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Basic Profile 1.0 - Interoperabilität für Web-Services

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  1. Basic Profile 1.0 - Interoperabilität für Web-Services

    Autor: Golem.de 13.08.03 - 09:44

    Die Web Services Interoperability Organization (WS-I) hat jetzt ihr Basic Profile 1.0 veröffentlicht, das zuvor von den Mitgliedern abgesegnet wurde. Dieses besteht aus einer Reihe von Implentierungs-Richtlinien, die beschreiben wie Web-Service-Spezifikationen kombiniert genutzt werden sollten, um Web Services zu entwickeln.

    https://www.golem.de/0308/26921.html

  2. Re: Basic Profile 1.0 - Interoperabilität für Web-Services

    Autor: -=mArCoZ=- 13.08.03 - 12:25

    Hehe,

    seid mir nicht böse Leute, aber dieser ganze Webservices-Standardisierungs-Kram ist doch eine vereinheitlichte Mahagoni-Hochglanzverpackung mit Inhaltsangabe für Toilettenbürsten zum Zwecke der Vereinfachung. Leicht zu erkennen, nett anzuschauen und durchaus informativ zu lesen, aber der Inhalt ist uralt, hat sich durch jahrelangen Gebrauch selber standardisiert und zum Reinigen eines Katzenklos eignen sie sich trotz theoretischer Standardisierung immer noch nicht.

    Versteht mich nicht falsch: Es hat durchaus auch Vorteile, wenn man alle Spezifikationen einer Datenübergabe nicht immer von neuem abkaspern muß, aber Standardisierungen sind immer ein Synonym für Standardanwendungen. Für spezialisierte Einzellösungen (sprich "Innovationen") ist und wird es immer notwendig sein spezialisierte Schnittstellen zu schaffen.

    Und irgendwann gibt es dann wieder so viele Einzelstandards, wie es Technologien gibt. Womit wir wieder bei einer nahezu unüberschaubaren Vielfalt wären (siehe die ganze Welt der höheren Programmiersprachen).

    Grüße aus > /dev/null
    -=mArCoZ=-

  3. Re: Basic Profile 1.0 - Interoperabilität für Web-Services

    Autor: Ron Sommer 13.08.03 - 14:06

    -=mArCoZ=- schrieb:
    >
    > Und irgendwann gibt es dann wieder so viele
    > Einzelstandards, wie es Technologien gibt. Womit
    > wir wieder bei einer nahezu unüberschaubaren
    > Vielfalt wären (siehe die ganze Welt der höheren
    > Programmiersprachen).

    Das Beispiel der höheren Programmier-/Skriptsprachen eignet sich -ganz im Gegenteil zu Deiner Auffassung- sehr gut als Argument, das Standardisierung eben *doch* sinnvoll ist und klappen kann:
    Je nach Aufgabenstellung und Plattform mögen spezielle Dialekte/Konzepte der Anwendungsentwicklung (C++, VB, PHP, Perl...) vielleicht am besten passen. Sind jedoch Portabilität und universelle Verwendbarkeit gefragt, kommt man de facto um (normiertes!) ANSI-C nicht herum.

    Gleiches wird eines Tages für Web-Services gelten:
    Spezielle Anwendung -> spezielles API/spezielle Tools
    Generische Anwendung -> standardisiertes API

    Warum sollte es auch anders sein?

    Gruß,
    Ron

  4. Re: Basic Profile 1.0 - Interoperabilität für Web-Services

    Autor: -=mArCoZ=- 14.08.03 - 15:36

    Da genau liegt doch der Hase im Pfeffer: Wenn jemand erzählen würde, er hätte jetzt DIE Hochsprache entwickelt, die alle anderen unnötig macht und ab jetzt Standard ist, dann würdest du doch auch misstrauisch werden. Was ist mit Performanz bei Assembler? Was ist mit Sicherheit und Einfachheit bei J2? Was ist mit Systemintegration bei Perl?

    Und genau das machen sie doch gerade mit den Webservices...
    Der Webservice Standard, der alles abdeckt....

    Es wird immer eine bunter Strauß an Technologien sein, so funktioniert das nun mal. Da gebe ich dir vollkommen recht. Aber dann rede man mir bitte nicht immer von "dem Standard", weil das einfach nicht stimmt. Mich stört vor allen Dingen die inflationäre Benutzung des Begriffs und die Negierung der hinter allem stehenden, tatsächlichen Backoffice-Wahrheit, die du sehr schön ausformuliert hast.

    Grüße aus der Sandbox der JEE2-Hölle,

    -=mArCoZ=-

  5. Re: Basic Profile 1.0 - Interoperabilität für Web-Services

    Autor: Ron Sommer 14.08.03 - 16:56

    -=mArCoZ=- schrieb:
    >
    > [...] Aber dann rede man mir
    > bitte nicht immer von "dem Standard", weil das
    > einfach nicht stimmt.

    Vielleicht assozieren wir beide einfach mit "dem Standard" etwas anderes: Du im Sinne von etwas Auschließendem, Exklusivem und ich eher im Sinne von etwas Integrativem als kleinster gemeinsamer Nenner unterhalb von jeder Menge proprietärem Kram?

    Aber ansonsten gebe ich Dir schon recht: Der Begriff als solches wird längst so gedankenlos als reines Marketing-Buzzword eingesetzt, dass ebensolche Differenzierungen eher philosophisch erscheinen... ;-)

    Gruß,
    Ron

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