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Miet Akku

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  1. Miet Akku

    Autor: dabbes 22.07.11 - 12:25

    Mann Mann Mann, was ist daran so kompliziert, nur so werden die E-Autos wirklich günstiger.
    Vor allem kann man Tankstellen umrüsten und dort schnell sein Auto wieder laden -> Batterie wechseln.

  2. Re: Miet Akku

    Autor: watcher 22.07.11 - 12:29

    Dies ist dann jedoch kein Miet-Akku mehr, denn deinen (Miet-)Akku kannst du schon jetzt im Rahmen deines Leasingvertrages (samt dem Auto drum herum) mieten… ;)

  3. Re: Miet Akku

    Autor: ITsMe 22.07.11 - 12:48

    Better Place versucht genau das umzusetzen und wenn Sie es hinbekommen den Akku in 1:30 zu wechseln (http://www.youtube.com/watch?v=LfI4589J_xI) und garantieren können, daß der Akku im optimalen Zustand ist, also die voll Leistung bringt, zu einem vernünftigen Preis ist das sicher die beste Option. Wichtig für mich wäre halt die Möglichkeit den Akku selbst laden zu können.

    Leider werden sich die Tankstellenbetreiber das nicht gefallen lassen und lieber auf das Ladekabel setzen. Ich stell mir das so vor das ich 10-20 Minuten dann an der Tankstelle warten muss, mir einen Getränk kaufen oder etwas anderes was ich nicht brauch und dann weiter fahre. Allerdings wenn mein Akku in 2 Minuten getauscht wird kauf ich mir nichts zum trinken und komme gar nicht erst in Versuchung da ich nicht reingehen muss zum Zahlen, wird ja über das Abo Service abgewickelt.

  4. Re: Miet Akku

    Autor: Lambi 22.07.11 - 13:52

    Wenn ein E-Auto in 10-20 Minuten wieder aufgeladen wäre, dann hätte ich schon längst eins. Das Problem ist aber, dass nach ner Laufleistung von ca 200-300km 7-8 Stunden warten musst, bis der Akku wieder komplett aufgeladen ist. Mit Starkstrom klar etwas geringer. Aber unter 1,5 Std wirst bei ner entsprechenden Laufleistung nicht kommen. Und das ist nunmal unzumutbar und somit für die Praxis komplett untauglich.

    Das wäre z.B. für Unternehmensstandorte interessant, bei denen sich die Fahrzeuge auf engerem Raum (Stadt/Industrie-Gebiet) bewegen.

    Daher wäre momentan ein Wechsel der Batterie nach wie vor das beste für den E-Auto-Markt. Außerdem musst du immer noch zahlen. Den Strom kriegst ja auch nicht kostenlos. Also wirst halt beim "wechseln der Batterie" + "Strom für die volle Batterie" auch deine Gebühr in der Tankstelle zahlen. Wäre also wie beim normalen auftanken.

    Das Problem wäre nur, dass die Tankstelle entsprechendes Personal für den Batterie-Wechsel zur Verfügung stellen müsste. Und das würde die Preise so extrem in die Höhe treiben, dass es sich nicht mehr rechnen würde.

    Entsprechende denke ich, man kann den Preis für das E-Auto durch das Leasing senken, aber für längere Strecken bleibt das ganze nach wie vor unattraktiv.

  5. Re: Miet Akku

    Autor: watcher 22.07.11 - 14:07

    Lambi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein E-Auto in 10-20 Minuten wieder aufgeladen wäre, dann hätte ich
    > schon längst eins. Das Problem ist aber, dass nach ner Laufleistung von ca
    > 200-300km 7-8 Stunden warten musst, bis der Akku wieder komplett aufgeladen
    > ist. Mit Starkstrom klar etwas geringer. Aber unter 1,5 Std wirst bei ner
    > entsprechenden Laufleistung nicht kommen. Und das ist nunmal unzumutbar und
    > somit für die Praxis komplett untauglich.

    Für längere Strecken gebe ich dir Recht, aber...
    Für den normalen Berufspendler (eine Wegstrecke ca. 100km) ist dies durchaus kein Problem, denn einige Firmen, welche sich mit diesem Thema auch befassen und beschäftigen möchten bieten ihren Mitarbeitern Ladestationen direkt vor Ort. Zuhause lädst du dein Fahrzeug an der eigenen Steckdose, im Geschäft an der dafür vorgesehenen Ladestation.

    > Das wäre z.B. für Unternehmensstandorte interessant, bei denen sich die
    > Fahrzeuge auf engerem Raum (Stadt/Industrie-Gebiet) bewegen.

    Hierfür gibt es in Ballungszentren bereits diverse Stromsäulen, leider jedoch noch sehr geringfügig verbreitet.

    > Daher wäre momentan ein Wechsel der Batterie nach wie vor das beste für den
    > E-Auto-Markt.

    Für längere Stecken ja für Kurzstrecken und Berufspendler sicherlich nicht...

    FYI:
    Zukunft Elektroauto - Die leise Revolution

    Frontal 21 Dokumentation
    Die Zukunft ist da. Elektroautos sind leise, stark und hocheffizient. Längst hat der Wettlauf der Konzerne begonnen. Die Frontal21-Dokumentation führt durch die Welt der neuen Autos.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1360798/F21-Dokumentation:-Die-leise-Revolution

    http://frontal21.zdf.de/

    E-Mobile im Vergleich
    http://modultool.zdf.de/public/Frontal21__ElektroautoQuartett/index.html

  6. Re: Miet Akku

    Autor: dabbes 22.07.11 - 14:27

    10 - 20 Minuten warten um dann 3 Tage zu fahren (bei mir 50 km pro Tag), länger halten die Akkus eh nicht, dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade. Aber selbst von den 10-20 Minuten sind wir ja noch meilenweit weg.

    Da muss ein einfaches Wechselsystem her, oder eine Turbo-Ladefunktion max. 3 Minuten.

  7. Re: Miet Akku

    Autor: watcher 22.07.11 - 14:34

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 10 - 20 Minuten warten um dann 3 Tage zu fahren (bei mir 50 km pro Tag),
    > länger halten die Akkus eh nicht, dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.

    Naja, länger als 50km halten sogar die heutigen Akkus bereits, oder meintest du 50km a 3 Tage? Dies würde dann schon eher hinkommen, denn selbst die aktuellen Kleinwagen sind i.d.R. für ca. 150km ausgelegt.

    > Aber selbst von den 10-20 Minuten sind wir ja noch meilenweit weg.
    > Da muss ein einfaches Wechselsystem her, oder eine Turbo-Ladefunktion max.
    > 3 Minuten.

    Warum? Es ist nicht nötig dem Akku beim Laden zuzuschauen, dies ist ja das Schöne an einem elektrischen Ladevorgang. Während zu zuhause deinem Leben nachgehst lädt der Akku alleine und während du im Büro deiner Arbeit nachgehst tut er dies ebenfalls... ;)

  8. Re: Miet Akku

    Autor: mrc.kch 22.07.11 - 14:35

    Keiner beachtet je die Kosten für den Akku eines Elektro-Fahrzeugs. Sogar Frontal21 und Co schaffen es nicht einmal vernünftige Beiträge in das Fernsehen zu bringen.
    "Emissionsfreies Fahren" --> So ein Quatsch. Woher kommt den die Energie. Das ist die Frage. Ein E-Auto ist nicht grün wenn der Spar-Fuchs meint den Strom aus Kohlekraftwerken zu fördern.
    "Geringe Kosten pro Kilometer"--> Glatte Lüge wenn man nur 5min nachdenkt und nach 140000 Kilometer Laufleistung den 10.000 ¤ Akku wegschmeißen kann. Das muss in die Kilometerkosten eingerechnet werden. Da ist ein E-Auto auch nicht günstiger. Wer traut sich da noch ein gebrauchtes Auto zu kaufen?
    "Akku an der Tankstelle wechseln?"--> Spitzen Idee. Hauptsache ich habe den Akku nicht bezahlt und bekomme einen gammeligen Akku ins Auto reingeschraubt.
    "Akku-Leasing"--> Schön, dass dann einfältige Geister nach Km abrechnen wollen. Der Zustand des Akkus kann nunmal nicht nach gelaufenen Km beurteilt werden. Wenn eine Oma damit zum einkaufen fährt wird der Akku nicht so belastet, das steht fest. Das einzige Problem... Ich bin keine Oma. Die Person die meinen Akku bekommt hat Spaß:-)

    Im Endeffekt halte ich das Elektroauto ebenfalls für eine technologische Herausforderung der wir uns stellen müssen. Diese wird unter Umständen alte Gewonheiten im Verkehr über den Haufen werfen. Aber dieses lächerliche Greenwashing sogar von den Öffentlich-Rechtlichen halte ich für höchst fraglich.

  9. Re: Miet Akku

    Autor: Lambi 22.07.11 - 14:46

    Du musst ja nicht bei einer Tankstelle aufladen und dort extra warten. Das würde auch entsprechend zu Hause oder eben möglicherweise bei deiner Arbeit gehen. Das Problem dürfte hier nur sein, dass wenn man keine Garage oder ähnliches hat, kann man das Auto zuhause nicht aufladen. Und wie das mit dem Platz beim Unternehmen aussieht wäre ich mir auch nicht sicher. Ist ja schön, wenn es das Unternehmen anbietet, aber die werden bestimmt nicht >100 solcher Plätze haben.

    Ich bewege mich zu 90% auch nur im Bereich von 50km. Aber eben die anderen 10% hätte ich ein Problem. Da bräuchte ich dann entweder einen Zweitwagen oder Mietwagen. Und ich denk das dürfte ein Problem von vielen sein.

    Aber es ist schon richtig. Verbessert man die Infrastruktur für E-Autos, wird der Markt auch wesentlich interessanter dafür.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.11 14:49 durch Lambi.

  10. Re: Miet Akku

    Autor: watcher 22.07.11 - 15:01

    mrc.kch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keiner beachtet je die Kosten für den Akku eines Elektro-Fahrzeugs. Sogar
    > Frontal21 und Co schaffen es nicht einmal vernünftige Beiträge in das
    > Fernsehen zu bringen.

    Es wird sehr wohl darauf eingegangen, dass der Akku momentan im Verhältnis noch der größte Kostenblock darstellt...

    > "Emissionsfreies Fahren" --> So ein Quatsch. Woher kommt den die Energie.
    > Das ist die Frage. Ein E-Auto ist nicht grün wenn der Spar-Fuchs meint den
    > Strom aus Kohlekraftwerken zu fördern.

    Dies ist sicherlich allen bewusst! Jemand, der sich aus Überzeugung und umweltbewusstem Handeln für ein Elektroauto entscheidet wird auch hierauf achten. Aktuell gibt es in Deutschland nur vier Stromanbieter, welche nachweislich und durch Zertifikate (OK Power, Grüner Strom Label) regenerative Energien fördern und nichts anderes als diese einsetzen und diese sind: naturstrom, Greenpeace Energy, EWS Schönau und Lichtblick.

    Abgesehen davon bezieht sich verantwortungsvolles Handeln auch auf die Geldanlage, also nehmt euer Geld selbst in die Hand

    Öko-Banken

    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6608474

    "Seit der Wirtschafts- und Finanzkrise fragen Verbraucher verstärkt nach Finanzprodukten, die eine gute Rendite abwerfen und außerdem nachhaltig und transparent sind. was! stellt zwei Öko-Banken etwas näher vor, eine deutsche und eine niederländische.

    Hohe Wachstumsraten auf niedrigem Niveau konnten ökologisch ausgerichtete Banken wie die Bochumer GLS-Bank, die Umweltbank oder die Ethikbank im vergangenen Jahr verzeichnen. Der Branchenprimus GLS-Bank konnte sich im letzten Jahr über einen Kundenzuwachs von 25 Prozent freuen. Die können dann auswählen, in welchen Branchen mit ihrem Geld gearbeitet werden soll. Zum Beispiel in der Biobranche, in Kindergärten, im Bereich der regenerativen Energien oder der ökologischen Landwirtschaft. Für Girokonten sind die Kosten vergleichbar mit denen großer Banken und Sparkassen und auch Tagesgeld- und Festgeldzinsen bewegen sich auf dem selben Niveau.
    Im Prinzip funktionieren diese alternativen genauso wie die herkömmlichen Banken. Sie nehmen auf der einen Seite Geld zur Anlage an, und auf der anderen Seite verleihen sie es, vergeben also Kredite. Und sie legen auch Geld selbst an, indem sie Wertpapiere kaufen. Mit dem Unterschied, dass sie nur bestimmte Projekte finanzieren. So stehen beispielsweise Firmen der Waffenindustrie oder Umweltsünder bei alternativen Banken auf dem Index. Trotzdem bleiben Alternativbanken noch Nischenanbieter, mit insgesamt knapp 200.000 Kunden - bei 93 Millionen Girokonten in Deutschland eine verschwindend geringe Zahl. "

    http://www.rbb-online.de/was/archiv/was__vom_28_02_2011/oeko_banken.html

    > "Geringe Kosten pro Kilometer"--> Glatte Lüge wenn man nur 5min nachdenkt
    > und nach 140000 Kilometer Laufleistung den 10.000 ¤ Akku wegschmeißen kann.

    Also selbst Tesla garantiert aktuell eine Laufleistung für seine Akkus bei stetiger Schnellladung (45 Minuten) mit ca. 161.000 Kilometer

    > Das muss in die Kilometerkosten eingerechnet werden. Da ist ein E-Auto auch
    > nicht günstiger. Wer traut sich da noch ein gebrauchtes Auto zu kaufen?

    Und wie hoch sind die Wartungskosten eines eAutos? Die ganzen Inspektionen, Verschließteile im Motor, etc. sind hier alle hinfällig...

    > "Akku an der Tankstelle wechseln?"--> Spitzen Idee. Hauptsache ich habe den
    > Akku nicht bezahlt und bekomme einen gammeligen Akku ins Auto
    > reingeschraubt.

    Wer sagt das? Wer garantiert dir den aktuell für die Qualität deines Sprits? Komisch nur, dass selbst die angegebene Qualität, welche an der Zapfsäule versprochen wird (wie ADAC-Test gezeigt haben) auch in Hinblick auf E10 nicht eingehalten werden…

    > "Akku-Leasing"--> Schön, dass dann einfältige Geister nach Km abrechnen
    > wollen. Der Zustand des Akkus kann nunmal nicht nach gelaufenen Km
    > beurteilt werden. Wenn eine Oma damit zum einkaufen fährt wird der Akku
    > nicht so belastet, das steht fest. Das einzige Problem... Ich bin keine
    > Oma. Die Person die meinen Akku bekommt hat Spaß:-)

    Hierfür wird es sicherlich Lösungen bzw. verfahren geben. Es gibt selbst jetzt schon Formen, welche sich auf die Aufbereitung von Akkus spezialisiert haben…

    > Im Endeffekt halte ich das Elektroauto ebenfalls für eine technologische
    > Herausforderung der wir uns stellen müssen. Diese wird unter Umständen alte
    > Gewonheiten im Verkehr über den Haufen werfen. Aber dieses lächerliche
    > Greenwashing sogar von den Öffentlich-Rechtlichen halte ich für höchst
    > fraglich.

    Hierum geht es ja auch nicht, natürlich muss sich auf der Verbraucher entsprechend informieren, genauso wie beim Bio-Gemüse, etc...

  11. Re: Miet Akku

    Autor: Esquilax 22.07.11 - 15:40

    Von Akkus hast du aber keine wirkliche Ahnung, oder?
    Wenn der "groß" genug ausgelegt ist, wird es egal sein, ob die Oma im Schneckentempo oder du mit "Elektronenfuß" fahrt. Bei dir muss er halt schnell zum wechseln.
    Aber viel schneller verschleißen wird er deswegen nicht. Die Elektronik im Auto wird sicher dafür sorgen, dass der Akku innerhalb seiner Spezifikationen betrieben wird, also nicht zu viel Strom entnommen wird, bestimmte Zell-Spannungen nicht unterschritten werden, etc.

  12. Re: Miet Akku

    Autor: mimimi 22.07.11 - 16:42

    Na, da haben wir uns aber alles schöngerechnet. Selbst bei 160000 Km Haltbarkeit lohnt es nicht bei einem Akkupreis von 10000 Euro. Diesel, 6l Verbrauch, Preis 1,42/Liter. Mal abgesehen davon, dass man erstmal 160000 Km zusammenbekommen muss bei den Ladezeiten!
    Das Zweite sind die Wartungskosten. Es gibt im E-Auto zwar weniger bewegte Teile, aber heutige Motoren sind sehr robust. Alle 30000Km zum Ölwechsel machen da den Kohl auch nicht fett. Und andere Verschleißteile wie Reifen o.ä. hat ja ein E-Auto auch.

  13. Re: Miet Akku

    Autor: t3d_et 22.07.11 - 18:36

    Esquilax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von Akkus hast du aber keine wirkliche Ahnung, oder?
    > Wenn der "groß" genug ausgelegt ist, wird es egal sein, ob die Oma im
    > Schneckentempo oder du mit "Elektronenfuß" fahrt. Bei dir muss er halt
    > schnell zum wechseln.
    > Aber viel schneller verschleißen wird er deswegen nicht. Die Elektronik im
    > Auto wird sicher dafür sorgen, dass der Akku innerhalb seiner
    > Spezifikationen betrieben wird, also nicht zu viel Strom entnommen wird,
    > bestimmte Zell-Spannungen nicht unterschritten werden, etc.

    Und woher weisst du das?

    Mein (evtl. veraltetes) Wissen über Akkus sagt mir, dass es folgende Varianten mit ihren typischen Nachteilen gibt:

    Bleiakku: Darf man nicht tiefentladen sonst geht er kaputt.
    Nickel-Cadmium: Begrenzte Anzahl Ladezyklen (ca. 1000 bei gutem Ladegerät).
    Nickel-Metallhydrid: Nicht für hohe Leistungen geeignet (zu hoher Innenwiderstand).
    Lithium-Ionen: Begrenzte Lebensdauer (ca. 3 Jahre, merklicher Kapazitätsverlust).

    Es kommt also auf den Akkutyp an, wie sich der Fahrstil auf die Lebensdauer auswirkt. Die Oma die zum Supermarkt fährt ist mit einem Bleiakku gut bedient, der Vertreter der viele Autobahnkilometer am Stück zurücklegt wird damit hingegen nicht lange Freude haben - mit Lithium-Ionenakkus allerdings auch nur dann, wenn er nach drei Jahren den Akku ersetzt, oder halt gleich das Auto.

    Natürlich ist die Entwicklung in den letzten 10 Jahren nicht stehen geblieben, aber wenn es einen gewaltigen Durchbruch bei der Forschung gegeben hätte, denke ich, hätte man davon gelesen.

  14. Re: Miet Akku

    Autor: Esquilax 22.07.11 - 18:48

    Ich hab mein Wissen aus dem Modellbau. Ist halt ein paar Nummern kleiner, aber das gleiche Prinzip.
    Für Autos kommen (zur Zeit) nur LiPo-Akkus (oder LiIrgendwas) in Frage. Und denen ist es so weit ich weiß recht egal, ob sie schnell oder langsam entladen werden. Sie nehmen es aber einem übel, wenn sie ausserhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden. Deshalb nehmen Motorregler bei einem Modell bei einer bestimmten Spannung die Leistung zurück. Wobei es da dann fast schon zu spät ist.
    Das E-Auto bleibt halt dann auch irgendwann stehen, vor der Akku Tiefentladen wird. Macht ein Benziner ja schließlich auch, wenn der Treibstoff leer ist.

  15. Re: Miet Akku

    Autor: t3d_et 22.07.11 - 18:57

    Also du Lithium-Ionen-Akkus, die ich aus den Laptops kenne (Und Tesla beispielsweise verwendet bekanntlich solche), haben den Nachteil, dass alterungsbedingt (weitgehend unabhängig von den Ladezyklen) an Kapazität verlieren, nach 3 Jahren sinds nur noch ca. 50-60%.

    Zudem mögen sie es nicht sonderlich, wenn man sie längere Zeit voll aufgeladen liegen lässt (Mein Notebook von IBM lädt daher bei über 90% mit Standardeinstellung nicht weiter)

    Das mag im Modellbau, wo der Akku wohl nicht der grösste Kostenfaktor ist, nicht weiter schlimm sein, bei einem echten Auto ist es aber schon eine Erwähnung wert wie ich finde.

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