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Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

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  1. Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: ROFL 22.08.05 - 10:34

    JEDER normale junge dürfte spätestens ab 12 mindestens gelegentlich shooter zocken.
    zu meiner zeit gings etwas später los, aber spätestens seit "doom" muss man schon amish (oder halt anderweitig technisch benachteiligt) sein, um als heranwachsender nicht gewalttätige spiele zu zocken und actionfilme zu kucken.
    mir ist niemand bekannt der dadurch aggressiv geworden wäre - im gegenteil. an pc oder konsole ausgeübte virtuelle gewalt reagiert eher ab.
    solche dämlichen studien nerven allmählich. zensur braucht kein mensch. am ende werden nur wieder bücher verbrannt und andersdenkende interniert.

  2. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: Montag 22.08.05 - 10:54

    noch nie jemand gesehen, der sein Pad nach einem Frag durch die Gegend gefeuert hat?

  3. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: Zeus 22.08.05 - 10:58

    Montag schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > noch nie jemand gesehen, der sein Pad nach einem
    > Frag durch die Gegend gefeuert hat?

    Übertreibe es nicht. Der Trottel hat es sich doch recht bequem gemacht in seinem heimeligen Nest aus Verklärung, mangelnder Selbstkritik und Leihopferschaft. Wer sich verfolgt wähnt, sich als Anders-"Denkender" dünkt und auch sonst die Wahrheit gepachtet hat, sieht wahrscheinlich in den ganzen Aggro-Kids bei LAN-Turnieren eher eine neue Elite sanftmütiger Menschen heranwachsen. ;)

  4. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: Computerkind 22.08.05 - 11:02

    Montag schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > noch nie jemand gesehen, der sein Pad nach einem
    > Frag durch die Gegend gefeuert hat?

    Noch nie jemanden gesehen, der beim Fußball nach einem Lattenschuß den Ball wütend weggekickt hat?
    Natürlich fördern solche Reaktionen sämtliche Situationen von Wettbewerbsdruck und Anspannung, eben auch Shooter.
    Die Frage ist, ob es langfristig aggressiv macht. Und da gibt es zu Fußball imho keine belegenden Studien ;)

    Einen Vergleich zum Holocaust würde ich trotzdem deswegen noch nicht ziehen...

  5. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: Snark7 22.08.05 - 11:04

    Zeus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Montag schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > noch nie jemand gesehen, der sein Pad nach
    > einem
    > Frag durch die Gegend gefeuert hat?
    >
    > Übertreibe es nicht. Der Trottel hat es sich doch
    > recht bequem gemacht in seinem heimeligen Nest aus
    > Verklärung, mangelnder Selbstkritik und
    > Leihopferschaft. Wer sich verfolgt wähnt, sich als
    > Anders-"Denkender" dünkt und auch sonst die
    > Wahrheit gepachtet hat, sieht wahrscheinlich in
    > den ganzen Aggro-Kids bei LAN-Turnieren eher eine
    > neue Elite sanftmütiger Menschen heranwachsen. ;)


    Na, agressiver sind sie aber auch nicht. So wie ich das bisher sehe, haben die mit der Studie vor allem rausgefunden, daß Zocken den Adrenalinpegel anhebt....was auch in agressiverem Verhalten enden kann.
    Das hat's aber mit z.B. Kickern und allen anderen auch nur halbwegs interessanten Spielen und Sportarten gemeinsam ;)

  6. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: Thor 22.08.05 - 11:05

    Montag schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > noch nie jemand gesehen, der sein Pad nach einem
    > Frag durch die Gegend gefeuert hat?

    Selbst schon getan. Und zwar nicht bei einem brutalen Spiel sondern damals bei irgendeinem Kinderadventure auf dem Sega Megadrive.
    Na und? Ich hab auch schon Rennradfahrer gesehen die ihr Rad in den Strassengraben geschmissen haben. Fussballer, die die Eckfahne umgetreten haben. Tennisspieler die ihren Schläger zerstört haben. Golfer die ihren Schläger in den See geworfen haben usw.

    Thors Studie: "Verkacken unter Leistungsdruck schürt Aggressionen."

  7. noch nie jemanden gesehen, der seinen tennisschläger durch die gegegnd wirft?

    Autor: ROFL 22.08.05 - 11:12

    das hat nicht allzuviel mit dem schüren von aggressionen zu tun. ansonsten wäre tennis auch "jugendgefährdend".

  8. holocaust?

    Autor: ROFL 22.08.05 - 11:18

    den hast du ins spiel gebracht. nicht ich. an den hab ich in keinster weise gedacht, weil der gar nichts mit dem thema zu tun hat.

  9. selber trottel

    Autor: ROFL 22.08.05 - 11:23

    Zeus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Übertreibe es nicht. Der Trottel hat es sich doch

    selber trottel

    > recht bequem gemacht in seinem heimeligen Nest aus
    > Verklärung, mangelnder Selbstkritik und

    wofür selbstkritik? ich hab nix verbrochen.

    > Leihopferschaft. Wer sich verfolgt wähnt, sich als
    > Anders-"Denkender" dünkt und auch sonst die

    mit "andersdenkend" habe ich nicht primär von mir selbst gesprochen.

    > Wahrheit gepachtet hat, sieht wahrscheinlich in

    wahrheit gepachtet? brauchst nicht von dir auf andere schliessen.


    > den ganzen Aggro-Kids bei LAN-Turnieren eher eine
    > neue Elite sanftmütiger Menschen heranwachsen. ;)

    kenne mich mit LANs nicht aus. wird wohl wie sportveranstaltung sein.



    ps. vielen dank an die zensoren von golem übrigens. bitte nächstesmal auch den provokateur zensieren.

  10. Du hast das Problem nicht verstanden

    Autor: MS-Admin 22.08.05 - 11:31

    Sich im Wettbewerb und Wettkampf zu messen, ist etwas völig Normales und Wichtiges für die Entwicklung des Jugendlichen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Keine Diskussion.

    Allerdings werden dabei auch Werte vermittelt.
    1.) Welche Methoden kann/darf ich einsetzen?
    2.) An welchen Wetbewerben beteilige ich mich _nicht_, und warum nicht?

    Das viele Menschen zwischen Fernsehen bzw. Kino und Realität nicht vernünftig unterscheiden können, ist nicht erst seit den albernen Gerichts-Dokusoaps bekannt, sondern schon seit Klaus-Jürgen Wussow als "Professor Brinkmann" auf der Strasse angeredet wurde.

    Und daher ist es wichtig, auch in Spielen die ethischen Wertmassstäbe zu vermitteln, die man auch im täglichen Miteinander anwendet. Denn man lernt ja. Und im täglichen Miteinander ist das Konfliktlösen mittels Uzi oder AK47 in unsereren Gesellschaften keine allgemein übliche und tolerierte Methode.

    Wenn es nicht diese all zu offensichtlichen Quereffekte geben würde, dann wären diese Studien tatsächlich albern. Oder sie würden zu den Ergebnissen kommen, die Du gerne hättest.

  11. Sorry, das war an ROFL gerichtet

    Autor: MS-Admin 22.08.05 - 11:32

    MS-Admin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sich im Wettbewerb und Wettkampf zu messen, ist
    > etwas völig Normales und Wichtiges für die
    > Entwicklung des Jugendlichen. Das war schon immer
    > so und wird auch immer so bleiben. Keine
    > Diskussion.
    >
    > Allerdings werden dabei auch Werte vermittelt.
    > 1.) Welche Methoden kann/darf ich einsetzen?
    > 2.) An welchen Wetbewerben beteilige ich mich
    > _nicht_, und warum nicht?
    >
    > Das viele Menschen zwischen Fernsehen bzw. Kino
    > und Realität nicht vernünftig unterscheiden
    > können, ist nicht erst seit den albernen
    > Gerichts-Dokusoaps bekannt, sondern schon seit
    > Klaus-Jürgen Wussow als "Professor Brinkmann" auf
    > der Strasse angeredet wurde.
    >
    > Und daher ist es wichtig, auch in Spielen die
    > ethischen Wertmassstäbe zu vermitteln, die man
    > auch im täglichen Miteinander anwendet. Denn man
    > lernt ja. Und im täglichen Miteinander ist das
    > Konfliktlösen mittels Uzi oder AK47 in unsereren
    > Gesellschaften keine allgemein übliche und
    > tolerierte Methode.
    >
    > Wenn es nicht diese all zu offensichtlichen
    > Quereffekte geben würde, dann wären diese Studien
    > tatsächlich albern. Oder sie würden zu den
    > Ergebnissen kommen, die Du gerne hättest.


  12. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: 56 22.08.05 - 11:34

    ROFL schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > mir ist niemand bekannt der dadurch aggressiv
    > geworden wäre - im gegenteil.

    http://www.witze-welt.de/sounds/counterstrike.php
    nicht aggressiv?

    eigentlich bin ich ja derselben meinung wie du, aber das konnte ich mir ned verkneifen


  13. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: ROFL 22.08.05 - 11:35

    naja... ursache und wirkung... man wird durch shooter nicht zwingend intelligenter. ;)

  14. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: Lapote666 22.08.05 - 11:43

    ROFL schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > naja... ursache und wirkung... man wird durch
    > shooter nicht zwingend intelligenter. ;)

    Aber wenn man mit Birne zockt kanns sein dass die Reaktionsfähikeit
    und generell die Aufmerksamkeit auf die Umgebung zunimmt.

  15. aha. unsinn.

    Autor: ROFL 22.08.05 - 11:43

    MS-Admin schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Allerdings werden dabei auch Werte vermittelt.

    das ist nicht der sinn vom spielen. nie gewesen und wird er niemals sein.

    > 1.) Welche Methoden kann/darf ich einsetzen?

    schon durch spielregeln festgelegt.

    > 2.) An welchen Wetbewerben beteilige ich mich
    > _nicht_, und warum nicht?

    jeder nach seinen fähigkeiten und lust & laune.

    > Das viele Menschen zwischen Fernsehen bzw. Kino
    > und Realität nicht vernünftig unterscheiden
    > können, ist nicht erst seit den albernen
    > Gerichts-Dokusoaps bekannt, sondern schon seit
    > Klaus-Jürgen Wussow als "Professor Brinkmann" auf
    > der Strasse angeredet wurde.

    falsch. du darfst von ein paar behinderten nicht auf die allgemeinheit schliessen. auch wenn diese folgerungen sehr verlockend sein mögen für ein einfaches weltbild.

    > Und daher ist es wichtig, auch in Spielen die
    > ethischen Wertmassstäbe zu vermitteln, die man
    > auch im täglichen Miteinander anwendet.

    blödsinn. wozu noch spielen, wenn es nur noch ein spiegel der realität ist? unterhaltungsmedien sollen weder lehrer noch eltern ersetzen.

    > Denn man
    > lernt ja. Und im täglichen Miteinander ist das
    > Konfliktlösen mittels Uzi oder AK47 in unsereren
    > Gesellschaften keine allgemein übliche und
    > tolerierte Methode.

    ak47 und uzi kann man ja auch an jeder ecke kaufen.
    jeder kann damit umgehen.
    und morde sind straffrei.
    soviel zum thema unterscheiden von realität und fiktion.

    > Wenn es nicht diese all zu offensichtlichen
    > Quereffekte geben würde, dann wären diese Studien
    > tatsächlich albern.

    diese quereffekte gibt es nicht und schon gar nicht offensichtlich. studien sind immer albern. sie beweisen im prinzip nie etwas.

    > Oder sie würden zu den
    > Ergebnissen kommen, die Du gerne hättest.

    eine studie kommt IMMER zu dem gewünschten ergebnis. man sollte sich also lieber fragen, wer dahinter steckt und was er damit bezweckt.
    ich erkenne halt nur den wunsch nach (mehr) zensur. kann ja durchaus noch was anderes dahinterstecken.

  16. richtig.

    Autor: ROFL 22.08.05 - 11:46

    die positiven wirkungen von shootern lassen sich tatsächlich kaum von der hand weisen. geschick, aufmerksamkeit und reaktionsfähigkeit nehmen wohl zu. im multiplayer wohl auch noch teamfähigkeit & strategisches denken.

  17. Re: Brutale Spiele? Studien schüren Aggressionen!

    Autor: Schlumpf2 22.08.05 - 11:49

    Naja, Shooter habe ich auch gespielt, aber in der heutigen Gesellschaft sieht man schon sehr viele negativen Tendenzen und die Spiele haben sich derart angepaßt, dass sie mittlerweile in vielen Fällen wirklich zu weit gehen - sei es inhaltlicher Art oder auch in darstellerischer Weise. Daher besteht eine Wechselwirkung zwischen der Entwicklung der Gesellschaft und den zur Zeit produzierten Spielen (aber auch andere Medien wie besonders das Kino). Wer ist Schuld ? Das ist wie mit dem Ei und der Henne ... Man sollte sich einfach überlegen, ob man sich einer gewissen Tendenz anschließt oder vielleicht doch lieber nicht mehr mitmachen will ...

    ROFL schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > JEDER normale junge dürfte spätestens ab 12
    > mindestens gelegentlich shooter zocken.
    > zu meiner zeit gings etwas später los, aber
    > spätestens seit "doom" muss man schon amish (oder
    > halt anderweitig technisch benachteiligt) sein, um
    > als heranwachsender nicht gewalttätige spiele zu
    > zocken und actionfilme zu kucken.
    > mir ist niemand bekannt der dadurch aggressiv
    > geworden wäre - im gegenteil. an pc oder konsole
    > ausgeübte virtuelle gewalt reagiert eher ab.
    > solche dämlichen studien nerven allmählich. zensur
    > braucht kein mensch. am ende werden nur wieder
    > bücher verbrannt und andersdenkende interniert.


  18. gegen bevormundung durch wen auch immer

    Autor: ROFL 22.08.05 - 11:58

    Schlumpf2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Naja, Shooter habe ich auch gespielt, aber in der
    > heutigen Gesellschaft sieht man schon sehr viele
    > negativen Tendenzen und die Spiele haben sich
    > derart angepaßt, dass sie mittlerweile in vielen
    > Fällen wirklich zu weit gehen - sei es
    > inhaltlicher Art oder auch in darstellerischer
    > Weise.

    was genau geht denn zu weit? wer legt das fest? warum sollte es mir auch zu weit gehen?
    falls du an postal2 denkst - das ist nur "as violent as you are". ;-)
    (außerdem ist das wohl eher satire)

    > Daher besteht eine Wechselwirkung zwischen
    > der Entwicklung der Gesellschaft und den zur Zeit
    > produzierten Spielen (aber auch andere Medien wie
    > besonders das Kino).

    nicht objektiv zu belegen.

  19. hier, dein Groschen

    Autor: tachauch 22.08.05 - 13:40

    ROFL schrieb:
    >> Allerdings werden dabei auch Werte
    >> vermittelt.
    > das ist nicht der sinn vom spielen.
    Er hat auch nicht versucht den "Sinn" zu definieren sondern nur einen Bestandteil von "Spiel" genannt.

    >> 1.) Welche Methoden kann/darf ich einsetzen?
    > schon durch spielregeln festgelegt.
    Was machst du bei Spielen die gegensätzliche Spielregeln zur Realität haben?
    Viel gewichtiger: Ein Kind definiert sich über mangelndes Abgrenzungs- und Abstraktionsvermögen. Wie willst du unter den Vorraussetzungen da eine vernüftige Trennung hinbekommen?

    >> 2.) An welchen Wetbewerben beteilige ich
    >> mich _nicht_, und warum nicht?
    > jeder nach seinen fähigkeiten und lust &
    > laune.
    Ethische Masstäbe sollten doch einen etwas anderen Stellenwert haben als Lust&Laune™. Es geht darum, dass Kindern lernen müssen, dass das Nachspielen von Amokläufen ein Wettbewerb ist, an dem sie nicht teilnehmen weil es falsch ist und nicht, weil es gerade nicht "voll krass kickt".

    >> Das viele Menschen zwischen Fernsehen bzw.
    >> Kino und Realität nicht vernünftig
    >> unterscheiden können, ist nicht erst seit den
    >> albernen Gerichts-Dokusoaps bekannt
    > falsch. du darfst von ein paar behinderten nicht
    > auf die allgemeinheit schliessen. auch wenn diese
    > folgerungen sehr verlockend sein mögen für ein
    > einfaches weltbild.
    Eine ziemliche Anmassung wenn man bedenkt, dass du ein paar Beiträge vorher auch von deinem Bekanntenkreis(subjektiver geht es kaum mehr) auf eine Gesamtpopulation geschlossen hast.

    >> Und daher ist es wichtig, auch in Spielen
    >> die ethischen Wertmassstäbe zu vermitteln,
    >> die man auch im täglichen Miteinander
    >> anwendet.
    > wozu noch spielen, wenn es nur noch ein
    > spiegel der realität ist?
    Es geht nicht darum, einen exakten Spiegel aufzustellen. Es geht darum, Kindern Spiele an die Hand zu geben, die speziell auf ein geringes Abstraktionsvermögen ausgelegt sind und helfen, den Unterschied zwischen der Realität und dem Spiel zu erfassen.
    Dass man solche Spiele in Fortgeschrittenem Alter dann als "kindisch" empfindet (so wie du hier die Vorschläge der Gegenseite), ist bei Kinderspielen sehr häufig; Bauklötze verlieren auch irgendwann ihren Reiz.

    > unterhaltungsmedien
    > sollen weder lehrer noch eltern ersetzen.
    Völlig meiner Meinung. Das heisst aber im Umkehrschluss nicht, dass Unterhaltungsmedien völlig jenseits jedes sozialen Bezuges für Kinder geeignet sind. Sie sind dann für Kinder ungeeignet, wenn die dortigen "Spielregeln/inhalte" das Gegenteil der Realität darstellen und die Grenzen verwischen.

    > ak47 und uzi kann man ja auch an jeder ecke
    > kaufen.
    > jeder kann damit umgehen.
    > und morde sind straffrei.
    > soviel zum thema unterscheiden von realität und
    > fiktion.
    Es geht hier nicht darum, ob es überhaupt Unterschiede zwischen Spielen und Realität gibt, sondern darum in wie fern Kinder diese Unterschiede wahrnehmen (können).

    > studien sind immer albern.
    > sie beweisen im prinzip nie etwas.
    Wenn man das Konzept "Studien" nicht versteht, muss man zu diesem platten Schluss kommen.

    > eine studie kommt IMMER zu dem gewünschten
    > ergebnis.
    Statt zu pauschalisieren, solltest du versuchen zu differenzieren. Schon allein, weil die Fähigkeit zu Differenzieren ein wichtiger Teil deiner Argumentationskette ist.

  20. behalt du ihn, du brauchst ihn nötiger

    Autor: ROFL 22.08.05 - 14:05

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Er hat auch nicht versucht den "Sinn" zu
    > definieren sondern nur einen Bestandteil von
    > "Spiel" genannt.

    nein, hat er nicht. er möchte es vielleicht gerne so, aber es gehört einfach nicht dazu.

    > Was machst du bei Spielen die gegensätzliche
    > Spielregeln zur Realität haben?

    mich daran halten, wenn ich gewinnen möchte.

    > Viel gewichtiger: Ein Kind definiert sich über
    > mangelndes Abgrenzungs- und Abstraktionsvermögen.

    blödsinn. behaupten psycho-heinies die mit solchen aussagen ihr geld verdienen.

    > Wie willst du unter den Vorraussetzungen da eine
    > vernüftige Trennung hinbekommen?

    ICH muss da gar nichts hinbekommen.

    > Ethische Masstäbe sollten doch einen etwas anderen
    > Stellenwert haben als Lust&Laune™.

    schwachsinn. scheiss auf ethik, wenn du zocken willst. ich habe ganze völker mit atomwaffen in civilization ausgelöscht. was hat das mit der realität zu tun?

    > Es geht
    > darum, dass Kindern lernen müssen, dass das
    > Nachspielen von Amokläufen ein Wettbewerb ist, an
    > dem sie nicht teilnehmen weil es falsch ist und
    > nicht, weil es gerade nicht "voll krass kickt".

    warst du jemals kind? intelligenz ist doch keine altersfrage.

    > Eine ziemliche Anmassung wenn man bedenkt, dass du
    > ein paar Beiträge vorher auch von deinem
    > Bekanntenkreis(subjektiver geht es kaum mehr) auf
    > eine Gesamtpopulation geschlossen hast.

    falsch. mein bekanntenkreis ist ein beispiel von dem sich eher auf die masse schliessen lässt als von 2-3 verwirrten killern.

    > Es geht nicht darum, einen exakten Spiegel
    > aufzustellen. Es geht darum, Kindern Spiele an die
    > Hand zu geben, die speziell auf ein geringes
    > Abstraktionsvermögen ausgelegt sind und helfen,
    > den Unterschied zwischen der Realität und dem
    > Spiel zu erfassen.

    komisch. mir war als kind schon klar, dass krieg scheisse ist - trotzdem haben wir gerne mal "schlacht um moskau" nachgespielt.
    kinder sind nicht doof.

    > Dass man solche Spiele in Fortgeschrittenem Alter
    > dann als "kindisch" empfindet (so wie du hier die
    > Vorschläge der Gegenseite), ist bei Kinderspielen
    > sehr häufig; Bauklötze verlieren auch irgendwann
    > ihren Reiz.

    hab nichts gegen bauklötze. fand es nur irgendwann mal langweilig.
    wer damit spielen mag - hab ich nix dagegen, aber bitte lasst mir auch mein spielzeug - genau das will die gegenseite ja nicht.

    > Völlig meiner Meinung. Das heisst aber im
    > Umkehrschluss nicht, dass Unterhaltungsmedien
    > völlig jenseits jedes sozialen Bezuges für Kinder
    > geeignet sind. Sie sind dann für Kinder
    > ungeeignet, wenn die dortigen
    > "Spielregeln/inhalte" das Gegenteil der Realität
    > darstellen und die Grenzen verwischen.

    sowas gibt es nicht. soweit ist "virtual reality" noch lange nicht.


    > soviel zum thema unterscheiden von realität
    > und
    > fiktion.
    > Es geht hier nicht darum, ob es überhaupt
    > Unterschiede zwischen Spielen und Realität gibt,
    > sondern darum in wie fern Kinder diese
    > Unterschiede wahrnehmen (können).

    ja, hab ich ja mit den paar sätzen erklärt. nichts davon ist real. kinder sind nicht per default dämlich.

    > Wenn man das Konzept "Studien" nicht versteht,
    > muss man zu diesem platten Schluss kommen.

    so platt ist der schluss gar nicht.
    ansonsten frage ich dich, warum studien immer zum beabsichtigten ergebnis kommen. ist das gleiche wie mit statistiken.

    > Statt zu pauschalisieren, solltest du versuchen zu
    > differenzieren. Schon allein, weil die Fähigkeit
    > zu Differenzieren ein wichtiger Teil deiner
    > Argumentationskette ist.

    nein. die gegenseite ist ohnehin nicht zu überzeugen. daher ist in gute argumentation gesteckkte energie reine verschwendung.

    pauschal und platt ist schon ok für nebenbei bei der arbeit reingehackten text. :-)

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