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Deutschland fördert Nanoelektronik-Produktionstechnik

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  1. Deutschland fördert Nanoelektronik-Produktionstechnik

    Autor: Golem.de 11.05.04 - 10:22

    Damit Deutschland im Rennen um Nanoelektronik vorne mitspielen kann, will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Industrie und Forschungsinstitute bei der Entwicklung neuer Abbildungsmethodiken in der Nanoelektronik zusammenführen. Für das Projekt "Abbildungsmethodiken für nanoelektronische Bauelemente" seien in den kommenden vier Jahren insgesamt rund 80 Millionen Euro vorgesehen, so das Ministerium.

    https://www.golem.de/0405/31227.html

  2. Re: Deutschland fördert Nanoelektronik-Produktionstechnik

    Autor: Silentium 11.05.04 - 11:46

    Tja irgendwann kommt die stagnation des lythium chip's und die 80 Mio € sind ein witz im gegensatz zu den Forschungsgeldern im Ausland, da manche Regierungen sich besser der physikalischen Gefahr und dessen auswirkungen bewusst sind.

  3. Risiken

    Autor: Christian 11.05.04 - 13:38

    Bei allem Forschungswahn sollten endlich mal mögliche Risiken erforscht werden. Nicht ohne Grund warnen bereits jetzt viele Wissenschaftler vor einer Nanoumweltverschmutzung. Dies betrifft sicherlich auch die Nanoelektronikproduktion. Nanopartikel überwinden auch die Gehrinblutschranke und könnten dort Erkrankungen verursachen.

  4. Re: Risiken

    Autor: :-) 12.05.04 - 00:19

    Mmmh..., wenn du Alkohol trinkst, gelangen die Molekühle doch auch ins Blut, was ist denn da jetzt NEU dran?

    Wenn Kinder an Weichmachern in PVC lecken, haben sie diese gefährlichen Stoffe ebenfalls im Blut.

    Niemand hat hier das "Rad" neu erfunden... :-)

  5. Nanoelektronik

    Autor: Damn.State 12.05.04 - 08:11

    Investiert mal lieber etwas in unsere Wirtschaft!

    Von der Nanoelektronik provitieren doch am Ende sowieso nur die Konzerne und der Staat, dem sowieso keiner traut. Einzigstes Ziel unseres Staates wird in den nächsten paar Jahren, die komplette Überwachung sein. Siehe USA! Die machen es vor, und wir machen es nach. War doch schon immer so - so dumm, wie die Deutchen sind! Nanoelektronik, muhahaha, das ich nicht lache... so'n bullshit. Vor lauter Fortschrit, bemerken Sie nicht, das alles letztendlich genau in die verkehrte Richtung geht... Umdenken!

  6. Re: Nanoelektronik

    Autor: Silentium 12.05.04 - 10:03

    oh mannDamn.State schrieb:
    >
    > Investiert mal lieber etwas in unsere Wirtschaft!
    Weltwirtschaft ist eng mit dem jährlichen wachstum der transistoren auf chips verbunden. Ergo ist die grenze der Transistoren erreicht ist die leistungsfähigkeit des Chips ausgereizt also kein Wachstum mehr -> Wirtschaftskriese -> Essen was andere wegwefen ;)
    Desshalb ist es wichtig neue leiter zu finden !

  7. Re: Nanoelektronik

    Autor: :-) 12.05.04 - 13:47

    Damn.State schrieb:
    >
    > Investiert mal lieber etwas in unsere Wirtschaft!

    Welche meinst du? Die Bierwirtschaft??

    > Von der Nanoelektronik provitieren doch am Ende
    > sowieso nur die Konzerne und der Staat, dem
    > sowieso keiner traut. Einzigstes Ziel unseres
    > Staates wird in den nächsten paar Jahren, die
    > komplette Überwachung sein.

    Und warum? Weil es zu viele ausgeflippte Spinner gibt.


    > Siehe USA! Diemachen es vor, und wir machen es nach.
    > War doch schon immer so - so dumm, wie die Deutchen sind!

    Zum Glück gibt es ja kluge Leute... :-))

    > Nanoelektronik, muhahaha, das ich nicht lache...
    > so'n bullshit. Vor lauter Fortschrit, bemerken
    > Sie nicht, das alles letztendlich genau in die
    > verkehrte Richtung geht... Umdenken!

    OK, wir bauen ab morgen wieder Pyramiden :-)

  8. Re: Nanoelektronik

    Autor: Damn.State 13.05.04 - 08:01

    Kluge Leude! Ha, wen meint ihr denn damit? Aber wohl nicht euch selber! Der ganze scheiss Fortschrit braucht kein Mensch! Wenn die Entwicklung so schnell weiter voran schreitet, könnt ihr eure Wiederstände und Transistoren sonst wohin stecken. Das Ihr vielleicht viel Fachwissen im Elektrotechnik besitzt, will ich überhaupt nicht in Frage stellen. Okay?

    Silizium ist Vergangenheit. Das zukunftorientierte Material nennt man Rotaxan. Dabei handelt es sich um molekulare Schalter. Ich weiss, wir reden hier von Kohlenstoff Nanoröhren. Aber den @!#$ hab ich schon bereits vor drei Jahren gewußt.

    Die Frage ist doch, bringt uns der ganze sch... Fortschrit weiter?
    Hinzukommt der Aspekt von Christian, Nanoumweltverschmutzung... Keiner weiss, was für Folgen das ganze hinter sich zieht!

  9. Re: Nanoelektronik

    Autor: Sabine Leti 07.06.04 - 13:38

    Hallo,
    mal keine Panik.
    1. Es stimmt nicht, dass sich keiner um mögliche Risiken der Nanotechnologie kümmert. Es gibt eine Büro für Technikfolgeabschätzung und die sind intensiv an dem ganzen Thema dran.
    2. Gibt es in zahlreichen deutschen Städten Forschergruppen, die sich mit evtl. Lungenschäden, evtl. Wechelwirkungen DNA - Nanopartikel usw. befassen.
    3. Ab Herbst wird es dazu auch eine Internet-Plattform beim Forschungszentrum Karlsruhe geben.
    4. Nanoelektronik - das ist ganz viel Vakuumtechnologie! Also wo nichts rein kommt, da kann auch nichts ungewolltes raus bzw. du hast das unter Kontrolle
    5. Die Beispiele zur Verseuchung mit Nanopartikeln, die von Kritikern so gern angeführt werden, haben in den meisten Fällen nichts mit Nanotechnologie zu tun, sondern ganz andere Ursachen. (stellt Euch mal an eine Straßenkreuzung, dort kommen ganz viele Nanopartikel aus den Auspuffen. Ein Problem der Nanotechnologie? Gern zitiert werden auch Fälle, wo ummantelte Nanpartikel mit Schaufeln geschippt werden => ein Fall für den Staatsanwalt, aber kein Problem der Nanotech)
    6. Hoffe ich, dass Ihr alle Nichtraucher seid, sonst würdet Ihr Euch nämlich an der Luftverschmutzung mit Nanopartikeln sehr intensiv beteiligen.

    Zu den wirtschaftlichen Aspekten der Nanotech könnte ich jetzt auch noch ganz viel sagen, wenn es jemanden interessiert, dann trage ich euch mal ein paar Fakten zusamen.
    Gruß
    Sabine

  10. Re: Nanoelektronik

    Autor: :-) 07.06.04 - 20:25

    Sabine Leti schrieb:
    >
    > Hallo,
    > mal keine Panik.
    > 1. Es stimmt nicht, dass sich keiner um mögliche
    > Risiken der Nanotechnologie kümmert. Es gibt
    > eine Büro für Technikfolgeabschätzung und die
    > sind intensiv an dem ganzen Thema dran.
    > 2. Gibt es in zahlreichen deutschen Städten
    > Forschergruppen, die sich mit evtl.
    > Lungenschäden, evtl. Wechelwirkungen DNA -
    > Nanopartikel usw. befassen.
    > 3. Ab Herbst wird es dazu auch eine
    > Internet-Plattform beim Forschungszentrum
    > Karlsruhe geben.
    > 4. Nanoelektronik - das ist ganz viel
    > Vakuumtechnologie! Also wo nichts rein kommt, da
    > kann auch nichts ungewolltes raus bzw. du hast
    > das unter Kontrolle
    > 5. Die Beispiele zur Verseuchung mit
    > Nanopartikeln, die von Kritikern so gern
    > angeführt werden, haben in den meisten Fällen
    > nichts mit Nanotechnologie zu tun, sondern ganz
    > andere Ursachen. (stellt Euch mal an eine
    > Straßenkreuzung, dort kommen ganz viele
    > Nanopartikel aus den Auspuffen. Ein Problem der
    > Nanotechnologie? Gern zitiert werden auch Fälle,
    > wo ummantelte Nanpartikel mit Schaufeln
    > geschippt werden => ein Fall für den
    > Staatsanwalt, aber kein Problem der Nanotech)
    > 6. Hoffe ich, dass Ihr alle Nichtraucher seid,
    > sonst würdet Ihr Euch nämlich an der
    > Luftverschmutzung mit Nanopartikeln sehr
    > intensiv beteiligen.
    >
    > Zu den wirtschaftlichen Aspekten der Nanotech
    > könnte ich jetzt auch noch ganz viel sagen, wenn
    > es jemanden interessiert, dann trage ich euch
    > mal ein paar Fakten zusamen.
    > Gruß
    > Sabine

    Wo du Recht hast...
    Sicher sind Nanopartikel, mal als Stäube betrachtet, durchaus lebensgefährdend.
    Bei Feinstpolierungen müssen entsprechende Feinstpartikel verwendet werden. Wehe, wer die Stäube bei der "Mahlung" einatmet.
    Für Sinterungen werden die Material-Partikel ebenfalls sehr klein gemahlen.
    Man braucht gar nicht erst an Glasstäube zu denken... der Lungenkrebs ist da garantiert!

    Hier im Elektronikbereich geht es aber mehr um feinste Distanzen, die halt im Nanobereich liegen. Der Begriff Nanotechnik ist halt modern und jeder will heute auf diesem Gebiet ein Produkt haben. Auch der Staubhersteller hat plötzlich eine Nano-Fabrik.

    Anfänglich träumten die Wissenschaftler von Nonomaschinen, Nonomotoren, Nanogeneratoren, bis hin zu Nanorobotern. Das Problem dabei ist die Schaffung einer Fertigung, einer Fabrik für solche Nanogeräte. Man kommt nämlich nicht umhin, auch eine Nanoproduktionsstraße zu schaffen. Und da gibt es noch wildere Ideen :-)

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