraft, das sogar Microsoft aufspringen "muss".

    > jahren produktiv nutzen. Kommt da ein Win-user an, muss der sich damit
    > genauso arrangieren wie ich mich jeden tag mit dem Windows auf arbeit
    > arrangieren muss. Flexibilität ist 2011 ein muss.

    Die Storys halte ich inzwischen für Legenden. Ich komme jährlich bei mehrern
    Freelancertreffen zustande, und bis auf "Fellows" von großen Firmen die
    als "Lobbyisten" in ihrer Sache rumlaufen hat da kaum einer Linux auf
    seinem Desktop oder in seiner Firma. Und ich frage da intensiv nach wo
    denn diese Chimären-Installationen sitzen. Und wenn du dann irgendwo
    hinkommst, sieht man dann den tollen Citrix-Client oder eine VM-Ware
    mit Windows laufen. Das sind alles keine "Umstiege".

    Das letzte Mal wo ich wirklich "Linux" gesehen habe, war im Krankenhaus.
    Da lief ein Webfrontend und eine Spezialsoftware für Krankenhausmanagment.
    Fand ich lustig, bis ich das Wine-Logo gesehen habe. Wieder nichts :-x

    Ich bezweifle es nicht. Aber immer dann wenn ich sage: Zeig mir das Studio
    das angeblich haushohe Werbeplakate am Bahnhof mit Gimp auf Wine produziert,
    ist alles dann doch "nur Spass" gewesen. Ist es immer. Das soll nicht die
    kroatische Schülerzeitung mit Inkscape abwerten, aber es ist halt so.

    > Und ganz ehrlich? Es gibt hunderte von Halbwahrheiten und Falschaussagen
    > über Linux die man so hört wenn man Otto-Normal-User auf Linux anspricht,

    Ich glaube die meisten Wahrheiten sind richtig. Es ist kein Windows Ersatz
    und das man gelegentlich getrickst wurde oder sich nicht richtig auskennt
    was man wirklich für Bedürfnisse hat. Wenn man dann dabei bleibt, toll, aber
    am Ende steht man halt vor seinem Blackberry oder seinem Android Gerät
    und will ein Backup machen oder einen Sync - und dann hakt es halt und es
    geht entweder nicht weiter oder es wird richtig "Professioneller Admin mit
    20 Jahren Erfahrung für 120¤/h" schwierig.

    Das ist dann der Punkt wo "alle Wahrheiten" zusammenkommen. Auch wenn
    man sie nicht hören will :) Es ist diese Wahrheit die meistens die Leute zu Windows
    oder Mac treibt. Was nicht geht, geht nicht. Da gibt es nichts zu "drehen".

    Deswegen verwendet ich auf meinen Servern inzwischen OpenSuSE. Es gibt
    einfach nichts schnelleres, besseres und einfacheres. In 25 Minuten habe das
    Ding laufen, mit aktiver Firewall, drei verschiedenen Datenbanken und als
    Internet-Proxy. Wenn ich mir nur ansehe was die WindowsServer Leute da
    locker einen ganzen Tag verbraten muss ich leider sagen: diese Wahrheit
    hat mich dem zu gebracht, was funktioniert. Schnell. Stabil. Sicher.

  3. Re: Linux-Desktop

    Autor: Thread-Anzeige 01.07.11 - 00:46

    In Deutschland wirst Du abgemahnt weil es diesen USB-Stick in Deutschland unter einem anderen Lizenznehmer gibt oder was auch immer.

    Ansonsten ist Deine Idee gut und entspricht üblichen Siga-Vorschlägen vor vor ein paar Jahren.

    ISBN macht Dinge einfach auch wenn z.b. UK-Auflagen teilweise leider eigene ISBNs haben und es auch dafür kein Verzeichnis gibt... . Was soll das sagen: Der Key sind die USB-id und PCI-id.

    Dann noch Tags. Weil ein Headset ein USB-Hub mit USB-Mikrofon und USB-Lautsprecher ist. Oder eine Tastatur mit Trackball ist ein USB-Hub mit Tastatur+Trackball+2 freien USB-Ports. Oder ein UMTS-USB-Stick mit Microsim-Cardreader ist halt ein serielles Device für das "Telefon" also GSM/UMTS-Modem sowie Simkarten-Leser und Hub. Daher sind Tags wichtig. Und bitte nicht selbstgewählt wo es dann 20 Schreibweisen gibt sondern fest vorgegeben. Optional noch Wünsche für neue Tags.

    Sowas ist simpel und trivial. Wenn Du ein Land mit Rechtssicherheit und Abmahnfreiheit kennst gäbe es das in wenigen Wochen...

  4. Re: Linux-Desktop

    Autor: zilti 24.07.11 - 01:03

    Auch OpenSUSE und Mandriva (und vermutlich noch andere) machen das.
    Aber wirklich End-User-Freundlich lässt sich das bei keiner Distri abrufen, und solange jede Distri ihr eigenes Süppchen kocht in dieser Beziehung...

  5. Re: Linux-Desktop

    Autor: zilti 24.07.11 - 10:56

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArnyNomus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Trotz allem Investment ist der Linux-Desktop immer noch eine zu stark
    > technologische Spielwiese, wo es immer noch schnell hakelig wird wenn man
    > das übliche Mail-Office-Surfen-Rezepte-ausdrucken verlässt. Das kann man
    > auch in jedem beliebigen Supportforum nachlesen ("Da besorgst Du dir das
    > Bios und diesen Kernelpatch und dieses und dann lies mal diese vier
    > Seiten howto" - "Ich bin eine Mutti!" - "Ja und? Lerne!!!")
    Das ist lächerlich. Der Normaluser wird das nie müssen. Und wenn er das muss, müsste er das unter Windows genauso. Ich spreche aus Erfahrung.

  6. Re: Linux-Desktop

    Autor: ArnyNomus 24.07.11 - 11:21

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArnyNomus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Glaubst du das wirklich? ich denke nicht das der Desktop aussterben
    > wird,
    > > gerade im Büro sind normale Desktops jeder anderen Form von Computer
    > > überlegen. Wie das im Privat-Bereich aussehen wird, darüber lässt sich
    > > streiten, was ich hier nicht möchte.

    > Was er in Hotels, in Bars, bei Firmen an Tablets und Mischgeräten
    > findet, passt auf keine Hutschnur. Letztens hat er erst bei einer Firma
    > nach Ersatzteilen gesucht und bekam ein iPad in die Hand. Damit läuft
    > man dann in der Halle rum (bzw. man kann auch ein Golfkart nehmen)
    > und vor dem Teil (meistens größere Geräte/Metallbauten) direkt sich
    > die Infos holen und auf dem Pad die Stückzahlen eintragen.

    Ich rede von Großraumbüros. Außendienstler benutzen schon immer Mobile Geräte (Laptop, jetzt eben Tablet oder Smartphone)

    > Wir tun immer so, als wenn Officearbeit und blöd am Outlook sitzen
    > irgendwie "nie" weg geht. Aber das lag doch nicht an den Arbeitern,
    > sondern daran dass es die Geräte nie gab und die entsprechenden
    > Anwendungen.

    Meine Tätigkeit und die meiner 5000 Kollegen lässt sich nicht auf ein Tablet oder Smartphone verlagern.

    > > jahren produktiv nutzen. Kommt da ein Win-user an, muss der sich damit
    > > genauso arrangieren wie ich mich jeden tag mit dem Windows auf arbeit
    > > arrangieren muss. Flexibilität ist 2011 ein muss.
    >
    > Die Storys halte ich inzwischen für Legenden.

    Ich habe nicht behauptet das es solche fälle gibt. Ich behaupte das man sich umstellen muss, wenn es dazu kommt.

    > Ich bezweifle es nicht. Aber immer dann wenn ich sage: Zeig mir das Studio
    > das angeblich haushohe Werbeplakate am Bahnhof mit Gimp auf Wine
    > produziert,

    Gimp läuft Nativ unter Linux. Wine ist nicht nötig.

    > ist alles dann doch "nur Spass" gewesen. Ist es immer. Das soll nicht die
    > kroatische Schülerzeitung mit Inkscape abwerten, aber es ist halt so.

    Mit Inkscape eine Zeitung machen? Das dürfte schwierig werden. Du meinst wahrscheinlich Scribus, damit kann man Texte layouten, mit inkscape macht man Vektorgrafiken. Und als kleiner Gegenbeweis: Guck dir die Nutzerliste von "Cinepaint" an.

    > > Und ganz ehrlich? Es gibt hunderte von Halbwahrheiten und Falschaussagen
    > > über Linux die man so hört wenn man Otto-Normal-User auf Linux
    > anspricht,
    >
    > Ich glaube die meisten Wahrheiten sind richtig. Es ist kein Windows Ersatz
    > und das man gelegentlich getrickst wurde oder sich nicht richtig auskennt
    > was man wirklich für Bedürfnisse hat. Wenn man dann dabei bleibt, toll,
    > aber
    > am Ende steht man halt vor seinem Blackberry oder seinem Android Gerät
    > und will ein Backup machen oder einen Sync - und dann hakt es halt und es
    > geht entweder nicht weiter oder es wird richtig "Professioneller Admin mit
    > 20 Jahren Erfahrung für 120¤/h" schwierig.

    Mag richtig sein, aber ich höre täglich so viel bullshit über linux, das ich garnicht so viel essen kann wie ich kotzen möchte. Allerdings halten sich auch über Windows teils hartnäckige gerüchte die völlig blödsinnig sind. Also ein wenig ausgleichende gerechtigkeit. Und ich Rede nicht von Wahrheiten, sondern von Halbwahrheiten wie "Linux bietet kein Schönes UI" - das stimmt nicht, im gegenteil: wir haben die beste auswahl überhaupt. Oder die "keine GUI"-Lüge... usw...

    > Deswegen verwendet ich auf meinen Servern inzwischen OpenSuSE. Es gibt
    > einfach nichts schnelleres, besseres und einfacheres. In 25 Minuten habe
    > das
    > Ding laufen, mit aktiver Firewall, drei verschiedenen Datenbanken und als
    > Internet-Proxy. Wenn ich mir nur ansehe was die WindowsServer Leute da
    > locker einen ganzen Tag verbraten muss ich leider sagen: diese Wahrheit
    > hat mich dem zu gebracht, was funktioniert. Schnell. Stabil. Sicher.

    Ich hätte dir zwar eher zu Debian geraten, aber gut, wer Suse mag... :)
    Und nur so nebenbei: Hör auf das Wort "Wahrheit" so zu missbrauchen. Danke.

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