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  5. › Pearl Jam verkauft Live-Konzert…

und was ist mit...

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  1. und was ist mit...

    Autor: senfgurke 26.08.05 - 10:05

    ...live-videos?
    bilder und musik ist ja schon geil, aber video-mitschnitte wären der hammer :)

  2. Re: und was ist mit...

    Autor: ME 26.08.05 - 10:12

    Ich denke der Aufwand ist ungleich höher ein Vide zu erstellen. Für einen Sound Mitschnitt, kann man einfach irgendwo ein gutes Mikro auftellen oder gleich irgendeinen Ausgang der Soundanlage abgreifen und aufnehmen. Keine Ahnung wie das in der Realität gemacht wird, aber auf jeden Fall gibt es kaum Aufwand.

    Von einem Video erwartet man aber eine gute Bildqualität, Schnitte, mehrere Kameraperspektiven.... Das ist dann gleich ein ganzes Stück Mehraufwand.



    Die Idee finde ich genial. Ich denke viele Leute kaufen sich diese Live Mitschnitte, sozusagen als Andenken ans Konzert, auch wenn sie die Songs schon auf CD haben.

    Für die Band gibt es kaum einen Mehraufwand, einfach einen Recorder mitlaufen zu lassen und Geld bringt es auch, da diese Einnahmen vermutlich an der Plattenfirma vorbei gehen. (Sonst wärs nicht DRM-frei)


    senfgurke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...live-videos?
    > bilder und musik ist ja schon geil, aber
    > video-mitschnitte wären der hammer :)


  3. Re: und was ist mit...

    Autor: Taulmarill 26.08.05 - 10:28

    ME schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich denke der Aufwand ist ungleich höher ein Vide
    > zu erstellen. Für einen Sound Mitschnitt, kann man
    > einfach irgendwo ein gutes Mikro auftellen oder
    > gleich irgendeinen Ausgang der Soundanlage
    > abgreifen und aufnehmen. Keine Ahnung wie das in
    > der Realität gemacht wird, aber auf jeden Fall
    > gibt es kaum Aufwand.

    naja, selbst ein gutes mikro hätte probleme, ein rockkonzert in angemessener qualität aufzunehemen. praktikabler ist es da doch, einfach den ausgang des mischpults in richtung PA abzugreifen bzw. für die liveaufnahme ein zweites mischpult aufzustellen (ist imho das, was man bei der produktion einer live-cd machen sollte).

    > Von einem Video erwartet man aber eine gute
    > Bildqualität, Schnitte, mehrere
    > Kameraperspektiven.... Das ist dann gleich ein
    > ganzes Stück Mehraufwand.

    nicht zu vergessen, dass da auch irgendwo kameras stehen müssen, die bedient werden wollen.

    > Die Idee finde ich genial. Ich denke viele Leute
    > kaufen sich diese Live Mitschnitte, sozusagen als
    > Andenken ans Konzert, auch wenn sie die Songs
    > schon auf CD haben.

    dass so etwas erfolg haben kann, sieht man ja schon an den verkaufszahlen der live-cds bekannter rock/metal acts. iron maiden bingt glaub ich demnächst noch eine raus.

    > Für die Band gibt es kaum einen Mehraufwand,
    > einfach einen Recorder mitlaufen zu lassen und
    > Geld bringt es auch, da diese Einnahmen vermutlich
    > an der Plattenfirma vorbei gehen. (Sonst wärs
    > nicht DRM-frei)

    wie das rechtlich aus sieht weiss ich gar nicht so genau. aber etablierte grössen die schon länger dabei sind, sichern sich zumeist auch einige freiheiten in ihren plattenverträgen.

  4. Re: und was ist mit...

    Autor: Du 26.08.05 - 10:37

    > naja, selbst ein gutes mikro hätte probleme, ein
    > rockkonzert in angemessener qualität aufzunehemen.
    > praktikabler ist es da doch, einfach den ausgang
    > des mischpults in richtung PA abzugreifen bzw. für
    > die liveaufnahme ein zweites mischpult
    > aufzustellen (ist imho das, was man bei der
    > produktion einer live-cd machen sollte).
    >

    Es soll (und kann) wohl gar nicht die Qualität einer CD-Veröffentlichung erreicht werden. Allein schon, weil die Mitschnitte nicht nachbearbeitet werden. Ich habe schon viele Publikums-Mitschnitte (von anderen Bands) gehört, die mittlerweile mit MD-Rekordern ne ganz gute Qualität haben.

    > wie das rechtlich aus sieht weiss ich gar nicht so
    > genau. aber etablierte grössen die schon länger
    > dabei sind, sichern sich zumeist auch einige
    > freiheiten in ihren plattenverträgen.

    Wenn die das komplett eigenverantwortlich veröffentlichen, wird die Plattenfirma wohl leer ausgehen. Das wäre für ein Major-Label (wo sind die denn jetzt unter Vertrag?) auch viel zu innovativ...


  5. Re: und was ist mit...

    Autor: quote 26.08.05 - 11:07

    ME schrieb:
    -------------------------------------------------------
    [...]
    > Die Idee finde ich genial. Ich denke viele Leute
    > kaufen sich diese Live Mitschnitte, sozusagen als
    > Andenken ans Konzert, auch wenn sie die Songs
    > schon auf CD haben.
    [...]
    jupp
    ein weiterer vorteil ist, dass einige bands bei livekonzerten eine neue interpretation der songs spielen, die bereits über andere medien bekannt wurden (cd, radio, ...). insofern ist es dann auch noch mal was neues.
    allerdings sollte man nicht einfach blind zugreifen, weil man die regulären studio-alben gut findet. es gibt leider zu viele gruppen, die im studio technisch gut zusammengemixt werden, beim live-konzert dann aber ganz böse verhungern und man sich im nachhinein fragt, warum man die toll findet
    *peinlichstes erlebnis in der hinsicht war mal mit einem konzert von lacrimosa in bochum. bestes erlebnis war ein deine lakaien (accoustic) konzert in hamburg*


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