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Hat Java Zukunft? Eure Einschätzung...

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  1. Hat Java Zukunft? Eure Einschätzung...

    Autor: DerHumpink 29.07.11 - 04:07

    Ich habe Jahrelang gedacht dass Java im Business Bereich eigentlich kaum noch aufzuhalten ist und generell eine "sichere Sache aus Arbeitnehmersicht" ist. Durch die Übernahme von Oracle und die daraus resultierende Aufspaltung kommen mir da aber gewisse Zweifel, insbesondere was die Lizenzgebühren und die weiter Akzeptanz der Unternehmen betrifft.

    Mich würde eure Einschätzung zu der Thematik interessieren...

    http://lh6.ggpht.com/_LFJkYVZlcG0/TOEa6FBghfI/AAAAAAAADWw/5bDHqaGJkpo/emoticu-TROLL.gif

  2. Re: Hat Java Zukunft? Eure Einschätzung...

    Autor: AnotherVoice 29.07.11 - 05:43

    Für Geschäftsanwendungen, den Mist den man früher in Cobol geschrieben hat?

    Gibt's denn da eine Alternative?

    NEIN

    Wer speziell im Microsoft Serverumfeld und mit Microsoft Unternehmenslösungen agiert benötigt .NET, das ist logisch.

    Aber sonst?

    Es gibt sonst noch LAMP in allen möglichen Ausführungen. Das funktioniert auch, ist aber total heterogen und leidet teilweise an den Programmiersprachen (Ausnahme: Python). Ist aber meist weitaus speicher-effizienter und von der Entwicklung unorthodoxer. Weiterhin lässt sich die Systemlast besser kontrollieren . Java ist rein von der CPU schneller.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.11 05:50 durch AnotherVoice.

  3. Re: Hat Java Zukunft? Eure Einschätzung...

    Autor: ShinGouki 29.07.11 - 08:33

    4 Uhr die Frage muss dich aber ziemlich umgetrieben haben.
    Also um eines klarzustellen : nein Java ist keine Garantie zum eierschaukeln bis zur Rente für einen Programmierer.

    Aber es gibt keinerlei Gründe warum Java "schnell" verschwinden sollte. Falls dich detailierte Ausführungen hierzu interessieren google: Ted Neward - Dead like COBOL
    Firmen wie twitter haben eben erst große Teile ihrer Infrastruktur auf Java bzw die JVM umgestellt.

    Was mich zu meinem letzten Punkt bringt. Java ist nun nicht mehr allein auf der JVM sondern es gibt mehre Sprachen. Das mag einer gerne belächeln wenn aber beim nächsten Job einer den Vorzug erhält weil er eben nicht NUR Java kann soll er nicht rumjammern. Ein paar nette Alternativen auf der JVM (nach persönlicher preferenz):

    Scala, Clojure ...(ganz viel Abstand) Groovy
    Ausserdem kann man auch Ruby oder Python auf der JVM laufen lassen. Also viel Spaß beim lernen einer neuen Sprache. Und keine Angst :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.11 08:35 durch ShinGouki.

  4. Differenzierte Sicht

    Autor: GodsBoss 29.07.11 - 09:07

    Welches Java meinst du? Das Eine ist die Java-Plattform, im weitesten Sinne die JVM und die bereitgestellten Schnittstellen. Diese wird uns sicher noch sehr lange erhalten bleiben. Immerhin gibt es gewaltige Mengen an Bytecode, der darauf läuft – warum sollte den jemand mit etwas anderem ersetzen, welches auch nichts anderes macht? Ebenso gibt es sehr, sehr viele Bibliotheken, auf die Nutzer der Java-Plattform zugreifen können.

    Das Andere ist die Sprache Java. Diese ist wesentlich entbehrlicher, weil es zig andere Sprachen gibt, die ebenfalls zu Java-Bytecode kompilieren, aber logischerweise meist die oben genannten Bibliotheken nutzen können, sprich, es gibt keinen Bruch zwischen den Technologien (man kann auch Haskell, Java und C# in einem Projekt zusammen verwenden, empfehlen würde ich es nicht). Die Liste der JVM-Sprachen zeigt einige Kandidaten.

    Meine Einschätzung zu dem Thema: Wenn es nur darum geht, die Sicherheit aus Arbeitnehmersicht zu gewährleisten, geht man falsch an die Sache ran.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  5. Re: Differenzierte Sicht

    Autor: VirtualInsanity 29.07.11 - 10:10

    Aus Arbeitnehmersicht ist es nicht falsch, wenn man auf Java setzt. Neue Sprachen sollte man sich nebenbei schon aus Prinzip ansehen. Ich zweifle aber nicht daran, dass bis ich in Rente gehe, eine andere Sprache JAVA größtenteils abgelöst haben wird, dann muss man eben wieder was neues lernen.

    Weils oben genannt wurde: Scala und Clojure sind derzeit noch etwas exotisch. Ich denke, das hilft einem bei einer Bewerbung noch nicht wirklich weiter. :-)
    Aber vielleicht wird Scala mal richtig groß.

  6. Re: Differenzierte Sicht

    Autor: ShinGouki 29.07.11 - 10:28

    Kommt drauf an WO man sich bewirbt. Bei meiner Bewerbung hat es tatsächlich geholfen. Die 'Hauptanwendung' wird in Java sein aber die Tests werden wohl in Scala geschrieben.

    In diesem Video eigentlich ganz nett beschrieben:
    http://www.youtube.com/watch?v=ohHdZXnsNi8

    Wenn das Deployment Team nur eine jar erwartet kann man beim Engineering Team alles reinpacken was man möchte :) Scala - Clojure

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