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wissenschaftlich falscher Ansatz

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  1. wissenschaftlich falscher Ansatz

    Autor: blue0711 24.09.05 - 15:39

    Ist zwar schon etwas älter, aber da jetzt schon der Spiegel diese Studie verbreitet:

    Der wissenschaftliche Ansatz der Studie ist komplett falsch.
    Man kann keine Aussage aus der Untersuchung von Untersuchungen ableiten, ausser eben Aussagen über diese Untersuchungen.

    Im Ergebnis kann diese Studie also nur ableiten, dass die bisherigen Studien zum Thema meistens auf einen negativen Einfluss von Fernsehen und Computerspielen kamen.
    Und sie könnte eventuell ableiten, aus welchem Grund die Mehrzahl dieser Studien dises Ergebnis hatten. Allerdings liegt dieser Grund INNERHALB der Studien, nicht in der Realität.

    Die Studie sagt demnach nur etwas über die wissenschaftliche Vorgehensweise der bisherigen Studien aus, nicht über das, was sie angeblich aussagen möchte.

    *zyn-Mod an*
    Mein Ergebnis: Scheinbar muss Fernsehen wirklich dumm machen, wenn das kaum einem auffällt.
    Aber der dumpfen Masse kann man ja jeden Sch.. unterjubeln, hautsache er hört sich intelligent an.
    *zyn-Mod aus

  2. Re: wissenschaftlich falscher Ansatz

    Autor: Mara 04.01.07 - 21:01

    Ich habe die Original-studie zwar nicht gelesen - aber schon mal was von Meta-analysen gehört?

    Diese Überprüfen durch div. statistische Methoden div. untersuchungen zu einem Thema. Sie sind somit um einiges Aussagekräftiger als eine einzelne Studie zum Thema. Erst mal Statistik büffeln, dann evt. kritisieren ;-)

    > Man kann keine Aussage aus der Untersuchung von
    > Untersuchungen ableiten, ausser eben Aussagen über
    > diese Untersuchungen.

  3. Re: wissenschaftlich falscher Ansatz

    Autor: blue0711 30.03.07 - 14:20

    Mara schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > aber schon mal was von Meta-analysen gehört?

    Sischer doch, nur das diese idR sich zunächst mal mit den Erhebungsmethoden der verwendeten Analysen beschäftigen, um deren Vergleichbarkeit und statistische Aussagekraft zu bewerten.
    Und sie hinterfragen die Methoden der Ausgangsstudien idR auch höchst kritisch, um eben nicht auf der Schiene zu landen: Alle sagen es, dehalb muss es stimmen.

    Bsp: Die Farbe Rot an Autos ist sicherer, weil weniger Unfälle mit roten Autos passieren.
    So kompletter Blödsinn, wenn man ausser acht lässt, WER rote Autos kauft. Wird aber in allen diesen Studien so gemacht.
    Eine oberflächliche Meta-Analyse muss also auf denselben Dummfug kommen.
    Eine korrekte führt die Fehler in den Analysen auf und kommt zum Schluss, dass sie statistisch nicht verwertbar sind, weil wichtige Grundlagendaten fehlen.

    Gruss
    kai

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