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Die Luft wird dünner für Erdöl

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Die Luft wird dünner für Erdöl

    Autor: Thread-Anzeige 19.07.11 - 12:18

    Wenn die Hersteller sich auf 2-3 Standards einigen und öffentlich transparent absprechen könnten, würden auch genügend Ladestationen herumstehen. Zu Hause kann man das Auto ja gerne mit 360 Volt und einen total proprietären Stecker laden. Es reicht ja wenn das Ladegerät sich notfalls auch mit 250 Volt und dem American-Standard-Loader-Stecker-B zufrieden gibt. Inkompatibler Wirrwarr mindert die Ausbreitung.

  2. Re: Die Luft wird dünner für Erdöl

    Autor: JoePhi 19.07.11 - 13:39

    na ja ... für die ganz normale Nutzung sind die Elektrokarren schon jetzt nutzbar. Der durchschnittliche Deutsche fährt z.B. ca. 60km am Tag (Arbeit und Einkaufen).

    aber ... wenn man mal längere Strecken fahren muss, dann sind auch 3 Mill. Ladestationen nix, weil man eben nicht alle 200km mal eben 3 Stunden Pause machen kann.

    Bis sich in diesem Segment etwas ändert müssen entweder die Systeme sich ändern (Kondensatorladung oder austauschbare Batterien) oder sich die Energiespeicher eben massiv verbessern.

    *******************
    'Zitate in der Signatur sind wirklich albern und überflüssig.'

    P. Machinery

  3. Re: Die Luft wird dünner für Erdöl

    Autor: Thread-Anzeige 19.07.11 - 13:51

    Ja. Die Akkus sind der Schlüssel. Leider entwickelt sich das zu langsam auch wenn es wohl gute Ansätze gibt. Die Retros haben noch zu viel zu melden. In Politik, bei den Autofirmen und bei den Supermarktketten wo die Ladestationen hingehören.
    Echter Turbo-Kapitalismus würde anders aussehen.

  4. Re: Die Luft wird dünner für Erdöl

    Autor: watcher 19.07.11 - 13:59

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echter Turbo-Kapitalismus würde anders aussehen.

    Stimmt… noch rückständiger, eingeschränkter und mit noch weniger Querdenkern, da man zum belanglosen Konsumieren und Kapitalanhäufen nur das "dumme Konsumvieh" benötigt... Abgesehen davon, dass es im "puren Kapitalismus" keine Entwicklung mehr gibt, da das Geld für sich selbst arbeitet...

  5. Re: Die Luft wird dünner für Erdöl

    Autor: Thread-Anzeige 19.07.11 - 14:14

    Wenn Du im Ghetto lebst und eine Idee hast, kannst Du sie im wahren Turbokapitalismus vermarkten. Ohne Patente. Ohne Juristen ! Ohne Inkubatoren die dich zwingen, 95% deiner Umsätze an Juristen, berater, aufsichtsräte und unnötige überteuerte Innenstadt-Büros auszugeben und nur schnell an die Börse wollen.

    Der evolutionäre Kampf um den Kunden ist Kapitalismus.
    Wenn ich also eine Idee habe um den Akku besser zu machen, kaufen die Leute nur noch VWs ohne Akku und den Akku bei mir. Und VW kann mir GAR NIX.

    D.h. Erfinder hätten immer ihre Chance !

    Wenn eine Firma 50% Steuern zahlt (Krankenkasse=15%, Rentner=19%, Arbeitslose=1.9(?)% nicht vergessen!) kümmert sich der Staat um die Moral und die Firma um den Profit. Wer das Geld nach Hause bringt, muss ja auch nicht Kochen, Waschen und Einkaufen.
    Ein Staat der sieht, das zu viel Bürger existieren, muss halt Jobs schaffen. Jedes Berufsbild wo man mehr als 5 qualifizierte Bewerber findet, ist überfüllt. Und der Staat entscheidet, wo die Ausbildung läuft. Dann wird halt mal 1 Jahr lang keine neue Arzthelferin mehr ausgebildet bis die vorhandenen Helferinnen anständige Löhne haben. Der Staat kann auch festlegen das gleiche Arbeit (gleiches Berufsbild) gleich bezahlt werden muss. Oder das man den Stundenlohn in die Stellenausschreibung reinschreiben muss. Wieso hat Trittin-Schröder (grün-rot) das nicht gebracht ?
    Stattdessen sozialistische Zentralplanung zu fordern ist auch nicht besser.

  6. Re: Die Luft wird dünner für Erdöl

    Autor: watcher 19.07.11 - 14:29

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du im Ghetto lebst und eine Idee hast, kannst Du sie im wahren
    > Turbokapitalismus vermarkten. Ohne Patente. Ohne Juristen ! Ohne
    > Inkubatoren die dich zwingen, 95% deiner Umsätze an Juristen, berater,
    > aufsichtsräte und unnötige überteuerte Innenstadt-Büros auszugeben und nur
    > schnell an die Börse wollen.

    Du scheinst Kapitalismus mit Liberalismus zu verwechseln. Diese ganze Juristerei um Patente, geistiges Eigentum, etc. ist erst im Rahmen des Kapitalismus und dessen Investitionsschutz entstanden. Genauso wie die Kapitalmärke der heutigen Zeit, die Börse, etc. ...

    Im Kapitalismus geht es nur um die Vergüterung (Verkapitalisierung) von alles und jedem - alles und jeder wird zur Ware (zu Kapital). Schau dich doch einmal in deinem Vorzeige-Kapitalismusstaat USA einmal um...

    > Der evolutionäre Kampf um den Kunden ist Kapitalismus.

    Die hat absolut nichts mit Kapitalismus zu tun. Dies ist einzig und allein der Markwirtschaft geschuldet und diese hat sich erst im Zuge der Marksättigung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt entwickelt.
    Im Kapitalismus geht es nur um die Anhäufung von Kapital und hierbei ist der Kunde nur das lästige Übel, wie Finanzmärkte eindrucksvoll belegen...

    > Wenn ich also eine Idee habe um den Akku besser zu machen, kaufen die Leute
    > nur noch VWs ohne Akku und den Akku bei mir. Und VW kann mir GAR NIX.

    Dies wirst du im Kapitalismus nicht finden, denn der Machterhalt um jeden Preis und die Schaffung von inkompatiblen, proprietären Schnittstellen und die damit verbundene Machterhaltung der Marktstellung sind die Wesenszüge des Kapitalismus.

    Auf den Rest werde ich aus Respekt dir gegenüber nicht weiter eingehen...

  7. Re: Die Luft wird dünner für Erdöl

    Autor: Thread-Anzeige 19.07.11 - 16:08

    Schau. Wir haben das Problem wie mit dem Sozialismus. Der stand zwar dran aber war nicht drin. Und in den USA wird Markt-Kapitalismus gepriesen aber es ist nicht weniger oligarchisch als gewisse ex-kommunistische Staaten.

    Die Kapitalisten der USA preisen den Markt als Werkzeug die die Bösen den Mammon als der mal kurz weg war.
    Darauf argumentiere ich. Ich kenne kaum Märkte die die Bezeichnung verdienen. Sauberes Mehl (ZDF gestern) gibts wohl auch wenig.

    PCexpress und BluRay wurden angeblich 15 Jahre nach Einführung von DVD bzw. PCMCIA eingeführt. FatEX 2010 also 15 Jahre nach LongFat32 unter Win95 und seinen entsprechenden Patenten. HDTV gabs in USA schon länger als BluRays über YPbPr und evtl sogar terrestrisch ausgesendet. Firmen warten also "faul" wie Schulkinder bis kurz vor Ablauf der Patente um dann zwangsweise was neues einzuführen.
    Das ist weger kapitalismus noch sozialismus oder sonstwas. Das ist Managerismus. Denn im angeblichen Kapitalismus schwimmt der Kleinaktionär in seinen Dividenen und nicht der Big-Boni-Manager in seinen Boni. Denn BWLer gibts wie Sand am Meer (Angebotsüberhang=Preis-Senkung wie die Greencard es versucht wenn man ct jedes Jahr liest) und Ipads würden die meisten Verwaltungen auf 1/10 schrumpfen. Oder hast Du Stromberg schon mal produktiv arbeiten sehen ? Das sind Manager und ihr Hofstaat. Das sagt halt keiner obwohl das kein Geheimwissen ist.

    Die Presse könnte deutlich sinniger kontrollieren und Manager zur Leistung bringen. Legal und simpel. Stattdessen müssen das Blogger erledigen und auch die sind zu wenige die was gebacken kriegen(wollen).


    Es spricht also nichts dagegen, das Elektro-Akkus nur low-motion entwickelt werden und keiner wirklich willens den Elektro-Strike fährt um weiter wie bisher die Heimatmärkte mit seinen Benzinern zu versorgen.
    Und nur darum ging es.
    Die Entscheider haben wenig Lust auf Elektro oder stadtweites Car-"Sharing" per RFID-Personalausweis. Sonst wäre es wohl weiter.

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