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Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

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  1. Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: Der_fromme_Blork 29.06.11 - 10:26

    da verliert man den Überblick warum welche gerade für mich gut sein soll.

    Linux ist eben für Leute mit technischem Sachverstand, die Spaß daran haben ihr System zu optimieren. Windows und OSX sind da eher Programmstarter.

  2. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: flasherle 29.06.11 - 10:31

    richtig für einen normalen user ist das einfach nicht durchschaubar. außerdem kann man von einem normalen user nicht verlangen das er versteht wieso sein gerade gekauftes programm oder spiel nicht läuft...

  3. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: bstea 29.06.11 - 10:44

    Wobei gerade mit Alternativen wie VirtualBox oder Kompilationen wie Wamp, die Notwendigkeit ein Linux installieren um es darüber hinaus als Desktop nutzen zu wollen für mich mehr und mehr abfällt.
    Wer programmieren will, kann dies auch unter Windows tun.

  4. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: lottikarotti 29.06.11 - 10:57

    Bei mir kommt Linux (um genau zu sein Debian) eigt. nur noch auf Home-Servern zur Verwendung, welche dann irgendwo im Keller herumstehen und via SSH von mir administriert werden. Grund ist eigt. der geringe Speicherverbrauch. Der Core-Installation des Windows Server 2008 habe ich abgeschworen, nachdem ich bei meinen ersten Versuchen nichtmal den SQL Server darauf zum Laufen bringen konnte, weil diverse Komponenten gefehlt haben oder nicht unterstützt wurden (kann sich mittlerweile geändert haben).
    Ansonsten ist es, wie bereits erwähnt wurde, eigt. ein System für alle, die Spaß an der technischen Seite eines Betriebssystems haben. Vor meiner ersten Linux-Installation wusste ich nichtmal, welchen IDE Controller mein Mainboard verwendet :-)

    R.I.P. Fisch :-(

  5. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: Anonymer Nutzer 29.06.11 - 13:34

    Der_fromme_Blork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da verliert man den Überblick warum welche gerade für mich gut sein soll.
    Als wäre es nicht irrelevant. Nimm das was Du installieren kannst. Sobald KDE oder Gnome läuft merkt ehr nur noch ein fortgeschrittener User, welchen Unterschied die Distribution macht.

    > Linux ist eben für Leute mit technischem Sachverstand, die Spaß daran haben
    > ihr System zu optimieren. Windows und OSX sind da eher Programmstarter.
    Ich will noch nicht mal das System optimieren. Ich habe nur keine Lust, mir von 100 Webseiten und 23 CDs alles einmal im Jahr neu zu installieren, wenn ich ebenso eine Installation aus einem Repository machen kann, die dann jahrelang läuft. Und das ohne Lizenzkosten ...

  6. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: Rapmaster 3000 29.06.11 - 14:22

    hiasB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nimm das was Du installieren kannst.

    Wahnsinns Hilfe.


    > Ich will noch nicht mal das System optimieren. Ich habe nur keine Lust, mir
    > von 100 Webseiten und 23 CDs alles einmal im Jahr neu zu installieren, wenn
    > ich ebenso eine Installation aus einem Repository machen kann, die dann
    > jahrelang läuft. Und das ohne Lizenzkosten ...

    Was macht ihr eigentlich immer dass ihr Windows andauernd neuinstallieren müsst?

  7. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: y.m.m.d. 29.06.11 - 14:39

    Rapmaster 3000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hiasB schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nimm das was Du installieren kannst.
    >
    > Wahnsinns Hilfe.
    >
    > > Ich will noch nicht mal das System optimieren. Ich habe nur keine Lust,
    > mir
    > > von 100 Webseiten und 23 CDs alles einmal im Jahr neu zu installieren,
    > wenn
    > > ich ebenso eine Installation aus einem Repository machen kann, die dann
    > > jahrelang läuft. Und das ohne Lizenzkosten ...
    >
    > Was macht ihr eigentlich immer dass ihr Windows andauernd neuinstallieren
    > müsst?

    Es benutzen vermutlich :D
    Ernsthaft - im Vergleich zu früheren Versionen ist es deutlich besser geworden. Dennoch ist das Windows nach ca. 2-3 Jahren (früher < 1Jahr) _deutlich_ langsamer als eine frische Installation. Selbst nachdem man Autostart etc. ausgemistet hat.
    Unter Linux habe ich das so extrem noch nie gehabt.

    Von "müssen" kann natürlich dann aber nicht die Rede sein.

  8. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: lottikarotti 29.06.11 - 15:09

    Na ja, lieber tippe ich mal 'nen Update-Befehl in die bash, als dass ich mir zu jeder installierten Software die aktuellste Version laden muss, um mich anschließend durch die nervigen Assistenten zu klicken.

    R.I.P. Fisch :-(

  9. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: tingelchen 29.06.11 - 15:49

    Ja, die Auswahl kann einen schnell erschlagen. Das hat allerdings wenig mit: "Warum läuft mein Spiel nicht?" zu tun. Unter Windows bekommt man auch nur eine mehr als unverständliche Fehlermeldung präsentiert, die man schlicht einfach wegklicken kann.

    Solange die Programme keine eigenen Meldungen generieren (die meisten Fehlermeldungen sind schlicht Schrott), ist auch unter Windows einfach essig.

  10. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: M wie Meikel 29.06.11 - 16:39

    y.m.m.d. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ernsthaft - im Vergleich zu früheren Versionen ist es deutlich besser
    > geworden. Dennoch ist das Windows nach ca. 2-3 Jahren (früher < 1Jahr)
    > _deutlich_ langsamer als eine frische Installation. Selbst nachdem man
    > Autostart etc. ausgemistet hat.

    Halte ich für eine urban legend. Natürlich vermüllt eine Installation mit der Zeit, das gilt aber genauso für Linux und MacOSX. Selbst bei Heise habe ich inzwischen mehrfach gelesen, dass sie da bei Windows keinen überproportionalen Effekt beobachten können.

    > Unter Linux habe ich das so extrem noch nie gehabt.

    Ich habe mir über etliche Jahre den Spaß gemacht und eine Debian-Installation immer wieder auf neue Releases aktualisiert und auf neue Hardware umgezogen. Die Zeit, die für die ganzen Aufräumarbeiten drauf gegangen ist, spare ich mir jetzt und mache eine Neuinstallation statt ein Upgrade.

  11. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: makeworld 29.06.11 - 17:58

    M wie Meikel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > y.m.m.d. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >..... Dennoch ist das Windows nach ca. 2-3 Jahren (früher < 1Jahr)
    > > _deutlich_ langsamer als eine frische Installation.
    >
    > Halte ich für eine urban legend. Natürlich vermüllt eine Installation mit
    > der Zeit, das gilt aber genauso für Linux und MacOSX

    Bei Privatmaschinen glaub' ich das sofort: es wird SW installiert und deinstalliert.
    da bleiben libs/dlls und configs etc liegen - ohne Zweifel.
    In einer Büroumgebung (produktiv Maschinen) sehe ich das anders: dort wird und darf nur das installiert sein, was gebraucht wird. Der User/Userin darf dort garnicht die Möglichkeit gegeben werden _eigene_ SW zu installieren.

    > > Unter Linux habe ich das so extrem noch nie gehabt.
    >
    > Ich habe mir über etliche Jahre den Spaß gemacht und eine
    > Debian-Installation immer wieder auf neue Releases aktualisiert und auf
    > neue Hardware umgezogen. Die Zeit, die für die ganzen Aufräumarbeiten drauf
    > gegangen ist, spare ich mir jetzt und mache eine Neuinstallation statt ein
    > Upgrade.

    Geht mir auch so. Auf nem Testrechner mal ein Distupgrade zu machen, ist schon lustig - würd' ich aber nie bei Kunden machen. Lieber ein sauberes, funtionierendes
    Image mit dd auf die Clients ziehen :)

    Ansonsten hat sicher jedes OS Vor- und Nachteile,
    und jede Distrie ihre Berechtigung.
    Ich pers. find ja grade diese Vielfalt schön :)

    bye

    EDIT: TYPOS

    --
    bitte nicht nur beim Editor den rechten Rand einstellen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.11 18:03 durch makeworld.

  12. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: ArnyNomus 29.06.11 - 19:17

    M wie Meikel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > y.m.m.d. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ernsthaft - im Vergleich zu früheren Versionen ist es deutlich besser
    > > geworden. Dennoch ist das Windows nach ca. 2-3 Jahren (früher < 1Jahr)
    > > _deutlich_ langsamer als eine frische Installation. Selbst nachdem man
    > > Autostart etc. ausgemistet hat.
    >
    > Halte ich für eine urban legend. Natürlich vermüllt eine Installation mit
    > der Zeit, das gilt aber genauso für Linux und MacOSX. Selbst bei Heise habe
    > ich inzwischen mehrfach gelesen, dass sie da bei Windows keinen
    > überproportionalen Effekt beobachten können.

    Ich kenne zumindest 2 fälle in denen ein Win XP völlig geschrotet wurde. Anwender hat es normal benutzt. Das war mir unheimlich, da ich das sonst auch für eine Legende halte. Das Zumüllen ist aber ein problem ja.

    Aber: Meine Installation wird jeden monat schlanker, weil ich permanent pakete aussortiere, die ich nicht (mehr) brauche. Ich hab einen ordnungsfimmel. Und ich beobachte bei jedem Kernel- und X.Org-Update minimale Performance-verbesserungen. Beispiele hab ich auch: 2.6.39.1 -> 2.6.39.2 auf dem Laptop = 10 Minuten mehr Laufzeit (jeweils gemessen mit einem offenem Terminal und einer Chromium-Session aus einem Google-Tab).

    > > Unter Linux habe ich das so extrem noch nie gehabt.
    >
    > Ich habe mir über etliche Jahre den Spaß gemacht und eine
    > Debian-Installation immer wieder auf neue Releases aktualisiert und auf
    > neue Hardware umgezogen. Die Zeit, die für die ganzen Aufräumarbeiten drauf
    > gegangen ist, spare ich mir jetzt und mache eine Neuinstallation statt ein
    > Upgrade.

    Verständlich. Aber mein Wintendo XP hat den umzug per DD auf den neuen rechner nicht so gut überlebt wie meine Linux-Installation, die ich per Rsync umgezogen habe. XP bootete nicht mehr =(

  13. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.11 - 10:06

    Rapmaster 3000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nimm das was Du installieren kannst.
    >
    > Wahnsinns Hilfe.
    Na klar. Ubuntu, openSuSE, was auch immer.
    Gentoo oder Arch mit Installation in der Shell bringt der Einsteiger eh nicht hin. Debian nur ohne Nvidia Treiber.

    > Was macht ihr eigentlich immer dass ihr Windows andauernd neuinstallieren
    > müsst?
    Privat nichts mehr. Das ist ja das schöne. Und erzähl mir nicht, ich würde 1000 Shareware Programme installieren. Meine Windows 7 Version in der Arbeit bootet mittlerweile auch länger als 5 Minuten. Mit den selben Programmen, die am ersten Tag schon installiert waren (Ghost Image). Und am ersten Tag war es schnell ...
    Dass unsere Leute keine Ahnung haben schließe ich auch mal aus. Wer um die 100.000 Clients betreut wird wohl nicht ganz doof sein ...

  14. Re: Das größte Problem sind die gefühlten 1000 Versionen

    Autor: linux-macht-glücklich 02.07.11 - 13:10

    M wie Meikel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mir über etliche Jahre den Spaß gemacht und eine
    > Debian-Installation immer wieder auf neue Releases aktualisiert und auf
    > neue Hardware umgezogen. Die Zeit, die für die ganzen Aufräumarbeiten drauf
    > gegangen ist, spare ich mir jetzt und mache eine Neuinstallation statt ein
    > Upgrade.

    Als jemand der ein Debian sid mit Wechsel zu Sidux und dann aptosid auch jahrelange mit HW Wechsel immer noch betreibt, kann ich so einen Aufwand nicht bestätigen. Das System, die Installation läuft bei mir ca. seit 2004-2005 und läuft und läuft und läuft. Für Außenstehende Sidux/Aptosid ist auch Debian Sid.

    Was hab ich falsch gemacht bzw. mit welchen Nachteilen muss ich rechnen da ich den Aufräumaufwand nie betrieben habe? Bisher merke ich keinerlei Nachteile.

    Eine nicht Rolling Release Distri hab ich allerdings erst 1x (weil Neuanwender) mit Erfolg und ohne Probleme geupgradet auf neue Version, Mandriva. Demnächst steht das nächste Versionsupgrade an, diesmal auch bei 2 anderen Linux Usern in meinem Umfeld, da werde ich dann ja sehen.

    Und zu Windows, auch da hab ich andere Erfahrungen, weil ich ab und an solche Kisten auf den Tisch bekam, im lauf der Jahre, die dem Nutzer so lahm waren das ich mal ausmisten "durfte".

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