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Softwareverband stellt freie Software in Frage

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  1. Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: Golem.de 04.01.02 - 15:53

    Rudolf Gallist, Vorsitzender des Verbandes der Software Industrie Deutschland und vormals im Management von Microsoft Deutschland tätig, wendet sich in einem offenen Brief an Daniel Riek, Vorsitzender des Linux-Verbandes Daniel Riek, gegen die Einführung von Open-Source-Software im Deutschen Bundestag. Laut Gallist stehen den "vermeintlich so klaren Vorteilen von "freier Software" eine Reihe nicht unerheblicher Argumente entgegen".

    https://www.golem.de/0201/17613.html

  2. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: m 04.01.02 - 16:13

    lächerlich.

    mitglieder des "verbandes der softwareindustrie deutschlands" sind:

    beinahe NUR niederlassungen von US-konzernen, Adobe, Microsoft, Autodesk..., da ist weder Sercon, SAP, Software AG noch Debis oder so Mitglied.. Das ist nur ein Haufen Lobbywichte für Microsoft...zufällig ist Herr Gallist vor 1 Jahr noch im Vorstand von Microsoft gesessen und kümmert sich jetzt um "verbesserte Aussendarstellung des Unternehmens" - ergo: Lobbyarbeit.

    zu den abgeschmackten scheinargumenten des lobbyisten:

    1. Die Zukunftssicherheit der IT-Investitionen. Diese Investitionen machen vor allem "cost of ownership", also Schulungen, Service, Support, dann Hardware und die Anwendungssoftware aus. das OS ist selbst bei Kauf-OSsen (Solaris, Windows...) ein verschwindend geringer posten.

    2. Gewährleitung sollte in erster Linie vom Systemhaus (Integrationspartner) für die Infrastruktur (nehm ich HW und OS mal mit zu) und vom Hersteller der verwendeten Anwendungen kommen. Entsprechende Verträge sind bei Grosskunden industrieüblich. (von IBM oder DEbis erhält man nahezu "rundumschutz" bei Linux Systemen!)

    3. Support für Open Source Systeme bekommt man hervorragend von IBM, SuSe, RedHat und sogar von T-Systems (Telekom). 24/7 ist hier selbstverständlich.

    4. "das gesamte Geschäftsmodell der deutschen Softwarebranche" - Ein Lacher ! Das hat doch nichts mit dem eingesetztn OS zu tun ! Die Herren bei SAP sehen das sehr gelassen, denke ich. Deren Geschäft ist anders als das Microsoft Modell, von dem der Herr Lobbyist schreibt. Wer mit den neuen Realitäten nicht zurechtkommt soll nicht auch noch um Subventionen betteln. Der freie BSD Code kam den MS-Programmieren ja schon recht, oder ?


    So. musste mal von meiner Leber, danke für die Zeit,

    m

  3. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: Karoshi 04.01.02 - 16:43

    "Bundestag darf nicht als Marketinginstrument missbraucht werden."

    Dann sollte er das auch lassen und sich auf ein sachliches Niveau begeben.

  4. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: Manu 04.01.02 - 16:57

    Servus,
    das tolle an open source sind immer die Wishlist foren und die erstaunlich schnelle erfüllung dieser wünsche.
    zum thema:
    "und auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten."
    fällt mir nur das ein
    *rofl* -> internet explorer
    und um das zu gewährleisten brauchen die Jahre... man stelle sich das mal in anderen brachen vor.
    "Nein, wir bauen keine autos die ISOs und DINs entsprechen"
    oder "Support" wenn ich nen Defekten Neuwagen kauf gibts da keine probleme mit umtausch und so.(okay ich weiss das man das nicht ganz so vergleichen kann)


    grüsse
    manu

  5. Marktwirtschaft rules

    Autor: beders 04.01.02 - 17:36

    Ich habs drüben bei heise schon erwähnt:

    Ist doch lachhaft wenn sich die Leute, die von der freien Marktwirtschaft
    profitiert haben, plötzlich weinen, nur weil Ihnen die Fälle wegschimmen.
    Will sagen: Da kommt ein Konkurrent und bietet ein Produkt billiger
    an und schon gibts riesiges Heulen und Zähneknirschen unter den Monopolisten.
    Lächerlich!

    Die Bundestagsverwaltung sollte die einzig richtige Entscheidung treffen und die finanziell
    tragbarste Entscheidung treffen. Das ist Marktwirtschaft !

  6. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: Q 04.01.02 - 20:18

    "... vermeintlich so klaren Vorteilen von "freier Software eine Reihe nicht unerheblicher Argumente entgegen"

    ---

    Habe leider kein Argument entdeckt

    ./Q

  7. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: Mario Friedrich 04.01.02 - 21:01

    Irgendwie ein bischen unsachlich das ganze Gelaber von dem Typen.
    Hört sich an, als wenn er gleich das Heulen anfängt. Warum reisst er denn überhaupt den Hals auf ? Was gibt es denn für einen Anlass da sein Statement abzugen, wenn eine Regierung (oder Verwaltung, Firma, Verein, Privatperson, wer auch immer) sich für ein Softwareprodukt entscheidet ? Soll da etwa jemand beeinflusst werden indem man den Teufel der arbeitslosen IT-Spezialisten an die Wand malt ?

    Ich finde es nur richtig das bei der Ausgabe öffentlicher Mittel mehrere Angbote abgewogen werden und das nicht nur immer die SW ganz selbstverständlich bei der Firma M$ eingekauft wird.

  8. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: AC1D 04.01.02 - 21:24

    Ja, nur solltet ihr bedenken, das er auch teilweise recht hat.

    1. Open source = Katalog für jeder mann über know how und arbeitsweise
    ergebniss: jeder kent sicherheitslücken und ihre tücken

    2. Arbeitsumfeld & Marktwirtschaft = Mit kostenloser Software gibt es keinen Markt.

    und erzählt mir nicht, das zum einen alle open source coder nicht mal hier und mal da ihre brötchen mit ein Paar zeilen Quelltext verdienen, denn wovon soll ich denn leben wenn ich mit meiner Ausbildung fertig bin !?

    - VON EINEM FOREN ACCOUNT IN DEM ICH DEN USERN IHRE TOOL WÜNSCHE ERFÜLLE ??? - NEIN DANKE ...


    ich denke ihr versteht was ich meine ...

  9. *schnüff*

    Autor: cmi 04.01.02 - 22:51

    Der letzte Absatz sagt doch alles:

    "Gallist fordert weiter, dass die Entscheidung, ob "freie Software" für die Bewältigung der Aufgaben des deutschen Bundestags eine Alternative zu jetzigen Lösungen darstellen kann, auf sachlichen Gesichtspunkten beruhen müsse und keine Lösung bereits im Vorfeld aus politischen Gründen ausgeschlossen werden darf. "In jeder Hinsicht ist der Versuch, die Bundesregierung und die Bundestagsverwaltung als Marketinginstrument zu missbrauchen, abzulehnen und sollte nicht zum Erfolg führen.""

    Das wirkt doch im Kontext wie der blanke Hohn.

    Aber ich ahne bereits heute für was sich unsere unabhängigen Politiker entscheiden werden... :(

  10. Re: Es ist zum Verzweifeln....

    Autor: Nico 05.01.02 - 00:08

    Hallo AC1D,
    bitte verzeih mir meine Aussage, aber so langsam solltest Du mal wissen um was es sich bei Software eigentlich handelt. Man kann es kaum glauben, das Du Dich darauf vorbereitest, mit Software Geld zu verdienen, und Dich hier so grün gibst.
    Es ist FREIE SOFTWARE und nicht kostenlose Software.
    Ist es wirklich so schwehr ??? Kannst Du und tausende andere - ich nenne sie mal verbeugte M$ Anhänger - das einfach nicht verstehen oder ist das pure Propaganda gegen Linux ?
    Es bleibt Dir überlassen ob Du Deine Arbeit unter GNU, GPL oder wie auch immer stellst.
    Ein Beispiel: Schaue Dir mal die Backup Software Arkeia für Linux mal an. Die kostet weit über 2500€. Meinst Du die Programmierer verdienen hier nichts ??? (Die Linux Version ist teilweise TEURER als eine Windows Version !....)
    Als nächstes kannst Du Dir mal Yosimite Technologies anschauen. Tapeware gibt es nicht umsonst. Auch nicht für Linux.
    Schaue Dir das mal an, wenn Du daran zweifelst:

    http://www.tapeware.com/shop/dept.asp?dept%5Fid=100

    Der SuSE Email Server III. Meinst Du den bekommst Du kostenlos ?
    Was soll dieses Gerede von Kostenlos ?
    Ein Besipiel:
    Ein Hersteller hat zu seinem Fernsehgerät die Schaltpläne mit beigelegt.Ist der Fernseher deswegen kostenlos ? Werden deshalb AntiFernseher gebaut oder was meinst Du mit Deiner negativ gemeinten Aussage, das jeder in die Schwachstellen einsehen könnte ? Das ist doch gerade >der< Vorteil daran ! Sollte ein Leck bekannt werden, kann jeder dieses schließen.
    Im jetzigen Fall ist die ganze Welt, von ein paar M$ Programmierer abhängig. Willst Du abhängig sein ? Wenn Ja, weshalb denn ? Ist Dir als Programmierer Deine Freiheit nichts wert ?
    Willst Du das demnächst - nach den Plänen von M$- Deine Software gar nicht mehr installierbar ist, falls Du sie nicht von M$ für tausende von € zertifizieren lässt ? Findest Du das lustig ?
    Wird dann das Programmieren etwas für Bonzen oder etwas für große Firmen sein ?
    Wie willst Du dann Fuß fassen in so einer M$ kontrollierten Welt ?

    Es ist einfach zum verzweifeln, wenn User die sich auch noch darüberhinaus "Spezialisten" nennen hier nicht zwischen A und B unterscheiden können.
    Daran erkennt man, wie die Informationsanarchie von M$ ihre Früchte trägt.

  11. Re: Es ist zum Verzweifeln....

    Autor: Manu 05.01.02 - 01:21

    servus,
    genau....
    im übrigen bin ich der meinung das man den leuten die basis so günstig wie möglich machen soll.
    dazu gehören unter umständen auch bestimmte office anwendungen, also die massen software.
    wenn firmen jedoch spezial lösungen brauchen, dann kannst du dein geld verdienen. es verlangt niemand von dir das du für IKEA eine "kostenlose" volllösung für waren management und weiss der geier was, programmieren sollst. und solche jobs gibts im grossen wie im kleinen.
    was natürlich nicht heißt das es deswegen kein "open source" ist.

    und damit nicht microsoft an jedem dieser jobs in irgendeiner art noch mitverdient ist es mehr als recht wenn sie einwenig wettbewerb bekommen.
    du würdest dich auch aufregen wenn es nur noch bier von Warsteiner geben würde (schmeckt scheisse und wäre bestimmt nicht billig)

    was ist dir lieber, nur microsoft weiss von einer lücke (und cia/fbi) oder die ganze welt?

    grüssze
    manu

  12. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: cleaner 05.01.02 - 09:06

    recht hat er, was für hochqualifizierte leute die doch dort haben :-))

    der wichtigste aspekt für die wirtschaft ist der kostenfaktor, denn viele denken
    dass open source kostenlos ist (umsonst ist es eh...), was durch deren ja fast schon dösige bezeichnung free software auch nahe liegt (sollte billy vielleicht mal klagen). wenn ich hier in den usa lese "buy 2 get 1 free" will ich auch 3 was auch immer haben, da erzählt mir auch keiner, dass ich durch diesen zusatz nur das recht hätte mir vielleicht noch einen zu KAUFEN. außerdem ist im linux-bereich die konkurrenz unter den applikationen viel geringer als unter windows, was sich äusserst negativ auf den preis auswirkt....
    ergo: was man beim os spart zahlt man für die applikationen doppelt hinterher....

    (einige linuxe scheinen marketingstrategisch sich billy als vorbild genommen zu haben:
    free ist nicht kostenlos, sondern frei (aber teuer), könnte von ihm selbst sein.... nicht schlecht!)

    kleiner joke am rande:
    "Software is like sex, it´s better when it´s free !!" Linus Torvalds
    >eigentlich hätte durch diesen satz, wenn ihn jeder kennen würde, das missverständnis
    schon lange aus dem weg geräumt werden können. - ist doch klar, dass so ein typ für sex bezahlen muss und es gar nicht anders kennt, oder??? *LOL*
    (ironie ist schön)

  13. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: cleaner 05.01.02 - 10:59

    nachtrag, für alle die keine ironie verstehen: ich habe nichts gegen linus torvalds
    seine gedanken sind durchaus lobenswert. mit meinem ironischen witz wollte ich nur mal den ursprungsgedanken des herrn torvalds ins gedächtnis rufen, im kontext dazu was die daraus machen, die schreien linux software ist nicht free....

    der spruch steht übrigens unter freeware.de (und freeware ist ja bekanntlich, wie der name schon sagt: kostenlos, oder hat sich da auch schon die"andere ansicht durchgesetzt?)


    machts gut

  14. Re: Es ist zum Verzweifeln....

    Autor: Birkenfeld 05.01.02 - 11:43

    Jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Aber nicht jeder hat einen Hammer.
    Mir tun die, die auf M$ setzen eigendlich nur leid.

  15. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: Dune 05.01.02 - 11:49

    Einer der Vorredner sprach von Lobbyisten. Das was hier läuft ist Lobbyarbeit.

    Wer verbrennt sich denn die Finger an OpenSource?
    Selbst wenn die 5. oder 600. Euphoriewelle kommt - es wird sich nicht durchsetzen.

    Weil:

    Ich will meinen Kunden eine funktionierende Lösung bieten und keine Software- LEGO Baukasten wo es passieren kann das bestimmte Bauteile fehlen oder immer fehlen werden!!!!!

    Die Anmerkung über den Internet Explorer ist genauso lächerlich. Wer verwendet den noch den Rest (Opera oder Netscape..) Statistiken aber bitte anschauen und nichts rumlabbern!!!

    Der Markt entscheidet und der will Investitionssicherheit. Schaue man sich mal den TÜV- Bericht an... (Vergleich WIN2000 gegen LINUX) vor allem das Kapitel zum Thema Support / Kosten. Soviel zum Thema funktionierender Support 24/7 bei Linux. LACH!!! Viel LACH !!!!

    Hört mit euren Hackersprüchen auf... der Kunde entscheidet. Und Microsoft hat das Monopol weil sie sich am Kunden orientieren. Kennt noch jemand Novell (zum Glück nicht mehr....) wo ist WordPerfect oder Lotus...

    Und im übrigen reden wir bei den öffentlichen Trägern von den Typen die von unseren Steuern leben. Über Ausschreibung verdient man eh nichts an soclchen Projekten und dann soll man noch seinen Quelltext veröffentlichen (den mal selbst entwickelt hat- da steckt Zeit und Geld drin) und meine Mitarbeiter hätten gern zum 15. von mir nicht nur ein Trinkgeld.

    Wer basteln will solls tun... Im Normalfall verdienen die Kunden nicht mit EDV-Experimenten ihr Geld!!! Also sollte das System laufen!!!

    mfg
    Dune

    P.S. S. Schombach (Intershop) : " Der Markt entscheidet, selbst wenn es weh tut !!!! "
    Manu schrieb:
    >
    > Servus,
    > das tolle an open source sind immer die Wishlist
    > foren und die erstaunlich schnelle erfüllung
    > dieser wünsche.
    > zum thema:
    > "und auf die Bedürfnisse der Kunden
    > zugeschnitten."
    > fällt mir nur das ein
    > *rofl* -> internet explorer
    > und um das zu gewährleisten brauchen die
    > Jahre... man stelle sich das mal in anderen
    > brachen vor.
    > "Nein, wir bauen keine autos die ISOs und DINs
    > entsprechen"
    > oder "Support" wenn ich nen Defekten Neuwagen
    > kauf gibts da keine probleme mit umtausch und
    > so.(okay ich weiss das man das nicht ganz so
    > vergleichen kann)
    >
    > grüsse
    > manu

  16. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: wiwi 05.01.02 - 12:48

    kann dir nur zustimmen. die einzige frage ist die kostenfrage. daran wird sich linux messen lassen müssen gegenüber microsoft. meines wissens wird in naher zukunft eine derartige studie anberaumt. soweit ich weiss von Brown Associates Inc. nun mögen viele wieder sagen, eine solche studie ist eh "gekauft", das mag ja auch als erstes argument zählen, ist aber eher subjektiv. ich denke it-entscheider in unternehmen werden diese studie eindringlich, also objektiv, studieren und sollten die dort angeführten aspekte plausibel und praxisgerecht bzw. nachvollziehbar sein, sich für die wirtschaftlichste lösung entscheiden.

    reduziert man die beiden systeme (jeweils als komplettlösungen für individuelle wirtschaftseinheiten) auf mitteleinsatz und den daraus erfolgenden effekt, wo stabilität und usability, programmlandschaften der jeweiligen systeme, sicherheit der investitionen, etc...adäquate determinanten der jeweiligen grössen darstellen, wird sich wohl, so meine ich abzeichnen, dass die usability wohl in den meisten wirtschaftsbereichen mehr gewichtet wird als stabilität. desweiteren wird wohl auch die anbieterzahl der softwarelösungen wichtiger sein, denn je höher diese ist, desto besser... (preise, evtl. möglichkeit zu wechseln)

  17. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: AC1D 05.01.02 - 14:54

    hmm vielleicht habt ihr ja wirklich recht... :-)

    M$ sucks ;)

  18. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: congobuster 05.01.02 - 17:55

    Naja, alle die herumjammern Linux hätte keinen 24/7 Support, sollten sich auf die Socken machen und den Linux-Support-Service anbieten, gegen bares natürlich. Man muss die Chancen packen wenn die noch frisch sind. Windows wird in ein paar Jährchen das selbe wie OS2 sein, ein "retro-computing-goodie".

    Linux ist einfach die Basis, die Strasse wenn man so will, und obendrauf, unschlagbar günstig. Die restliche Software (die Karren) ist dann halt eine Preisfrage, will man was (fast) gratis, bekommt man halt was anderes als wenn man einen Rolls-Royce will.

    Ich wäre doch bescheuert wenn ich meine Web-Entwickler PC's mit Win(wie die alle heissen) .NET Server Versionen ausrüste, wenn ich genau dasselbe mit PHP, Linux, den Apache Webserver, etc... für ganze 10 Euros erreichen kann. (gut, ich musste einen Tag lang heruminstallieren, was bei einem theoretischen Stundenlohn von 100 Euros um die 1000 Euros gekostet hat). Ich habe sehr wahrscheinlich um die 10000 Euros gespart. Ich glaube nicht das die Installationskosten wesentlich teurer bei Linux als bei Win sind. Kann ich einfach nicht glauben, da wenn jemand ein Netzwerk aufbauen will braucht einen "Netzwerk-Architekt" sei es mit Linux, MacOS oder Win, und da können die Spatzen piepsen wie sie wollen das ist teuer egal welches Betriebssystem.

    Und es will niemand hier im Ernst behaupten das Windows besser und stabiler als Linux ist, oder doch?

  19. Freie Software stellt Softwarebund in Frage

    Autor: bigben 06.01.02 - 17:09

    siehe überschrift

  20. Re: Softwareverband stellt freie Software in Frage

    Autor: n 07.01.02 - 02:38

    full ack, punkt!

    "Gerade die Gewährleistung sieht Gallist als einen Punkt, der auch für den deutschen Bundestag von beträchtlichem Interesse sei. "Hier vermisse ich bis heute ein klares Statement, wie es sich damit bei "Open Source" verhält." Auch zweifelt Gallist an, das im OpenSource-Bereich rund um die Uhr eine kompetente Hilfestellung zu erhalten ist."

    Was macht der überhaupt im Managment? Der scheint echt keine Ahnung von Wirtschaft zu haben. (Und das hat jetzt überhaupt nichts mit dem Thema "Open Source" zu tun)

    Entschuldigt, aber das hat mit Lobbyismus nichts zu tun. Entweder ist das grobe Dreistigkeit oder
    pures Unvermögen

    danke für Eure Zeit
    n

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