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Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

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  1. Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

    Autor: Keridalspidialose 14.08.11 - 13:53

    Diesem Selbstdarsteller. Sitzt immernoch unter Hausarrest, aber das Interesse an seiner Person und an seiner Selbstdarstellerplattform scheint nun endlich dort versunken zu sein wo es hingehort, im Orkus.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.11 13:54 durch Keridalspidialose.

  2. Re: Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.11 - 14:32

    schön, wenn das eigene WeltBILD so übersichtlich ist, nicht?

    mal im Ernst: Selbst WENN Assange ein Triebtäter sein sollte, was wohl nicht der Fall zu sein scheint - dann wäre er schon viel, viel, viel früher aufgefallen - selbst wenn er einer wäre: Was bitte schön hätte das mit Wikileaks zu tun?

    Angenommen deinem Chef wird vorgeworfen, sich an der Sekretärin/Praktikantin etc. "rangemacht" zu haben. Würde das dann bedeuten, dass DU ebenfalls schuldig bist?

  3. Re: Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

    Autor: Bassa 14.08.11 - 15:00

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schön, wenn das eigene WeltBILD so übersichtlich ist, nicht?
    >
    > mal im Ernst: Selbst WENN Assange ein Triebtäter sein sollte, was wohl
    > nicht der Fall zu sein scheint - dann wäre er schon viel, viel, viel früher
    > aufgefallen - selbst wenn er einer wäre: Was bitte schön hätte das mit
    > Wikileaks zu tun?

    Das ist tatsächlich Dein Ernst? Er kann kein Triebtäter sein, weil er nicht schon früher als solcher entlarvt wurde?
    Und er hat Assange ja nicht als Triebtäter bezeichnet sondern als Selbstdarsteller. Und diesen Eindruck erweckt er durchaus. Mir scheint Assange jemand zu sein, der sich selbst für weit wichtiger nimmt als er ist.

    > Angenommen deinem Chef wird vorgeworfen, sich an der
    > Sekretärin/Praktikantin etc. "rangemacht" zu haben. Würde das dann
    > bedeuten, dass DU ebenfalls schuldig bist?

    Nein. Aber wenn der Chef einer Firma etwas macht, dann kann sich das auch auf die Firma auswirken. Das ist zwar nicht richtig, aber eine Tatsache. Kommt allerdings auch darauf an, wie sehr dieser Chef die Firma kontrolliert und wie sehr die Firma mit ihm verbunden ist. Ich denke, die Verbindung Wikileaks - Assange ist da recht eng geknüpft und das kann zu Problemen führen. Und Assange ist nun einmal das Gesicht von Wikileaks.

  4. Re: Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.11 - 15:08

    > Das ist tatsächlich Dein Ernst? Er kann kein Triebtäter sein, weil er nicht schon früher als solcher entlarvt wurde?

    Findest Du es nicht merkwürdig, dass er ausgerechnet zu dem Zeitpunkt als "Triebtäter" entlarvt wurde, als Wikileaks US-Depechen veröffentlicht hat?

    Was ist mit den ganzen Jahren davor?

  5. Re: Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.11 - 15:12

    > Kommt allerdings auch darauf an, wie sehr dieser Chef die Firma kontrolliert und wie sehr die Firma mit ihm verbunden ist.

    Klingt ja fast wie eine Unterstellung :)

  6. Re: Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

    Autor: Bassa 14.08.11 - 16:41

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Findest Du es nicht merkwürdig, dass er ausgerechnet zu dem Zeitpunkt als
    > "Triebtäter" entlarvt wurde, als Wikileaks US-Depechen veröffentlicht hat?
    >
    > Was ist mit den ganzen Jahren davor?

    Diese Veröffentlichungen fand ich persönlich lächerlich. Das sollten Enthüllungen sein? Meine Güte, das meiste war eh jedem klar. Nur sagt man das als Diplomat halt nicht.
    Die ganze Aufregung um diese Depechen habe ich nicht verstanden, da waren Veröffentlichungen bezüglich der Kriegshandlungen der USA weitaus brisanter - jedenfalls in meinen Augen.

    > Klingt ja fast wie eine Unterstellung :)

    Wieso? Je enger verbunden und wichtiger der Chef ist, desto eher wirkt sich etwas, das er tut, auch auf die Firma aus. Ist es ein austauschbarer Geschäftsführer, der vielleicht noch nicht lange dabei ist, dann ist das weniger tragisch als wenn es die einzige Person ist, die bekannt ist als Teil dieser Firma. Gerade Wikileaks hat durch die Anonymität der Gründer und Mitarbeiter hier einen schweren Stand.

  7. Re: Was bist Du eigentlich für ein Typ?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.11 - 17:02

    Das Du Leute als Selbstdarsteller bezeichnen tust, die in der Hälfte ihres Daseins mehr zur allgemeinen Bürgerinformation beigetragen haben als Leute wie Du, inkl. der Journalien der privaten TV-Sender.

  8. Re: Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.11 - 18:34

    > Diese Veröffentlichungen fand ich persönlich lächerlich. Das sollten
    > Enthüllungen sein? Meine Güte, das meiste war eh jedem klar. Nur sagt man
    > das als Diplomat halt nicht.

    Eben, deswegen verstehen ich nicht den Trubel den diese Veröffentlichungen in de USA ausgelöst haben. Das ging sogar bis zu öffentlichen Morddrohungen gegen Assange, von (zugegeben) unterbelichteten Republikanern.

    > Wieso? Je enger verbunden und wichtiger der Chef ist, desto eher wirkt sich
    > etwas, das er tut, auch auf die Firma aus. Ist es ein austauschbarer
    > Geschäftsführer, der vielleicht noch nicht lange dabei ist, dann ist das
    > weniger tragisch als wenn es die einzige Person ist, die bekannt ist als
    > Teil dieser Firma. Gerade Wikileaks hat durch die Anonymität der Gründer
    > und Mitarbeiter hier einen schweren Stand.

    Worauf willst Du in Bezug auf Wikileaks hinaus? Dass die Mitarbeiter einen "Triebtäter"-Chef gedeckt haben sollen?

  9. Re: Was ist eigentlich mit dem anderen Typen?

    Autor: Bassa 15.08.11 - 11:07

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Diese Veröffentlichungen fand ich persönlich lächerlich. Das sollten
    > > Enthüllungen sein? Meine Güte, das meiste war eh jedem klar. Nur sagt
    > man
    > > das als Diplomat halt nicht.
    >
    > Eben, deswegen verstehen ich nicht den Trubel den diese Veröffentlichungen
    > in de USA ausgelöst haben. Das ging sogar bis zu öffentlichen Morddrohungen
    > gegen Assange, von (zugegeben) unterbelichteten Republikanern.

    Wenn Du auf diesen netten Politiker anspielst - nein, der hat eben keine Morddrohung gegen Assage ausgesprochen. Er hat gesagt, dass Leute, die jemandem wie Assange Infos zuspielen, als Verräter behandelt werden sollte. Also eigentlich hat er allen Mitarbeitern von US-Einrichtungen/-Militär/etc. mit Hinrichtung gedroht.

    Aber es gab sicher genug Deppen, die Assange gerne ein Killerkommando auf den Hals gehetzt hätten.

    > > Wieso? Je enger verbunden und wichtiger der Chef ist, desto eher wirkt
    > sich
    > > etwas, das er tut, auch auf die Firma aus. Ist es ein austauschbarer
    > > Geschäftsführer, der vielleicht noch nicht lange dabei ist, dann ist das
    > > weniger tragisch als wenn es die einzige Person ist, die bekannt ist als
    > > Teil dieser Firma. Gerade Wikileaks hat durch die Anonymität der Gründer
    > > und Mitarbeiter hier einen schweren Stand.
    >
    > Worauf willst Du in Bezug auf Wikileaks hinaus? Dass die Mitarbeiter einen
    > "Triebtäter"-Chef gedeckt haben sollen?

    Nein, das nun wirklich nicht. Ich weiß ja nicht einmal, ob Assage ein Vergewaltiger ist. Das wäre ja notwendig, dass er gedeckt wird.
    Ich meine nur, dass diese Vorwürfe gegen Assange sich auf Wikileaks auswirken.
    Du fragtest doch, ob ein Angestellter mitschuldig ist, wenn sein Boss wegen Vergewaltigung verhaftet wird Das sicher nicht,es sei denn, er hat das Opfer für seinen Boss festgehalten. Aber die Firma kann durchaus - so ungerecht das sein mag - in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn der Boss das Bild dieser Firma in der Öffentlichkeit stark prägt. Und das kann man bei Wikileaks ja durchaus sagen. Wenn man Wikileaks hört, dann denkt man wahrscheinlich an Assange - was ja teilweise auch daran liegt, dass man sonst kaum jemanden kennt, der wirklich dort beschäftigt ist. Aber durch diese Verknüpfung denkt man halt auch an Wikileaks, wenn man Assange liest, deshalb kann sich alles, was Assange tut (oder ihm von mir aus angehängt wird) auch auf Wikileaks auswirken. Das ganze ist aber völlig unabhängig davon, ob Wikileaks irgend etwas von irgendwelchen möglichen Taten Assanges weiß. Das macht es ja ungerecht.

  10. Re: Was bist Du eigentlich für ein Typ?

    Autor: Bassa 15.08.11 - 11:09

    Er ist ein Mensch, der sich seine Meinung über einen anderen Menschen gebildet hat.

    Jemand kann durchaus etwas für die Welt tun und dabei trotzdem ein Narzist sein.

    EDIT (ups, war noch nicht fertig):
    Außerdem ist das nicht alles das Werk von Assange, er ist aber derjenige, der es nach außen kommuniziert, er ist der Sprecher von Wikileaks. Er ist aber nicht Wikileaks. Dabei spielen ein paar Leute mehr mindestens ebenso wichtige Rollen wie Assange... nur wir kennen sie nicht.
    Ich denke ein gewisses Maß an Profilierungswunsch muss bei einem Sprecher einer solchen Organisation vorhanden sein, sonst würde er nicht als Sprecher auftreten. Domscheidt-Berg scheint da ja auch ein wenig drunter zu leiden ;)

    In meinen Augen nimmt sich Assange aber auch zu wichtig. Verschwörungen gegen ihn, geheimnisvolle Verbindungen zu genau den Frauen, bei denen er übernachtet, Auslieferungen, Beschwerden über langen Hausarrest (den er mit seinem Kampf gegen die Auslieferung selbst verlängert)... er wirkt da sehr von sich eingenommen.

    Aber wie sagt man? "Dass ich paranoid bin heißt nicht, dass ich nicht verfolgt werde."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.08.11 11:14 durch Bassa.

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