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Ergebniss richtig - Schluß falsch

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  1. Ergebniss richtig - Schluß falsch

    Autor: Graf Koks 22.08.05 - 10:23

    Aha, 8-9 jährige.
    Nach meiner Ansicht sollten Kinder in dem Alter was kindgerechtes und streng limietiert spielen, wenn es schon am Computer oder der Konsole sein muß.
    Desweiteren macht mit Sicherheit der Bewegungsmangel aggressiv und nicht so sehr die Art des Spiels. Wenn die Kinder den ganzen Tag vor dem Rechner hocken und nicht mal in der Lage sind einen Ball zu fangen läuft viel falsch.
    In Spielewelten kann ich mir eine Erfolgserlebniss produzieren in dem ich entweder viel Spiele, mit den Schwierigkeitsgrad anpasse oder schummel mit Cheats oder Lösungsheftchen. In der realen Welt geht das nicht, da kommt es natürlich schnell zu Frustrationen, weil neben dem Bewegungsmangel auch nie gelernt wurde mit Frustrationen und Rückschlägen umzugehen.

    Graf Koks

  2. Re: Ergebniss richtig - Schluß falsch

    Autor: Wong 22.08.05 - 10:26

    Ich meine auch dass Aggressionen zum Wesen des Menschen dazugehören. Es kommt nur darauf an, wie man mit ihnen umzugehen weiß.

    Schlechte Talkshows machen mich auch aggressiv. Allerdings zünde ich deswegen noch lange kein Fernsehstudio an oder misshandele meine Mitmenschen.


    Graf Koks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aha, 8-9 jährige.
    > Nach meiner Ansicht sollten Kinder in dem Alter
    > was kindgerechtes und streng limietiert spielen,
    > wenn es schon am Computer oder der Konsole sein
    > muß.
    > Desweiteren macht mit Sicherheit der
    > Bewegungsmangel aggressiv und nicht so sehr die
    > Art des Spiels. Wenn die Kinder den ganzen Tag vor
    > dem Rechner hocken und nicht mal in der Lage sind
    > einen Ball zu fangen läuft viel falsch.
    > In Spielewelten kann ich mir eine Erfolgserlebniss
    > produzieren in dem ich entweder viel Spiele, mit
    > den Schwierigkeitsgrad anpasse oder schummel mit
    > Cheats oder Lösungsheftchen. In der realen Welt
    > geht das nicht, da kommt es natürlich schnell zu
    > Frustrationen, weil neben dem Bewegungsmangel auch
    > nie gelernt wurde mit Frustrationen und
    > Rückschlägen umzugehen.
    >
    > Graf Koks


  3. Re: Ergebniss richtig - Schluß falsch

    Autor: Reed.Richards 22.08.05 - 10:35

    Ich denke, du triffst den Nagel auf den Kopf. Meine volle Zustimmung!

    Graf Koks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aha, 8-9 jährige.
    > Nach meiner Ansicht sollten Kinder in dem Alter
    > was kindgerechtes und streng limietiert spielen,
    > wenn es schon am Computer oder der Konsole sein
    > muß.
    > Desweiteren macht mit Sicherheit der
    > Bewegungsmangel aggressiv und nicht so sehr die
    > Art des Spiels. Wenn die Kinder den ganzen Tag vor
    > dem Rechner hocken und nicht mal in der Lage sind
    > einen Ball zu fangen läuft viel falsch.
    > In Spielewelten kann ich mir eine Erfolgserlebniss
    > produzieren in dem ich entweder viel Spiele, mit
    > den Schwierigkeitsgrad anpasse oder schummel mit
    > Cheats oder Lösungsheftchen. In der realen Welt
    > geht das nicht, da kommt es natürlich schnell zu
    > Frustrationen, weil neben dem Bewegungsmangel auch
    > nie gelernt wurde mit Frustrationen und
    > Rückschlägen umzugehen.
    >
    > Graf Koks


  4. ack

    Autor: Sethos2005 22.08.05 - 11:06

    Ich gebe dir vollkommen Recht.

    Ich betrachte die Thematik auch immer aus zwei Gesichtspunkten.

    Mich selbst und meine Kinder.

    Ich würde auch behaupten, das mich Spiele nicht agressiver machen.

    Ich weiß aber auch um die Wirkung bei meinen Kindern. Wenn die eine Weile spielen, dabei kontrolliert und zeitlich eingeschränkt, kann ich schon spüren, das die sich im Nachhinein wesentlich und spürbar agressiver verhalten. Das hält allerdings nur kurze Zeit an.

    Also der Umgang mit Agression ist erlernbar und es ist unter anderem auch die Aufgabe der Eltern, hier zu unterstützen und einzugreifen.

    Eine gänzlich andere Sache, die mit Agression nicht zu verwechseln ist, ist das Spielverhalten. Denn das wird nicht agressiver sondern es wird lediglich immitiert. Agression bedeutet, das man auf eine Situation härter reagiert, als man es sonst tun würde.

    Was aber hier zusätzlich entsteht, sind Kopien von Bewegungsläufen aus den Spielen im Leben. Was man eben im Beispiel der "karateartigen" Kampfspiele sehr gut sehen kann. Die Kinder fangen wirklich an, im Spiel solche Angriffsmethoden anzuwenden. Wenn auch nur angedeutet, so geht eben mal doch einer daneben. Das ist sehr bedenklich. Das Gleiche bringen übrigens auch diverse Filme im Fernsehen mit sich.
    Es wird immer schwerer als verantwortungsvolles Elternteil, diese Informationsflut sinnvoll zu filtern.
    Die Zahl der gewaltfreien Speile ist arg begrenzt, aus Kindersicht "uncool". Gehen Sie dann irgendwo zu Besuch, kommen sie doch in den Genuss. Da nützt es nur wenig, wenn ich mein Kind zu Hause davor schütze, was ich trotzdem versuche. Einen Ego-Shooter auf Papas Bildschirm wird mein Kind nie zu sehen bekommen, da achte ich peinlich darauf. Ich bin das Vorbild.

    Ich habe noch Respekt davor, einem Gegenüber mit Fußtritten zu maltretieren, weder in Fußhöhe, geschweige denn Richtung Kopf. Das ist heute leider nicht mehr so, der Respekt vor dem Körper des Anderen, ist nicht mehr gegeben. Fernsehen, Spiele und der Spielkampf mit Freunden lebt es den Kindern vor.

  5. Re: Ergebniss richtig - Schluß falsch

    Autor: mippi 22.08.05 - 11:40

    Wong schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schlechte Talkshows machen mich auch aggressiv.
    > Allerdings zünde ich deswegen noch lange kein
    > Fernsehstudio an ...
    >

    ich würds machen hätte ich die Gelegenheit und Zeit und so weiter...
    und daran ist Gta schuld. Ich möchte eigentlich gar nicht, kann
    aber nicht anders


  6. Re: ack

    Autor: Genesis 22.08.05 - 12:02

    Sethos2005 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich habe noch Respekt davor, einem Gegenüber mit
    > Fußtritten zu maltretieren, weder in Fußhöhe,
    > geschweige denn Richtung Kopf. Das ist heute
    > leider nicht mehr so, der Respekt vor dem Körper
    > des Anderen, ist nicht mehr gegeben. Fernsehen,
    > Spiele und der Spielkampf mit Freunden lebt es den
    > Kindern vor.

    da kann ich dir nicht ganz zustimmen. Ich spiele zwar auch manchmal Shooter, habe aber trotzdem Respekt vor anderen Personen, ein aggressives Verhalten (körperlich oder durch psychische Angriffe) liegen mir fremd.

    Dem Bewegungsmangel stimme ich zu. Spätestens nach 2 Stunden steigt die Gereizthiet, nach körperlicher Betätigung (keine Schlägerreien :) nimmt sie wieder ab.

    Gruß
    Genesis

  7. NAJA

    Autor: Deady 22.08.05 - 12:21

    Ich bin selbst noch jung und studiere Informatik und dies wahrscheinlich nur, weil ich damals angefangen habe zu zoggn DOOM, Duke, Wolf usw. Aggressiv bin ich trotzdem nicht!

    Ach und es erwähnt mal wieder keiner das eine Amerikanerin nachdem sie Hannibal geguckt hat, ihre Familie umgebracht hatte! <-- so schlimm ist Fernsehen!

    Wie bei Alkohol und Mariuana! Alkohol ist gefährlicher aber es ist legal! <-- nimmt halt die große Mehrheit zusich

    Wie beim Fernsehen <-- ist halt auch eine Mehrheit gegenüber Zoggern

    Gruß Deady

    P.S. Ach und in den Nachrichten darf er realle Leichen bei dir sehen, aber blos nicht virtuelle auf dem PC <-- ???

    Sethos2005 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich gebe dir vollkommen Recht.
    >
    > Ich betrachte die Thematik auch immer aus zwei
    > Gesichtspunkten.
    >
    > Mich selbst und meine Kinder.
    >
    > Ich würde auch behaupten, das mich Spiele nicht
    > agressiver machen.
    >
    > Ich weiß aber auch um die Wirkung bei meinen
    > Kindern. Wenn die eine Weile spielen, dabei
    > kontrolliert und zeitlich eingeschränkt, kann ich
    > schon spüren, das die sich im Nachhinein
    > wesentlich und spürbar agressiver verhalten. Das
    > hält allerdings nur kurze Zeit an.
    >
    > Also der Umgang mit Agression ist erlernbar und es
    > ist unter anderem auch die Aufgabe der Eltern,
    > hier zu unterstützen und einzugreifen.
    >
    > Eine gänzlich andere Sache, die mit Agression
    > nicht zu verwechseln ist, ist das Spielverhalten.
    > Denn das wird nicht agressiver sondern es wird
    > lediglich immitiert. Agression bedeutet, das man
    > auf eine Situation härter reagiert, als man es
    > sonst tun würde.
    >
    > Was aber hier zusätzlich entsteht, sind Kopien von
    > Bewegungsläufen aus den Spielen im Leben. Was man
    > eben im Beispiel der "karateartigen" Kampfspiele
    > sehr gut sehen kann. Die Kinder fangen wirklich
    > an, im Spiel solche Angriffsmethoden anzuwenden.
    > Wenn auch nur angedeutet, so geht eben mal doch
    > einer daneben. Das ist sehr bedenklich. Das
    > Gleiche bringen übrigens auch diverse Filme im
    > Fernsehen mit sich.
    > Es wird immer schwerer als verantwortungsvolles
    > Elternteil, diese Informationsflut sinnvoll zu
    > filtern.
    > Die Zahl der gewaltfreien Speile ist arg begrenzt,
    > aus Kindersicht "uncool". Gehen Sie dann irgendwo
    > zu Besuch, kommen sie doch in den Genuss. Da nützt
    > es nur wenig, wenn ich mein Kind zu Hause davor
    > schütze, was ich trotzdem versuche. Einen
    > Ego-Shooter auf Papas Bildschirm wird mein Kind
    > nie zu sehen bekommen, da achte ich peinlich
    > darauf. Ich bin das Vorbild.
    >
    > Ich habe noch Respekt davor, einem Gegenüber mit
    > Fußtritten zu maltretieren, weder in Fußhöhe,
    > geschweige denn Richtung Kopf. Das ist heute
    > leider nicht mehr so, der Respekt vor dem Körper
    > des Anderen, ist nicht mehr gegeben. Fernsehen,
    > Spiele und der Spielkampf mit Freunden lebt es den
    > Kindern vor.
    >
    >


  8. hinkender Vergleich

    Autor: tachauch 22.08.05 - 12:46

    Wong schrieb:
    > Schlechte Talkshows machen mich auch aggressiv.
    > Allerdings zünde ich deswegen noch lange kein
    > Fernsehstudio an oder misshandele meine
    > Mitmenschen.
    Es geht doch nicht um den generelle Abbau von Aggressionen sondern um Konditionierung.
    Was dir im TV mit immer wieder neuen Facetten aufgetischt wird, sind kaputte Menschen, die du passiv dabei beobachtest wie sie lauter "falsche" Entscheidungen treffen. Der Kontext in dem dir dieses präsentiert wird, ist weitestgehend negativ (happy sind da die wenigsten). Durch reines "Abgucken" wirst du maximal ein wenig erfolgsversprechendes Sozialverhalten kopieren. Ob du dir aber in einem negativen Kontext soziales Verhalten abguckst und aneignest wage ich mal zu bezweifeln, der Anreiz ist doch sehr gering.

    Bei den Spielen ist das etwas anderes: Hier wird der Nutzer persönlich aktiv und in einem positiven Kontext (Entspannung, Erfolg) damit belohnt (Unkte, etc), wenn er unsoziales Verhalten aktiv, virtuell auslebt. Berieseln lassen kann man sich in diesem Medium nicht, sondern ehr "treiben lassen". Es geht sogar soweit, dass sich eine Konditionierung direkt mit mehr Erfolg (Punkte, etc) bezahlt macht.

    Wie man sieht, ist das Potential zum guten wie zum schlechten bei Spielen generell grösser als bei TV. Somit fallen diese Vergleich unter den Tisch.
    Entsprechend verantwortungsvoll und vorsichtig müssen die Erwachsenen steuern was Kinder spielen.

  9. 8 und 9 JÄHRIGE ? HALLO ?

    Autor: das_w 22.08.05 - 13:14

    Sorry, aber ich sehe diese Studie als völligen Schwachsinn. Jedem dürfte klar sein,das 8 bzw. 9 jährige rein GAR NICHTS vor brutalen Computerspielen zu suchen haben. So

    1. The parents are to blame.

    Weiterhin is allseits bekannt, das die Trennung zwischen Realität und Virtualität schwerer fällt, je jünger die Spieler sind.

    "Brutale Spiele", wie sie hier genannt werden, gehören auch in die Hände von Personen, die die Reife besitzen, diese Spiele aus einer Objektiven Distanz zu genießen und denen bewusst ist, das die fiktion genau da endet, wo das Spiel abgeschaltet wird.

    Diese Studie bringt uns nichts neues: nur :


    Kleine Kinder verfallen natürlich leicht solchen Spielen, wenn die Eltern nicht auf sie acht geben. Aber das ist ja , wie schon erwähnt allseits bekannt...


    das_w

  10. Realität und Fiktion unterscheiden können Du mußt

    Autor: Yoda 22.08.05 - 13:24

    Wong schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich meine auch dass Aggressionen zum Wesen des
    > Menschen dazugehören. Es kommt nur darauf an, wie
    > man mit ihnen umzugehen weiß.

    So es ist!

    > Schlechte Talkshows machen mich auch aggressiv.

    Dafür sie das sind! "Brot & Spiele" - das Erfolgskonzept seit Caesar.

    > Allerdings zünde ich deswegen noch lange kein
    > Fernsehstudio an oder misshandele meine
    > Mitmenschen.

    Du nicht. Aber es gibt ein paar ganz Beknackte (das sind die, die sich mit dem Content der Sendung besonders gut identifizieren können). Dieser Gruppe fehlt die Intelligenz, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden und dort besteht auch die - wenn hauptsächlich auch latente - Gefahr, daß fiktive Elemente in die Realität übernommen werden. Schadpotenzialbregrenzend wirkt hier jedoch der ganz wichtige Aspekt, daß diese Gruppe eine ganz wichtige Eigenschaft für die Exponierung des Schadpotentiales nur sehr unterdurchschnittlich ausgeprägt besitzt: die Eigenschaft, aus eigenem Antrieb gezielt aktiv zu werden.

    Yoda

  11. Re: Realität und Fiktion unterscheiden können Du mußt

    Autor: Ren Hoek 22.08.05 - 13:26

    Und jetzt sieh dir deinen Titel und deinen Nick an. Du hast der Realität längst Goodbye gesagt.

    Yoda schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wong schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich meine auch dass Aggressionen zum Wesen
    > des
    > Menschen dazugehören. Es kommt nur darauf
    > an, wie
    > man mit ihnen umzugehen weiß.
    >
    > So es ist!
    >
    > > Schlechte Talkshows machen mich auch
    > aggressiv.
    >
    > Dafür sie das sind! "Brot & Spiele" - das
    > Erfolgskonzept seit Caesar.
    >
    > > Allerdings zünde ich deswegen noch lange
    > kein
    > Fernsehstudio an oder misshandele
    > meine
    > Mitmenschen.
    >
    > Du nicht. Aber es gibt ein paar ganz Beknackte
    > (das sind die, die sich mit dem Content der
    > Sendung besonders gut identifizieren können).
    > Dieser Gruppe fehlt die Intelligenz, zwischen
    > Realität und Fiktion zu unterscheiden und dort
    > besteht auch die - wenn hauptsächlich auch latente
    > - Gefahr, daß fiktive Elemente in die Realität
    > übernommen werden. Schadpotenzialbregrenzend wirkt
    > hier jedoch der ganz wichtige Aspekt, daß diese
    > Gruppe eine ganz wichtige Eigenschaft für die
    > Exponierung des Schadpotentiales nur sehr
    > unterdurchschnittlich ausgeprägt besitzt: die
    > Eigenschaft, aus eigenem Antrieb gezielt aktiv zu
    > werden.
    >
    > Yoda
    >


  12. Re: Realität und Fiktion unterscheiden können Du mußt

    Autor: Yoda 22.08.05 - 13:30

    Ren Hoek schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und jetzt sieh dir deinen Titel und deinen Nick
    > an. Du hast der Realität längst Goodbye gesagt.

    Und Du ihn verstanden hast ich bezweifle. Aggressionen in Dir ich spüre! Auf der Hut sein Du mußt vor der dunklen Seite! Zu viele Talkshows Du wohl gesehen hast?

    Yoda.

  13. Re: 8 und 9 JÄHRIGE ? HALLO ? - falsch: achte/neunte Klasse

    Autor: blubbeldubb 22.08.05 - 13:43

    tja, da hat sich der Autor des Artikels wohl etwas vertan. Stichwort Übersetzungsetzungsfehler:

    Im Originaltext (Pressemitteilung des Psychologenkongresses, siehe http://www.apa.org/releases/violentvideoC05.html) steht "8th and 9th graders" also Schüler der achten und neunten Klasse, ergo 14-15 Jahre alt. Immernoch recht jung, aber zumindest teilweise Jugendliche und nicht mehr unbedingt Kinder!



    das_w schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sorry, aber ich sehe diese Studie als völligen
    > Schwachsinn. Jedem dürfte klar sein,das 8 bzw. 9
    > jährige rein GAR NICHTS vor brutalen
    > Computerspielen zu suchen haben. So
    >
    > 1. The parents are to blame.
    >
    > Weiterhin is allseits bekannt, das die Trennung
    > zwischen Realität und Virtualität schwerer fällt,
    > je jünger die Spieler sind.
    >
    > "Brutale Spiele", wie sie hier genannt werden,
    > gehören auch in die Hände von Personen, die die
    > Reife besitzen, diese Spiele aus einer Objektiven
    > Distanz zu genießen und denen bewusst ist, das die
    > fiktion genau da endet, wo das Spiel abgeschaltet
    > wird.
    >
    > Diese Studie bringt uns nichts neues: nur :
    >
    > Kleine Kinder verfallen natürlich leicht solchen
    > Spielen, wenn die Eltern nicht auf sie acht geben.
    > Aber das ist ja , wie schon erwähnt allseits
    > bekannt...
    >
    > das_w
    >


  14. wissenschaftlicher Sinn

    Autor: tachauch 22.08.05 - 13:48

    das_w schrieb:
    > Jedem dürfte klar sein,das 8 bzw. 9
    > jährige rein GAR NICHTS vor brutalen
    > Computerspielen zu suchen haben.
    Klar, aber diese "Bauernregel" versucht die Studie auch wissenschaftlich zu begründen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Es hilft ja alles nichts, wenn Weisheiten sich durch wiederholen etablieren ohne jemals empirisch untermauert worden zu sein, oder?
    Sonst wäre die Erde noch ne Scheibe...

  15. Re: Realität und Fiktion unterscheiden können Du mußt

    Autor: Ren Hoek 22.08.05 - 16:48

    Nee. Zu viele verwirrte Kinogänger.

    Yoda schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ren Hoek schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Und jetzt sieh dir deinen Titel und deinen
    > Nick
    > an. Du hast der Realität längst Goodbye
    > gesagt.
    >
    > Und Du ihn verstanden hast ich bezweifle.
    > Aggressionen in Dir ich spüre! Auf der Hut sein Du
    > mußt vor der dunklen Seite! Zu viele Talkshows Du
    > wohl gesehen hast?
    >
    > Yoda.


  16. Re: Ergebniss richtig - Schluß falsch

    Autor: Der braune Lurch 22.08.05 - 17:21

    Wenn ich Menschen sehe, hab ich auch immer das Bedürfnis, sie zu erschießen, weil sie so provokant herumlaufen. Ich glaub das liegt daran, dass ich bei einem Freund mal Counter- Strike gesehen habe.

    (btw. ich bin der Ironie mächtig)

  17. Re: Ergebniss richtig - Schluß falsch

    Autor: ID51352 22.08.05 - 17:27

    Graf Koks schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aha, 8-9 jährige.

    Das war nur eine von 20 Studien.

    Ich habe übrigens auch leidenschaftlich gerne Shooter gespielt. Natürlich konnte ich (genauso wie meine Kumpels) damals wie heute keiner Fliege etwas zuleide tun. Und natürlich hatte ich auch die ganze Palette Entschuldigungen drauf.

    Dann habe ich mal für ein halbes Jahr aufgehört und festgestellt, wie sehr mich das _innerlich_ verändert hat. Früher hatte ich meine Aggressionen sehr gut im Griff, seitdem ich Gewalt-Unterhaltungs-Abstinenzler bin habe ich praktisch keine Aggressionen mehr.
    Obwohl ich die Entspannung sehr vermisse fühle ich mich besser so.

    Das hört sich jetzt an wie bei den anonymen Alkoholikern, ich kann es aber trotzdem nur empfehlen (auch denen die sich für reif und erwachsen halten - ich war über 20 als ich aufhörte)

    OK, Fragen zum Nachdenken: Wenn "KZ-Offizier" ein interessantes Spiel wäre (Strategie & Ressourcenverwaltung, zwischendurch Fluchtversuche verhindern als Mini-Game), würde man es spielen, oder hätte man Skrupel? Oder "Child Molester", genauso wie man einen Mord in Hitman geschickt ausgeführt oder in Theif, tdP Sachen stiehlt könne man doch auch sowas interessant simulieren (Beobachten, Anschleichen, Entführen, vor der Polizei verstecken und Leiche entsorgen, ggf Bilder vermarkten als Sekundärziel). Skrupel? Es ist doch alles nicht echt!

    Würde uns das was wie sehen nicht beeinflussen, würden weltweit Milliarden EUR Werbegelder zum Fenster herauswerfen. Aber die Unternehmen können zeimlich genau prüfen, welchen Erfolg eine Werbekampagne hatte. Aber wenn dich Computersiele nicht beeinflussen, glaubst du sicher auch, dass dich Werbung nicht beeinflusst, oder? ;-)

    Nix für Ungut, wollte nur ein Gegengewicht zur allgemeinen Verdrängung hier im Forum schaffen :-)
    Gruß
    Sascha

  18. Re: Ergebniss richtig - Schluß falsch

    Autor: heisedrolli 22.08.05 - 17:33

    Gäbs ein Voting-System hier, ich wuerd dir gruen geben. Wer wird denn schon so einen klitzekleinen Auftragsmord gleich als verwerflich betrachten? Ist ja viel besser als Kinder belästigen.

    ID51352 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Graf Koks schrieb:
    .....
    >
    > OK, Fragen zum Nachdenken: Wenn "KZ-Offizier" ein
    > interessantes Spiel wäre (Strategie &
    > Ressourcenverwaltung, zwischendurch Fluchtversuche
    > verhindern als Mini-Game), würde man es spielen,
    > oder hätte man Skrupel? Oder "Child Molester",
    > genauso wie man einen Mord in Hitman geschickt
    > ausgeführt oder in Theif, tdP Sachen stiehlt könne
    > man doch auch sowas interessant simulieren
    > (Beobachten, Anschleichen, Entführen, vor der
    > Polizei verstecken und Leiche entsorgen, ggf
    > Bilder vermarkten als Sekundärziel). Skrupel? Es
    > ist doch alles nicht echt!
    >
    > Würde uns das was wie sehen nicht beeinflussen,
    > würden weltweit Milliarden EUR Werbegelder zum
    > Fenster herauswerfen. Aber die Unternehmen können
    > zeimlich genau prüfen, welchen Erfolg eine
    > Werbekampagne hatte. Aber wenn dich Computersiele
    > nicht beeinflussen, glaubst du sicher auch, dass
    > dich Werbung nicht beeinflusst, oder? ;-)
    >
    > Nix für Ungut, wollte nur ein Gegengewicht zur
    > allgemeinen Verdrängung hier im Forum schaffen
    > :-)
    > Gruß
    > Sascha


  19. Re: Realität und Fiktion unterscheiden können Du mußt

    Autor: Yoda 22.08.05 - 17:45

    Ren Hoek schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nee. Zu viele verwirrte Kinogänger.

    Ironie Du nicht kannst deuten? Dann Du nicht sollst lesen golem!

  20. Re: Realität und Fiktion unterscheiden können Du mußt

    Autor: mohrchen 22.08.05 - 18:11

    Yoda schrieb:
    > Ironie Du nicht kannst deuten? Dann Du nicht
    > sollst lesen golem!

    Es muss heißen: "Ironie nicht deuten du kannst? Dann golem nicht lesen du solltest!"

    Gruß,
    Thilo.

    PS: Wer hat da meinen Namen?

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